Am Samstag, dem 24. Januar 2026, hat das Büro International in Münster den Deutsch-Französischen Tag organisiert. Alle deutsch-französischen Vereine aus Münster waren dabei, darunter natürlich auch ein Team der DFG. Das Büro International hat den Tag wirklich gut vorbereitet.
Die Höhepunkte waren die Grußworte und die musikalischen Einlagen. Den Anfang machte Clara Ehlker mit ihrer Harfe. Sie ist Jungstudentin der Jugendakademie der Musikhochschule Münster und der Westfälischen Schule für Musik. Danach folgten die Grußworte von Angela Stähler, Bürgermeisterin, und von Eckhard Forst, Honorarkonsul von Frankreich. Das Konzert endete mit einem Auftritt des Chors „Chor & More“ aus Albachten.
Anschließend konnte sich das Publikum an den Ständen der Vereine über die deutsch-französischen Beziehungen informieren und an Mitmachaktionen teilnehmen. Einen Stand hatten die DFG, das Freundschafts-Orléans-Team Hiltrup-Beaugency, die VHS Münster, die Universität Münster und weitere Vereine. Am Stand der DFG interessierten sich die Besucher besonders für das Tisch-Pétanque-Spiel.
Anfang Januar haben wir Galette des Rois und Crémant genossen.
Diesmal hat Franck Martin, als gelernter Konditor, eine besondere, nämlich vegane, Galette angeboten.
Natürlich waren alle gespannt, wer König oder Königin werden würde. Anders als im frankreichen Brauch wurden 3 Könige und Königinnen gekrönt, die keinen Partner suchten, sondern eine Anekdote zum Galette erzählt haben. Kein Problem für die Kandidatinnen, weil die Stimmung außergewönlich herzlich und vertraut war.
Das werden wir kommendes Jahr auf jeden Fall wiederholen.
Der Einladung zu einem Treffen auf dem Münsteraner Weihnachtsmarkt letzten Mittwoch sind 18 Personen gefolgt und die meisten auch bis zum Schluss geblieben. Es war natürlich etwas frisch aber die Atmosphäre dafür um so herzlicher und feierlicher, wie so oft auf Weihnachtsmärkten, wenn man gerne zusammenrückt. Eine tolle Gelegenheit sich bei einem warmen Glühwein zu treffen und sich auszutauschen. Das Treffen auf dem Weihnachtsmarkt soll nächstes Jahr auf jeden Fall wiederholt werden.
Auf Einladung der Deutsch-Französischen Gesellschaft Münster sprach die Münsteranerin Walburga Hülk-Althoff, bis 2019 Professorin an der Universität Siegen, über ihr Buch „Victor Hugo. Jahrhundertmensch“. Dieses war für den Deutschen Sachbuchpreis 2025 nominiert und wurde bisher vielerorts, darunter in der Deutschen Botschaft in Paris, vorgestellt.
Ein passendes Ambiente für diese überaus informative Veranstaltung bot der Coppenrath-Verlag mit Gastgeber Wolfgang Hölker und Organisator Manuel Knemöller. Denn Victor Hugo hatte tatsächlich einige Gemeinsamkeiten mit dem Verleger aus Münster. Beide waren und sind leidenschaftliche Sammler von Preziosen aus fernen Ländern, die eine eigene Geschichte erzählen.
