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Exkursion Deutsch-Polnisches Gedenkstättenforum

September 28 - Oktober 3

Bildungreise „Euthanasie und Holocaust im besetzten Polen“

Die Exkursion setzt sich intensiv mit den „Euthanasie“-Verbrechen im deutsch besetzten Polen auseinander.

Angebot für Geschichtsinteressierte vom 28. September bis 3. Oktober mit Start der Reisegruppe in Berlin

Unser Freundeskreis hat sich über die Villa ten Hompel maßgeblich mit für die Gründung des deutsch-polnischen Gedenkstättenforums im März in Lublin eingesetzt. Dort war mit dem stellvertretenden Vorsitzenden Stefan Querl, Leiter der Villa ten Hompel, seinen Kolleginnen und Kollegen aus anderen Gedenkstätten in Polen und Deutschland auch das Team der Gedenkstätte Majdanek sowie das Deutsch-Polnische Haus als Stabsstelle der Stiftung des Berliner Denkmals für die ermordeten Juden Europas engagiert in der Konzeption und Organisation und Begegnung mit den polnischen Ansprechpersonen tätig. Das Deutsch-Polnische Haus ist als eine Einrichtung auf drei Säulen konzipiert: Gedenken, Begegnen und Verstehen stehen für die Errichtung eines Denkmals, für Bildungsaktivitäten und für Ausstellungen, Workshops, Lesungen und andere Aktivitäten, die das Verstehen der deutsch-polnischen Geschichte ermöglichen. Zu den eher unbekannten deutschen Besatzungsverbrechen im besetzten Polen gehören die ersten Massenmorde, die die deutschen Besatzer während des Zweiten Weltkrieges im besetzten Polen durchführten. In Posen tötete ein Sonderkommando Patienten aus polnischen psychiatrischen Einrichtungen und errichtete später in Kulmhof das erste Vernichtungslager, in dem es die meisten Juden aus dem Ghetto Litzmannstadt (Łódź) ermordete. Die Zusammenhänge zwischen den Euthanasieverbrechen und dem Holocaust sind zwar essentiell wichtig für das Verständnis der deutschen Vernichtungspolitik, aber wenig erforscht. Geschichtsinteressierte reisen vom 28. September bis zum 3. Oktober 2026 von Berlin aus zu Gedenkstätten, ehemaligen und bestehenden psychiatrische Einrichtungen und Museen. Sie erforschen Stadträume und werden Zeit für Diskussionen und Austausch in der Region zwischen Poznań und Łódź haben. Die Exkursion steht auch interessierten aus dem Münsterland und aus unserem Freundeskreis offen. Die Reise ist für alle geeignet, die sich für die Themenfelder „Euthanasie“-Verbrechen und Holocaust interessieren, sie in der historisch-politischen Bildungsarbeit vermitteln und die daran interessiert sind, Orte, die man vielleicht nur aus der Literatur oder auch gar nicht kennt, zu besuchen und mit Museums- und Gedenkstättenmitarbeitern, Wissenschaftlern und Kollegen in Kontakt zu kommen.

Der Teilnahme-Beitrag mit Unterbringung im Einzelzimmer, inkl. Frühstück, beträgt 520 Euro. Der Teilnahme-Beitrag mit Unterbringung im Doppelzimmer, inkl. Frühstück, beträgt 290 Euro. Die Reise beginnt am Montag, 28. September 2026, um 9 Uhr am Berliner Hauptbahnhof und endet dort am Samstag, 3. Oktober 2026, um zwischen 17 und 18 Uhr.

Das Programm mit Anmeldeformular steht online: https://deutschpolnischeshaus.de/veranstaltungen/bildungreise-euthanasie-und-holocaust-im-besetzten-polen

Kontakt für Fragen auf Deutsch oder Polnisch: Robert Parzer, erreichbar hier: www.deutschpolnischeshaus.de

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