antimilitaristische gruppe
c/o Interkulturelles Zentrum "Don Quijote"
Scharnhorststraße 57
48151 Münster
Tel.: 0251-521112
E-Mail: edschmi(at)uni-muenster.de


Kontakt auch über unser Postfach im Don Quijote


SCHALOM - SALAM

[SCHALOM (Hebräisch f. Unversehrtheit, Heil, Frieden) gilt seit den Zeiten der Bibel (des Tanach) als zentrales Wort im Judentum und ist der gängigste Gruß unter Juden. Das Wort basiert auf den im semitischen Sprachraum bedeutungstragenden Konsonanten s-l-m und ist mit dem arabischen SALAM aufs engste verwandt.]
www.wikipedia.org



27.12.2009: Ein Jahr Krieg in Gaza. Und wir sind immer noch dagegen!

Läge Kundus in Gaza und hätten nicht US-Bomber auf Befehl eines deutschen Obristen, sondern israelische Kampfbomber die rund 150 ZivilistInnen auf offener Straße massakriert, wäre diese Greueltat von der politischen Klasse dieses Landes wohl nicht so einhellig verurteilt worden. Diesen Eindruck gewinnt man, wenn man sich die Reaktionen der deutschen PolitikerInnen von vor einem Jahr auf das Massaker von Gaza vergegenwärtigt, bei dem bis heute weit über zehnmal soviel ZivilistInnen ermordet wurden.
Die Hintergründe zum Gaza-Krieg erscheinen in unserem Dossier - nicht immer populär, aber auf jeden Fall (Herrschafts-) kritisch.


Zur deutschsprachigen Homepage der Anarchists against the wall (Israel)
Aktuelle Berichte, Fotos und Filme vom gewaltfreien, graswurzelförmigen Widerstand gegen die Okkupation Palästinas

27. Dezember 2009: Ein Jahr Gaza-Krieg

DOSSIER: Kartenmaterial und diverse Artikel zum Krieg in Gaza/Palästina (Stand 27. Februar 2009)

Grenzüberschreitende Bewegungen für einen würdigen Frieden

Beitrag und Bemerkungen zur Diskussion um den Konflikt in Palästina

Spendenaufruf für die Opfer des Krieges in Gaza/Palästina vom 7. Januar 2009





+++AUFRUF!+++AUFRUF!+++AUFRUF!+++AUFRUF!+++AUFRUF!+++AUFRUF!+++AUFRUF!+++AUFRUF!+++AUFRUF!+++AUFRUF!+++

Truppen raus aus Afghanistan!

Am Sonntag, den 23. August, fand in Berlin eine Aktionskonferenz der Friedensbewegung statt, die sich über die Perspektiven der Kampagne "Truppen raus aus Afghanistan!" verständigte. Neben einem sehr fundierten Referat von Lühr Henken, worin sowohl die desolate Sicherheitslage in Afghanistan als auch die in die Defensive geratene offizielle Politik hier zu Lande und in den anderen Krieg führenden NATO-Staaten thematisiert wurde, debattierten wir die nächsten Schritte der Friedensbewegung. Zum lesenswerten Referat von Lühr Henken geht es hier

Wichtig ist zunächst, dass sich die Friedensbewegung mit dem Afghanistan-Thema in den Bundestagswahlkampf einschaltet. Hierzu dient in erster Linie ein gemeinsam getragenes Flugblatt, das sofort bestellt werden kann und sich hervorragend für die Diskussion auf der Straße oder bei diversen Wahlveranstaltungen eignet.
Hier ist die erste Auflage zu besichtigen.

Den Friedensinitiativen vor Ort wird empfohlen, sich mit eigenen Info-Ständen und/oder Veranstaltungen in den Wahlkampf einzumischen und die Kandidatinnen und Kandidaten mit unserer Forderung nach einem Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan zu konfrontieren.
Bestelladresse für den Flyer: Netzwerk Friedenskooperative, Römerstr. 88, 53111 Bonn, Tel. 02 28 / 69 29 04, Fax 02 28 / 69 29 06
oder per e-mail: friekoop@bonn.comlink.org
Kosten für den Flyer: 1-50 á 0,20 EUR; 51-100 á 0,15 EUR; 101 - ... á 0,10 EUR zzgl Porto (nach Aufwand)
Eine Neuauflage des Flyers mit noch mehr Unterzeichner-Organisationen wird vorbereitet.

Wir gehen davon aus, dass die zentralen/dezentralen Aktionstermine der nächsten Wochen bis zur Wahl extensiv genutzt werden. Zu nennen sind hierbei insbesondere:
- der Antikriegstag (1. September), der in vielen Orten begangen wird, in vielen Fällen zusammen mit örtlichen Gewerkschaften;
- die Aktion gegen Neonazis am 5. Sept. in Dortmund;
- am selben Tag die Kundgebung und Aktion der IG Metall in Frankfurt (vor der Alten Oper und Commerzbank-Arena);
- und ebenfalls am 5. Sept eine bundesweite Anti-Atomdemo in Berlin
- am 12. September die bundesweite Datenschutz- und Sicherheitsdemo in Berlin;
- am 17. September der bundesweite dezentrale Aktionstag des Bündnisses "Wir zahlen nicht für eure Krise".

Natürlich gibt es noch diverse andere Initiativen zur Bundestagswahl. Auf eine sei hier hingewiesen:
Die DFG-VK macht eine Postkarten- und E-mail-Aktion ("Botschaft Für Frieden"). Postkarten können beim Materialvertrieb der DFG-VK, Hausmannstr. 6, 70188 Stuttgart, mailto: material@dfg-vk.de bestellt werden.

