WIGWAM & Hiltrup!?

Hiltrup ist mit über 25.000 Einwohner*innen der größte Stadtteil Münsters. Ein wichtiger Industriestandort, aber auch Kultur-, Freizeit- und Bildungsangebote sind zahlreich. Was es noch nicht gibt, ist ein gemeinschaftliches und von den Bewohner*innen selbst verwaltetes Wohnprojekt für Alt & Jung!

WIGWAM will dies ändern! Wir möchten in dem neuen Baugebiet in Hiltrup-West, an der Marie-Curie Straße, ein Grundstück für ein Mehrfamilienhaus kaufen um dort unser gemeinschaftliches Wohnprojekt zu realisieren.

Um eine Chance zu haben ein Grundstück zu erwerben, nehmen wir aktuell Kontakt zur Stadtverwaltung und Politik auf. Das Stadtplanungsamt zeigt bereits Interesse:

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Nachhaltige Stadtentwicklung

Viele lokal vorhandene Lösungsansätze zur nachhaltigen Stadtentwicklung – beispielsweise zur Energieeffizienz, Mobilität oder Flächenmanagement – haben innovativen Charakter und haben sich bereits bewährt. Diese sind jedoch häufig nicht genügend bekannt. Es fehlt ein systematischer Zugang zu diesen praxisorientierten Lösungen und Kontakten. Die Möglichkeiten für den persönlichen Erfahrungsaustausch bleiben eher dem Zufall überlassen.Vor diesem Hintergrund wurde die Internationale Städte-Plattform für Nachhaltige Entwicklung CONNECTIVE CITIES* eingerichtet, die den kommunalen Fachaustausch fördern soll und Lösungen weiter verbreiten will.

Als GUTE PRAXIS führt Connective Cities auch das MIETSHÄUSER SYNDIKAT auf:

Viele deutsche Städte und Ballungsräume leiden zunehmend unter steigenden Mieten – für viele Menschen wird Wohnen zu einem Luxusgut. Während die Politik auf Mietpreisbremsen setzt, gewinnen alternative Wohn- und Hausprojekte wie das Mietshäuser Syndikat, das seit Jahren bundesweit agiert, stetig an Bedeutung – auch Kommunen können von den Lösungsansätzen profitieren.

Zum Wirken des Mietshäuser Syndikat und seiner vielen Hausprojekte, zum Mehrwert für Städte und Kommunen, zieht Connective Cities folgendes FAZIT:

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Das ist unser Haus – Infofilm

Vor über zwanzig Jahren haben sich ehemalige Hausbesetzer*innen in Freiburg zusammengetan und eine GmbH gegründet, um ihre Häuser zu legalisieren. Seither hat sich das Mietshäuser Syndikat (MHS) als Erfolgsmodell für die dauerhafte Sicherung von günstigem und selbstverwalteten Wohnraum weit verbreitet. Zurzeit gibt es 124 Projekte, Tendenz: weiter wachsend – sogar über Deutschland hinaus.

Die Idee, ausgerechnet mit einer Kapitalgesellschaft (GmbH) dem Immobilien-Kapitalmarkt dauerhaft Spekulationsmasse zu entziehen und in selbstverwalteten, günstigen Wohnraum zu verwandeln, hat nicht nur Charme. Sie bietet gegenüber anderen genossenschaftlichen Lösungen auch klare Vorteile für Menschen ohne nennenswertes Eigenkapital und mit unklaren Zukunftsaussichten.

Auch in Münster gewinnt diese Wohnprojekt-Idee immer mehr Anhänger_innen. Zurzeit gibt es hier zwei Wohnprojektgruppen. Die eine – Grafschaft 31 – hat bereits Anfang 2015 ihr Projekthaus bezogen, die andere – WIGWAM – ist auf dem Weg zum Hausprojekt.

Mit einem 65 minütigen Film, der 2016 als Crowdfundingprojekt realisiert wurde, stellen die beiden Gruppen das MHS vor, informieren anschließend über ihre Projekte und stehen bereit für Fragen und Diskussionen.

Die Veranstaltung fand am 11.06.2017 in der F24 – Frauenstraße 24, Münster statt. Wir haben uns sehr über die gute Ressonanz gefreut. Über 50 Interessierte haben den Film gesehen und anschließend wurde rege gefragt und diskutiert! Danke!

Hier kann der Film online geschaut werden: http://das-ist-unser-haus.de/

    

Ab ins WIGWAM!

Quelle: Karin Völker / Westfälische Nachrichten

In den Westfälischen Nachrichten und der Münsterschen Zeitung erschien am 06.01.2017 ein Artikel über WIGWAM.

Zu finden hier: [klick_WN] und hier [klick_MZ].

Wer Interesse an unserer Initiative & unser Vorhaben hat, als Mitmacher_in, Unterstützer_in oder eine Immobilie oder Grundstück zum Kauf anbieten möchte, melde sich bitte via Email: wigwam@muenster.org

 

Der Preis der Spekulation

Spekulantentum in Münster / Foto K:B
Spekulantentum in MS / Foto K:B

„Es gibt Dinge, die einen richtig wütend machen“... so beginnt der taz-Artikel von Gereon Asmuth in der Ausgabe vom 12.09.2016. Er beschreibt den überhitzten Wohnungsmarkt in Berlin – jedoch ist dieses Problem in den meisten Großstädte zu finden. Wie wir beim Wohnprojektetag NRW hörten, auch in solche Städten, die vermeintlich keine Probleme am Mietmarkt haben. Jedoch sind oft auch hier massive, negative Veränderungen durch Spekulation zu spüren und lassen viele Mieter*innen – Initiativen verzweifeln.

Hier der Artikel in voller Länge: http://www.taz.de/Debatte-Wohnungspolitik/!5335613/

…weil es sich bei WIGWAM um ein offenbar gutes Projekt und dann noch aus Münster handelt…

…schreibt Gereon Asmuth in seiner Antwortmail auf unsere Anfrage, ob wir seinen Artikel auf unserer Homepage nutzen können. Denn Gereon Asmuth beschreibt in seinem Artikel auch klare Alternativen:

Dauerhaft würde nur eins helfen: ein radikaler Perspektivwechsel. Die Politik muss sich denjenigen zuwenden, um die es geht: den Mietern. Sie sind die Einzigen, die tatsächlich ein Interesse an niedrigen Mieten haben – und sie garantierten können, wenn sie denn Einfluss haben.

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Keine Sorge, Selbstversorger!

Wohnprojekte an sich sind oft schon eine Form der Selbstversorgung – gegründet durch Menschen, die sich selbst mit Wohnraum versorgen, über den sie selbst bestimmen können.

Im Zeichen der „Selbstversorger“ stand der diesjährigen Wohnprojektetag NRW, der wie in den letzten Jahren auch im Wissenschaftspark Gelsenkirchen stattfand. Zwei WIGWAMs machten sich auf den Weg, um einen informativen Tag rund um Wohnprojekte und Selbstversorgung zu erleben.

Gelsenkirchen / CC BY-SA 3.0 / Thomas Robbin
Gelsenkirchen / CC BY-SA 3.0 / Thomas Robbin

Anfänglich wurde aus verschiedenen Projekten berichtet, wie und was selbstversorgend im Projekt vorhanden ist. Keine Sorge, Selbstversorger! weiterlesen