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MS/Mecklenbeck!

Wir wollen kaufen & bauen! Bewerbung läuft!

Lange schon sind wir mit WIGWAM in Münster dabei, unseren Traum vom Leben & Wohnen in Gemeinschaft real werden zu lassen. Viel ehrenamtliche Arbeit, einige Rückschläge und vor allem „dicke Bretter bohren“ liegen hinter – und wohl noch vor uns. Doch scheinen sich unsere Bemühungen zu lohnen:

Die Stadt Münster hat ein Grundstück in Münster-Mecklenbeck mit dem Titel: ‚Bauen und Wohnen in Gemeinschaft – Mecklenbeck‘ ausgeschrieben: „Ziel der Ausschreibung zum Verkauf der Liegenschaft an der Brockmannstraße ist die Entwicklung des Grundstücks zum Zwecke eines selbstgenutzten gemeinschaftsorientierten Wohnprojektes als bezahlbare und bedarfsgerechte Wohnalternative im Stadtteil Mecklenbeck“ (aus dem Expose) Das wollen wir auch!

Quelle: Stadt Münster / Standort Brockmannstraße

Nach reiflichen Überlegungen in unserer Gruppe, Ortsbegehungen und Kontakten zu Architekten und Ämtern, haben wir uns um das Grundstück beworben!

Erste Berechnungen zeigen, dass wir mit ca. 12 – 15 großen und kleinen Menschen ins Projekthaus in Mecklenbeck ziehen könnten. Und das mit hoffentlich bezahlbaren Mieten! Wir haben mit einem Architekten ein Konzept, Skizzen und die Bewerbung erstellt und bei der Stadtverwaltung fristgerecht eingereicht.

Zur Ausschreibung: Stadt Münster_Wettbewerb Brockmannstraße

Ein kleines und feines Wohnprojekt im Verbund mit dem Mietshäuser Syndikat in Münster-Mecklenbeck soll entstehen. Zum Konzept usw. wird es hier bald mehr Infos geben!

Gemeinsam kaufen, günstig mieten

Die WDR Servicezeit berichtet aus dem sonnigen Münster über das Mietshäuser Syndikat und am Beispiel der Grafschaft31 über die von vielen Wohninitiativen bereits realisierte Möglichkeit, bezahlbare Mieten zu schaffen. Auch WIGWAM ist auf dem Weg zum Wohnprojekt und tritt deshalb als „Gastrolle“ in dem Bericht auf!

Hier gehts lang zur Servicezeit: das Video ist leider nicht mehr verfügbar.

Kleine Miete – tolle Wohnung

In der Mediathek des ZDF sind einige Beiträge zum Thema „zukunftsfähiges Wohnen“ zu finden. Hier zwei sehenswerte Beiträge:

Teure Mieten in der Innenstadt und zu knapper Wohnraum – das ist Alltag in Deutschland. Doch muss das sein? Die Dokumentationsreihe „plan b“ zeigt, wie das Wohnen wieder erschwinglich wird.

Kleine Miete – tolle Wohnung

Günstig wohnen in der City

Beitragslänge: 28 min Datum:

Wohnen wird in vielen Städten immer teurer. Gerade in den Ballungszentren können es sich Menschen mit einem durchschnittlichen Einkommen fast gar nicht mehr leisten, in der Stadt zu wohnen. Alternative Wohnkonzepte sind gefragt.

Architekt und Stadtplaner Prof. Joachim Schultz-Granberg, Lehrender an der MSA|Münster School of Architecture im Interview bei volle kanne im ZDF:

Alternative Wohnkonzepte

Eine grundlegende Ursache des Wohnungsmangels sei die Tatsache, dass Boden generell an den Höchstbietenden verkauft werde. „Dem Problem mit einer liberalen Politik zu begegnen, also sich auf die Selbstregulation des Marktes zu verlassen, funktioniert nicht, der Staat muss regulatorisch eingreifen, indem er etwa die Mietpreisbremse verschärft oder Einteignungsinstrumente für leerstehende Häuser oder Grundstücke einsetzt“, fordert Architekt und Stadtplaner Prof. Joachim Schultz-Granberg.

