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"Bares für Beratung"
| THEMENGRUPPEN
Ziel der körperorientierten Selbsterfahrungsgruppe ist es, die aufgrund von sexualisierten Gewalterfahrungen häufig negativen Körperwahrnehmungen und - empfindungen der Frauen durch positive Körpererlebnisse zu ergänzen und ihnen dadurch einen neuen Zugang zum eigenen Körper zu ermöglichen. In diesem Rahmen können die Teilnehmerinnen lernen, auf allen Sinnesebenen zu entdecken, was ihnen gut tut. Dabei ist unser Motto "den Körper erleben" statt "über den Körper nachdenken". Durch Entspannung, angenehmes Sinneserleben, Spaß oder auch durch selbstbestimmte Berührungen machen die Teilnehmerinnen positive Erfahrungen mit ihrem eigenen Körper und erschließen sich dadurch neue Handlungsspielräume. Durch das neu erlebte Vertrauen in die eigene Wahrnehmung und Zulassen von Gefühlen sowie den Austausch über das Erlebte mit den anderen Frauen in der Gruppe können belastende Körpererfahrungen verarbeitet werden, indem diese nicht mehr ausschließlich bestimmend für das Körpergefühl und -bild bleiben. Es entsteht die Möglichkeit, eine bewusstere und respektvollere Beziehung zum eigenen Körper herzustellen, die Kommunikation zwischen Körper und Geist zu erweitern und wieder verstärkt Zugang zu den inneren Kräften zu gewinnen. Methodischer Zugang und Themen sind vor allem:
Gespräche und Reflexion des Erlebten helfen den Abbau von Stress zu unterstützen und tragen zur Entspannung bei. Wichtige Regionen des Körpers sind die Hände und Füße, die Resonanzräume des Atems sowie der Stimmausdruck. Für einen ganzheitlichen Zugang erstellt jede Teilnehmerin ein grafisches Körperbild, in dem sie sowohl die (bspw.) durch Krankheit negativ besetzten Körperregionen als auch die durch positive Erfahrungen angenehm erlebten und bewerteten Bereiche im Körper ausdrückt. Vor Beginn der Gruppe findet ein Vorgespräch in der Beratungsstelle statt. Die Gruppe umfasst 15 Sitzungen á zwei Stunden, und ein Einzelgespräch. Die Teilnahme ist kostenpflichtig. Die zu entrichtenden Kosten orientieren sich an den finanziellen Möglichkeiten der Teilnehmerinnen.
Menschen, die sexualisierte Gewalt erfahren haben, kennen Angst oft als ihre Begleiterin. Ihre Ausprägungen sind sehr unterschiedlich und reichen von diffusen Gefühlen bis hin zu Panikattacken. Angst ist auch ein wichtiges Warnsignal, um sich vor gefährlichen Situationen zu schützen. In dieser Gruppe besteht die Möglichkeit, sich mit anderen über die eigenen Ängste auszutauschen und Vertrauen in eigene Stärken und Möglichkeiten zurückzugewinnen. Die Teilnehmerinnen können lernen, Zusammenhänge zu verstehen und neue Wege auszuprobieren. Thematische Schwerpunkte sind:
Durch Übungen und Unterstützung der Gruppe werden neue Lösungsmöglichkeiten gefunden und ein neues Verhalten kann im sicheren Gruppenrahmen erprobt werden. Vor der Gruppe findet ein Vorgespräch
statt. Die Gruppe umfasst 20 Sitzungen á zwei Stunden, sowie ein
Einzelgespräch während der Gruppenphase. |