Presse
…Markus Föhrweißer war während des gesamten Konzerts ein souveräner Chorleiter. Mit sparsamen, aber intensiven Bewegungen übertrug er seine Interpretation auf seine Sänger und Sängerinnen, die mit musikalischem Gespür auf ihn eingingen…
…Die Sicherheit und Leichtigkeit des Chores in den vielfältigen Koloraturen, die immer geschmeidig gesungen wurden, die Durchsichtigkeit in der Fuge und eine breite Palette dynamischer Ausdruckskraft – das alles vereinigte sich zu einer bewunderungswürdigen Leistung…
…Saubere Einsätze, hohe Konzentration der Sänger und Sängerinnen, gute Intonationsreinheit und schönes Stimmregister waren selbstverständliche Beigaben zu einer beeindruckenden, enormen Dynamik, deren Wirkung sich wohl keiner der zahlreichen Konzertbesucher entziehen konnte…
…Töne wie Gold verströmte der Kammerchor allemal. Markus Föhrweißer hatte ihn wieder einmal auf höchstes stimmliches Niveau präpariert…
Weihnachtskonzert
St. Lamberti Münster, 26.12.2013
„Am Ende sangen Chor und Zuhörer gemeinsam 'Stille Nacht', begleitet von der Orgel. Viel Beifall und eine Zugabe beendeten das gelungene Konzert. Der Westfälische Kammerchor und sein Leiter Markus Föhrweißer feierten am zweiten Weihnachtstag in der Lambertikirche ihr Weihnachtskonzert vor sozusagen ausverkauftem Haus. Chorlieder und Orgelimprovisationen Tomasz Adam Nowaks wechselten einander ab. (...) Verdis 'Pater noster' überzeugte im ruhigen Tempo. 'Vom Himmel hoch' in der Fassung von Max Reger gefiel mit kräftigem Cantus Firmus über polyphonen Mittelstimmen."
Heike Eickhoff, Westfälische Nachrichten, 27.12.2013
(T)Raumklänge zur Nacht
Apostelkirche Münster, 15.6.2013
„...Stücke, die sich thematisch und musikalisch in die Welt des Schlummers begaben und die teils noch nie in Münster erklungen waren. Und wer den Westfälischen Kammerchor und seinen Leiter Markus Föhrweißer kennt, durfte sicher sein, dass diese Musik mit viel Farbe und Feinschliff daherkommen würde.... Wenn der Schwede Hugo Alfvén (1872-1960) den "Abend" (Aftonen) begrüßt, so tut er dies mit träumerisch dahingesummten Vokalen (...), die die wunderbare Piano-Kultur des Chores sofort vor Ohren führen. Viele der Chorstücke verhauchen mit zarten Pianissimi - und bei Wilhelm Peterson-Berger zwitschern sogar einige Vögel vor den Fenstern mit hinein. Beinahe wirkte das Konzert wie ein Wettstreit um den schönsten Pianissimo-Schluss: Jaakko Mäntyjärvi würtzt sein Stück "Die Stimme des Kindes" mit schmusebärtigem Bassfundament (und ein solches hat der Chor eben auch, was nicht selbstverständlich ist!)."
