Wohnen im Grünen Weiler

Stammtisch für Interessenten am Wohnprojekt Grüner Weiler.

Wie funktioniert Wohnen für Jung und Alt in der Genossenschaft Grüner Weiler, was ist ein Wohn-Cluster, welche Aspekte von Nachhaltigkeit sind relevant und wie wird das Projekt finanziert? Diese und andere Fragen könnt ihr jetzt beim Stammtisch loswerden.

Ab Februar bietet die Genossenschaft Grüner Weiler e.G. i.G. jeden 2. Mittwoch im Monat einen Stammtisch für Menschen an, die sich für neue Wohnformen und den Grünen Weiler interessieren.

Klönen, sich näher kennenlernen, diskutieren oder Projektideen entwickeln und schon mal Ausschau halten nach möglichen Nachbarn – das ist in lockerer Atmosphäre beim monatlichen Stammtisch möglich.

Das Angebot richtet sich an neu Interessierte, aber auch an Menschen, die nach dem ersten Kontakt weitere Fragen haben oder sich über das Thema austauschen möchten.

Erster Termin: Mittwoch 8. Februar | 17 Uhr | Café Malik | Schlossplatz 44 Münster.

Umdenken: Immovielien!

immovielienDer Druck auf dem Immobilienmarkt gefährdet die Vielfalt und den Zusammenhalt in unseren Städten. Immovielien können ein Scharnier und Impulsgeber im Stadtteil für soziales Miteinander sein. (J. Gerometta)

Konvent macht sich für gemeinwohlorientierte Immobilien stark und stellt Forderungen // Leipzig, 4.11.16: Zum ersten Mal versammeln sich über 150 Akteure aus Zivilgesellschaft, Immobilienwirtschaft und Stadtentwicklung um gemeinsam neue Lösungen für eine gemeinwohlorientierte Immobilienentwicklung zu finden und ein breites Bündnis einzugehen. Auf dem Konvent „Immobilien für Viele – Gemeinwohl gemeinsam gestalten“, organisiert von der Montag Stiftung – Urbane Räume, fordern Aktivisten aus der „Stadt von unten“-Szene genauso wie Vorstände großer Verbände Verbesserungen bei der Vergabe von Boden, der Finanzierung durch die Banken, der Förderung durch die öffentliche Hand, der unternehmensrechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen sowie das Miteinander von öffentlichen Institutionen und gemeinnützigen Immobilien.

Gemeinwohlorientierte Immobilien müssen es in unserer Gesellschaft leichter haben.

„Obwohl gemeinwohlorientierte Immobilien bereits an vielen Orten wertvolle Beiträge für ein lebendiges und sozial gerechteres Miteinander leisten, werden ihnen zu oft Steine in den Weg gelegt. Es ist höchste Zeit, diese aus dem Weg zu räumen, um die positiven Beiträge der Projekte fruchtbar zu machen“, so Frauke Burgdorff und Oliver Brügge, Vorstände der Montag Stiftung Urbane Räume.

Aus diesem Grund diskutierte der Konvent fünf zentralen Forderungen:

Mehr Boden! Gutes Geld! Förderung! Passendes Recht! und Mehr Augenhöhe! für Immovielien – Immobilien für viele.

Damit thematisieren die Akteure zentrale Fragen und Probleme der Stadtentwicklung im 21. Jahrhundert: Wie können trotz spekulativer Boden- und Immobilienmärkte nachhaltige Konzepte rund um das Wohnen und Zusammenleben in der Nachbarschaft verwirklicht werden? Was hilft Immovielienprojekten auf die Beine? Insbesondere angemahnt wurde die Praxis der Grundstücksvergabe nach Höchstgebot statt nach Konzept. (Publikation incl. Forderungen als PDF: KLICKHIER)

Dazu Christian Stupka von der genossenschaftlichen GIMA e.G. aus München: „Wir brauchen ein Umdenken in der Grundstückspolitik der Kommunen und des Bundes. Die Sicherung langfristiger Ziele ist viel besser als die Realisierung kurzfristiger Gewinne. Dies schafft man durch Vergabeverfahren bei denen Konzepte und Qualitäten im Vordergrund stehen. Steigenden Bodenpreise sind eine leistungslose Geldvermehrung, bei denen die Gewinne privatisiert und die Verluste sozialisiert werden. Leistungslose Gewinne müssen besteuert und der kommunalen Immobilienpolitik zur Verfügung gestellt werden.“

