
Heiß diskutiert wurde die Radstation sehr lang, viel kritisiert als angeblich
überdimensionierte, nicht akzeptierte Einrichtung vor ihrem Start. Zu diesem
kamen nicht nur viele und bestaunten die Anlage (Foto), schnell kamen auch sehr
viele wieder und fanden ihr Fahrrad hier bestens aufgehoben. Die Radstation
ist das Beispiel einer Fehleinschätzung durch diejenigen, die Verkehrsfragen
nur durch die Windschutzscheibe des Pkw beurteilen.
Schon heute werden 35 Prozent aller Wege innerhalb der Stadt mit dem Fahrrad
zurückgelegt - was drei- bis viermal soviel ist, wie in anderen Städten.
Darum soll in Münster die Fahrradförderung mit vielen kleinen Schritten
weitergehen. Dazu gehört sicher eine bessere Radverkehrsführung direkt
am Hauptbahnhof, wie auch viele kleine Stellen von zu schmalen Radwegen und
für Radverkehr ungünstigen Kreuzungen, etwa im Bereich Piusallee/Warendorfer
Straße.