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Aktuell

Bitte, den Kalender stets zur Hand haben. Termine in Ihrem Kalender vorsehen und an den Veranstaltungen teilnehmen.

S 1 Seniorenrat Münster e.V. (ggr. 1981) – unabhängig, informativ, lesenswert, unverbraucht, belebend

Liebe Mitglieder*innen

Noch vor allen Feiertagen und dem großen Schritt ins 2022 kam soeben Ihre Post vom Seniorenrat. Es ist der Veranstaltungs-Kalender fürs 1. Quartal ’22 sowie die Kleine SRM-Zeitung. Sie soll weiter das sein, für was sie steht (siehe oben). Corona bleibt wohl noch längere Zeit allgegenwärtig. Das Virus zwingt uns bisher, ihm zu folgen. Dabei soll und will jede, jeder von uns gesund und heil bleiben. Somit an dieser Stelle von uns, an alle Mitglieder*innen die wirklichen Wünsche für Gesundheit, Freude, auch in den Familien, Wohlergehen und Glück. Bleiben Sie weiter bei Ihrem SRM.

Verursacht durch das Virus blieb Ihre Teilnahme am Veranstaltungs-Angebot gering. Ausgenommen davon waren regelmäßig Tagesreisen. Sehr erfreulich. Das monatliche Film-Angebot im Cinema gibt es ab dem 1. Quartal ’22 nicht mehr. Das Interesse war zu gering. Sehr schade. Waren doch die Verhandlungen dazu zuvor nicht einfach.

Wir erwarten von diesem Kalender dass er „zündet“. Also dringend lesen, Termine notieren, Kalender verwahren und mitmachen!!! Sie würden dem Gesamtvorstand damit große Freude bereiten. Um es mal zu sagen: Ein Kalender fällt nicht vom Himmel. Er erfordert insgesamt wohl mehr als 120 Stunden Arbeit bis er organisiert, geschrieben, gedruckt und zum Versand kommt. Der Gesamtvorstand bleibt weiterhin zuversichtlich. Viele Vereine geben auf. Wir werden für das 2te oder 3te Quartal eine Mitgliederversammlung einberufen. Der wesentliche Grund liegt darin, Ihnen eine überarbeitete Satzung vorzulegen. In der Versammlung werden wird ggf. auch über einen neuen Vereinsnamen reden. Auch Vorstand-Neuwahlen müssen erfolgen. Nun finden Sie in bunter Folge Gestaltetes und Geschriebenes zu Ihrer Unterhaltung. Der Gesamtvorstand wünscht Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und ein prima 2022! Der Gesamtvorstand: SRM v. 198 Edith Bußmann, Wolfgang Fels, Christa Friemel, Jutta Hammes, Ursula Hantschke, Helga Hauer, Heinz-Peter Pascher, Manfred Stegmann, Karl-Heinz Schräder, Marlies Teroerde, Monika Törner, Dr. Monika Wullen-Engel

Weihnachtsgedicht von Theodor Storm*1817 Vom Himmel in die tiefsten Klüfte, ein milder Stern herniederlacht. Vom Tannenwalde steigen Düfte und hauchen durch die Winterlüfte, und kerzenhelle wird die Nacht. Mir ist das Herz so froh erschrocken, das ist die liebe Weihnachtszeit! Ich höre fernher Kirchenglocken, mich lieblich heimatlich verlocken in märchenstille Herrlichkeit. Ein frommer Zauber hält mich wieder, anbetend, staunend muss ich stehn; Es sinkt auf meine Augenlider ein goldner Kindertraum hernieder, Ich fühl’s, ein Wunder ist geschehn. Eingebracht von Helga Hauer

Warum „haben wir Schwein“, wenn wir Glück haben? Wahrscheinlich ist eine mittelalterliche Sitte dafür verantwortlich, dass wir Schwein haben. Bei Wettkämpfen bekam der Schlechteste ein Schwein als Trostpreis geschenkt. Und das war besser als gar nichts. Oder, wenn man es genau überlegt – wahres Glück. Dazu kommt, dass das Schwein selbst als ein Symbol des Glücks gilt. Fleisch war früher sehr teuer. Das Schwein war also ein Zeichen von Wohlstand. Wer ein Schwein besaß, hatte auch in schlechten Zeiten Glück. Um es selbst zu essen oder aber es zu verkaufen.

Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, warum die Uhrzeiger ausgerechnet rechts herum gehen? Dieses Phänomen bestimmt unseren Alltag – wir kämen in Schwierigkeiten, z.B. wenn er bei Gesellschaftsspielen plötzlich anders herum gehen würde. Vor ca. 5000 Jahren haben Menschen angefangen die Zeit mithilfe von Sonnenuhren zu bemessen. Der Schatten wanderte langsam über den Boden zu einer festen Markierung, dort wurde die Uhrzeit angezeigt. Wegen der Erddrehung wandert der Schatten rechts herum. Diese Weisheit wurde mit Erfindung der mechanischen Uhr übernommen. Wäre die Zeiger-Uhr z.B. in Australien erfunden worden würden sich die Zeiger links drehen. Dort wandern die Sonnenschatten nun mal in umgekehrte Richtung. Eingebracht von Ursula Hantschke

Aktueller Beitrag zum Projekt:Masematte als immaterielles Kulturerbe” Lobbenplinte vs. Snutenpulli: Masematte un Plat
Laiwe Lüü, vanmuorn möch ik för Kultuur maol doon en lük: Hier gait et üm Masematte: Knipken is tom Bispiël PATTE, FRALLERMANN is platdüüdsk Steen, ʼne ZIMONSE is en Been. ʼne SPAGAZE is en Iäten, FRENGELN hetʼt dao, wi sägt friäten. SCHASSOR, dat is use Swien, un för GASSELN sägt wi frien, SCHEFTEN, PESEN, dat is laupen, KINDIGEN un BICKEN kaupen. KLISTO, MISPEL is Polßei un en JARIKEN en Ei. ʼne KALINE is en Wicht un ʼne LOBBE en Gesicht, MASE kuort för MASEMATTE, MATSCHKA propper platdüüdsk Katte.
De, we SCHUCKER sind, sind schick, un we MASSEL hät, hät Glük. TUCKE nöömt wi plat en Wief un ʼne PLOTTE jüst so Knief. För ZIROCHEN häbt wi stinken, mase SCHASKEN is plat drinken, REES is mönstersk plat en Leed, un wat CHAM is, dat is heet. Unwies, dat is NERBELO, un ʼne KORE is ʼne Koo. TACKO is up Plat fix, gau, laig in Masematte MAU, BRONSELN het upʼt Hüüsken sitten, KIMMEL ISSEN sind drei Hitten. Sind wi MULO, sind wi daud, un LAU MARO het kien Braud. MULOBEIS isʼt Huus för Liken, DIBBERN, KNEISTERN platdüüdsk kiken, guëde Schoo TÖFTE MASMINEN, un twiälf Beer JUTBES LOWINEN, SCHUMME MAUKEN dicke Föte. Is en Wicht KURANT, isʼt söte.Springs inʼt PANI, springs inʼt Water. DINLO SCHMUUS is daor Gequater. SCHOREN, LELLEN daiwen, stiälen, STICKEN, PÖHLEN Footbal spiëlen, LAUSCHER is up Plat en Oor, un en GALLACH en Pastoor. MEI UN SCHESS sind 108. Ik häf BOK, häf platdüüdsk Smacht. DOLLAR FEMEN sind veer Hänne. Wat am SOFF is, is …….. to Enne. Hannes Demming
Mit freundlicher Genehmigung des Verfassers zur Veröffentlichung.
.. wer’s telefonisch ins Hochdeutsche übersetzt haben möchte, Tel.: 2006888