Frau Prof. Dr. Hülk-Althoff ließ die 40 Gäste in das für das 19. Jahrhundert lange und interessante Leben Victor Hugos eintauchen. Er schrieb nicht nur das Werk „Notre Dame de Paris“ (Film:Der Glöckner von Notre Dame) und „Les Miserables“, sondern auch sehr angesehene weitere Romane, Gedichte und Dramen und hinterließ der Nachwelt ebenso seine 3.000 Zeichnungen und Collagen. Sein Aufenthalt auf der Insel Guernsey, wo er 15 Jahre mit seiner Familie und Freundin Juliette Drouet im Exil verbrachte, hatte ihn sehr geprägt. Dort steht bis heute noch sein Haus „Hauteville“, das zufällig sehr viele Parallelen zu den Innenräumen des Coppenrath-Verlags aufweist. Victor Hugo war ein Mann, der sich gerne in Szene setzte und seine Initialen VH überall verewigte. Ein Leben voller Ausschweifungen, aber auch voller schwerer Schicksalsschläge, da seine geliebte Tochter Léopoldine schon mit 19 Jahren auf dem Boot in der Seine bei Sturm ertrank und seine vier anderen Kinder ebenfalls vor ihm starben. Aber auch ein Mann, der sich für die Demokratie, gegen die Todesstrafe und für die rechte der Armen und Frauen einsetzte. Ein für sein Zeitalter moderner Mann, dessen Ziele auch heute noch eine zeitgemäße und große Bedeutung haben. Inge Schuth, Vorsitzende der Deutsch-Französischen Gesellschaft, freute sich über das rege Interesse, die Fragen der Gäste und das besondere Ambiente dieses Abends.
Endlich konnten die Begrifflichkeiten geklärt werden, die so oft durcheinander gebraucht werden. Boccia ist die italienische Variante und war letzten Samstag nicht relevant.
Auf der Sentruper Höhe spielten Mitglieder der Deutsch-Französischen Gesellschaft (DFG) mit Herbert Pistier vom Klub für Kegelsport (KfK) auf jeden Fall Pétanque – das freizeitmäßige Boulespielen. Als Besuch aus Orléans dazu stieß, hätte man es kurzzeitig auch Boulespielen nennen können, weil den einen oder anderen Spieler der Ehrgeiz packte.
Seit 5 Jahren bietet die DFG in Zusammenarbeit mit dem (KfK) Einführungskurse ins Boulespielen – nein hier muss man wirklich sagen ins Pétanquespielen an. Klares Kennzeichen dafür ist die Kuchentafel neben dem Spielfeld. In der Kaffeepause wurden dann zum Beispiel Reisetipps für Frankreich ausgetauscht. Diesmal war auch wieder die Ente (Citroen 2CV) von Peter Aulenkamp dabei, als Augenschmaus für Nostalgiker und Gesprächsgegenstand für Bastler und Schrauber.
Trainingserfolg gab es natürlich bei der Führung der Kugel bis zum Abwurf, aber auch in der Messmethode, wenn der Abstand zur Zielkugel nicht mit dem Auge zu beurteilen war. Sandale, Maßband oder jetzt neu digital per Handyapp.
Der Vorsitzende der Deutsch-Französichen Gesellschaft Orléans Association Franco-Allemande – AFA Orléans), Sylvain Thomas mit seiner Frau Maria und Sohn Tristan waren am letzten Wochenende zu Besuch und haben –natürlich- Ihre Partie gewonnen. Sie spielen nicht regelmäßig und dennoch gibt es wohl auch auf einem deutschen Spielfeld so etwas wie einen Heimvorteil, also eher intuitiv, aber deutlich 🙂 .
A l’occasion de cet évènement, nous avons pu clarifier les différents mots („Boule“, Pétanque ou Boccia ? ) qui sont souvent intervertis: Boccia désigne la variante italienne et ne fut pour ce samedi pas le sujet !
En ce bel après-midi de septembre, les membres de l’association franco-allemande (DFG) et Herbert Pistier du club de boules sportif (KfK) ont joué à la „pétanque“ – la version „loisirs“ du jeu de boules. Comme nous avions la visite de quelques Orléannais à l’ambition technique poussée, on aurait presque pu l’appeler „Jeu de boules“.
Depuis 5 ans, l’association franco-allemande de Münster (DFG) propose en collaboration avec le club de boules sportif (KfK) une initiation au Jeu de boules – ici on devrait vraiment dire Pétanque. Un premier indice était par exemple la présence d’un buffet de gâteaux au bord du terrain du jeu. Lors de la pause café, la discussion tourna par exemple sur des conseils de voyages en France. Et comme plusieurs fois dans le passé, la Deuche (Citroen 2CV) de Peter Aulenkamp ne manquait pas au rendez-vous, symbole visuel pour les nostalgiques et sujet de conversation entre mécaniciens amateurs.
