{"id":560,"date":"2011-09-17T15:39:13","date_gmt":"2011-09-17T15:39:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.muenster.org\/msz\/?p=560"},"modified":"2011-09-18T16:32:34","modified_gmt":"2011-09-18T16:32:34","slug":"30-jahre-seniorenrat-munster-e-v","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.muenster.org\/msz\/?p=560","title":{"rendered":"30 Jahre Seniorenrat M\u00fcnster e.V."},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_563\" style=\"width: 624px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.muenster.org\/msz\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/MSZ-3-2011-Seniorenrat-11.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-563\" class=\"size-large wp-image-563\" title=\"MSZ 3 - 2011 Seniorenrat 1\" src=\"https:\/\/www.muenster.org\/msz\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/MSZ-3-2011-Seniorenrat-11-1024x776.jpg\" alt=\"Seniorenrat in Soest am 6. April 2011, Foto H\u00fcsken\" width=\"614\" height=\"466\" srcset=\"https:\/\/www.muenster.org\/msz\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/MSZ-3-2011-Seniorenrat-11-1024x776.jpg 1024w, https:\/\/www.muenster.org\/msz\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/MSZ-3-2011-Seniorenrat-11-300x227.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 614px) 100vw, 614px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-563\" class=\"wp-caption-text\">Seniorenrat in Soest am 6. April 2011,   Foto: Walter H\u00fcsken<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: center;\">\n<p style=\"text-align: left;\">\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: medium;\"><strong>30 Jahre Seniorenrat M\u00fcnster e.V.<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Helmut Tewocht<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">30 Jahre Vereinsleben, das bedeutet H\u00f6hen und Tiefen &#8211; ein Auf und Ab wie im richtigen Leben.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Alles begann im Jahre 1981. Einen Verein zu gr\u00fcnden, der sich f\u00fcr die Belange der \u00e4lteren B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger der Stadt einsetzt, das war zum damaligen Zeitpunkt ein ungew\u00f6hnlicher Vorgang. An vie\u00adles wurde gedacht \u2013 aber nicht an einen \u201eSeniorenverein\u201c. Schon in den 60er und 70er Jahren des 20. Jahrhunderts war durch das ste\u00adtige Anwachsen der \u00e4lteren Be\u00adv\u00f6lkerung Deutschlands deutlich geworden, dass sich das Rad der Sozialpolitik auch in Richtung Se\u00adniorenpolitik drehen musste. Des\u00adhalb bildeten sich nach und nach Seniorenvertretungen, die ihre Anliegen den politischen Gremien der St\u00e4dte selbst vortragen woll\u00adten. Diese W\u00fcnsche waren auch in M\u00fcnster vermehrt zu h\u00f6ren. Hier ging die Gr\u00fcndungsidee f\u00fcr einen Verein von Arthur Bunkowski aus. Er setzte 1981 den Plan in die Tat um und \u00fcbernahm auch den Ver\u00adeinsvorsitz.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Der Anlass war: Die steigen\u00adde Zahl der Senioren in der Stadt wollte nicht nur in der \u201eArbeits\u00adgemeinschaft Altenpflege\u201c (zu ihr geh\u00f6rten Vertreter aller Verb\u00e4nde, Gruppen und Einrichtungen, die sich mit Altenbetreuung befass\u00adten) vertreten sein, sondern auch Einfluss auf Parteien und Ver\u00adwaltung im t\u00e4glichen politischen Leben der Stadt nehmen. Dar\u00fcber hinaus wollten die Senioren mit ihren vielf\u00e4ltigen, besonderen Schwierigkeiten und Bed\u00fcrfnis\u00adsen geh\u00f6rt und beachtet werden, damit sie nicht zu einer Rand\u00adgruppe verk\u00fcmmerten, derer sich die Politiker nur vor den Wahlen erinnerten.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Der Verein nannte sich zun\u00e4chst \u201eSeniorenbeirat\u201c. Er konnte in st\u00e4dtischen Aussch\u00fcs\u00adsen (z.B. Sozial-, Gesundheits- und Wohnungswesen) bei-raten, d.h. dabei sein und mitreden, wenn auch nicht mitentscheiden. Wesentliche Projekte wurden eingebracht und mitgetragen. Dieses Engagement belohnte die Stadt mit einem Jahres-Pau\u00adschalbetrag. Deshalb brauchten die Mitglieder des Vereins keine Beitr\u00e4ge zahlen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Im Jahre 1985 erfolgte eine gravierende \u00c4nderung: Die kom\u00admunale Verfassung sah keine \u201eBeir\u00e4te\u201c zum Rat der Stadt bzw. zu Gremien der Stadtverwaltung mehr vor. Der \u201eSeniorenbeirat\u201c wurde in \u201eSeniorenrat\u201c umben\u00adannt. Drei Jahre sp\u00e4ter lie\u00df sich der Verein in das Vereinsregister eintragen und hei\u00dft seitdem \u201eSe\u00adniorenrat M\u00fcnster e.V.