Infos rund ums Wasser. Wasser in unserer Stadt! Wasser, ein von der Natur uns „großzügig“ zur Verfügung gestelltes Element. Aber wie selbstverständlich und oft unbedacht, ja verschwenderisch gehen wir damit um. Dabei wissen wir doch aus vielen Medienberichten, dass in anderen Ländern nicht einmal genug Wasser zum Trinken da ist. Lesen wir nun, was das Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit zu diesem Thema zu sagen hat. Wasser ist eine unverzichtbare Grundlage allen Lebens. Ziel des Gewässerschutzes ist, durch eine nachhaltige Gewässer-Bewirtschaftung die Gewässer als Bestandteil des Naturhaushalts, als Lebensgrundlage des Menschen, als Lebensraum für Tiere und Pflanzen sowie als nutzbares Gut zu schützen (§ 1 Wasser-Haushalts-Gesetz/WHG). Auf dieser Grundlage sind der Bestand der Ressource Wasser und seine Qualität dauerhaft zu erhalten und – soweit bereits geschädigt – wieder herzustellen. Jeder Eingriff in den Wasserhaushalt geht mit mehr oder minder starken Auswirkungen auf den Naturhaushalt einher. Daher gilt es im Rahmen einer nachhaltigen Wasserwirtschaft die Ressource Wasser weitgehend zu schonen. Nachhaltigkeit bedeutet, den Eintrag von Schadstoffen soweit wie möglich zu vermeiden und einen sparsamen Umgang mit dem Lebensgut Wasser zu erzielen. Aufgabe der unteren Wasserbehörde innerhalb der Umweltbehörde ist es, den Wasserhaushalt vorsorgend zu schützen. Sie wirkt deshalb auf die Nutzer (z.B. Industrie- und Gewerbetriebe,Landwirtschaft, Verbände und auch Privatleute) ein, um diese Einflüsse mit den naturräumlichen Funktionen in Einklang zu bringen (Stadt Münster = Untere Wasserbehörde). Dabei stehen nicht nur die Wasserrechtlichen Vorschriften (z.B. Wasserhaushaltsgesetz. Landeswassergesetz, Richtlinien und Verordnungen) im Vordergrund, vielmehr geht es auch um eine vertrauensvolle Zusammenarbeit, um die Ressource Wasser nachhaltig zu schützen. Deshalb müssen wir alle bewusster und pfleglicher mit diesem kostbaren Gut umgehen. Eingebracht von Jutta Hammes

Die Promenade

Wer kennt sie nicht, Münsters beliebtesten Rad- und Laufweg. Sie entstand aus zwei Befestigungsringen, die ab dem 13. Jahrhundert dazu dienten, die Stadt zu verteidigen. Eine solche Befestigungsanlage wurde notwendig, da immer mehr Menschen sich um die ursprüngliche alte Domburg ansiedelten. Unter Bischof Herrmann II. (er lebte von etwa 1140 – 1203) wurde mit dem Bau begonnen und dann im Laufe der Zeit immer weiter ausgebaut. Der Alerdinck-Plan von 1636 verdeutlicht die Art der Befestigung. Aus dem äußeren Ring entstand die Promenade im 18. Jahrhundert. Die Anlage hatte mittlerweile ihren Zweck verloren. Das zeigte sich im Siebenjährigen Krieg, als erstmals mit Feuerwaffen gekämpft wurde. Solchen Waffen konnte die Befestigung nicht standhalten. So begann man ab 1764 damit, die Befestigung zu schleifen. Die heutige Gestalt verdanken wir Johann Conrad Schlaun, der vorschlug, den neunen Wall mit einer vierreihigen Lindenallee zu versehen. Durch Krieg und Umbaumaßnahmen im letzten Jahrhundert erhielt die Promenade ihr heutiges Gesicht. Bei einem Rundgang um die Promenade kann man noch mehrere Teile der alten Befestigungsanlage sehen (z.B. Zwinger, Buddenturm). Eine Besonderheit bietet sich bei einem Blick über die Westerholtsche Wiese. Auf der anderen Seite erkennt man noch Reste der alten Befestigungsmauer. Wer genau hinschaut, kann noch eine alte steinerne Kanonenkugel erkennen. Sie steckt immer noch in der Mauer.

S 2 Ein Druck der Stadt Münster vom 8.5.2015 Kontrollnummer 6222.284.15 Eingebracht von Heinz-Peter Pascher

Interessante Orte in Kinderhaus Der Sprickmannplatz *)

Vielen Münsteraner/innen ist dieser Ort noch unbekannt, weil er sehr versteckt zwischen hohen Gebäuden liegt. Selbst in Kinderhaus sagen Viele: „Sprickmannplatz? Nie gehört!“ Allerdings lohnt es sich, da mal hin zu gehen! Warum? – Es gibt mancherlei Angebote, gerade für ältere und alleinstehende Menschen! Da wäre z.B. das leckere und gesunde Mittagessen im „Kulturverein Atrium“. Das gibt es dienstags und freitags, 12.30-14.00Uhr, für € 3,00 mit Suppe und Nachtisch! Lecker gekocht wird es von Nelli und einer Helferin. Geschmacklich in türkisch/russischer Note. Und es ist „ halal“ , d.h. ohne Schweinefleisch, also gesund für unsere „alten Knochen“. Und da trifft man am Mittagstisch bei regen Tafelgesprächen immer sympathische Gäste! Für kulturelle Bedürfnisse gibt es im Kulturverein ein abwechslungsreiches Programm mit Vorträgen, Bilder-Ausstellungen und Museumsbesuchen. Auch werden mehrmals im Jahr zu niedrigen Kosten, Fahrten zu interessanten Zielen angeboten. Der gemütliche Gastraum kann für Familienfeiern gemietet werden. Eine Kegelbahn sowie die Darts- Gruppe ergänzen das Angebot. Eine weitere interessante Einrichtung am Sprickmannplatz ist das „Begegnungszentrum, BGZ“. Dort können sich Menschen treffen, die gemeinsame Interessen haben. Sei es ihre jeweilige Herkunft, ihre Hobbys. Oder z. B. Hilfesuche bei persönlichen Problemen. Jeden Mittwoch wird hier um 9.00Uhr eine katholische Messe gehalten. Das BGZ ist auch Ort der „Tafel“, wo regelmäßig an Bedürftige Lebensmittel ausgegeben werden. Es werden aber auch kulturelle Angebote gemacht, wie z.B. der Besuch des Landesmuseums und Fahrten zu Ausstellungen. Der große Versammlungsraum wird geschmückt durch wechselnde Ausstellungen: Malerei, Fotografie und Dokumentationen der Gemeinschafts-Aktionen, zeigen den Besuchern das lebendige Miteinander im Stadtteil. Das BGZ ist außerdem mit dem „Jugendsalon“ verbunden, wo Sozialpädagogen Freizeitangebote machen und den oft Benachteiligten Lebenshilfe leisten. Neben diesen Schwerpunkten gibt es an diesem versteckten Platz noch viel zu entdecken, schaut ihn euch an, es lohnt sich Erreichbar per Buslinien 15 und 16, Halt „Feldstiegenkamp“ *) Eingebracht von Maria Luise Terörde

