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SUMMARY:Zur Täterschaft von Nichtdeutschen in der NS-Zeit. Buchpräsentation mit anschließender Podiumsdiskussion.
DESCRIPTION:Die öffentliche Diskussion um die 2024 erschienene Monographie von Grzegorz Rossoliński-Liebe mit dem Titel „Polnische Bürgermeister und der Holocaust. Besatzung\, Verwaltung und Kollaboration“ ebbt nicht ab. Nach scharf ablehnenden Reaktionen in Polen und der Verhinderung einer Buchvorstellung in Berlin durch den polnischen Botschafter und das Auswärtige Amt hat die Publikation unter deutschen Historikern und Historikerinnen eine breite Diskussion zur Täterschaft von Nichtdeutschen in der NS-Zeit ausgelöst. An diesem Abend wird nach einer Einführung durch Thomas Köhler (Villa ten Hompel) der Autor selbst (FU Berlin) seine Thesen vorstellen und anschließend mit Dr. Markus Roth (Fritz Bauer Institut) diskutieren\, der zu Mittäterschaften\, Komplizenschaft und Nutznießertum im Schatten des Holocaust im besetzten Polen forscht. Prof. Dr. Ricarda Vulpius (Ost- und Ostmitteleuropäische Geschichte\, Universität Münster) wird das Gespräch moderieren. \nPubliczna dyskusja wokół monografii Grzegorza Rossolińskiego-Liebe pt. „Polscy burmistrzowie a Holokaust. Okupacja\, administracja i kolaboracja”\, opublikowanej w 2024 roku\, nie ustaje. Po ostro krytycznych reakcjach w Polsce oraz po zablokowaniu prezentacji książki w Berlinie przez polskiego ambasadora i niemieckie Ministerstwo Spraw Zagranicznych publikacja wywołała szeroką debatę wśród niemieckich historyków na temat sprawstwa osób niebędących Niemcami w okresie nazistowskim. \nPo wprowadzeniu przez Thomasa Köhlera (Villa ten Hompel)\, sam autor (FU Berlin) przedstawi swoje tezy\, a następnie będzie o nich dyskutował z dr. Markusem Rothem (Instytut Fritza Bauera)\, który prowadzi badania nad współsprawstwem\, współudziałem i czerpaniem korzyści w cieniu Holokaustu w okupowanej Polsce. \nRozmowę poprowadzi prof. dr Ricarda Vulpius (historia Europy Wschodniej i Środkowo-Wschodniej\, Uniwersytet w Münster).
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SUMMARY:Sommerfest 2026
DESCRIPTION:Geplanter Termin für das Sommerfest 2026. Jetzt schon vormerken. Genauere Angaben zu Uhrzeit und Programm folgen noch.
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SUMMARY:Exkursion Deutsch-Polnisches Gedenkstättenforum
DESCRIPTION:Bildungreise „Euthanasie und Holocaust im besetzten Polen“\nDie Exkursion setzt sich intensiv mit den „Euthanasie“-Verbrechen im deutsch besetzten Polen auseinander. \nAngebot für Geschichtsinteressierte vom 28. September bis 3. Oktober mit Start der Reisegruppe in Berlin \nUnser Freundeskreis hat sich über die Villa ten Hompel maßgeblich mit für die Gründung des deutsch-polnischen Gedenkstättenforums im März in Lublin eingesetzt. Dort war mit dem stellvertretenden Vorsitzenden Stefan Querl\, Leiter der Villa ten Hompel\, seinen Kolleginnen und Kollegen aus anderen Gedenkstätten in Polen und Deutschland auch das Team der Gedenkstätte Majdanek sowie das Deutsch-Polnische Haus als Stabsstelle der Stiftung des Berliner Denkmals für die ermordeten Juden Europas engagiert in der Konzeption und Organisation und Begegnung mit den polnischen Ansprechpersonen tätig. Das Deutsch-Polnische Haus ist als eine Einrichtung auf drei Säulen konzipiert: Gedenken\, Begegnen und Verstehen stehen für die Errichtung eines Denkmals\, für Bildungsaktivitäten und für Ausstellungen\, Workshops\, Lesungen und andere Aktivitäten\, die das Verstehen der deutsch-polnischen Geschichte ermöglichen. Zu den eher unbekannten deutschen Besatzungsverbrechen im besetzten Polen gehören die ersten Massenmorde\, die die deutschen Besatzer während des Zweiten Weltkrieges im besetzten Polen durchführten. In Posen tötete ein Sonderkommando Patienten aus polnischen psychiatrischen Einrichtungen und errichtete später in Kulmhof das erste Vernichtungslager\, in dem es die meisten Juden aus dem Ghetto Litzmannstadt (Łódź) ermordete. Die Zusammenhänge zwischen den Euthanasieverbrechen und dem Holocaust sind zwar essentiell wichtig für das Verständnis der deutschen Vernichtungspolitik\, aber wenig erforscht. Geschichtsinteressierte reisen vom 28. September bis zum 3. Oktober 2026 von Berlin aus zu Gedenkstätten\, ehemaligen und bestehenden psychiatrische Einrichtungen und Museen. Sie erforschen Stadträume und werden Zeit für Diskussionen und Austausch in der Region zwischen Poznań und Łódź haben. Die Exkursion steht auch interessierten aus dem Münsterland und aus unserem Freundeskreis offen. Die Reise ist für alle geeignet\, die sich für die Themenfelder „Euthanasie“-Verbrechen und Holocaust interessieren\, sie in der historisch-politischen Bildungsarbeit vermitteln und die daran interessiert sind\, Orte\, die man vielleicht nur aus der Literatur oder auch gar nicht kennt\, zu besuchen und mit Museums- und Gedenkstättenmitarbeitern\, Wissenschaftlern und Kollegen in Kontakt zu kommen. \nDer Teilnahme-Beitrag mit Unterbringung im Einzelzimmer\, inkl. Frühstück\, beträgt 520 Euro. Der Teilnahme-Beitrag mit Unterbringung im Doppelzimmer\, inkl. Frühstück\, beträgt 290 Euro. Die Reise beginnt am Montag\, 28. September 2026\, um 9 Uhr am Berliner Hauptbahnhof und endet dort am Samstag\, 3. Oktober 2026\, um zwischen 17 und 18 Uhr. \nDas Programm mit Anmeldeformular steht online: https://deutschpolnischeshaus.de/veranstaltungen/bildungreise-euthanasie-und-holocaust-im-besetzten-polen \nKontakt für Fragen auf Deutsch oder Polnisch: Robert Parzer\, erreichbar hier: www.deutschpolnischeshaus.de
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