{"id":599,"date":"2011-12-03T21:45:06","date_gmt":"2011-12-03T21:45:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.muenster.org\/msz\/?p=599"},"modified":"2011-12-03T21:46:18","modified_gmt":"2011-12-03T21:46:18","slug":"das-kirchenfoyer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.muenster.org\/msz\/?p=599","title":{"rendered":"Das Kirchenfoyer"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-size: large;\">Das Kirchenfoyer \u2013 ein Ort der Begegnung<\/span><\/p>\n<p>Ingeborg Oliver<\/p>\n<div id=\"attachment_602\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/www.muenster.org\/msz\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/MSZ-4-2011-Kirchenfoyer1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-602\" class=\"size-medium wp-image-602\" title=\"MSZ 4-2011 Kirchenfoyer\" src=\"https:\/\/www.muenster.org\/msz\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/MSZ-4-2011-Kirchenfoyer1-300x240.jpg\" alt=\"Das Kirchenfoyer an der Salzstra\u00dfe\" width=\"300\" height=\"240\" srcset=\"https:\/\/www.muenster.org\/msz\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/MSZ-4-2011-Kirchenfoyer1-300x240.jpg 300w, https:\/\/www.muenster.org\/msz\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/MSZ-4-2011-Kirchenfoyer1.jpg 538w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-602\" class=\"wp-caption-text\">Das Kirchenfoyer an der Salzstra\u00dfe<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: left;\">Im Stadtzentrum neben der Lambertikirche in M\u00fcnster befindet sich das Kirchen\u00adfoyer. Die Einrichtung versteht sich als Angebot f\u00fcr alle Men\u00adschen, die das Gespr\u00e4ch suchen oder Informationen zu religi\u00f6sen, kirchlichen und kulturellen The\u00admen w\u00fcnschen oder nur ruhig verweilen m\u00f6chten.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><!--more-->Wer den offenen, hellen Raum des Kirchenfoyers an der Lambertikirche betritt, kann sich willkommen f\u00fchlen. Eine freundliche Begr\u00fc\u00dfung durch eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter, ein aufmerksames Fragen nach dem Anliegen des Besuchers vermitteln deutlich, dass er ein erw\u00fcnschter Gast ist. Die Menschen lassen sich auf dieses offene Angebot aus unterschiedlichen Gr\u00fcnden ein. Manche m\u00f6gen einfach eine Tasse Kaffee trinken und in Ruhe durch die Spitzb\u00f6gen auf das Treiben im Herzen M\u00fcnsters schauen. Die junge Mutter, die ihren Kinderwa\u00adgen im Eingangsbereich abstellt, sch\u00e4tzt das Kirchenfoyer, weil es einen ruhigen Raum zum Stillen und Wickeln in der unteren Ebene des Geb\u00e4udes anbietet, und, wenn sie selbst einen Augenblick f\u00fcr sich ben\u00f6tigt, h\u00fcten vertrauens\u00adw\u00fcrdige Mitarbeiter ihr Baby. Die M\u00f6glichkeit, an einem zentralen und geeigneten Ort S\u00e4uglinge und Kleinkinder versorgen zu k\u00f6nnen, nutzen immer mehr junge Eltern. Dabei nehmen sie auch die Infor\u00admationsregale und die aktuellen Ausstellungen wahr. Im Sep\u00adtember und Oktober interessierte besonders die Auslage an guten Vorleseb\u00fcchern f\u00fcr Kinder.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Seit das Kirchenfoyer Anlaufstelle f\u00fcr Pilger auf dem Jakobsweg ist, kommen auch vermehrt ortsfremde Besucher. Sie k\u00f6nnen hier den Pilgerstem\u00adpel und auch den Pilgerausweis erhalten. Als k\u00fcrzlich M\u00fcnsters Oberb\u00fcrgermeister Markus Lewe mit einer Schar von Mitpilgern auf dem Jakobsweg von Handorf nach St.Lamberti wanderte, holte er sich im Kirchenfoyer seinen ersten Pilgerstempel ab.