als ich das Grab meiner Großmutter fand. Irgendwann 1944 erlebte ich sie erinnernd im Tlbecker-Krankenhaus. Quarantäne, Heilbehandlung? Gemeinsam mit meiner Mutter besuchten wir sie. Das Mitbringsel, eine kleine Dose mit Sardinen, so meine Mutter irgendwann später, rollte unter ihr Bett. Klein genug, krabbelte ich wieder darunter hervor, um ihr das Präsent zu geben. Etwa 1949 erhielt die Familie meiner Mutter ein Foto vom mit Efeu bewachsenen Hügelgrab meiner Großmutter. Sämtliche Gräber dort mit nummerierten Emaille-Schildern. Im Hintergrund auffällig große Grabsteine. Sie starb 1945 in Chemnitz. In den 80iger Jahren reiste ich zu einem Besuch dorthin. Auch wollte ich ihr Grab finden. Mitgenommen hatte ich das Foto und Erde von Gräbern ihrer Familie. Von Wenzel, ihrem Mann und ihren verstorbenen Töchtern und Söhnen. Angekommen hatte ich zu tanken und kaufte gleichzeitig einen Stadtplan der Stadt. Gemeinsam mit den Gastgeberinnen besuchten wir mehrere Friedhöfe, Foto und viele Grabsteine erfolglos vor Augen. Vorm Abreisetag, einem Montag blätterte ich im Chemnitzer-Stadtplan und fand dort überraschend Hinweise auf den bisher nicht besuchten Hauptfriedhof. Hoffnungsfroh änderten wir die Abreisezeit. Am Friedhof nahm ich das Foto hervor. An vielen Gräbern vorbei, die erwünschten Grabsteine zu finden. Selbstverständlich gelang dies auch hier nicht. Dann begegnete ich einem Friedhofsgärtner. Mit einem Blick auf das Foto schüttelte er den Kopf und empfahl mir in hausgemachtem Sächsisch (ich übe dies an dieser Stelle nicht), die Friedhofsverwaltung zu befragen. Auch dort sind die Steine trotz Foto unbekannt. Die freundliche Dame der Verwaltung fragte nach dem Vor- und Familien-Namen meiner Großmutter. Und ob ich denn auch das Todesjahr wisse. „Ja“. Sie holte unter der hohen Theke eine Kladde hervor. Verfolgte mit ihrem Zeigefinger viele Seiten und hielt dann inne. Elisabeth Maria Beer, geborene Wittmann, verstorben am 20. Juni 1945. Sie war mit meiner Tante Märie, einer ihrer Töchter unterwegs nach Böhmen, um dort Verwandte meines Großvaters, verstorben 1939, zu besuchen.Tochter und Mutter hatten sich in Chemnitz zu trennen. In der Zeit starb verstarb sie. Zum Gräberfeld führte mich dann ein Friedhofsgärtner. Das Grab war eingeebnet. Die Steine gab es noch. Sie gaben mir Orientierung. Ich kaufte Blumen, legte sie nieder, gab die münsterische Erde her. Erde von dort liegt nun auf den Gräbern in Münster. Geboren 21.05. 1876, Essen Eingebracht von Karl-Heinz Schräder

Baden, Schwimmen und Schwimmkurse für Seniorinnen und Senioren in Münster Zu erfahren: VHS, Telefon: 0251/4924321 (Volkshochschule Münster) Sportbildungswerk der Stadt Münster, Telefon. 0251/30334 Anna Krückmann-Haus, Telefon: 0251/3929080 Ermittelt durch Monika Törner

Was hat der Steuermann eines Ruderbootes mit unserem natürlichen Herzschrittmacher gemeinsam?
Wer kennt es nicht? Das Ruderboot und seinen Steuermann.
Kräftige Körper tauchen die Ruder ins Wasser und vorne sitzt ein schmächtiger, kleiner Mann, der den Takt angibt. Abhängig vom Takt wird mal schneller oder auch mal langsamer gerudert. Der Steuermann sorgt für eine gleichmäßige, synchrone Ruderbewegung. Je nach Bedarf mal langsam oder mal schneller. Allen Aktionen gemeinsam ist das gleichmäßige Eintauchen der Ruderblätter. D.h.: Die kräftigen Jungs rudern nicht jeder für sich, sondern sie richten sich nach der vorgegebenen Taktung, um möglichst effektiv zu sein. Genauso verhält sich unser Herz. Auch hier haben wir einen Steuermann, unser natürlicher Schrittmacher, der die Herzmuskelfasern zur Pumpaktion anfeuert. Dieser natürliche Schrittmacher befindet sich im Herz-Vorhof, einer Ansammlung von Nervenbündeln. Und Stecknadel groß gibt er den Takt, den Herzrhythmus, vor. Bei Anstrengung schneller. In Ruhe langsamer. Gerät nun unser natürlicher Schrittmacher/ Steuermann aus dem Takt, so sprechen wir von einer Herzrhythmusstörung (HRST). Ursachen können Hormone, Stresshormone, Medikamente oder ein müder Steuermann, = natürlicher Herzschrittmacher sein. Wir kennen alle den nicht natürlichen Schrittmacher (implantierter Schrittmacher), der den müden natürlichen Schrittmacher unterstützt und somit wieder für einen regelmäßigen Herzschlag sorgt. Eine Schrittmacher-Implantation ist heute ein Routineeingriff. Er sorgt dafür, dass unser natürlicher Schrittmacher nicht einschläft. Mediziner sprechen von einem AV-Block. Bekommt unser kleiner, natürlicher Schrittmacher Konkurrenz und andere Steuermänner( das sind versprengte eigenständige Nervenbündel) mischen sich ein, so entsteht Chaos. Jeder dieser anderen Schrittmacher versucht mit einem eigenen Takt den Herzschlag zu beeinflussen. Jetzt weiß das Herz nicht mehr, wer der eigentliche Steuermann ist. Die Taktvorgaben sind nicht synchron und das Herz pumpt nicht mehr regelmäßig. Es weiß nicht, wer der richtige Taktgeber ist. Diesen Zustand nennt man HRST. Es gibt unzählige Arten von HRST. Bekannt ist das Vorhofflimmern, wo das Herz vollkommen aus dem Rhythmus ist. HRST werden durch ein EKG festgestellt. Ein unregelmäßiger Puls sowie Herzstolpern sind Hinweise.
HRST können ausgelöst werden werden durch: Stresshormone, körperliche und seelische Überanstrengung. Und auch das Alter spielt eine Rolle. HRST können in der Regel gut behandelt werden. Unbehandelt führen sie zur vorzeitigen Ermüdung des Herzens.
Eingebracht von Monika Engel, Ärztin

Zum Schluss noch dies:

Wir sind auf dem Wege in eine Kooperation mit der Tibus-Residenz einzutreten. Der SRM hat zzt. eine Mitgliedschaft in Höhe von mehr als 540. Am Gesundheitshaus gibt’s zzt. Bauarbeiten: Kälte dämmende Ummantelung, neue Fenster. In dieser Zeit bleibt der Vortragsraum 403 geschlossen. Im 2ten Quartal 2022 steht er wahrscheinlich wieder zur Verfügung. Das Veranstaltungs-Angebot besteht zzt. aus: Stammtisch, Vorträgen, Besichtigungen, Reisen (1 +mehrtägig), Festen. Es gibt Überlegungen, sie monatlich, enger als bisher, zu terminieren.

Die WebSeite soll überarbeitet werden. Nach Anruf und Bedarf (0251 2006888) kann das Veranstaltungs-Angebot auch per E-Mail übermittelt werden.


