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Beratungsstelle gegen sexualisierte Gewalt
für Jugendliche ab 14 Jahren, Frauen und Männer

Hilfe bei sexuellem Missbrauch

Tel. 0251-4140555

Vorträge

Buecher

Für folgende Fachvorträge können Sie uns buchen:

  • "Das zersplitterte Selbst" - Möglichkeiten und Grenzen der Traumaberatung bei Dissoziativer Identitätsstörung
  • Besonderheiten in der Therapie mit von sexualisierter Gewalt betroffenen Klient*innen
  • Parteilichkeit in der Arbeit mit Menschen, die sexualisierte Gewalt erlebt haben - ein Grundsatz steht zur Disposition?!
  • Sexualisierte Gewalt und Sucht - Gemeinsamkeiten und Unterschiede
  • Psychosoziale Prozessbegleitung für Jugendliche und junge Erwachsene
  • Trauma-Arbeit für die Sinne: Ressourcenorientierte Körperarbeit
  • Männer als Opfer
  • Männer als Klienten - Männer haben keine Probleme - sie lösen Sie!
  • Geschwisterinzest
  • Mütter als Bezugspersonen, als (Mit)Täterinnen, als duldende Mitwisserinnen...
  • Missbrauch in Institutionen
  • 25 Jahre Beratungsarbeit zum Thema "Sexualisierte Gewalt"
  • Ein Traum(a)-Team?! Kooperationsmodell Traumapädagogik & Traumatherapie

 

"Das zersplitterte Selbst" - Möglichkeiten und Grenzen der Traumaberatung bei Dissoziativer Identitätsstörung

Die Diagnose der  Dissoziativen Identitätsstörung konfrontiert die Betroffenen selbst, ihre soziale Umgebung und die Helfersysteme mit vielen Fragen und mit sehr schwer vorstellbaren Erlebnissen. Es ist eine Diagnose, die auf allen Seiten unmittelbar Gefühle auslöst wie Zweifel, Abwehr und das Gefühl, es mit etwas "Verrücktem" zu tun zu haben.
Ist Beratung von Menschen mit einer solchen Diagnose eine besondere Herausforderung? Ist sie unmöglich oder unbedingt sinnvoll? Was kann sie leisten?
Neben einer Zusammenfassung des aktuellen Forschungsstandes zur Diagnose stehen diese Fragen im Mittelpunkt des Vortrages.

Referentin: Astrid-Maria Kreyerhoff
Kosten: 300,00 €


Besonderheiten in der Therapie mit von sexualisierter Gewalt betroffenen KlientInnen

Menschen mit Gewalterfahrungen leiden nicht nur an einer Vielzahl von psychischen und physischen Symptomen als Folgen des Traumas, sondern haben es außerdem häufig schwer, sich in näheren Beziehungen zu anderen Menschen adäquat, d.h. situationsgerecht zu verhalten. In der therapeutischen Beziehung ist es daher notwenig, die Vielfalt der (Beziehungs-) Symptome zu kennen und in den therapeutischen Prozess sinnvoll einzubeziehen.

Wichtige Besonderheiten für die Psychotherapie werden in diesem Vortrag benannt und anhand von Fallbeispielen erläutert.

Referent*in: N.N.
Kosten: 300,00 €


Parteilichkeit in der Arbeit mit Menschen, die sexualisierte Gewalt erlebt haben - ein Grundsatz steht zur Disposition?!

Beratungsarbeit zum Thema Sexualisierte Gewalt bewegt sich immer zwischen den Polen von Opfer und Täter*in. Schlagworte dieses Spannungsfeldes sind zum Beispiel:

  • Täterschaft
  • Opfer sein
  • Täter*innen- und Opferanteile
  • Identifikation mit dem/der Täter*in

Um parteiliche Beratungsarbeit leisten zu können, ist eine Auseinandersetzung mit diesen und weiteren Begriffen notwendig. Diese Auseinandersetzung muss – ausgehend von genaueren Definitionen – auch den Versuch der Standortbestimmung von fachlich fundierter Beratungsarbeit im Spannungsfeld zwischen oben genannten Polen beinhalten.

Der Vortrag bietet einen differenzierten Überblick über Dynamik und Komplexität der Thematik und über die Anforderungen an Beratungsstandards, die für eine gelungene Umsetzung notwendig sind.

Referentin: Astrid-Maria Kreyerhoff
Kosten: 300,00 €


Sexualisierte Gewalt und Sucht - Gemeinsamkeiten und Unterschiede

Sucht ist oft ein Begleiter von sexualisierter Gewalt, meist als Folge des Erlebten. Dafür kann es vielfältige Ursachen geben: sie dient sowohl der „Ablenkung“ von Gefühlen als auch der Intensivierung.
Ebenso weit verbreitet sind Verhaltensweisen und Gefühle der Betroffenen und ihres Umfeldes, die mit dem Phänomen der Co-Abhängigkeit übereinstimmen.
Unterschiede bestehen jedoch oft in der Ausprägung und im Umgang mit Sucht.

