Wohnen für Hilfe

Das Büro ist vom 13. 10. – 4. 11. 2016 nicht besetzt.

 

Kongress der „Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnen für Hilfe, Deutschland“ 2016 in Münster

Aus rund 20 Städten Deutschlands reisten die Teilnehmer/innen des Kongresses zur Tagung im Franz Hitze Haus an. Besonders für die Neuen gab es am Montagmorgen, den 13. Juni 2016, eine Infothek, um an diejenigen, bei denen das Projekt schon einige Jahre gut läuft, ihre Fragen zu stellen. Gleichzeitig konnte man sich besser kennen lernen. Schon von Anfang an war die Moderatorin der Tagung, Frau Karin Schild,

KarinSchild mit dabei, um sich mit den Personen und der Materie besser vertraut zu machen. Herr Leskow vom Amt für Wohnungswesen der Stadt Münster begleitete die Tagung an beiden Tagen und half tatkräftig bei der Organisation mit. Offiziell wurde die Tagung um 13.00 Uhr von Herrn Stroot eröffnet.

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Er wies darauf hin, dass dieser Kongress der erste ist, der unter der neuen Bezeichnung „Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnen für Hilfe, Deutschland“ stattfindet. Im seinem Grußwort stellte der Stadtrat Matthias Peck, Leiter des Dezernats für Wohnungsversorgung, Immobilien und Nachhaltigkeit, die Bedeutung des Projekts in unserer Bürgergesellchaft heraus.

Mit der angenommenen Tagesordnung wurde die Arbeit der Tagung 2015 in Bamberg fortgesetzt. Nachmittags arbeiteten die Gruppen an vier Themenbereichen:

  • Leitbild
  • Internet und Intranet
  • rechtliche Aspekte
  • Wo stehen wir in 10 Jahren?

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Gegen 18.00 Uhr wurden die Delegierten von der Bürgermeisterin, Frau Vilhjalmsson, im Friedensaal der Stadt Münster empfangen. Sie ging auf die Geschichte des Raumes ein und erläuterte anschaulich Besonderheiten der dreijährigen Friedensverhandlungen nach dem dreißigjährigen Krieg 1648. Im lockeren Gespräch bei einem Glas Wein konnte jeder das Gespräch mit ihr fortsetzen.

Münster zeigte sich zu Beginn der einstündigen Führung von seiner besten Seite. Es regnete fünf Minuten lang und man freute sich, dass man unter den Arkaden Schutz fand. Stationen waren  der Prinzipalmarkt, das gotische Rathaus, der Dom mit dem Blick auf die Überwasserkirche, der Kiepenkerl und die Bürgerkirche  St.Lamberti mit der Türmerin.

Jeder freute sich auf das gemütliche Beisammensein im „Alten Gasthaus Leve“. Manch einer lernte ein typisches Gericht der Region kennen.

Am Dienstag, den 13. Juni wurde intensiv gearbeitet. Die vier Gruppen trugen ihre Ergebnisse vor,

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die im Plenum in freundlicher, offener Atmosphäre diskutiert wurden. Die Kaffeepausen dienten dazu, auf jemanden zuzugehen und persönliche Bindungen aufzubauen. Unter der Leitung von Frau Schild wurden Ergebnisse erreicht, was insgesamt zu großer Zufriedenheit führte. Jeder hatte den Eindruck, dass man bei dieser Tagung in Münster ein gutes Stück weitergekommen sei.

Die Teilnehmerinnen aus Köln deuteten an, dass möglicherweise das Treffen 2017 bei ihnen sein könnte.

 

 

 

„Wohnen für Hilfe“ – ein erfolgreiches Projekt in Münster

Im Jahre 2006 startete das Amt für Wohnungswesen der Stadt Münster das Pilotprojekt „Wohnen für Hilfe“ und vermittelte mehr als 40 Partnerschaften zwischen Senioren und Studierenden. Im Mai 2009 übernahm das Ehepaar Ursula und Erwin Stroot dieses Projekt auf ehrenamtlicher Basis. Zugleich wurde das Projekt auch für weitere Bevölkerungsschichten geöffnet.

Die Stadt Münster sorgt seither für gute finanzielle Rahmenbedingungen. Hervorzuheben ist die ausgezeichnete Kooperation mit dem Amt für Wohnungswesen.

Im Jahr 2015 konnten wir gemeinsam 30 Wohnpartnerschaften vermitteln. Leider mangelt es uns an Wohnraum für Studierende.

 

 

  Ursula und Erwin Stroot arbeiten im Hansahof ehrenamtlich für das Projekt. Hier können Sie Ihre Bewerbung abgeben. Gern wird Ihnen bei allen Fragen geholfen.

Besonders erfreulich aber ist die Tatsache, dass sich ein zweites Tandem gebildet hat, das ebenfalls ehrenamtlich in dem Projekt arbeitet. Ab März 2013 sind auch Frau Doris Focke und Frau Hilla Schniedergers Ansprechpartner.

Sprechzeiten im Hansahof, Aegidiistr. 67:  

Mittwoch, 15.00 – 16.30 Uhr

Freitag, 10.00 – 12.30 Uhr

Telefonisch erreichbar: 0251-54167

Das Ehepaar Stroot ist wieder am Freitag, 29. Januar 2016, zu sprechen.