WIR ÜBER UNS

 

Die Zeitschrift Klinke ist ein wesentlicher Bestandteil der Angebotsstruktur des Psycho-Sozialen Zentrums. Die Einrichtung wird seit 1978 gemeinsam vom Diakonischen Werk Münster e. V. sowie dem Förderkreis Sozialpsychiatrie e. V. getragen.
Menschen mit psychischen Erkrankungen finden hier unterschiedliche professionelle und ehrenamtliche Unterstützung, je nach der individuellen Problemlage und Fragestellung.

In der Klinke, die einmal jährlich erscheint, kommen die Betroffenen einer psychischen Erkrankung selbst zu Wort. Dies ist gerade für Menschen enorm wichtig, die in ihrem Alltag z. T. Ausgrenzung und Isolation erleben.
Die Klinke dient als Sprachrohr und Medium, Menschen mit ihren persönlichen Erfahrungen eine Stimme in der Öffentlichkeit zu geben.

Psychiatrieerfahrene können sich hier Gehör verschaffen, auf ihre Situation aufmerksam machen und andere Menschen davon profitieren lassen. Dies können auf der einen Seite die sogenannten Profis sein, die durch die Lektüre der Klinke mehr über die Innenwelten ihrer Patienten und Patientinnen bzw. Klienten und Klientinnen erfahren können.
Darüber hinaus erfahren "Normalbürger" viel über die Licht- und Schattenseiten einer psychischen Erkrankung. Nicht zuletzt vermögen natürlich viele Psychiatrieerfahrene von den Texten der Autoren und Autorinnen der Klinke zu profitieren.


Die Redaktionssitzungen sind immer auch ein Forum, in dem viele intensive und wichtige Gespräche miteinander geführt werden. Die Treffen, die jeden Donnerstag ab 17.15 Uhr im Gruppenraum des Psycho-Sozialen Zentrums in der Geiststraße 37 in Münster stattfinden, sind somit auch als Treffen einer Gesprächsgruppe zu verstehen, in der jeder und jede Themen des Alltags oder auch der großen Politik mitbringen und diese in einem vertrauensvollen Rahmen mit anderen Interessierten besprechen kann.
Wichtiger Bestandteil der Klinke ist die langjährige Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Münster. Durch die Kooperation erhalten auch Münsteraner Bürger, die bisher keinen Kontakt zu psychiatrischen Einrichtungen hatten, Gelegenheit, an diesem Projekt mitzuarbeiten.

Michael Winkelkötter

 

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Übersicht über bisherige Aktivitäten


1977 Erscheinen der 1. Klinke

1995 Erscheinen der 20. Klinke
(mittlerweile seit einigen Jahren gedruckt)

1996 Erscheinen der 21. Klinke
(erstmals mit einem Foto als Titelblatt)

1996 Teilnahme der Redaktion an der 1. Münsteraner Kulturwoche "Grenzgänge"

1996 Mitaufruf am Literaturwettbewerb "Schreiben und Lesen in psychischen Krisen" in Kooperation mit der Universität Münster

2000 Erscheinen der Jubiläumsheftnummer 25 - erstmalig Hochglanztitel

2000 Teilnahme am Münsteraner Kulturfestival normal verRückt verRückt normal - Grenzgänge -

2001 "Irrlichter", 1. Lesung, durch die Redaktion in einem kleinen Theater in Münster

2002 "Irrlichter", 2. Lesung, durch die Redaktion der Klinke

2003 "Irrlichter", 3. Lesung, durch die Redaktion der Klinke

2004 Die Klinke ist erstmalig Online unter www.muenster.org/klinke erreichbar

2004 "Irrlichter", 4. Lesung, durch die Redaktion der Klinke

2005 Erscheinen der 30. Ausgabe der Klinke - ein Grund zum feiern!

2006 "Irrlichter", 5. Lesung, durch die Redaktion der Klinke

2007 "Irrlichter", 6. Lesung, durch die Redaktion der Klinke

2008 "Irrlichter", 7. Lesung, durch die Redaktion der Klinke

2008 Zweite "Irrlichter" - Lesung im Kunsthaus Kannen des Alexianer-Krankenhauses

2009 "Irrlichter", 8. Lesung, durch die Redaktion der Klinke

2009 Zweite "Irrlichter" - Lesung im Tageszentrum der Caritas in Rheine

2010 "Irrlichter", 9. Lesung durch die Redaktion der Klinke

2010 / 2011 Klinke-Heft Nr. 36 wurde erstmals im elektronischen Layout erstellt

2011 "Irrlichter", 10. Lesung durch die Redaktion der Klinke

Die Klinke wurde am 28. Juli 2011 mit dem Förderpreis der Andreas-Mohn-Stiftung ausgezeichnet

2011 Die Klinke liest in der Volkshochschule Münster und auf der Feier des 40jährigen Bestehens des Förderkreises Sozialpsychiatrie

2012 Die Klinke, Heft Nr. 37, wird vom Leiter des PSZ und dem Vorstand des Förderkreises Sozialpsychiatrie zensiert. Es handelt sich um einen "gewaltverherrlichenden" Text, den schon die Redaktion polarisiert hat.

2013 Die Seiten der Klinke erstmals mit sogenanntem gestrichenen Papier. "Irrlichter", 11. Lesung durch die Redaktion der Klinke

2015 Die Jubiläumsausgabe der Klinke, Heft 2015 / Nr. 40, erscheint. "Irrlichter", 12. Lesung durch die Redaktion der Klinke.

2017 wird die Klinke 40 Jahre alt! Seit 1977 setzt sich eine Redaktion von Betroffenen für die Belange von Betroffenen ein. Als einzige Zeitung außerhalb von Psychiatrie- und Klinikeinrichtungen.

Von der Redaktion:

Die Klinke-Redaktion reiste im September 2013 in die Hansestadt Bremen. Dort besuchte die Redaktion die Bremer Kulturambulanz der Klinik Bremen-Ost und informierte sich im Rahmen einer Führung über die Dauerausstellung des Bremer Psychiatriemuseums. Natürlich stand auch ein Besuch der berühmten Böttcherstraße und des Rolands auf dem Programm. Im Schnoorviertel ließen es sich die Redakteure bei leckeren Getränken am Abend richtig gut gehen.

 

Besuchen Sie auch die Homepage vom Förderkeis Sozialpsychiatrie

 

 

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