Die Krisenteams
„Eine gute Präventionsarbeit hilft dabei, sich auf große und kleine Krisen in unseren Schulen gut vorzubereiten und dadurch den Schutz für alle Schülerinnen und Schüler zu erhöhen. Dazu gehört insbesondere die Auseinandersetzung mit schwierigen Themen, wie z. B. Kinderschutz, sexueller Missbrauch, Mobbingprävention und der sichere Umgang mit digitalen Medien.“ (MSB NRW: Krisenprävention. Handlungsempfehlungen für die Schulen in Nordrhein-Westfalen 2023, S. 2)
Die Etablierung von Krisenteams ist eine weitere Maßnahme, um die Lehrkräfte, die pädagogischen Kräfte und das schulische Personal präventiv auf den professionellen Umgang mit Krisen vorzubereiten, situationsbezogen im Umgang mit einer Krise zu unterstützen und im Sinne einer guten Nachsorge in der Verarbeitung der Krise zu begleiten.
Das AIDA-Team ist ein fest installiertes, personell möglichst konstant zusammengesetztes, multiprofessionell zusammengesetztes Team.
Folgende Kräfte sind Mitglied des AIDA-Teams:
- Herr Krszystof Ambrozuk (Hausmeister)
- Frau Stefanie Feuerborn (OGS-Koordinatorin und Schulsozialarbeiterin)
- Frau Petra Haarmann (Sekretärin)
- Herr Thorsten Buß (Sicherheitsbeauftragter)
- Frau Christiane Kröger (Schulleiterin)
- Frau Anja Lutze (Lehrkraft und Mitglied der Arbeitsgruppe Schutzkonzept)
Leitgedanke ist, dass Verdachtsfälle oder Beschwerden nicht von einer Einzelperson beurteilt, sondern durch ein fest installiertes und gleichbleibendes Krisenteam analysiert werden.
Das AIDA-Team
Das AIDA-Team übernimmt Verantwortung für die Prävention, Intervention und Verarbeitung von Krisen. Es agiert nach dem AIDA-Prinzip.
AIDA bedeutet:
A) Aufmerksamkeit: Die Teammitglieder agieren in ihrer jeweiligen Rolle präventiv, um den Kindern über den gesamten Tag in der Schule einen sicheren Ort schaffen zu können. Das Team ist wachsam und aufmerksam im Umgang mit sich anbahnenden, ggf. sich entwickelnden Krisen. Es agiert präventiv mit der Zielsetzung, krisenhaften Situationen sehr früh zu begegnen und diese professionell zu lösen. Die Teammitglieder agieren in krisenhaften Situationen sicher, bewahren die erforderliche Übersicht und Ruhe, um den Betroffenen aufmerksam zuzuhören und ihnen einen Schutzraum bieten zu können.
I) Information: Das Team informiert alle in der Schule tätigen Kräfte zu Beginn des Schuljahres über die Inhalte und Zielsetzung ihrer eigenen Arbeit. In einer Krisensituation spricht sich das Team über Formen und Wege der Kommunikation ab. Es informiert die von der Krise Betroffenen sachlich, präzise und ggf. in Abstimmung mit außerschulisch Beteiligten (z.B. der Polizei, der Feuerwehr, der schulpsychologischen Beratungsstelle, dem Schulamt, der Bezirksregierung, …).
D) Dringlichkeit: Das Team gewichtet in der Krise die zur Verfügung stehenden Informationen nach Dringlichkeit, stellt ggf. in Absprache mit außerschulisch Beteiligten einen Handlungsplan auf, kommuniziert die Handlungsschritte mit den jeweils Betroffenen und schafft so viel Transparenz wie möglich und erforderlich ist.
A) Ausweg: Das Team zeigt Wege aus der Krise auf, begleitet ggf. die Betroffenen auf ihrem Weg, benennt mögliche Anlauf- und Kontaktstellen und hält so viel Kontakt, wie gewünscht und erforderlich ist.
Das Notfall-Team