Grâce aux conseils techniques, des progrès significatifs ont pu être constatés entre la préparation du mouvement jusqu’au jet de la boule, mais aussi la technique de mesure entre les boules lorsque l’oeil ne peut plus déterminer précisément : Sandale, mètre-ruban ou même aujourd’hui avec une application portable!
Le président de l’association franco-allemande d’Orléans (AFA) Sylvain Thomas, ainsi que son épouse Maria et son fils Tristan nous ont rendu visite la semaine dernière et ont – évidemment – gagné la partie. Ils ne jouent pas régulièrement, toutefois sur un terrain allemand ils ont eu un avantage certain 😉
Eintauchen ins Pariser Flair und in die französische Kultur, das ist die Devise der Deutsch-Französischen Gesellschaft Münster e.V. (DFG). In Kooperation mit dem Schlosstheater und Unterstützung der Sparkasse Münsterland Ost lud die DFG am Sonntagmorgen (14.09.2025, 11 Uhr) zu einer Matinée ein und zeigte den Film „Belleville, belle et rebelle“ im Schlosstheater.
Bei ausverkauftem Haus (150 Gäste) erlebten die Gäste einen lieu authentique, das Pariser Einwandererviertel Belleville. Die Wege von sechs außergewöhnlichen Bewohnern dieses Viertels kreuzen sich im charmanten Café Le Vieux Belleville – aus Mode und Zeit gefallen. Tief verwurzelt in der französischen Seele lockt diese Kultur Neugierige aus aller Welt, um Lieder von Fréhel, Piaf und Gainsbourg zu singen, zu tanzen und die ewig moderne Idee von Brüderlichkeit zu teilen. Hier trifft reale Poesie auf populäres Chanson. Französische Geschichte, die trotzt und fortbesteht.
Im Anschluss kamen die Besucher mit der Regisseurin und Produzentin Daniela Abke und den Protagonisten Joseph Pantaleo, dem Besitzer des Le Vieux Belleville, Riton la Manivelle, dem Chansonnier, und Michel Rifutin, dem Akkordeonisten ins Gespräch und erfuhren von den Hintergründen und der Motivation für die Entstehung dieses Films, der die Zuschauer tief berührt und gänzlich in das Viertel Belleville hat eintauchen lassen.
Bei plötzlich schönstem Sonnenschein luden die DFG und das Schlosstheater zum Sektempfang auf die Terrasse des Schlosstheaters mit Akkordeonist Michel Refutin und Chansonnier Riton La Manivelle, den Musikern aus Paris ein. Eine verzaubernde Atmosphäre, wie auf den Plätzen in Paris, bewog die zahlreichen Gäste zum Mitsingen und Tanzen. Seit 22 Jahren als Vorsitzende der DFG setzt sich Inge Schuth für gute Beziehungen zwischen Frankreich und Deutschland, insbesondere zwischen Orléans und Münster, ein und freut sich anläßlich dieser Matinée: „Wir haben ein Stück Frankreich nach Münster geholt und die Münsteraner haben es mit Freude angenommen“.
Die schöne Melodie der französischen Sprache fasziniert das Publikum
Am letzten Freitag, einem sonnigen Frühlingstag, trafen sich 14 Schüler aus Gymnasien, Gesamtschulen und Realschulen Münsters in der Friedenschule zum deutsch-französischen Vorlesewettbewerb der Deutsch-Französischen Gesellschaft Münster (DFG).
Seit über 20 Jahren richtet die DFG jedes Jahr in einer anderen münsteraner Schule diese Veranstaltung aus, bei der deutsche Schülerinnen und Schüler auf Französisch vorlesen. Dank der wunderbaren Unterstützung der Französischlehrerin Frau Lötters, konnte der Wettbewerb auch 2025 wieder stattfinden. Herr Bullermann als Vertreter der Schulleitung der Friedensschule begrüßte die Anwesenden, nicht ohne eine Kostprobe seiner Französischkenntnisse zu geben.