Unterhaltsame, lesenswerte Beiträge von Mitgliedern des Gesamtvorstandes und Hannes Demming

Das Kreuzviertel
Das ursprünglich in der Bauernschaft Uppenberg gelegene Viertel, nur bebaut mit einigen kleinen Kötterhäusern, wurde 1875 in die Stadt Münster eingemeindet. Es wird begrenzt durch die Straßen Friesenring, Cheruskerring, Grevener Straße und Kanalstraße. Die eigentliche, systematische Bebauung erfolgte erst mit der Wende zum 20. Jahrhundert. Es entstanden die für das Viertel typischen Bauten mit zum Teil repräsentativen Fassaden. Allein die Firma Borchard aus
Münster (letzter Firmensitz an der Studtstraße) errichtete 50 solcher Häuser. Das erste Haus in der Melcherstraße wurde 1909 erbaut. Es trägt heute die Hausnummer 50. Glücklicherweise wurden im Krieg nur 40 % der Häuser zerstört. Seinen Namen hat das Viertel nicht von der 1989 –1902 erbauten Werksteinbasilika (Kreuzkirche), sondern geht auf eine
alljährliche Kreuzprozession zurück, die bis ins 16. Jahrhundert stattfand. Seit ungefähr 1150 trug die Metzger-Zunft ein großes Kreuz aus dem Dom durch das Kreuztor in Richtung Kinderhaus. Anfang des 20. Jahrhunderts wohnte im Viertel überwiegend eine Mittel- und Oberschicht. So wurde die Gertrudenstraße auch Professorenstraße genannt. Das änderte
sich in den siebziger Jahren, als Studenten die unrenovierten Häuser als preiswerten Wohnraum für WG’s entdeckten. Zu diesem Zeitpunkt bestand die Bevölkerung des Viertels zu 20 % aus Studenten. Heute sind es nur noch etwa 10 %. Die Bewohner des Viertels empfinden die Wohnqualität des Kreuzviertels als überdurchschnittlich gut. Erwähnenswert sind
noch der Martin-Niemöller-Park und die Parkanlage Kreuzschanze. Eine Besonderheit stellen das Schloßtheater mit seinem Angebot als Programmkino und die Flaniermeile mit der Gastronomie rund um die Kreuzkirche dar. Im Jahre 2004 sagte der frühere Oberbürgermeister Bertold Tillmann anlässlich einer Rede beim populären Kreuzviertelfest, „Es gibt 2 Sorten von Münsteranern: die einen leben im Kreuzviertel und die anderen wollen dort leben“.
Heinz-Peter Pascher

Gemeinsamkeiten von Fahrradschlauch und Bluthochdruck – 2 –
Sie wundern sich sicherlich über diese Überschrift. Es soll ein Versuch sein, auf verständliche Weise den Bluthochdruck zu sehen. Ein neuer Fahrradschlauch ist elastisch, dehnbar und belastbar. Sogar mit weniger Luft überwindet er Bordsteinkanten und sonstige Hindernisse. Im Laufe der Zeit aber wird er steifer. Jetzt gebraucht er deutlich mehr Luft um
über Hindernisse zu kommen. Mehr Luft bedeutet gleichzeitig mehr Druck im Schlauch. Wenn der Schlauch aber immer mehr Luft gebraucht um über Hindernisse zu rollen, so platzt er irgendwann schon bei einem kleinen Stein auf dem Weg. Fazit: Mit der zunehmenden Steifigkeit des Fahrradschlauchs muss der Druck im Schlauch erhöht werden, um das
Fahrrad rollen zu lassen. Aber irgendwann ist der Druck so hoch, dass der Schlauch platzt. Unsere Gefäße verhalten sich im Prinzip wie der Fahrradschlauch. Sie sind anfangs elastisch, dehn- und belastbar. Sie
passen sich problemlos den jeweiligen Hindernissen an (Beispiele: körperliche Arbeiten ,Stress oder sonstige belastenden Ereignisse). Das Herz erhöht durch seine Pumpfähigkeit den Druck in unseren Gefäßen, damit der im Gefäßsystem transportierte, für den gesamten Körper erforderliche Sauerstoff, auch in Belastungssituationen überall hinkommt. Ähnlich wie eine Luftpumpe, arbeitet das Herz dann stärker und kraftvoller.Es erhöht somit, bedarfsabhängig, den Druck in unseren Gefäßen. Altersbedingt verändern sich unsere Gefäße. Sie „verkalken“!! Werden unelastischer.Der Druck im Gefäßsystem muss erhöht werden um die Wandsteifigkeit der Gefäße auszugleichen. Einen erhöhten Druck im Gefäßsystem nennt man Bluthochdruck,Hypertonus, labilen oder auch essentiellen Hypertonus.
Ähnlich wie beim alten Fahrradschlauch können auch bei uns Gefäße platzen. Das nennt man dann abhängig vom Ort des Geschehens: Schlaganfall = Apoplex oder auch Herzinfarkt. Deshalb gibt es Medikamente, die den Druck imGefäßsystem senken. Blutdrucksenker = Antihypertensiva. Diese haben unterschiedliche Wirkweisen. Allen gemeinsam ist aber die Aufgabe, einen günstigen Einfluss auf unser Gefäßsystem zu nehmen. Häufig bleibt der Bluthochdruck zunächst unbemerkt. Er tut nicht weh und wird meistens eher zufällig oder aber im Zusammenhang mit anderenkörperlichen Symptomen, wie z.B. Kopfschmerz, Schwindel, Herzrhythmusstörungen etc, entdeckt. Unbehandelt birgt der Bluthochdruck immer die große Gefahr des Schlaganfalls oder Infarkts. Bis zum nächsten Mal. Und bleiben Sie gesund. Monika Engel (Ärztin)

Interessante Orte in Kinderhaus
Das Lepramuseum

Obwohl ich schon über 20 Jahre in Kinderhaus wohnte, entdeckte ich das Lepramuseum mehr zufällig. Es liegt nämlichetwas versteckt hinter dem Heimatmuseum. Bei einer Radtour vor ca 5 Jahren kamen mein Lebensgefährte und ich zu diesem Heimatmuseum an der Josefskirche. Es begann plötzlich stark zu regnen, so dass wir dort Schutz suchten.
In der Eingangstür zum Heimatmuseum stand ein Herr, der uns anbot, uns das Lepramuseum zu zeigen, dort seien wir ja im Trockenen, bis der Schauer vorbei wäre. Der freundliche Herr war Dr. Klötzer, der Leiter des Museums. Natürlich waren seine Erklärungen entsprechend informativ und interessant. So etwas hatten wir nicht erwartet! Wir erfuhren, dass
dieses Lepramuseum in Deutschland einzigartig ist und seine Exponate Auskunft geben über die Leprakrankheit früher und heute. Für Kinderhaus war die Leprastation sogar die Keimzelle eines wachsenden Ortes. Der Name bedeutet: Haus für die „ Armen Kinder“, wie die Leprakranken damals genannt wurden. Die Ausstellungsstücke zeigen an Modellen und
Bildtafeln, wie verheerend die Lepra früher ohne wirksame Medikamente aussah und durch welche Fortschritte der Medizin ihre Ausrottung in Europa erreicht werden konnte. Das Museumsgebäude wurde bereits 1350 errichtet; man kann in den Keller hinabsteigen, wo früher Bierfässer und Vorräte für die Bewohner und ihre Helfer gelagert waren.
In den oberen Räumen trafen sich die städtischen Aufsichtsbeamten, die regelmäßig den Betrieb kontrollierten. Die Kranken waren in dem heutigen Garten in kleinen Hütten untergebracht. Dort gibt es auch noch einen Brunnenschacht zu sehen. Der ganze Komplex war von einer Mauer umgeben, die eine Durchreiche für Spenden hatte. Später wurde dann die
Kirche gebaut und ein Rektorat eingerichtet. Weil vor Jahrhunderten die Angst vor dem Teufel und dem Fegefeuer sehr real war, wurde ( sogar gegen Ablassbriefe ) viel Geld in den Opferstock geworfen. Hilfreich war dabei, dass die alte Handelsstraße gen Norden direkt an der Kirche vorbeiführte (heute Alter Friesenweg genannt)! Mehr will ich jetzt nicht verraten, bitte schauen Sie selbst mal hinein, es ist sonntags von 15-18 Uhr geöffnet und kostet keinen Eintritt. Marie Luise Terörde