Arndt Zinkant, Westfälische Nachrichten, 17.6.2013
Weihnachtskonzert
St. Lamberti Münster, 26.12.2008
„Das seit nunmehr über dreißig Jahren bestehende Ensemble kultiviert einen Chorklang, der seinesgleichen sucht. Hochkonzentriert zelebrierte das Ensemble hohe Chorkunst. Feinste gestalterische Nuancen der Stimmführung wurden von den Sängern und Sängerinnen auf eine nahezu atemberaubende Weise umgesetzt. Max Reger ist gewiss kein Komponist, der es den Ausführenden seiner Werke leicht macht. Umso erstaunlicher, mit welcher Leichtigkeit der Westfälische Kammerchor die anspruchsvollen Sätze „Unser lieben Frauen Traum „ und „Vom Himmel hoch da komm ich her“ des bayrischen Komponisten interpretierte. Dass die Textverständlichkeit auch in komplexesten Passagen nicht untergeht, dass die Intensität des homogenen Vokalklangs auch im Pianissimo durchgehalten wird, weist den Westfälischen Kammerchor als ein absolutes Spitzenensemble aus.“
Stefan Herkenrath, Westfälische Nachrichten, 29.1.2008
Concerto Grosso
Apostelkirche Münster, 18.10.2008
„Markus Föhrweißer, der den Kammerchor 1978 gründete, zeigte sich erneut als feinsinniger Klang-Modellierer... Wunderbar wie dieser Chor Bögen phrasiert, ein inniges Pianissimo verhaucht.“
Arnd Zinkant, Westfälische Nachrichten, Oktober 2008
„In den Motetten von Knut Nystedt flüsterten Intervalle, Septimen und Sekunden, die als Vorkoster eine Dissonanz abschmecken: die Soprane glänzten mit blitzender Schärfe, Tenöre und Bässe zeigten sich flexibel und intonationssicher... Ovationen im restlos ausverkauften Haus!“
Günter Moseler, Münstersche Zeitung, Oktober 2008
Weihnachtskonzert
St. Lamberti Münster, 26.12.2007
„Jan P. Sweelincks ‚Heute wurde Christus geboren’ war ganz von gläubiger Zuversicht erfüllt, die vom Chor mit einem schwebenden ausgeglichenen Mischklang gesungen wurde. Die noble Eleganz des mit dunklen Konsonanten gefärbten ‚O Bethlehem, die kleine Stadt’ von Ralph Vaughan Williams realisierte der Chor in einem Schwebezustand vokaler Leichtigkeit und präziser Artikulation."
Günter Moseler, Münstersche Zeitung, 29.1.2007
Stimmungen
Schloss Ahaus, 23.11.2006
„Ein Aushängeschild dieses semi-professionellen A Cappella Chores ist neben der absoluten Intonationssicherheit das ungeheuer dynamische Klangspektrum, die nuancierte geschlossene Agogik und Artikulation, sowie der homogene Chorklang, der besonders im ersten Sopran einen wunderbaren Stimmglanz besitzt. Diese Einheit im Klangkörper, gepaart mit einer abgerundeten Interpretation zeugt von minutiöser zutiefst musikalischer Probenarbeit... Ein niveauvolles Konzert, das in dieser Qualität seinsgleichen sucht.“
Ursula van der Linde-Bancken, Münsterland Zeitung, 26.8.2006
Konzert
Friedenskapelle Münster, 23.10.2005
„Mit allen Mittel der Textausdeutung verstand es der Kammerchor auch, die Lyrik der fünf Gesänge aus Brahms’ op. 104 zu interpretieren... Vollends abgerundeten Flächenklang bot dagegen der ‚September’ aus Wilhelm Stenhammars „Tre Körvisor’, der schließlich wie ein säuselnder Abendwind dezent ausklang, ohne dass darunter die durchweg saubere Intonation gelitten hätte.“
Burkhard Schmitt, Münstersche Zeitung, 26.10.2005
„Die King’s Singers gelten als Könige des A-cappella-Gesangs. Ist ein Werk extra für sie komponiert, bedeutet dies in der Regel höchste Anforderungen an die Aufführenden. Leiter Markus Föhrweißer hat das ‚Time Piece’ von Paul Patterson ausgesucht... Ein humoristisches Stück und unzweifelhaft der Konzerthöhepunkt. Der Chor lässt sich weder von Glissandi oder Clustern noch von einer wilden Uhrwerkfuge aus der Ruhe bringen. Kleine, hervorragend gesungene Soli und choreografische Einlagen runden diesen Vortrag ab.“
Nicolas Hellenkämer, Westfälische Nachrichten, 25.10.2005
Internationales Orgelfestival
Altstädter Nikolaikirche Bielefeld, 12.6.2004
Der Westfälische Kammerchor ... genießt einen Ruf über seine Heimatstadt hinaus, den er unter der Leitung von Markus Föhrweißer in einem Singen von souveränster Stimmschulung und konturenreicher, trennscharfer Klanggebung bestätigte. Herausragend drei herausfordernde Messesätze: Wobei man sich weniger mit Francis Poulencs neoklassizistisch funkelndem Gloria als mit Frank Martins sprechrhythmisch entgrenztem Sanctus aus Profichor-Terrain begab und imponierend bestand.