Die Einbeziehung des Suchtaspektes in die Bewertung und den Umgang mit sexualisierter Gewalt ist ein oft vernachlässigter Aspekt, der jedoch im Erleben der Betroffenen sehr viel Sinn ergibt und ihnen neue Möglichkeiten bietet, Verhaltensweisen einzuordnen.

Erkenntnisse aus den praktischen Erfahrungen der Beratungsstelle fließen in diesen Vortrag mit ein.

Referentin: Astrid-Maria Kreyerhoff   
Kosten: 300,00 €


Psychosoziale Prozessbegleitung für Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 14-21 Jahren

Bei unserem Klientel handelt es sich um Menschen, die sexuelle Gewalt häufig innerhalb der Familie erfahren haben. Die Prozessdauer kann sich über einen langen Zeitraum erstrecken - unter anderem deshalb bedeuten Ermittlungs- und Strafverfahren für Menschen, die sexualisierte Gewalt erlebt haben, eine große emotionale Belastung. 
Es ist erwiesen, das eine psychosoziale Prozessbegleitung Entlastung für die kindlichen und jugendlichen Opferzeug*innen und für ihr Bezugssystem schafft.

Die psychosoziale Prozessbegleitung bei Zartbitter Münster e.V. ist so konzipiert, dass alle belastungsminimierenden Möglichkeiten im Rahmen eines Strafverfahrens ausgeschöpft werden, um eine mögliche sekundäre Traumatisierung zu verhindern.

Dieser Vortrag stellt die einzelnen Phasen der Prozessbegleitung mit den damit verbundenen Grundsätzen und Zielen vor.
Relevante rechtliche Bestimmungen, Kooperationsmöglichkeiten mit anderen beteiligten Berufsgruppen und Erfahrungen aus unserer Arbeit fließen mit ein.

Themen/Inhalte:

  • Alters- und entwicklungsgemäße Wissensvermittlung über den Ablauf eines Strafverfahrens
  • Stabilisierung der/des Opferzeugin/en
  • Begleitung zur Polizei/Gericht
  • Nachbetreuung
  • Kooperation mit anderen beteiligten Berufsgruppen

Referent*innen: Christine Gelbhardt, Martin Helmer
Kosten: 300,00 €


Trauma-Arbeit für die Sinne: Ressourcenorientierte Körperarbeit

Frauen mit Erfahrungen von sexualisierter Gewalt degradieren ihren Körper fast immer zum Objekt, das nur geduldet wird und unter Höchstbelastung funktionieren muss. Seelische und körperliche Schmerzen, Ekel und Selbsthass tragen zusätzlich dazu bei, dass Dissoziationsstrategien sowie Selbstmedikation zur Betäubung von Gefühlen angewandt werden. Es ist daher in einer Therapie von Bedeutung, den Körper als Quelle der Weisheit mit seinen Ressourcen in den Blick zu nehmen, um neue, angenehme Erfahrungen zu ermöglichen und so den Teufelskreis von Schmerzen, Krankheit und Selbsthass aufzulösen.

In diesem Vortrag werden Zusammenhänge zwischen Körper, Psyche und Verhalten erläutert und die wichtigsten Elemente für die ressourcenorientierte Körperarbeit vorgestellt.

Referent*in: N.N.
Kosten: 300,00 €


Männer als Opfer

In diesem Vortrag werden in Zusammenhang mit der ersten bundesweiten Studie des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zum Thema "Gewalt gegen Männer" (2004) die unterschiedlichen Opferzusammenhänge von Männern betrachet. Gleichzeitig werden die gesamtgesellschaftlichen Wahrnehmungsblockaden von Männern als Opfer, die auf der Helferseite und die auf der Seite der betroffenen Männer selbst benannt, untersucht und zueinander in Bezug gesetzt.

Referent: Martin Helmer
Kosten: 300,00 €


Männer als Klienten - Männer haben keine Probleme - sie lösen sie!

Aus Statistiken und der beruflichen Erfahrung wissen wir, dass das vermeintliche "Starke Geschlecht" nicht so stark ist, wie dies die "Männer-Bilder" in der Gesellschaft und in den Medien vermitteln. Männer sterben früher, leiden an bestimmten Krankheiten überproportional häufig und besonders im Kindes- und Jugendalter wird deutlich, dass Jungen nicht nur Probleme machen, sondern auch Probleme haben. Warum gibt es so eine große Diskrepanz zwischen dem auch heute noch vorherrschenden Männerbild und der tatsächlichen Realität der Männer und Jungen in unserer Gesellschaft? Es ist bekannt und auch augenscheinlich, dass Männer in bestimmten Bereichen deutlich mehr Probleme haben als Frauen. Diese Männer scheinen jedoch Hilfe von Außen nicht anzunehmen. - Nur, wo bleiben sie mit ihren Problemen und Schwierigkeiten? Haben Männer keine Probleme oder woran liegt es, dass Männer selten den Weg in eine Institution wagen, um sich bei ihren Problemen Unterstützung zu holen? Nehmen Männer sich und ihre Gesundheit nicht ernst, oder woran liegt es, dass Männer selten Vorsorgeuntersuchungen aufsuchen oder erst zum Arzt gehen, wenn es eigentlich schon zu spät ist?
Sind Männer beratungsresistent oder liegt es vielmehr daran, dass Beratung und Therapie keine entsprechenden Angebote und Konzepte für Männer und männliche Jugendliche bereit halten?

