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Timmy – Der Kampf eines gestrandeten Wals

Mila und Fritzi, 6. Mai 20266. Mai 2026

Hier gehts um den gestrandeten Buckelwal Timmy oder auch Hope – jeder hat in den letzten Wochen schon mal von ihm gehört.

Um den 3. März 2026 herum hat man den Buckelwal zum ersten Mal gesichtet. Er hat sich im Hafen von Wismar in einem Netz verfangen und kam so nicht mehr weiter. Man vermutet, dass er gerade einem Heringsschwarm gefolgt ist. Nach ersten Rettungsversuchen wurden schon große Teile des Netzes von der Wasserpolizei entfernt. Nachdem er durch eine Bucht geschwommen war, verfing er sich ein weiteres Mal in einem Stellnetz. Auch dieses Mal konnte der Wal von der Meeresschutzorganisation Sea Shepherd größtenteils vom Netz befreit werden. Zu dem Zeitpunkt wies er starke Hautveränderungen auf, die wahrscheinlich mit dem geringen Salzgehalt des Wassers zusammenhängen.

Am 23. März ist er dann das erste Mal vor dem Timmendorfer Strand auf einer Sandbank gestrandet. Daher auch der Name Timmy. Dort haben dann viele Leute versucht, den Wal zu retten, unter anderem der Meeresbiologe Robert Marc Lehmann, der extra zum Strand gefahren ist. Er hat dazu eine Dokumentation auf YouTube veröffentlicht, welche die ersten Versuche und Komplikationen bei der Rettung beschreibt. Nachdem erste Versuche gescheitert sind, weil der Sand zu fest war, hat es dann am 27. März geklappt und er hat sich durch eine gebaute Kuhle freigeschwommen. Das hat aber nicht lange angedauert.

28.03.–31.03.2026
Der Wal strandet zum zweiten Mal, dieses Mal in Wismar vor der Insel Poel. Man weiß nicht genau, wie es weitergehen soll.

01.04.–07.04.2026
Öffentlich gibt es viel Kritik, auch vom oben genannten YouTuber Lehmann. Wissenschaftler bezeichnen die Überlebenschancen für den Wal als gering.

11.04.–14.04.2026
Viele Menschen fordern, das Tier in tiefere Gewässer zu bringen. Es starten Demonstrationen.

15.04.2026
Der Umweltminister von Mecklenburg-Vorpommern erteilt Zustimmung für eine private Rettungsaktion.

16.04.2026
MediaMarkt-Gründer Walter Gunz finanziert die privaten Rettungsaktionen, wobei ein Luftkissen unter den Wal gebracht werden soll.

20.04.–21.04.2026
Als der Wal es schafft, sich freizuschwimmen, versuchen Boote, ihn in die Richtung des offenen Meeres zu treiben. Der Wal kehrt aber wieder um. Im Team ist die Stimmung weiterhin angespannt.

22.04.–27.04.2026
Es wird eine Rinne gebaut, bei der der Wal mit einem Kahn in die Nordsee gezogen werden soll.

28.04.2026
Der Buckelwal im Lastkahn setzt sich abends um 20:15 Uhr in Bewegung Richtung offenes Meer.

29.04.–01.05.2026
Aufgrund von Meeresbedingungen wie z. B. hohen Wellen wird der Transport immer schwieriger. Man befindet sich nun in Dänemark. Am 01.05. muss die Reise abgebrochen werden. Das Sicherungsnetz wird entfernt.

02.05.–03.05.2026
Am 2. Mai verlässt der Wal den Kahn. Die Mitwirkenden sprechen von „nicht abgestimmten Handlungen“ und verschiedene Komplikationen haben zu dem Verlassen des Kahns durch den Wal am Vortag geführt (03.05.2026).

04.05.–06.05.2026
Der Wal ist nun frei und der Kahn wird abgeschleppt. Experten vermuten, dass der Wal nicht mehr lebt. Weitere Infos gibt es nicht.

Allgemein gibt es viele verschiedene Meinungen zu der (wahrscheinlich gescheiterten) Rettung des Wals.

Unsere Meinung zu dem ganzen Thema:
Natürlich ist es richtig, einem Tier zu helfen, aber es sterben tausend andere Tiere und Menschen im Meer – nicht nur Wale. Auch an Land werden täglich viele Tiere geschlachtet und wegen eines Tieres wird jetzt so viel Aufruhr gemacht.

Wir fänden es vor allem wichtig, dass informiert wird, was in Zukunft geändert werden kann, damit nicht noch mehr Wale stranden.

Und sonst so...

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