So sind se, de Mönsterlänner
De Ao hät gewöllig Haugwater. Bruun un gefäörlik wältert se sik düörʼt Duorp. En Bünsel fölt harin. En Trop niesgirige Lüü,
we egentliks blaots tokiken wilt, wu hauge dat Water al is un wu lange et wul no anstig, süüt dat. De lütke Junge wärd medriëten. De Fraulüü kriesket: „O Häär, dao is jüst en Jüngsken harinfallen!” ʼne annere. „De kan tiëgen dat wille Water doch gar nich nich an!” „Seit ji em no?” Wier ʼne annere of auk iätlicke gliektidig: „Manslüü, wil dao dan nüms
harinspringen?” Un würklick: En Stüksken wider smit sik en Kärl resselveert in den Flüët, krig den Jungen to packen un raakt et med em anʼt Öwer. Natüürlik sind beide kladdernat. He schült dat Jüngsken üörndlik derbe düör. So kümp et bolle wier bi, spig dat Water uut, krig Lucht un fänk luudhals an to hülen. Nu wier de Fraulüü alle to gliker Tied un düörnene:
„De mot nao Huus! De früs sik süs to Daude! Hät dan nüms ʼne Diëke?”
De Man häört sik de Snaterie nich lange an, brengt em trügge to sien Öllernhuus un klingelt. An de Döör is Vader. „Juën Jungen. Häf em jüst uut de Ao trocken. He wäör bolle versuopen.” „Jä? Schön! Dank auk! Wao is dan sine Kippe?”
(frie nao Erwin Brug uut Ebermannstadt, platdüüdsk van Hannes Demming)

Heute möchte ich Ihnen die Partnerstadt Mühlhausen vorstellen:
Mühlhausen ist ein wahres Schmuckstück unter Deutschlands Städten. Eine fast vollständig erhaltene Stadtmauer aus dem Mittelalter umschließt die Altstadt, in der die bewegte Geschichte des Ortes überall noch gegenwärtig ist. Fachwerkhäuser, holzgeschnitzte Barockerker, bauliche Stilrichtungen aus über 800 Jahren gibt es hier zu Stadtmauer und Frauentor zu bewundern. An den zwei Marktplätzen Mühlhausens, die Unter- und Oberstadt voneinander trennen, finden sich die Hauptkirchen der Stadt. In St.Marien hatte einst der radikale Reformator Thomas Müntzer seine Wirkungsstätte, in der Pfarrkirche Divi Blasii führte Johann Sebastian Bach 1709 den Choral „Ein feste Burg ist unser Gott“ auf. An der Grenze zwischen Unter- und Oberstadt steht das im Gotik-, Renaissance- und Barockstil errichtete Rathaus mit Rathaushalle, Großer Rathausstube und dem Stadtarchiv – natürlich alles unter Denkmalschutz.
Mühlhausen legt großen Wert auf den Erhalt dieses einmaligen historischen Erbes. Seit 1992 läuft eine umfangreiche Altstadtsanierung, eingebunden in das Bundesprogramm der modellhaften städtebaulichen Erneuerung. Stadtgeschichte und -kultur werden auch in alten Bräuchen bis heute gepflegt. So finden das ganze Jahr über etliche Volksfeste wie das
Brunnenfest statt. Musikveranstaltungen spielen eine wichtige Rolle im Leben der Stadt: Die Konzerte in der Rathaushalle, die Thüringer Bachwochen, die Mühlhäuser Musiktage oder das Folk-Weekend, das jedes Jahr im September stattfindet. Sehenswert ist auch die landschaftliche Umgebung Mühlhausens, die vielfältige Gelegenheiten zur Erholung bietet. Das wusste 1801 auch schon Goethe, als er im Brunnenhaus von Popperode zu Gast war. (Quelle Stadt Münster)
Helga Hauer

S 3 Seniorenrat Münster: Veranstaltungs- und Reisekalender 1. Quartal 2022

Kalender stets zur Hand haben oder „pinnen“. Termine sichten und teilnehmen. Nicht allein kommen!

Montag, 3.1, 11 Uhr, Extrablatt, a.d. Aa, gegenüber Tibus-Residenz. Stammtisch & Neues v. SRM, Evtl. Kegeln?
Mittwoch, 12.1., Tagesreise nach Bremerhaven. Klimahaus: Eintritt und Führung. Freie Verfügung, z.B. Auswanderer-Museum. Selbstverpflegung. Start 8 Uhr, Frie-Vendt-Platz. Rückstart ca. 17, Rückankunft ca. 20:15 Uhr. Reisepreis p.P., 39 €. Die Anmeldung zu dieser Reise muss bis spätestens 7 Tage vor Reisedatum per Telefon angezeigt werden. Seniorenrat: 0251 2006888. – Mit der Anmeldung ist der genannte Reisepreis binnen 3 Tagen auf das Konto bei der Sparkasse Münsterland Ost.zu überweisen: Seniorenrat Münster, IBAN: DE 69 4005 0150 0034 4856 15. Unter Nennung von Nachname und Reiseort. Alle Bedingungen gelten auch für weitere Anmeldungen auf einer Überweisung. Reiserücktritt ist nur nach Bedingungen von entsprechenden Versicherungen möglich. Sodann wird wird eine Bearbeitungspauschale in Höhe von 20 € des Reisepreises erhoben. Erfolgt die Teilnahme am Reisetage nicht, ist der Reisepreis verfallen. Für Nichtmitglieder erhöht sich der Reisepreis um 5 € p.P.
Donnerstag, 20..1., 15 Uhr, TPZ (Theater Pädagogisches Zentrum) Achtermannstraße 24, nahe Hauptbahnhof Herr Frank Butzlaff, Sparkasse Münsterland Ost, zum Thema: „Automaten, Schalter oder Online Banking?“
Montag, 7.2., 11 Uhr, Extrablatt, a.d. Aa, gegenüber Tibus-Residenz. Stammtisch & Neues v. SRM, Evtl. Kegeln?
Mittwoch, 9.2., Tagesreise ins Sauerland. Besuch der Senfmühle in Schmallenberg. Inkl. Verkostung & Werksverkauf. Mittagessen in rustikaler Skihütte. Nachmittagsprogramm – wetterabhängig. Start 8:30 Uhr, Frie-Vendt-Platz. Rückstart 17:30, Rückankunft ca. 20 Uhr. Reisepreis 43 € p.P. Die Anmeldung zu dieser Reise muss bis spätestens 7 Tage vor Reisedatum per Telefon angezeigt werden. Seniorenrat: 0251 2006888. – Mit der Anmeldung ist der genannte Reisepreis binnen 3 Tagen auf das Konto bei der Sparkasse Münsterland Ost.zu überweisen: Seniorenrat Münster, IBAN: DE 69 4005 0150 0034 4856 15. Unter Nennung von Nachname und Reiseort. Alle Bedingungen gelten auch für weitere Anmeldungen auf einer Überweisung. Reiserücktritt ist nur nach Bedingungen von entsprechenden Versicherungen möglich. Sodann wird wird eine Bearbeitungspauschale in Höhe von 20 € des Reisepreises erhoben. Erfolgt die Teilnahme am Reisetage nicht, ist der Reisepreis verfallen. Für Nichtmitglieder erhöht sich der Reisepreis um 5 € p.P.
Dienstag, 15.2., 15 Uhr, TPZ (Theater Pädagogisches Zentrum) Achtermannstraße 24, nahe Hauptbahnhof Frau Mechthild Schneider, Verbraucherzentrale Münster zum Thema: „Neue Maschen, neue Rechte für Verbraucher“
Dienstag, 22.2., 15 Uhr, TPZ (Theater Pädagogisches Zentrum) Achtermannstraße 24, nahe Hauptbahnhof Herr Henning Stoffers, sehr bekannter Illustrator seiner Forschungen zu: Die Zeit der Weimarerer Republik in Münster, Schauspieler Busso Mehring, Prinzipalmarkt-Polizist ‚Bubi Giseler‘
Montag, 7.3. 11 Uhr, Extrablatt, a.d. Aa, gegenüber Tibus-Residenz. Stammtisch & Neues v. SRM, Evtl. Kegeln?
Mittwoch, 9.3., Tagesreise ins Emsland zum Erlebnispark Emsflower (Blumen-März). Besichtigung Führung, incl. Mittagessen. Start: 9 Uhr, Frie-Vendt-Platz, Rückstart 16 Uhr, Rückankunft ca. 17:30 Uhr. Reisepreis 45 €. Die Anmeldung zu dieser Reise muss bis spätestens 7 Tage vor Reisedatum per Telefon angezeigt werden. Seniorenrat: 0251 2006888. – Mit der Anmeldung ist der genannte Reisepreis binnen 3 Tagen auf das Konto bei der Sparkasse Münsterland Ost.zu überweisen: Seniorenrat Münster, IBAN: DE 69 4005 0150 0034 4856 15. Unter Nennung von Nachname und Reiseort. Alle Bedingungen gelten auch für weitere Anmeldungen auf einer Überweisung. Reiserücktritt ist nur nach Bedingungen von entsprechenden Versicherungen möglich. Sodann wird wird eine Bearbeitungspauschale in Höhe von 20 € des Reisepreises erhoben. Erfolgt die Teilnahme am Reisetage nicht, ist der Reisepreis verfallen. Für Nichtmitglieder erhöht sich der Reisepreis um 5 € p.P.
Donnerstag, 10.3., 15 Uhr, TPZ (Theater Pädagogisches Zentrum) Achtermannstraße 24, nahe Hauptbahnhof Herr Wolfgang Heuer, Leiter des Krisenstabes der Stadt Münster zum Thema „Krisen-Management in Münster“
Dienstag, 15.3., 15 Uhr, TPZ (Theater Pädagogisches Zentrum) Achtermannstraße 24, nahe Hauptbahnhof Frau Kriminalhauptkommissarin Alexsandra Bruns: Enkeltricks und sonstige „Schweinereien“ (Aktuelles) Der SRM hatte Fr. Bruns bereits 2020 eingeladen. Corona hat uns damals einige Striche durch Angebote gemacht.


