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Wie wir den Außenbereich des Lorenz-Süd upgegraded haben (Teil 1)

Projektleitung, Fotos und Aufzeichnung des Berichts:
Andrea Aupers

In den letzten drei Wochen der Sommerferien haben wir den Außenbereich des Lorenz-Süd mit ganz viel Farbe, Holz und bunter Baugaze neu gestaltet. Wenn ihr euch die Vorher-Nachher-Fotos anschaut, wisst ihr, was viele Hände mit Freude und viel Ausdauer gestaltet haben.

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Zuerst haben wir die Kletterwand ganz weiß gestrichen, damit wir unsere Ideen und Entwürfe im Maßstab 1:20 frisch auf die Wand malen konnten. Dafür mussten wir zuerst die Klettersteine mit Kreppband einpacken, damit sie nicht mit gestrichen wurden. Sonst hätte keiner mehr die Betonformsteine als Klettersteine erkennen können. Abschrauben konnten wir sie leider nicht, die Schrauben saßen zu fest.

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Danach fingen wir an, mit Rollen die Wand weiß zu streichen. Am Anfang war das aufregend, weil wir das gesprühte Bild übermalen durften, auf Dauer aber nicht mehr so spannend. Doch es musste ja sein, um für die neuen Bilder eine gute Grundlage zu schaffen.

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Zum Malen mussten wir uns jedes Mal unsere „Arbeitskleidung“ überziehen. Wir zogen alte T-Shirts an und blaue Kappen, wenn nötig, und die Schuhe wurden mit Folie eingepackt. So  entstand das hippste Schuh-Design überhaupt. Das war auf jeden Fall nötig, denn beim Malen spritzte die weiße Fassadenfarbe überall hin.

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Das Aufregendste war, wenn wir auf das Gerüst steigen durften, um in der Höhe zu streichen. Die Wand war sechs mal drei Meter. Das war schon eine große Fläche für uns. Manchmal hatten wir nach einer halben Stunde keine Lust mehr – immer alles nur weiß zu streichen wurde langweilig. Dann hat Andrea mit uns „Radio“ gespielt: ein Wortbeitrag und dann ein Lied, das hat uns animiert, weiterzumachen, und wir vergaßen fast, dass wir nebenbei die Wand streichen. Oft hat uns die Oberfläche der Wand geärgert, denn sie ist aus Beton und hat tiefe Löcher in ihrer Oberflächenstruktur. Deshalb mussten wir immer mit dem Pinsel in die Löcher tupfen, was nervig war.

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Auf dem Gerüst durften immer nur zwei von uns gleichzeitig stehen. Um festzulegen, wer   nach oben auf das Gerüst gehen durfte, haben wir immer wieder „Schnick, Schnack, Schnuck“ gemacht. Nach einer Stunde konnten wir oft nicht mehr, dann kamen die nächsten vorbei und haben weitergemacht. Die Wand steht am Eingang des Lorenz Süd, so waren wir mit der Aktion sehr präsent für alle, die zum Lorenz-Süd kamen. Es blieb immer wieder jemand stehen, der neugierig war und das Anstreichen mal ausprobieren und natürlich auf dem hohen Gerüst stehen wollte. Jette kam fast jeden Tag vorbei, manchmal brachte sie auch ihre Freundin Maria mit. Sie waren der Kopf der Truppe, denn sie wussten schon, wie‘s geht.

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Nachdem wir die Wand das erste Mal weiß gestrichen hatten, haben wir das Modell zur Verkleidung der grauen Betonklötze fertig gebaut. Wir haben Flächen aufgemalt mit unregelmäßgien Rändern und diese dann einfarbig ausgemalt und ausgeschnitten. Das sollten die neuen Bänke werden in wilden Formen und bunten Farben.

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Es gibt acht Betonklötze. Dafür haben wir sechs Farben ausgewählt. Dieses Modell haben wir dann Felix gezeigt. Er ist Hausmeister im Lorenz-Süd iund Tischer von Beruf. Felix sagte: „Kein Problem, das schaffen wir. Ich säge die Formen aus und darunter setzen wir einen Rahmen, damit wir die Platten auf den Betonklötzen festschrauben können. Dann sind sie auch gut befestigt.“ Wir freuten uns: „Okay, das wird was!“

 

 

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