\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Zahlreiche Vorst\u00e4nde f\u00fchrten den Seniorenrat durch 30 Jahre Vereinsgeschichte. Die Vorsit\u00adzenden waren Arthur Bunkowski, Wilhelm Wahle, Fritz Kr\u00fcger, Werner Hemm, Helga Hitze und seit 2007 Helmut Tewocht. Seit 1999 hat der Verein eine Ge\u00adsch\u00e4ftsstelle im Gesundheitshaus und darf f\u00fcr seine Veranstaltungen den Vortragsraum benutzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Eine weitere erhebliche \u00c4n\u00adderung brachte die Gr\u00fcndung der \u201eSeniorenvertretung M\u00fcnster\u201c. Sie wurde im Juni 2006 von den Delegierten aus 27 Organisationen gew\u00e4hlt und nimmt nunmehr die politischen Interessen der \u00e4lteren Mitb\u00fcrger gegen\u00fcber dem Rat der Stadt mit sachkundigen Einwoh\u00adnern in zwei Aussch\u00fcssen (Stadt\u00adplanungs- und Sozialausschuss) wahr.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Der Seniorenrat konnte sich nun ganz der Vereinsarbeit wid\u00admen, aber es entfiel die finanziel\u00adle Unterst\u00fctzung durch die Stadt. Die Mitglieder, bislang kostenlos gef\u00fchrt, wurden lediglich zur Zahlung eines Jahresbeitrages in H\u00f6he von 10,00 \u20ac gebeten, um die Verpflichtungen und Aufgaben des Vereins aufrechterhalten zu k\u00f6nnen. Eine Austrittswelle folg\u00adte. Die Mitgliederzahl schrumpfte von 1387 auf 372, aber aufgrund gro\u00dfer Anstrengungen und interessanter Angebote z\u00e4hlt der Verein inzwischen wieder \u00fcber 600 Mitglieder.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Die Ausrichtung des Se\u00adniorenrates ist parteipolitisch und konfessionell neutral. Seine Zielsetzung sind die F\u00f6rderung der Partnerschaft zwischen den Generationen, der Ausbau der Solidarit\u00e4t mit den \u00e4lteren B\u00fcr\u00adgerinnen und B\u00fcrgern der Stadt, die Gestaltung der Teilhabe der \u00e4lteren Generation am gesell\u00adschaftlichen, kulturellen und politischen Leben, die Unterst\u00fct\u00adzung der Selbstst\u00e4ndigkeit der Seniorinnen und Senioren (ganz besonders bei Wohnen, Betreuung und Pflege) und die Steigerung der Initiativen und Aktivit\u00e4ten zur Selbsthilfe und zur Verbesserung der Lebensqualit\u00e4t.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Bedingt durch medizinische Fortschritte und l\u00e4ngere Lebens\u00addauer sind die heutigen sogenann\u00adten \u201eRuhest\u00e4ndler\u201c \u00fcberwiegend dynamisch, flexibel und reagieren interessiert auf alles Neue. Diese Erkenntnis ber\u00fccksichtigt der Seniorenrat bei der Gestaltung seiner Halbjahresprogramme. Er organisiert Vortr\u00e4ge zu aktuellen Themen, veranstaltet kleine und gro\u00dfe Feste, bietet Tagestou\u00adren und mehrt\u00e4gige Reisen mit kulturellem und unterhaltendem Hintergrund an und l\u00e4dt in jedem Jahr zum Seniorentag in den Rathausfestsaal ein. Zum Ken\u00adnenlernen und zum Austausch von Meinungen gibt es einen Stammtisch in den R\u00e4umen der Stadtb\u00e4ckerei, Melchersstr. 76, jeweils am 1. Montag im Monat um 15.00 Uhr.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">M\u00f6chten Sie Mitglied beim Seniorenrat M\u00fcnster e.V. werden?<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Dann wenden Sie sich an die Gesch\u00e4ftsstelle im Gesundheitshaus, Gasselstiege 13, Zimmer 205.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Sprechstunden: donnerstags 10 \u2013 12 Uhr und 15 \u2013 17 Uhr<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Telefon: (0251) 200 68 88 \/ Fax: (0251) 200 61 21<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">E-Mail: seniorenrat.muenster@t-online.de \u00b7 www.muenster.org\/seniorenrat<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Der Jahresbeitrag betr\u00e4gt nur 10,00 Euro.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>30 Jahre Seniorenrat M\u00fcnster e.V. 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