Mehr zum Konvent, den Forderungen und zu Immovielien findet sich auf: http://www.neue-nachbarschaft.de/

Publikation zum Konvent (PDF): http://www.montag-stiftungen.de/fileadmin/Redaktion/Urbane_Raeume/PDF/Projekte/UrbaneDialoge/Immovielienkonvent/nn-immo-OnlineVersion-v1.pdf


QUELLE: PM Montag Stiftung // http://www.montag-stiftungen.de/montag-stiftungen/pressebereich/presseinformationen/konvent-immobilien-fuer-viele.html

Grüner Weiler gründet Genossenschaft!

gruener_weiler-logo„Ich freue mich sehr über die große Resonanz. Dieser kraftvolle Start unterstreicht einmal mehr das hohe Interesse der Münsteraner an neuen zukunftsfähigen Wohnformen“, äußerte Vorstandsmitglied Manuela Liebold nach ihrer Ernennung.

img_1223Am Samstag (29.10.)  gründete die Wohninitiative mit 77 Mitgliedern die Grüner Weiler eG i.G. Neben Manuela Liebold (mitte) berief der Aufsichtsrat Reiner Kuhn (l.) und Henrich Buchmann (r.) in den Vorstand. Nun folgen Prüfung und Registrierung sowie die Suche nach einem geeigneten Grundstück in Münster für etwa 150 Wohneinheiten.

„Wir werden in den nächsten Monaten mit Verwaltung und Politik konkrete Gespräche führen und sind zuversichtlich, unsere Ideen vom ökologischen Wohnen, Nachhaltigkeit und sozialem Miteinander erfolgreich umzusetzen“, ist Liebold überzeugt. Aufsichtsratsmitglieder sind: Prof. Dr. rer. pol. Petra Teitscheid (Vors.), Dr. Christiane Sprickmann-Kerkerinck sowie Dr. Theo Wemper.

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Infos zur GRÜNER WEILER e.G.: Vorstellung auf BuWo-Seite & gruener-weiler.de

Woher kommt das Eigenkapital?

dollars-31085_1280Info-Vortrag des BuWo in Kooperation mit der GLS Bank:

Wer bauen will, muss zunächst einmal selbst Geld vorweisen können. Das gilt für Häuslebauer genauso wie für selbstorganisierte Wohnprojekte.

Viele Wohninitiativen in Münster setzen sich ein für neue, bezahlbare Wohnformen. Doch für jungen Familien und Menschen mit geringem Einkommen stellt die Geldfrage eine Herausforderung dar. Das Bündnis urbane Wohnformen Münster (BuWo) beschäftigt sich mit diesem Thema und lädt zu einem Info-Vortrag ein:

logo_gls_bankAm Freitag, 21. Oktober wird Jan Steuter von der GLS-Bank Bochum darlegen, welche Kriterien zu beachten sind, um an das nötige Geld für das Eigenkapital zu kommen und wie sich jeder persönlich darauf vorbereiten kann. Außerdem beschreibt der Finanz-Experte, welche Anforderungen dabei insbesondere an Mitgliedern von neuen Wohngenossenschaften und Mietshäuser-Syndikate gestellt sind und beantwortet im Anschluss Fragen zum Thema.

Die Veranstaltung ist kostenfrei und beginnt um 19:00 Uhr im Foyer des Bürgerzentrums LaVie in der Dieckmannstraße 127 in Münster/Gievenbeck.

Gerecht. Sozial. Bezahlbar.

Logo-Wohnen_Website-1Wohnen wollen alle Menschen. Doch »bezahlbare« Wohnungen sind in den letzten Jahren für einen großen Teil unserer Gesellschaft zur Mangelware geworden. Und das nicht erst seitdem mehr Menschen nach Deutschland einwandern.

Die Ausstellung »Alle wollen wohnen. Gerecht. Sozial. Bezahlbar.« betrachtet den Wohnungsbau damals und heute in seiner ganzen Komplexität. Gesellschaftliche Veränderungen, neue Lebensmodelle und eine Vielfalt von Lebensstilen beeinflussen die Anforderungen und Erwartungen an das Wohnen. Der Bedarf ist klar: Gebraucht werden Stadtquartiere und Wohnviertel, die ein
selbstbestimmtes Leben in allen Lebensphasen ermöglichen, die Wohnen und
Arbeiten besser vereinen und Zugang zu Bildung und Freizeitangeboten eröffnen.