Referent: Martin Helmer
Kosten: 300,00 €


Geschwisterinzest

Ein erheblicher Anteil sexueller Gewalt wird von Kindern und Jugendlichen ausgeübt. In vielen Fällen missbrauchen Minderjährige ihre Geschwister. Gleichzeitig ist das Thema sexuelle Übergriffe unter Geschwistern nach wie vor deutlich tabuisiert.

Der Vortrag versucht Antworten zu geben auf Fragen der Definition, der Merkmale, der Häufigkeit, der Ursachen und auch der psychischen Folgen für die Opfer.

Referent: Martin Helmer
Kosten: 300,00 €


Mütter als Bezugspersonen, als (Mit)Täterinnen, als duldende Mitwisserinnen

Mütter finden wenig Beachtung in der deutschsprachigen Forschung und der Literatur zum sexuellen Missbrauch. Nur in den Bereichen Prävention und Intervention geht es partiell um Mütter - als Mütter von Opfern und Ehefrauen von Tätern. Die eigene Sicht der Dinge (auf ihre Situation, ihr Erleben, ihre Handlungsweisen und Bewältigungsstrategien) wird jedoch nicht erfragt. Besonders wenn die Täter Familienangehörige sind oder zum sozialen Nahraum des Opfers gehören, gewinnt die Schuldfrage eine besondere Brisanz.

Der Vortrag gibt einen Einblick in Forschungsergebnisse und Erfahrungsberichte von Müttern, die vom Thema „Sexualisierte Gewalt“ betroffen sind. Wichtig ist, den Blick auf die Unterschiedlichkeit dieser Gruppe von Menschen zu öffnen und differenziertes Verstehen zu fördern, ohne ihre Mit-Verantwortung zu verwischen.

Referent*in: N.N.
Kosten: 300,00 €


Missbrauch in Institutionen

Schulen, Institutionen der Jugendhilfe und Sportverbände sind im gleichen Ausmaß Tatort sexueller Ausbeutung durch erwachsene und jugendliche Täter*innen wie kirchliche Institutionen. Die Fokussierung der öffentlichen Debatte auf Missbrauchsfälle durch Priester der katholischen Kirche und Lehrer*innen an Eliteinternaten trägt zu einer weiteren Tabuisierung des großen Ausmaßes von sexueller Ausbeutung in anderen Institutionen bei.
Der Vortrag beleuchtet insbesondere die Strategien der Täter*innen und Strukturen von Institutionen, die Missbrauch begünstigen können.
Präventionsmöglichkeiten im Rahmen von Institutionen werden entwickelt.

Referent: Martin Helmer
Kosten: 300,00 €


30 Jahre Beratungsarbeit zum Thema "Sexualisierte Gewalt"

Der Vortrag beinhaltet zwei Themenschwerpunkte, die unsere Arbeit in der Beratungsstelle gleichermaßen bestimmen. Zum einen geht es um Beratung als Kommunikationsform und zum anderen um verschiedene Aspekte des Themas sexuelle Gewalt, ohne jedoch auf therapeutische Methoden oder andere inhaltliche Fragen einzugehen. 
Wir werden uns zunächst mit dem Begriff "Beratung", der historischen Zuordnung und den Veränderungen bis heute beschäftigen.
Im weiteren gibt der Vortrag Einblicke in die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen von sexualisierter Gewalt und deren Entwicklung in den vergangenen 30 Jahren. Dazu gehören die Entwicklung von Geschlechterrollen, Sexualität und der psychosozialen Situation damals und heute. Im letzten Teil werden die wichtigsten Beratungsziele unserer Arbeit vorgestellt.

Referentin: Astrid-Maria Kreyerhoff
Kosten: 300,00 €


Ein Traum(a)-Team?! Kooperationsmodell Traumapädagogik & Traumatherapie

Traumapädagogik und Traumatherapie sind in ihren jeweiligen Arbeitsfeldern inzwischen fest etablierte Bestandteile in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

Beiden gemeinsam ist das Ziel, traumatisierten Kindern und Jugendlichen Unterstützung zu bieten, mit dem Erlebten besser umzugehen. Sie unterscheiden sich jedoch in Methoden, Blickwinkel und Anforderungen.

Wenn wir die Lebenswelt von traumatisierten Kindern und Jugendlichen ganzheitlich begreifen wollen – so wie diese es selber tun – ist eine Trennung zwischen Alltags-Unterstützung und Therapie nicht sinnvoll und programmiert Konflikte.

In dem Vortrag stellen wir gemeinsames Arbeiten vor und möchten mit Ihnen darüber diskutieren, welche Anforderungen ein solches Handeln an uns alle stellt und wie es im Sinne der Kinder und Jugendlichen gelingen kann.

Referent*innen: Astrid-Maria Kreyerhoff oder Martin Helmer
Kosten: 300,00 €

 

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