Fahrradtour - Sommer 2004

- Bericht von Helga Reuter -

 

Eine Fahrradtour war auch in diesem Jahr wieder geplant. Diese sollte mit Picknick über die Sandsteinroute zum kleinen, aber feinen Sandsteinmuseum in Havixbeck führen.

Sicher sah das Wetter am 18. Juli morgens nicht aus. Es hatte die ganze Nacht geregnet. Aber in den Nachrichten waren die Wettervorhersagen nicht gerade schlecht. Lediglich für den Nachmittag waren Gewitter angesagt. Rund 35 km wollten wir fahren und da konnten wir ja auch vor dem Gewitter zurück sein.

Neun Mitglieder waren zum Treffpunkt am Servatiiplatz erschienen. Die Sandsteinroute konnten wir nicht fahren. Ein unbefestigter Weg mit einigen Schlaglöchern: wie hätten wir ausgesehen! Das wäre für Hosen, Schuhe und die Fahrräder nicht zu empfehlen gewesen. So fuhren wir einen befestigten Weg durch die Felder nach Senden. Unter einer Unterführung zischte es plötzlich. Peter hatte die Scherben einer Flasche im Halbdunkel nicht gesehen und schon war die Luft aus dem Reifen. Natürlich, das Fahrrad war platt. Wie immer hatte Klaus Flickzeug dabei und ruck-zuck wurde geflickt. Eine Picknickpause machten wir am Kanal in Senden, genau gegenüber dem früheren Schiffsmuseum. Thermomatten, eine Tischdecke und die Verpflegung wurden ausgepackt. Jeder hatte etwas anderes mitgebracht und wir konnten reihum probieren und dabei die Binnenschiffe auf dem Kanal beobachten. Erstaunt waren wir über die vielen Binnen-Frachtschiffe aus verschiedenen Ländern.

Nach einer weiteren Pause im Eissalon in Senden führte unsere Fahrt weiter nach Amelsbüren zum Alexianer-Krankenhaus. Gerne wollten wir in den dort angelegten Sinnesgarten gehen und die Klanggeräte ausprobieren, doch es begann zu regnen. Schnell retteten wir uns in das Café, das aber wegen eines Sommerfestes voll besetzt war. Das Wetter wurde wieder etwas besser und wir machten noch einen Abstecher durch die Felder Richtung Steiner See, wo wir vor dem Ponyhof Ketteler den von mir gebackenen Napfkuchen verzehrten. Als wir nach Münster zurückkamen, hatten wir insgesamt 45 km gefahren. Ganz schön viel, für jemanden, der dies nicht gewöhnt ist.

Wie alle sagten, hat die Fahrradtour großen Spaß gemacht. Ernsthaftes ist zum Glück nicht passiert. Einen Schreck jagte uns Kristine ein, deren Schuhband sich um die Pedale gewickelt hatte und die ganz plötzlich mit ihrem Fahrrad umfiel. Aber – zum Glück ist ihr nichts passiert.

 

© ... Die besonderen Augenblicke hat Ralf - der Mann vonn Annette - mit seiner Digitalkamera festgehalten. DANKE !