Michael Beughold, NW, 15.6.2004
(T)traumklang
Überwasserkirche Münster, 3.10.2003
„Zu seinem 25. Geburtstag wagt sich dieser Chor ganz weit vor in die entlegenen Regionen neutöniger Chorliteratur. Aber Föhrweißer weiß, was er seinem Jubilar zutrauen kann. Und der nahm in der rappelvollen Überwasserkirche selbst die größten lautmalerischen Herausforderungen mit Bravour an... Föhrweißers Chor war einfach gut drauf. Von Flüstertönen, über höhnisches Gelächter bis zu Glissandi – mit derlei höherem Akustik-Design glänzte dieser herausragende Klangkörper.“
Markus Küper, Westfälische Nachrichten, 6.10.2003
"Dieser Chor hat sich ein
fachkundiges Publikum herangezogen, das ihm willig auch in abgelegene
Winkel des Repertoires folgt. Schließlich weiß man auch, dass man bei
diesem Chor als Hörer immer auf seine Kosten kommt: Avantgarde-Klänge
verschrecken viel weniger, wenn sie in derart silbrigen Stimmglanz gehüllt
werden, "
Stefan Heßbrüggen, Münstersche Zeitung 6.10.2003
Präsentation der CD "Deutsche Volkslieder"
Freie Waldorfschule, Münster-Gievenbeck, 1.6.2003
"...Wer also glaubte, es würde schlicht und volkstümelnd, der war
schief gewickelt. Zu erfahren, zu professionell ist der Westfälische Kammerchor
als dass er gängige Klischees auch nur ansatzweise bestätigen würde. Markus
Föhrweißer weiß: Bei dieser Musik steckt der Teufel im Detail. Und dabei
muss man sie nicht einmal künstlich aufpeppen. A cappella, ohne Schnickschnack
versenkte sich sein Chor in dieses Liedgut ... Keine Schärfen,
keine Spitzen - volltönig und in gewohnter Ausgewogenheit strömte der
blitzsaubere Chorklang, der es selbst in den verhaltensten Piano-Registern
von Brahms "Erlaube mir" noch enorm farben- und facettenreich zu klingen
versteht."
Markus Küper, Westfälische Nachrichten 3.6.2003
Weihnachtskonzert
St. Lamberti Münster, 26.12.2002
"Vokalmusik auf hohem Niveau praktiziert der Westfälische Kammerchor
Münster. Da war es kein Wunder, dass die münstersche Lambertikirche am
Mittwoch bis auf den letzten Platz gefüllt war. Auf dem musikalische Gabentisch,
den das Ensemble unter der Leitung von Markus Föhrweißer dort ausbreitete,
standen weniger traditionelle Weihnachtslieder, vielmehr anspruchsvolle
Vokalmusik aus verschiedenen Stilepochen. Ein Konzert, das bei aller Besinnlichkeit
frei von Kitsch war."
Burkhard Schmitt , Westfälische Nachrichten 28.12.2002
Aufführung der Messe c-Moll von Mozart
Konzerthaus Dortmund, 1.11.2002
"Die unvollendete Messe c-Moll KV 427 führt über den gottesdienstlichen
Rahmen hinaus und bietet eindrucksvolle, schwierige Chorsätze, reizvolle
Arien und einen ausgeprägten klangvollen Orchesterpart. Der Westfälische
Kammerchor Münster (Einstudierung Markus Föhrweißer) erfüllte seine Aufgabe
mit ausgeglichenem Gesamtklang, mit bestechend lockerer Fugentechnik und
bisweilen explosiven Akzenten.
Westfälische Rundschau, 3.11.2002
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