Angelika Gördes-Giesen und Vera Blasum erstellen ihren Podcast „Topf & Tacheles“ beim medienforum münster. (Fotos: Angelika Gördes-Giesen, Vera Blasum)

Der Podcast „Topf & Tacheles“ von mit Angelika Gördes-Giesen und Vera Blasum ist am Sonntag, 22. Februar 2026 ab 19:04 Uhr ausnahmsweise einmal Bestandteil der Sendung „Easy Listening – Musik am Feierabend“. Da es in dieser Podcast-Folge unter anderem um Neujahrsvorsätze geht, hat Moderator Ralf Clausen in seinen Schallplatten aus den 1960er und 70er Jahren nach Liedern mit Vorsätzen gesucht. Gefunden hat er vor allem aber Ratschläge, wie „Be Thankful For What You Got“ oder „Talk About The Good Times“, und Bekenntnisse, wie „I’ll Be Hard To Handle“ oder „I Don’t Need No Doctor“.

Katharina Rehn (li.) ist ab 14. März als "Maria Stuart" zu sehen. (Foto: Theater Münster)

In der Februar-Ausgabe des Theatertalk am Samstag, 21. Februar 2026 ab 20.04 Uhr ist Schauspielerin Katharina Rehn zu Gast. Sie probet gerade für Schillers großen Klassiker MARIA STUART am Theater Münster. Hier spielt Katharina die titelgebende Königin von Schottland, die von Königin Elisabeth in Gefangenschaft genommen wurde. Katharina erzählt vom Spaß an Schillers Sprache, von ihrer Schauspielausbildung, wie sie als Kind hinter die Kulissen von „Les Misérables“ gekommen ist, und warum Schauspiel immer ein Teamsport ist.

(Bildgestaltung: Grüner Weiler eG)

In der Sendereihe Wohnprojekte in Münster am Freitag, 20. Februar 2026 ab 20:04 Uhr, stellen einige Mitglieder der Genossenschaft Grüner Weiler eG Münsters größten Wohnprojekt vor, den Weiler 1 auf dem Gelände der ehemaligen Oxford-Kaserne in Münster-Gievenbeck (W1OXF). Nicole de Vries, Gabi Escher, Johannes Rose und Andreas Schlattmann wohnen dort seit etwa einem Jahr und berichten, was das Besondere an diesem Wohnprojekt ist, wie sie dort ihr erstes Jahr erlebt haben und welche Pläne es für die Zukunft gibt.

In der neusten Ausgabe des Vokalradios geht es schon wieder um den Mond. (Abb.: C.D. Friedrich / S.T. Tisch)

In der neusten Ausgabe des Vokalradios The Voice am Mittwoch, 18. Februar 2026 ab 20:04 Uhr geht es schon wieder um den Mond. Als notwendige Ergänzung oder jedenfalls sinnvolle Erweiterung der ersten Sendung zum Thema, will Moderator Stephan Trescher diesmal die von unserem Erdtrabanten hervorgerufenen oder ihm doch angedichteten romantischen Gefühlsaufwallungen weitestgehend beiseitelassen und sich stattdessen den wankelmütigen Aspekten des Mondes widmen, der wilde Tänze hervorruft und tiefste Melancholie, diverse Sehnsüchte weckt, alles in Silberlicht taucht und alles verfinstert, den Mondsüchtigen den Weg weist oder sich ohnehin nur als Attrappe erweist.

(Bildgestaltung: Redaktionsgruppe Riot Rrradio unter Verwendung des Bilds "En syg ung pige" von Michael Ancher, 1883)

Es ist Februar und das Ende der Grippewelle noch lange nicht in Sicht – und auch Moderatorinnen Kathi und Marina hat’s erwischt. Warum es ihnen und so vielen anderen FLINTA* oft schwer fällt, so einen gesundheitlichen Ausfall zu akzeptieren, und was das mit dem Konzept des Gender Care Gap zu tun hat, darum geht es am Sonntag, 15. Februar 2026 ab 19:04 Uhr im „Riot Rrradio“. An anderer Stelle wenden die Moderatorinnen den Blick auf die Situation in Nord- und Ostsyrien und die seit Wochen anhaltende Belagerung der selbstverwalteten Gebiete in Rojava. Die queerfeministischen Tipps des Monats enthalten dieses Mal eine Buchempfehlung für Jina Khayyers Roman “Im Herzen der Katze”, und darüber hinaus ganz viele Veranstaltungen in Münster rund um den bevorstehenden internationalen feministischen Kampftag am 8. März, sowie eine Drag Night im Puls.