Beitragslänge: 9 min Datum:

Quelle: ZDF (KLICK) 25.11.2017 / 15:45

Das ist unser Haus – Infofilm

Vor über zwanzig Jahren haben sich ehemalige Hausbesetzer*innen in Freiburg zusammengetan und eine GmbH gegründet, um ihre Häuser zu legalisieren. Seither hat sich das Mietshäuser Syndikat (MHS) als Erfolgsmodell für die dauerhafte Sicherung von günstigem und selbstverwalteten Wohnraum weit verbreitet. Zurzeit gibt es 124 Projekte, Tendenz: weiter wachsend – sogar über Deutschland hinaus.

Die Idee, ausgerechnet mit einer Kapitalgesellschaft (GmbH) dem Immobilien-Kapitalmarkt dauerhaft Spekulationsmasse zu entziehen und in selbstverwalteten, günstigen Wohnraum zu verwandeln, hat nicht nur Charme. Sie bietet gegenüber anderen genossenschaftlichen Lösungen auch klare Vorteile für Menschen ohne nennenswertes Eigenkapital und mit unklaren Zukunftsaussichten.

Auch in Münster gewinnt diese Wohnprojekt-Idee immer mehr Anhänger_innen. Zurzeit gibt es hier zwei Wohnprojektgruppen. Die eine – Grafschaft 31 – hat bereits Anfang 2015 ihr Projekthaus bezogen, die andere – WIGWAM – ist auf dem Weg zum Hausprojekt.

Mit einem 65 minütigen Film, der 2016 als Crowdfundingprojekt realisiert wurde, stellen die beiden Gruppen das MHS vor, informieren anschließend über ihre Projekte und stehen bereit für Fragen und Diskussionen.

Die Veranstaltung fand am 11.06.2017 in der F24 – Frauenstraße 24, Münster statt. Wir haben uns sehr über die gute Ressonanz gefreut. Über 50 Interessierte haben den Film gesehen und anschließend wurde rege gefragt und diskutiert! Danke!

Hier kann der Film online geschaut werden: http://das-ist-unser-haus.de/

    

Ab ins WIGWAM!

Quelle: Karin Völker / Westfälische Nachrichten

In den Westfälischen Nachrichten und der Münsterschen Zeitung erschien am 06.01.2017 ein Artikel über WIGWAM.

Zu finden hier: [klick_WN] und hier [klick_MZ].

Wer Interesse an unserer Initiative & unser Vorhaben hat, als Mitmacher_in, Unterstützer_in oder eine Immobilie oder Grundstück zum Kauf anbieten möchte, melde sich bitte via Email: wigwam@muenster.org

 

Der Preis der Spekulation

Spekulantentum in Münster / Foto K:B
Spekulantentum in MS / Foto K:B

„Es gibt Dinge, die einen richtig wütend machen“... so beginnt der taz-Artikel von Gereon Asmuth in der Ausgabe vom 12.09.2016. Er beschreibt den überhitzten Wohnungsmarkt in Berlin – jedoch ist dieses Problem in den meisten Großstädte zu finden. Wie wir beim Wohnprojektetag NRW hörten, auch in solche Städten, die vermeintlich keine Probleme am Mietmarkt haben. Jedoch sind oft auch hier massive, negative Veränderungen durch Spekulation zu spüren und lassen viele Mieter*innen – Initiativen verzweifeln.

Hier der Artikel in voller Länge: http://www.taz.de/Debatte-Wohnungspolitik/!5335613/

…weil es sich bei WIGWAM um ein offenbar gutes Projekt und dann noch aus Münster handelt…

…schreibt Gereon Asmuth in seiner Antwortmail auf unsere Anfrage, ob wir seinen Artikel auf unserer Homepage nutzen können. Denn Gereon Asmuth beschreibt in seinem Artikel auch klare Alternativen:

Dauerhaft würde nur eins helfen: ein radikaler Perspektivwechsel. Die Politik muss sich denjenigen zuwenden, um die es geht: den Mietern. Sie sind die Einzigen, die tatsächlich ein Interesse an niedrigen Mieten haben – und sie garantierten können, wenn sie denn Einfluss haben.

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