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Die T\u00fcren des Kirchenfoyers stehen allen Menschen offen, gleich welcher Konfession, welcher Staatsangeh\u00f6rigkeit, ob getauft oder ungetauft, ob jung oder alt. Viele Besucher nutzen die vielf\u00e4ltigen Informationsm\u00f6glich\u00adkeiten zum kirchlichen Leben in M\u00fcnster und in der Region. Fragen nach Gottesdiensten und Gemein\u00addeaktivit\u00e4ten werden regelm\u00e4\u00dfig gestellt. Die Besucher informieren sich \u00fcber Bildungseinrichtungen und Beratungsstellen und auch \u00fcber Ordenseinrichtungen. Jeden Monat erscheint ein eigenes Programm des Kirchenfoyers: regelm\u00e4\u00dfige Angebote wie Bibelgespr\u00e4che, Alltagsexerzitien, Kirchenf\u00fchrungen, Literatur- und Kunstausstellungen. Vortr\u00e4ge zu aktuellen gesellschaftlichen Fra\u00adgen werden von vielen Menschen angenommen. Die Teilnahme an diesen Aktivit\u00e4ten h\u00e4ngt nicht von der Konfession ab. So bereichern die Beitr\u00e4ge evangelischer und katholischer Christen die gemein\u00adsamen Bibelgespr\u00e4che, indem sie andere Sichtweisen aufzeigen und Verst\u00e4ndnis wecken. Das Mitein\u00adander ist so Ausdruck gelebter \u00d6kumene.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Nicht nur in Glaubens\u00adfragen, auch in schwierigen Lebenssituationen suchen Men\u00adschen zunehmend das Gespr\u00e4ch, erbitten Beratung und Hilfe. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen w\u00e4hrend der \u00d6ffnungszeit f\u00fcr Gespr\u00e4che ohne Voranmel\u00addung zur Verf\u00fcgung. F\u00fcr beson\u00addere Anliegen werden Gespr\u00e4che mit Priestern und Mitarbeitern externer Fachstellen angeboten. Das Kirchenfoyer ist auch Ein\u00adtritts- und Wiedereintrittsstelle f\u00fcr die evangelische oder die katholische Kirche. Hier erfah\u00adren die Bewerber eine m\u00f6glichst pers\u00f6nliche Begleitung.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Die Anforderungen an die \u00fcberwiegend ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind hoch. Gastfreundlichsein, Notlagen erkennen, Informatio\u00adnen vermitteln verlangt viel Ein\u00adsatz und pers\u00f6nliche Kompetenz. Darum werden neue Mitarbeiter in Einf\u00fchrungskursen gr\u00fcndlich vorbereitet und durch eine beglei\u00ad tende Supervision in ihrer Arbeit unterst\u00fctzt. Jeder soll bei ihnen die freundliche Seite der Kirche erkennen. Die Bereitschaft, sich f\u00fcr andere einzusetzen, Zeit und Kraft zu investieren, entspringt wohl bei allen Beteiligten dem Geist des Evangeliums.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Seit das Kirchenfoyer im M\u00e4rz 2003 von Di\u00f6zesanbischof Reinhard Lettmann feierlich er\u00f6ffnet wurde, hat es \u00fcber 100 000 Besucherkontakte gegeben. Heute garantieren 79 Ehrenamt\u00adliche den Bestand und die Weiter\u00adentwicklung dieser \u00f6kumenisch ausgerichteten City-Pastoral in Tr\u00e4gerschaft der katholischen Kirche (Stadtdekanat e.V.). Wie Josef Rauschel, Leiter des Kir\u00adchenfoyers, erkl\u00e4rt, kommt der hauptamtlichen T\u00e4tigkeit bei dieser Einrichtung im Wesent\u00adlichen eine Dienstfunktion zur F\u00f6rderung und Unterst\u00fctzung der ehrenamtlichen Arbeit zu.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Kirchenfoyer \u2013 ein Ort der Begegnung Ingeborg Oliver Im Stadtzentrum neben der Lambertikirche in M\u00fcnster befindet sich das Kirchen\u00adfoyer. 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