Es geht nicht allein um städtebauliche Lösungen und Architektur von hoher Qualität. Ebenso wichtig ist, wie der Wohnungsbau einen Beitrag leisten kann für
soziale Vielfalt und Chancen auf Integration.

Mit dem Wissen um die gesellschaftlichen Veränderungen und Bedarfe ist die Politik gefragt, Anreize für sozialen und bezahlbaren Wohnungsbau zu schaffen.2

Wie wollen wir in Zukunft wohnen und welche Bedeutung hat der Wohnungsbau für die Gesellschaft?

Vor dem Hintergrund der Debatte um bezahlbaren
Wohnraum zeigt das Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW die Ausstellung „Alle wollen wohnen. Gerecht. Sozial. Bezahlbar“ vom 14. September bis zum 30. Oktober auf dem Clouth-Gelände in Köln.

„Alle wollen wohnen. Gerecht. Sozial. Bezahlbar“
Ort: Clouth-Gelände (Halle 18), Köln-Nippes
Zeit: 14. September bis 30. Oktober 2016
Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr, Sa, So von 11 – 18 Uhr; Do 11 – 19 Uhr
www.mai.nrw.de/wohnen

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[Quelle: M:AI // http://www.mai-nrw.de/presse/)

Stadtgestalter*innen!

LebensRäumeDie Linse e.V. – der Verein zur Förderung kommunaler Filmarbeit – bringt mit weiteren engagierten Initiativen das Thema Wohnen und Stadtgestaltung ins Programmkino Cinema an der Warendorfer Straße in Münster. Am Sonntag 12., Mittwoch 15. und Sonntag 19. Juni präsentieren debatte e.V. und Münster Modell, mit Unterstützung vom Bündnis urbane Wohnformen und der Heinrich Böll Stiftung NRW drei Filme und drei Gespräche. [Flyer download: KLICK]

Wie wollen wir unsere Stadt gestalten?

Die Initiatorinnen wünschen sich eine vielfältige und lebendige Auseinandersetzung, gerade auch mit Blick auf umstrittene Projekte in Münster. Die Filme „Wem gehört die Stadt – Bürger in Bewegung“, „Mietrebellen – Widerstand gegen den Ausverkauf der Stadt“ und „The Wounded Brick“ sollen den Anstoß geben, miteinander und mit Gästen wie dem Filmemacher Matthias Coers und Carsten Peters vom Verein Hawerkamp 31 über Wünsche, Sorgen und Möglichkeiten der Mitwirkung ins Gespräch zu kommen. Ein geplantes Einkaufszentrum in Köln-Ehrenfeld, Zwangsräumungen in Berlin und die Nachwirkungen eines Erdbebens in den italienischen Abruzzen laden ein, unter anderem über Machtverteilungen, Lokalpolitik, Bedürfnisse und Visionen auch in Münster nachzudenken.

Gemeinschaft kann nicht von Oben verordnet werden, sie ergibt sich von Innen aus dem eigenen Tun der Beteiligten.

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Tag der Nachhaltigkeit 2016

T.d.N.Am 4. Juni 2016 findet der zweite Tag der Nachhaltigkeit in Münster statt. Ein spannendes Programm rund um nachhaltige Themen bieten Anlass zum nachdenken & nachmachen, diskutieren & mitmachen.

Auch das Bündnis urbane Wohnformen mit seinen Projektinitiativen ist auf dem Markt der Möglichkeiten vertreten. An Stand 14. auf dem Servatiiplatz laden wir alle herzlich dazu ein, sich mit uns zum Thema Gemeinschaftliche Wohnformen und dem Wohnen und Leben von heute und morgen auszutauschen! …als gäbe es ein Morgen!

Infos: Münster nachhaltig e.V.  | Termin: 04.06.2016, 11:00 – 19:00 | Ort: Servatiiplatz MS

 

Keine Angst vor Partizipation!