Zwei der fünf Straßen über die am 8.2. beim Bürgerentscheid im Bezirk Mitte abgestimmt wird.

Nach der Kommunalwahl ist vor der nächsten Abstimmung: Am kommenden Sonntag sind rund 108.000 stimmberechtigte Bürgerinnen und Bürger im Bezirk Münster-Mitte erneut zur Wahl aufgerufen. Anlass ist ein Bürgerentscheid über die Zukunft von fünf Straßennamen im Stadtbezirk.
Die Bezirksvertretung Münster-Mitte hatte im Mai 2025 beschlossen, diese Straßen umzubenennen. Grundlage war ein längerer politischer und fachlicher Prozess, in dem das Stadtarchiv und externe Historiker prüften, welche Straßennamen aus der NS-Zeit als historisch belastet gelten. Unstrittig ist, dass alle fünf Namen von den Nationalsozialisten propagandistisch hervorgehoben wurden. Gegen den Beschluss formierte sich eine Bürgerinitiative, die ausreichend Unterschriften sammelte, um einen Bürgerentscheid zu erzwingen. Nun liegt die Entscheidung bei den Bürgerinnen und Bürgern des Bezirks.

Aktuell (11.2.2026) stehen beide Sendungen auf den Top-Positionen bei NRWision!

Die von der geplanten Umbenennung betroffenen Straßen (Karte: Open Street Map, Bearbeitung: Paul Sattler)

In der Reihe „Münsteraner Streitgespräche“ fand am 22. Januar in der Akademie Franz Hitze Haus eine Podiumsdiskussion unter dem Titel „Wie wollen wir erinnern? Streitbare Straßennamen, Denkmäler und historische Orte in Münster“ statt. Anlass dafür war der Bürgerentscheid am 8. Februar, bei dem die Wahlberechtigten in Münster-Mitte darüber abstimmen werden, ob einige Straßen, deren Namen in der Zeit des Nationalsozialismus eingeführt wurden, beibehalten oder umbenannt werden sollen. Die Sendung am Freitag, 30. Januar 2026 ab 20:04 Uhr gibt dieses Münsteraner Streitgespräch in Teilen wieder. Referenten auf dem Podium waren Michael Bieber (Initiative „Münster-sagt-NEIN“), Prof. Dr. Olaf Blaschke (Professor für Neuere und Neueste Geschichte, Universität Münster) und Stephan Bracht (Bürgerinitiative „Stoppt Straßenumbenennungen“).

(Foto und Gestaltung: René Back)

Neues Jahr – neues Glück. Erwartungsgemäß haben die Labels und Künstler vor Weihnachten ihr Pulver verschossen und so ist der Januar – wie so oft – eher zurückhaltend, was neue Musik angeht. Ein paar hochkarätige Neuvorstellungen kann Moderator René Back beim Rock- & Blues-Shop am Freitag, 23. Januar 2026 ab 20:04 Uhr dennoch präsentieren: So ist das neue Album von ALTER BRIDGE seit dem 09.01 erhältlich, und auch DANNY BRYANT startet nach schwerer Krankheit nochmal ganz neu durch. Dazu gibt es einen kleinen Rückblick auf ein – in musikalischer Hinsicht – fantastisches Jahr 2025. Und eine Vorschau auf kommende Alben und Konzerte, auf die wir uns alle in diesem Jahr noch freuen dürfen. So ist die neueste und damit 33. Ausgabe des internationalen Blues Festivals in Schöppingen genauso mit dabei, wie WALTER TROUT, der in Münster sein bislang einziges Deutschland Konzert 2026 gibt.