Seit 54 Jahren Städtepartnerschaft mit Kristiansand

Norwegens Ferienstadt „Nummer Eins“ – so nennen die Menschen in Kristiansand voller Stolz ihre Stadt. Kristiansand zeichnet sich nicht nur durch seine reizvolle Lage am Skagerrak, die sehenswerte Schärenküste und das attraktive Hinterland aus. Die Stadt zählt außerdem die größte Anzahl von Sonnenstunden pro Jahr in Norwegen. Kein Wunder, dass die Hafenstadt Übernachtungsmöglichkeiten für jeden Geldbeutel zu bieten hat. Die Natur zu erleben ist für die meisten Norwegen-Reisenden besonders wichtig. Das Umland Kristiansands ist dafür wie geschaffen. Im Sommer zum Baden oder Angeln, im Winter zum Skifahren. Die Pisten „Storheia“ und „Tveit“ zählen zu den beliebtesten Skigebieten der Gegend. Bei aller Naturverbundenheit präsentiert sich Kristiansand als moderne, weltoffene Stadt, wozu die Fachhochschulen und ihre Studierenden einen großen Teil beitragen. Kristiansand ist nicht zuletzt eine Stadt von Kultur, insbesondere der Musik. Dazu wartet sie mit einem der modernsten Konzerthäuser Norwegens auf. Beim Bummel durch die Innenstadt fällt ihr geordnet, er/lebenswerter Grundriss auf. Die 54 Straßenzüge sind quadratisch angelegt. Die Stadt gab diese Form als Idee auch wohl an einige amerikanische Großstädte weiter. Der Grund für die Anordnung der Straßen liegt in im Bauplan der Stadt. Zu Ihrer Gründungszeit im Mittelalter war eine solche Bauweise das städtebaulich Ideale. Alte, gut restaurierte Holzhäuser, die heute unter Denkmalschutz stehen, erinnern an die Vergangenheit Kristiansands. Der Marktplatz im Zentrum, umgeben von Domkirche, Rathaus, Stadthalle und „Wergelandspark“ – bildet die gute Stube der Stadt. Moderne Baustile repräsentieren Gebäude wie das „Handelenshus“, das „Tinghus“ oder das „Caledonien-Hotel“. Inzwischen hat Kristiansand durch Eingemeindung mehr als 110.000 Einwohner.

Zuvor waren es 75 TSD (siehe auch Wikipedia „Kristiansand“)

Verfasst von: Helga Hauer

Auch das Frauentheater Die Bühnenreifen (war) im Lockdown

In der Achtermannstraße 24 (seitab der Windthorststraße) gibt es die Bühnenreifen seit 12 Jahren. Und zwar im TPZ (Theaterpädagogisches Zentrum). Vornehmlich ältere Damen proben und spielen dort mit großem Erfolg und Zuspruch eigene Stücke, an denen das gesamte Ensemble persönlichen Anteil gibt. So war das auch im März des vergangenen Jahres. Bis C19 den guten Start in die Aufführungszeit niedermachte. Die wiederum großartige Vorbereitung der Theaterpädagogin und Leiterin Anette Fritzen stoppte abrupt in die bis heute ungewisse Zukunft, wonach es dann wieder auf die Bretter gehen kann. Wenn man zu bedenken gibt: wir wählen, diskutieren, schreiben, formen, arbeiten an der Bühnenreife des eigenen Stückes. Nicht mal eben. Dann sind es auch Monate, den Vorhang wieder öffnen zu mögen und zu können. Da befindet sich die Truppe dann in ständiger Arbeit. Eben auch der Pädagogik, der persönlichen Entfaltung und Zufriedenheit miteinander folgend. Die Probezeit ist manchmal lang, stets intensiv. Texte „ruckfrei“ zu lernen stellt an die Gemeinschaft manchmal begabte Anforderungen. Gang, Verweilen und „Laufsteg“ in der Kostümgarderobe machen besonderen Spaß. Sodann die Generalprobe. Lampenfieber allerseits. Unsere selbstgeschaffenen Stücke, dem Zeitgeist, seinen Themen und Inhalte wurden bisher richtig gut getroffen und formuliert. Wir sind stolz, dies von unserem Publikum immer wieder bestätigt zu bekommen. Es gibt sogar eine besonders begeisterte Fangruppe. Nicht Fahnen schwenkend, skandierend, ausfallend. Nein. So, wie man sich Fans wirklich wünscht.

Wir gastieren besonders gern in der Havixbecker Schreinerei Spiekermann. 2020 und zuvor bereits drei Mal. Zuletzt vor einem Publikum von 150.

Vor und nach den Vorstellungen gewähren wir unseren Gästen und uns sowohl Anspannung als Entspannung. Gern auch bei einem gemeinsamen Gläschen. Zeit und Ambiente sind durch C19 nun unterbrochen. Wir wollen keinen Stillstand. Es geht weiter. Das Ensemble wird so, wie es ist, wieder beginnen. Wie so oft in dieser Zeit gibt’s eine „Schalte“ oder es wird gezoomt.

So ist es jetzt auch beim TPZ. Unter neuer Leitung von Kathrin Marhofen. Entlässt uns das Virus in neue Freiheiten, so werden wir thematisch gleichziehen. Unter dem Synonym „Freiheit“ arbeiten wir einem weiteren Bühnengang. Ohne Zuspruch und Interesse noch unbekannter Spielfreundinnen wäre es schade, durch das Virus geschädigt worden zu sein. Daher wendet euch gern „in Scharen“ an meine Telefonadresse: 02552 638330.

Verfasst von Marlene Hake, Borghorst

Heiteres; Wissen

Der Zipfelbund“

In der ersten Ausgabe berichteten wir, wo der Mittelpunkt Deutschlands liegt.