Logo_of_Architekturmuseum_der_Technischen_Universität_München„Waren vielleicht die 7 Zwerge bereits eine funktionierende Wohngemeinschaft, mit und ohne Schneewittchen?“

…fragt sich Prof. Christiane Thalgott in ihrer Eröffnungsrede zur Ausstellung „Keine Angst vor Partizipation“, die sich mit Gemeinschaftlichen Wohnprojekten und deren Mehrwerten beschäftigt. Zu sehen in der Pinakothek der Moderne – Fakultät für Architektur der TU München:

„Die Fortentwicklung des Wohnungsbaus in den europäischen Großstädten steht angesichts der nicht nachlassenden Urbanisierung […] und einer ebenso steigenden Differenzierung von Wohnbedürfnissen gegenwärtig vor dramatischen Herausforderungen […] Als Reaktion auf den von wirtschaftlichen Faktoren bestimmten Wohnungsmarkt entstehen gegenwärtig neue Bauinitiativen. Nach individuellen Anforderungen und selbstbestimmten Organisationsformen ausgerichtet, folgen diese Wohnprojekte […] einem gemeinsamen Ansatz: Partizipation!“ (Quelle: architekturmuseum.de)

„Es sind die Bewohner, nicht die Architekten.“(Weissmüller)

Die Journalistin Laura Weissmüller schreibt in Ihrem Artikel  über die Ausstellung und das Thema Gemeinschaftliche Wohnformen in der Süddeutschen Zeitung : „Weil in den Städten immer unbarmherziger die Mieten steigen. Weil viele die immer gleichen Wohntypen mit dem ewig selben Grundriss von der Stange leid sind. Aber auch, weil einige damit die Hoffnung verbinden, dass das Wohnen in der Gemeinschaft eine Lücke schließt, die die Moderne hat entstehen lassen: ‚Je mehr sich das System Familie auflöst, desto wichtiger werden solche neuen Wohnprojekte,‘ sagt Hilde Strobl [Kuratorin der Ausstellung].“

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Verpachten statt verkaufen!

Bildquelle: Digitale Sammlungen der ULB Münster | Info (PDF)

Stark steigende Miet- und Grundstückskosten gelten als unausweichliches Phänomen wachsender Städte. Einkommensschwache BürgerInnen werden aus den Zentren verdrängt. Eine sozial ausgewogene Stadtentwicklung in solchen „Boom-Towns“, zu denen sich auch Münster zählt, erscheint kaum realisierbar.

Bereits seit langem praktizierte Erbbaurechtsmodelle in anderen florierenden Städten wie Amsterdam zeigen jedoch, dass es durchaus anders geht.

Kann Münster hiervon lernen?

Diese Frage stellt BuWo einer Expertin in Sachen Erbbaurecht aus der niederländischen Metropole, Daniela Wullers, sowie Vertretern politischer Parteien aus Münster bei einer Podiumsdiskussion.

Die Veranstaltung startet mit einer kurzen Einführung zum Thema am Freitag, den 8. Mai, um 18 Uhr im Forum LaVie Treffpunkt Gievenbeck, Dieckmannstr. 127, 48161 Münster.
Der Eintritt ist frei.

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Zukunftsfähiges Leben und Wohnen in Münster

2015-BuWo-Zukunftsfaehiges-MS-webSo stellen wir uns Münster morgen vor:

Wir zeigen Wohnprojekte mit beispielhafter Umsetzung zu unterschiedlichen Aspekten der Nachhaltigkeit.

Vorträge und Diskussionen sollen in Münster zum Nachden­ken anregen, wie wir unsere Stadt solidarisch, sozial, ökolo­gisch und lebenswert gestalten wollen.

Den Rahmen unserer Veranstaltungsreihe bildet die CoHousing Cultures Ausstellung vom Institut für kreative Nachhaltigkeit zu herausragenden Projekten in Europa.

Zu sehen vom 12. bis 30. April im Forum der VHS, Aegidiimarkt,

  • mittwochs bis freitags 15:00 – 18:00 Uhr
  • samstags 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr.

Vom 8. Mai bis 15. Mai im LaVie – Treffpunkt Gievenbeck ,

  • montags bis freitags 15:00 – 18:00 Uhr.

WDR-Beitrag und Interview zum Ausstellungsbeginn


Quelle: UWZ-Archiv
Mehr Infos zum Projekt am Breul/Tibus (inkl. Videos und Dokumente)
gibt es hier …

 

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