Bürger aus Orléans zu Gast in Münster

In jeder Hinsicht eine gute Verbindung

Ein Dutzend Gäste verbrachten auf Einladung der Deutsch-Französischen Gesellschaft Münster e.V (DFG) die Pfingsttage in Münster. Die Anreise wurde diesmal per Bahn bewerkstelligt und „war damit wesentlich entspannter“, so der Vorsitzende der AFA Sylvain Thomas.

Am Samstag wurde die Gruppe vom stellvertretenden Bürgermeister, Herrn Rosenau, im Friedenssaal offiziell empfangen. Anschließend ging es bei strahlendem Sonnenschein mit einer Führung von Heinz-Bernd Lepping durch den Münsteraner Schlossgarten: Vorzüge eines Bauerngarten, trockenheitsbeständige Bäume, essbare Blüten faszinierten die Gäste. Am Abend waren alle Mitglieder der DFG zu einem geselligen Abend in die Pleistermühle geladen. Die große Gruppe genoss das gute Essen und einen herrlich, warmen Abend auf der Terrasse an der Werse.

Am Sonntag ging es ins Freilichtmuseum nach Hagen. Der Bezug nach Frankreich wurde beim Schmiedehandwerk deutlich. Um Rost vorzubeugen wurde auf den Spitzen der Zäune mit speziell geformten Blättern angebracht. Eine Technik aus Versailles, die in Westfahlen kopiert wurden. Gleichzeitig fand auf dem Gelände eine Oldtimershow statt. Einige der Gäste durften in einem der alten Schätzchen probesitzen. Die vielen Fachwerkhäuser, in denen zum Beispiel Seilerei, Leder- oder Uhrmacher untergebracht waren, boten immer wieder eine interessante Kulisse für Erinnerungsfotos.

Am Pfingstmontag folgte eine Führung auf dem Landgestüt Warendorf, wo stattliche Hengste und deren Werdegang die Gäste beeindruckten. Abgerundet wurde die Tour durch eine Gästeführung durch das Zentrum von Warendorf. Ein besonderes Highlight war das gesellige Beisammensein am Abschlussabend im Restaurant Lido, wo abermals alle Mitglieder der DFG Gelegenheit hatten, die französischen Gäste zu treffen.

“ Als Fazit des Besuches fassen Inge Schuth und Annette Hagemann, Vorsitzende der DFG, zusammen: “ Ein gelungener, geselliger Austausch, der Vorfreude auf unseren nächsten Besuch bei den französischen Freunden in Orléans macht.

Zu schnell vergingen die vier Tage. Sicher hat man die Erlebnisse in Ruhe im Zug Revue passieren lassen können.