Diesmal sagen wir, wo Deutschland an 4 Zipfeln endet:

Nord: List auf Sylt Ost: Görlitz Süd: Oberstdorf West: Selfkant (Irrtümer nicht ausgeschlossen..)

1998 gründeten diese 4 Orte an den äußersten Enden Deutschlands den „Zipfelbund“.

Wer alle 4 Orte besucht und sich im jeweiligen Rathaus /Touristenbüro im „Zipfelpass“ bestätigen lässt,

erhält ein kleines Geschenk der Gemeinde.

Handy-Ladekabel

Unterwegs bewahre ich’s im Hartschalen-Brillenetui. Dort ist’s geschützt und rasch zur Hand..

Schneller Trocken-Trick

Legt man trockene Handtücher geschickt zur feuchten Wäsche, verkürzt sich die Trockenzeit.

!So spart man Strom!

Schmunzel-Worte zum ernsten Ableben

Ist Ihnen schon aufgefallen, wie viele Formen deutsche Sprache für „Lebensende“ kennt?

*Hierzulandestirbt man standesgemäß *Köche sterben nicht einfach, sie geben den Löffel ab *Jäger gehen in die ewigen Jagdgründe *Restauratoren kratzen ab *Bäcker verkrümeln sich *Pfarrer segnen das Zeitliche *Botaniker gucken die Radieschen von unten an *Chemiker reagieren nicht mehr *Anwälte erwartet das Jüngste Gericht *Glaser sind weg vom Fenster *Barkeeper gönnten sich die letzte Runde *Historiker gehen in die Geschichte ein *Gärtner beißen ins Gras *Touristiker gehen auf die letzte Reise *Elektriker gehen ins Licht *Autoren schlagen die letzte Seite auf *Reinigungskräfte kehren nie wieder *Radiomoderatoren haben Sendeschluss *Metzger gehen den Weg allen Fleisches *Bergleute fahren in die Grube *Fußballer machen die Grätsche *Ingenieure erreichen das Ende ihrer Lebensdauer *Mathematiker verlieren ihre Funktion *Informatiker klicken auf „Exit“ *Theologen treffen sich mit der „Chefetage“ *Beamte werden nach oben befördert *Taucher gehen zu Grunde *Busfahrer erreichen die Endstation *Musiker setzen den Schlussakkord *Weitspringer gehen hops *für Uhrmacher hat die letzte Stunde geschlagen *Redakteure überschreiten die Deadline

Verfasst von Ursula Hantschke

TV-Tipps (sehenswert und informativ)

Terra X, sonntags, ZDF, 18:25 und 19:30

Schnittgut für Gartenbesitzer und -liebhaber, Bayern TV, montags – samstags, 15:30 – 16:00

Gymnastik, Bayern TV, montags – samstags, ab 7:20 bzw ab 8:40 Uhr

Mein Kleingartenparadies

In den leidigen Coronazeiten bin ich in meinem Kleingarten glücklich!

Hier kann ich trotz der Abstandsregeln Kontakt zu meinen Gartennachbarn halten. Wir können über den Gartenzaun hinweg plaudern, Gartentipps austauschen, Gemüsepflänzchen verschenken. Da vergesse ich sogar oft, dass es Corona gibt. – Jetzt wird es endlich wärmer, so dass ich die vorgezogenen Paprika- und Kürbispflänzchen aus dem Gewächshaus umpflanzen kann. Ich habe ein Häuschen für Mauerbienen erworben.

Diese stechen nicht und sammeln keinen Honig. Sie sollen meine Obstbäume bestäuben, damit es im Herbst reichlich Obst gibt. Es sind 25 Mauerbienen im Winterschlaf. Sie entwickeln sich, leben, fliegen aus und tun dann sommers ihre ihnen zugedachte Arbeit. Das bedeutet auch, sie legen ihre Eier in die Röhrchen des Häuschens. Dazu sammeln sie einen Nahrungsvorrat für die Brut und verschließen dann die Röhrchen einzeln mit Lehm. Über Sommer, Herbst, Winter entwickeln sich dann neue Jungbienen, die im nächsten Jahr rechtzeitig selbstständig schlüpfen. Neben diesen „Haustierchen“ gibt es einige Vogelarten die ich füttere. Das sind vor allen Kohlmeisen, Heckenbraunellen und Rotkehlchen. Sie bekommen Haferflocken mit etwas Rapsöl versetzt. Dazu Erdnüsse. Die lustigen, erbaulich flinken Racker erwarten dafür aber auch täglichen „Nachschub“. Um die Mittagszeit kommt zuerst ein „Späher“ und erkundet die Lage. Wenn schon Futter da ist, informiert er seine Scharen, die sehr schnell anfliegen und das Angebot flugs annehmen. Manchmal versuchen Drosseln, Spechte oder Tauben die hängenden Futterspender zu plündern. Alle, so auch Mäuschen, müssen dann aber mit herabgefallenem Futter auskommen. Es macht Freude und gute Laune, den flinken Vögelchen zuzusehen. Es gibt auch Arbeiten, die eher lästig sind, weil sie immer wieder anfallen. So Unkrautjäten, Gießen oder Laubfegen. Dann legt man zwischendurch halt mal kleine Pausen ein. Etwa einen Gartenrundgang machen, mit den Nachbarn plaudern und sich überhaupt mal die Zeit nehmen, zu entdecken, was es im eigenen Garten Neues gibt. Das ist nämlich spannend. In jedem neuen Gartenjahr tauchen überraschend neue Pflanzen auf. Ihre Samen wehen aus der Nachbarschaft herüber oder werden von Mäusen und Vögeln eingetragen. So verändert und bereichert sich ein Garten ständig. Dazu lässt man ihm entsprechende Ruhe und beseitigt nicht jedes Unkraut sofort.

Bei einem Gang durch die Gartenanlage fällt auf, wie unterschiedlich Gärten gestaltet sind. Da lässt eine Gartenordnung zum Glück genügend Spielraum für individuelle Modelle. Ich bevorzuge einen naturnahen Garten, in dem es auch „unordentliche Ecken“ geben darf. Aber viele Gärtner haben es ordentlicher lieber.

Verfasst von Marie-Luise Teroerde

1981 – 2021 40 Jahre Seniorenrat und andere Ereignisse 1981

Weltweit befindet sich der SRM in bester Gesellschaft

*1. FC Recklinghausen *Volkslauf 25-km von Berlin *Aachener Kammerchor *AG Märkische Kleinbahn e.V. *Staatsgründung Antigua & Barbuda *Aboris (NL Comicverlag) *Handball Atlético de Madrid *Bayswater City Soccer Club Perth Australien *Béla-Bartók Gedenkhaus Budapest *Berliner Compagnie Tourentheater *Bibliokarverband Südtirol *Bistum Mannar Sri Lanka *BlackTop Records Plattenlabel New Orleans *Boombery L.P. New York *Bolschoi Don Kosaken Österreich *Botanischer Garten Ulm *Bremer Tageszeitung Bremen

*Brúno Baillard Champagner Reims *Cambridge Singers a-cappella-Chor *Castle Art Museum Kalifornien

*Chamber Orchestra of Europe London *Chaos Computer Club (CCC) Hamburg *Chronoswiss München Luzern

*Corsair International Paris-Orly *Curanum AG Seniorenresidenz München *Data Becker Düsselforf *Deutsche Bläserjungend *Deutsches Wirtschaftsinstitut Taipei *Everyday Vehicles Bornmouth England

Seniorenrat Münster e.V.