Inge Schuth (Vorsitzende der DFG) und Herr Bullermann (Vertreter der Schulleitung der Friedenschule)
Organisator Franck Sénégas von der Deutsch-Französischen Gesellschaft appellierte an das Publikum, sich für diese außerunterrichtliche Form der Förderung der französischen Sprache einzusetzen und Französischlerner und –lehrer zu motivieren, ihre Kapazitäten und Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen.
Vorsitzende Inge Schuth betonte in ihrer kurzen Begrüßung, wie wichtig es ist, Jugendliche weiter für die französische Sprache zu begeistern, denn die Sprache ist das Tor zur Welt und bedeutend für den Frieden.
Modalitäten
Die Teilnehmenden des 8. Jahrgangs bereiteten sich mit ihren Fachlehrerinnen oder -lehrern vor, indem sie einen geeigneten Text aussuchten, den sie in Eigenarbeit einübten. Schließlich bewiesen sie großen Mut, den Text vor einem fremden Publikum vorzutragen, zu dem natürlich auch die eigenen Eltern, Geschwister oder Freunde und Freundinnen gehören können.
In einem zweiten Durchgang wurde ein unbekannter Text in relativ kurzer Zeit mit Unterstützung einer Fachkraft aus der DFG vorbereitet und dann ebenfalls vor einer fachkundigen Jury vorgetragen.
„Lautes, sinndarstellendes Lesen in einer Fremdsprache, besonders der französischen, ist durchaus herausfordernd nach nur 1 1/2 Jahren Französischunterricht“, räumt Französischlehrerin Annette Hagemann und zweite Vorsitzende der DFG ein.
Es geht um Geschichten, Dialoge, Charaktere, aber auch um Aussprache, Satzmelodie, Betonung und Bindungen zwischen Wörtern.
Zwischen den beiden Durchgängen gab es eine Pause, in der einige Oberstufenschülerinnen der Friedenschule ein schmackhaftes Buffet zur Stärkung anboten. Für alle Anwesenden eine gute Gelegenheit, außerhalb des ‚Protokolls‘ ins Gespräch zu kommen und sich auszutauschen.
Während die Jurys die schwierige Aufgabe hatten, eine Platzierung herauszuarbeiten und die Kandidatinnen und Kandidaten gespannt auf die Ergebnisse warteten, spielte das Orchester der Friedenschule unter Leitung von Hermann Josef Mack mehrere Musikstücke aus seinem französischen Repertoire. Dabei glänzten auch zwei junge talentierte Sängerinnen mit ihrem Solo.
Nach drei Stunden Anspannung dann endlich die Siegerehrung mit interessanten Geld- und Sachpreisen der Sponsoren Sparkasse Münsterland Ost und Buchhandlung Poertgen Herder.
Die Gewinne gingen an:
Gymnasium Gruppe 1
Platz: Valeria Misevic
Platz: Felix Schoofs
Platz: Johanna Müller
Gymnasium Gruppe 2
Platz: Sivathi Sivagnanavel
Platz: Filipa Kersting
Platz: Lea Kwiatkwowski
Gesamtschulen
Platz: Lana Ponjević und Leonie Sommer (Beide erster Platz)
Auch die übrigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer gingen nicht leer aus und konnten sich lustige und unterhaltsame Literatur aussuchen.
Die Deutsch-französische Gesellschaft Münster ist überzeugt, dass das Format „Deutsch- französischer Vorlesewettbewerb“ weiter Zukunft hat und haben sollte.
am Montag, 21.10.2024, um 18.30 Uhr findet unser herbstlicher Abend mit Zwiebelkuchen und Federweissem statt.
Wir treffen uns dazu im Schnabulenz, Geiststrasse 50, Münster.
Für eine ungefähre Planung bitten wir um Anmeldung bis zum 14.10.2024 über unsere Mail-Adresse dfg@muenster.de
Ein schönes Wochenende!
Viele Grüße
Deutsch-französische Gesellschaft Münster e.V.
This image, which was originally posted to Flickr, was uploaded to Commons using Flickr upload bot on 12 April 2014, 12:20 by Frei sein. On that date, it was confirmed to be licensed under the terms of the license indicated.