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Der Kreisverband Münster des VCD setzt sich ein für eine Klima und Ressourcen schonende Mobilität: in erster Linie für die Verkehrsmittel des Umweltverbundes, doch ebenso für die verantwortungsvolle Nutzung des Autos – zum Beispiel mit Sparfahrkursen. |
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Der
neue Vorstand des VCD RV Münsterland: (von links nach rechts)
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| Wir sehen auch kritisch
auf die Leistungen der öffentlichen Verkehrsmittel und entwickeln
Alternativen zu herkömmlichen Ansätzen in der Verkehrspolitik
– zum Beispiel das Konzept 'Bus fahren – samstags gratis'.
Mitgliederversammlung 2009 VCD-Kreisverband Münster wird Regionalverband Münsterland Zur Jahrestreffen des Kreisverbands Münster des VCD am 7. März 2009 im Umwelthaus waren als Gäste auch die Mitglieder aus den vier Münsterland-Kreisen geladen. Es ging darum, für das gesamte Münsterland einen Regionalverband aus der Taufe zu heben, um die Kräfte zum Einsatz für umweltverträgliche Mobilität zu bündeln. Zu Beginn betonte Vorsitzender Wolfgang Wiemers die Aktualität des VCD-Ziels, sich für eine menschen- und umweltverträgliche Mobilität einzusetzen. Die Folgen des motorisierten Individualverkehrs würden immer deutlicher: Ressourcenverbrauch, Klimaerwärmung sowie die für Münster belegte hohe Luftbelastung, Verkehrslärm und erhebliche Unfallzahlen erforderten bezahlbare und komfortable öffentliche Verkehrsmittel. Für Münster seien gerade ein neuer Verkehrsentwicklungsplan 2025 und ein Verkehrsunfallpräventionsprogramm in Arbeit, hier werde sich der VCD mit konkreten Vorschlägen einbringen. Perspektiven des SPNV im Münsterland – Vorträge und Diskussion Als erster Referent berichtete Markus Rümke vom Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Münsterland (ZVM) über die Erfolge dieser von den Münsterlandkreisen getragenen Management-Gesellschaft. Überwiegend neue Fahrzeuge und der Integrierte Taktfahrplan sowie die Ausschreibung von Strecken hätten die Fahrgastzahlen innerhalb von zehn Jahren um 70 Prozent gesteigert. Man würde gern einen durchgehenden Halbstundentakt auf allen Strecken im Münsterland einführen und höhere Geschwindigkeiten fahren, dazu müssten aber viele Strecken weiter ausgebaut werden. Diese Investitionen seien nur soweit möglich, wie das Land Mittel zur Verfügung stellte, und da genieße der Ballungsraum Rhein-Ruhr deutlich Priorität. Von einer gelungenen Reaktivierung berichtete als zweiter Referent Ulrich Bergmann von der Regiobahn Kaarst-Mettmann GmbH. In den 90er Jahren hätten die beteiligten Kreise eine eigene Gesellschaft gegründet, um die Strecke vom linksrheinischen Kaarst über Düsseldorf bis ins rechtsrheinische Mettmann zu erhalten und attraktiver zu machen. Beförderte „Der Neandertaler“ (in Regie der Deutschen Bahn AG) 1998 täglich gerade einmal 500 Fahrgäste, fuhren 2001 auf der Strecke bereits über 15.000, heute sind es fast 20.000. Mittlerweile fährt die Bahn im 20-Minuten-Takt. Erweiterungen der Strecke nach Westen sowie im Osten bis Wuppertal sind in der Planung. VCD-Mitglieder und Gäste, die vor allem aus dem Einzugsbereich der WLE-Strecke Münster - Beckum kamen, diskutierten sachkundig die Übertragung solcher ermutigenden Modelle auf das Münsterland. Es wurde beschlossen, eine Arbeitsgruppe einzusetzen, die sich speziell um die Reaktivierung dieser Strecke kümmert und dazu vor allem im Vorfeld der Kommunalwahlen aktiv werden soll. Die Münsteraner werden ihre Initiative für zusätzliche Haltepunkte im Stadtgebiet weiter verfolgen. Die Satzungsänderung wurde einstimmig gebilligt, und auch wenn die Auflösung der anderen Kreisverbände noch einige Monate in Anspruch nehmen werden, ist der neue Regionalverband schon jetzt voll handlungsfähig. |
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