*Eindhoven Kemphauen Eishockey *Fazioli Konzertflügel Sacile Intalien *Kölner Filmhaus Köln *Filmmuseum Potsdam *Filmwerkstatt Pumpenhaus Münster *Frankfurt Marathon *Fraunhofer Institut *Freie Waldorfschule Augsburg *Freundeskreis Europäischer Modellbahnen *Geologisches Museum der Provinz Shaanxi China

*Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierarten Witzenhausen *Green Party Dublin Irland *Hoverspeed Reederei Dover *Gesellschaft zur Sicherung von Bergmannswohnungen mbH Essen *Harbour Air Wasserfluggesellschaft Richmond Kanada *Hartmann Reederei Leer *Heide Museum of Modern Art Bulleen Australien *Heimatschutzbrigade der Bundeswehr *Illinois Holocaust Museum Skokie USA *IMES GmbH (KoKo der DDR) Berlin *Institut für Zweiradsicherheit Essen *Interessenverband Comic Cartoon Stuttgart

*International Art of Living Foundation Bangalore *International Dance Organisation Dänemark *Internationale Universität Wien *Internationale Bachakademie Stuttgart *Internationaler Verband für Sport-Weltspiele USA *Islamic Texts Society London *Jack Wolfskin Idstein *Jungfernfahrt TGV (Train á grande Vitesse) Frankreich

Ermittelt von KH Schräder

Bäume sind die grünen Lungen der Stadt

Bäume prägen das Stadtbild. Sie haben in der Stadtbegrünung eine ganz besondere Bedeutung. Weil sie mit vielfältigen Funktionen und mit ihrem ausgeprägten Blätterdach zum Wohlbefinden der Stadtmenschen beitragen, genießen sie in Münster einen hohen Stellenwert. Zu diesen Funktionen zählen das Filtern der Luft und das Binden von Staub, die Abkühlung in Hitzeperioden durch die Verdunstung und Schattenspende sowie das Mindern von Lärm. Bäume erzeugen Sauerstoff und bieten Lebensraum für Insekten, Kleinsäuger, Vögel und andere Organismen. Sie haben damit eine bioökologische Funktion und lassen mit ihrem Wuchs die Jahreszeiten erleben. Als Gestaltungselement übernehmen sie in der Stadt Funktionen in der Verkehrsführung, Verkehrsberuhigung und Wohnumfeldverbesserung. Sie dienen der Identifikation mit dem Wohnort.

Allein aus diesen Gründen gebührt den Bäumen in unserer Stadt ein besonderer Schutz, ganz abgesehen vom wirtschaftlichen Wert. Das Amt pflegt alle Bäume auf städtischen Flächen.

Sie stehen vorwiegend in Park- und Grünanlagen, entlang von Straßen und Wegen,

auf Spielplätzen und Schulhöfen, in Kindertageseinrichtungen und natürlich im Wald.

Insgesamt werden rund 100 000 Einzelbäume baumpflegerisch betreut. Weil von Bäumen auch Gefahren ausgehen, werden Straßen- und Stadtbäume regelmäßig kontrolliert. Fachkundige Mitarbeiter prüfen in der Regel zwei Mal im Jahr die Vitalität und die Stabilität der Bäume.

Für die notwendige Baumpflege stehen den Baumspezialisten drei Hubsteigerfahrzeuge zur Verfügung, die mit den erforderlichen, technischen Geräten ausgestattet sind.

Leider haben alle Bäume in Münster durch die extreme trockene Witterung der letzten Jahre sehr gelitten. Viele haben deshalb diese Trockenheit, trotz vieler Gießbemühungen der Bürger, gefällt werden müssen. – Erhoffen wir nun für alle Bäume und Pflanzen einen regenreichen Sommer.

Der Seniorenrat wünscht seiner Mitgliedschaft jedoch erträgliche und lebenswerte sonnige Zeiten.

Verfasst von Jutta Hammes

Ein altes Lehrstück, neu erzählt

De Geschichte van Jans Kiek–up’t–Smartphone (von Hannes Demming)


1 Altied, wan Jans buten föörde orre gonk, he med beide Augen an sien Smartphone honk, las de nieste E–Mail, schreef ’ne SMS, keek Erotik–Beller, Fraulü aone Dress; of he tel’phoneerde med en Kumpel net; wat vüör em passeerde, kreeg de Kärl nich med.
2 Leste Wiäk is Jänsken med sien fine Rad in de Prummenaode wacker up den Pad, is an’t Liäsen, Tippen, süüt den Rüën nich, we em in de Mööt kümp. Jans flüg hen un lig. Un wieldes de Töle sliepstiärtsk gau uutnait, klopt sik Jans den Drek af, äär dat’t widergait.
3 Män de Fietse wil nich. Se hät vüörn ’ne 8. Jans mot nütten schuwen. Flöken hät nix bracht, nix sien Schimpen, Schännen, un he söch den Grund för sien daore Stüörten stur blaots bi den Hund. He mot annern Dages nao de Wiärkstiär hen. Gäärn mag Jans nich tippeln, sowied ik em ken.
4 Män plas dat de Junge uut de Saak wärd klook, fänterd he so wider, äs he’t vüördem mook, spiëlt harüm un fummelt, kik blaots up’t Gerai, löt düör nix sik stören, wu he’t ümmer dai, denkt bi sik: De Lüü, de wiekt mi jä wul uut; doch, rumbum, dao lig he up de dumme Snuut.
5 Lüü häbt twaorens Augen, en Lantüchtenpaol is pat blind un blif et een för allemaol. Use Jans, de knalde butz daotiëgen, hat, un vüör sine Augen wärd’t em nu daipswat. In den Gausehiëmel kümp he up de Stiär. Nao twee, drei Minüütkes wärd he munter wier.6 Möch an Huse mellen, wat em is passeerd. Doch wao is sien Handy? He söch, simmeneert. Et is nüörns to finnen. Üörnswel hät et klaud. Wis dööt he us leed in siene graute Naud. Sal he nu wat lären uut düt Schietmallöör? Kümp de Kärl an’t Denken? Nimp he sik wat vüör?
7 Dat küënt wi nich wiëten, huopen blaots. Apat wat för us nu faststait, di un mi, is dat: Poten van dat Handy, wan du föörs of gais, dat du nich hernocher jüst wu Jans dao stais! Wi häbt jä doch beide määr Verstand äs Geld. Daorüm häf’k de Sake hier vandaag verteld.Wörde: sliepstiärtsk – mit hängendem Schwanz; fäntern – ohne Verstand zu Werke gehen; Gerai – Gerät; (a)apat – aber; in den Gausehiëmel kuomen – ohnmächtig werden

Ältere Bürgerinnen und Bürger in Münster (wohnberechtigt)

Auszüge aus Zahlen und Verteilungen

Das Planungsamt, Informations- und Statistikstelle ist im Internet erreichbar: www.muenster.de/buergerservice

Mit Genehmigung entnommen:

Es zeigt Aktuelles (Stand Okt. 2020) über die Stadt, Stadtteile und Stadtbezirke

Hier einige Vergleichszahlen von 1999 bis 2019

Gesamtzahl (Altergruppen 40-80+, jeweils in %)

1999 weiblich1999 männlich
140.058 52,9 %131.606 52,0 %
20192019
162.204 52,0 %149.965 48,0 %

Altersgruppen gesamt + Alter (ohne Geschlechtsangabe)

1999 40 – 5960 – 7980 plus
64.322 23 %46.799 16,7 %10.032 3,6 %
2019 40 – 5960 – 7980 plus
79.169 25,4 %54.096 17,9 %18.178 5,8 %

Der Gesamtvorstand: SRM v. 1981

Edith Bußmann, Wolfgang Fels, Christa Friemel, Jutta Hammes, Ursula Hantschke, Helga Hauer, Heinz-Peter Pascher, Manfred Stegmann, Jochen Temme, Marlies Teroerde, Karl-Heinz Schräder, Dr. Monika Wullen-Engel