Darüber hinaus haben wir über die Zeit nach der Bundestagswahl beraten und Vorschläge gemacht, wie wir in die Debatte um die Mandatsverlängerung Ende Nov./Anfang Dezember eingreifen können. Zentral ist dabei eine bundesweit durchzuführende Abstimmungsaktion in der Bevölkerung. (Für diejenigen, die damals schon dabei waren: Diese Abstimmungsaktion soll in ähnlicher Weise ablaufen wie die Ende der 90er Jahre durchgeführte Abstimmung zum Eurofighter.) Hierzu wird ein einheitlicher Abstimmungszettel entwickelt (mit zwei, höchstens drei Fragen); die Abstimmung erfolgt in Abstimmungslokalen auf der Straße (und/oder in Unis, Schulen, vor Arbeitsämtern usw.); und die Auszählung der Stimmen erfolgt öffentlich; lokale Medien sind einzubeziehen. Die Ergebnisse aus allen Abstimmungsorten werden anschließend zentral zusammengefasst und vor der Mandats-Abstimmung im Bundestag den Abgeordneten als Entscheidungshilfe mitgeteilt.

Zu den voraussichtlichen Terminen für die Abstimmungsaktionen:
- 20./21. bis 27. November - mit Schwerpunkt am 21. Nov. - (je nach örtlichen Bedingungen): Abstimmungen vor Ort;
- einen Tag vor der Abstimmung im BT (möglicherweise 10. Dez.): Pressekonferenz mit Mitteilung darüber, wie die Bevölkerung abgestimmt hat;
- am Tag der Abstimmung im BT (möglw. 11. Dez.): (spektakuläre) Aktionen vor dem Reichstagsgebäude.

[Ergänzende Information: Zwischen den Abstimmungen vor Ort und der Bundestagsentscheidung findet der Friedensratschlag in Kassel statt (5./6. Dezember).]

Auch über die weiteren Perspektiven der Afghanistan-Kampagne über 2009 hinaus wurde gesprochen. Von den Ostermärschen über den Ökumenischen Kirchentag, einer friedenspolitischen Veranstaltung in der "Kulturhauptstadt" Essen bis zu einem evtl. Afghanistan-Tribunal und einem Internationalen Afghanistan-Kongress (der aber auch in Großbritannien stattfinden könnte): Es gibt diese und zahlreiche andere fremde oder eigene Ereignisse, die von der Friedensbewegung genutzt werden können. Ein erster relevanter Termin ist der 16. Oktober: Am Vortag der Internationalen NATO-Konferenz in Berlin trifft sich das internationale Afgfhanistanbündnis (Freitagnachmittag).

Und vormerken: Das nächste Treffen der Afghanistan-Kampagne findet am Sonntag, den 11. Oktober (12-17 Uhr) in Berlin statt.

Schließlich bemühen wir uns, die bisherige Kampagnen-Website zu reaktivieren.

Das wichtigste kurz zusammengefasst: Bestellt den Flyer - mischt euch aktiv in den Wahlkampf ein - macht mit bei den Abstimmungsaktionen im November!





Ja, stören!

In Deutschland schreitet die Militarisierung der Gesellschaft voran. Nicht genug damit, dass die Auslandseinsätze der Bundeswehr immer mehr und umfangreicher werden: die Bundeswehrstrukturen nehmen auch innerhalb unserer Gesellschaft einen immer größeren Platz ein – z.B. mit dem pompösen Rekrutengelöbnis in Rheine Ende Mai 2009. Und selbst die grundgesetzlich verbotenen Inlandseinsätze nehmen zu. Erinnert sei z.B. an den Irakkrieg 2003, als deutsche Soldatinnen und Soldaten kriegswichtige US-Militäreinrichtungen in Deutschland "schützten", damit die hierfür eigentlich zuständigen US-Truppen an der Invasion teilnehmen konnten. Oder an Heiligendamm im Juni 2007, als Bundeswehrtornados Luftbilder von friedlichen Demonstrantinnen und Demonstranten machten, Aufklärungspanzer u.a. Nummernschilder registrierten, um Bewegungsprofile erstellen zu können und schließlich Marinepersonal die "Sicherung" der Küste rund um den Tagungsort übernahm. Oder an die fast schon traditionell zu nennende, dennoch rein private (!) Münchner Sicherheitskonferenz, die alle Jahre wieder im Februar stattfindet, und bei der die Rolle Deutschlands in der NATO untermauert wird - die Bundeswehr übt hier das Hausrecht im Tagungshotel aus. Von dem 60. Jahrestag der Gründung der NATO, zu dem ein Gipfeltreffen der PolitikerInnen und Militaristen aller (westlichen) kapitalistischen Hauptländer in Strasbourg, Kehl und Baden Baden Anfang April 2009 stattfand, ganz zu schweigen...
Dies alles geschieht, ohne dass mal irgendjemand gefragt wird. Es wird einfach so gemacht, was auch Bestandteil des Militarismus in Deutschland ist: die Verunmöglichung einer demokratischen Kultur. Die Bevölkerung würde sonst nämlich solche Treffen oft genug tatsächlich blockieren und verhindern - und das zurecht!

Mit den wachsenden "Aufgaben" und dem gleichzeitigen Imageschaden durch verschiedene Skandale und Vorfälle in der letzten Zeit (Folterskandal in Coesfeld, Totenschädel-Posen in Afghanistan, ständig heimkehrende Zinksärge oder traumatisierte Kampfsoldaten von ihrem Auslandseinsatz etc.) hat die Bundeswehr ein Problem: es fehlt das Personal, um die verschiedenen Kriegsschauplätze und Einsatzfelder zu "bedienen". Vor allem intelligente Leute für die Offizierslaufbahn sind Mangelware. Daher wirbt die Bundeswehr vermehrt außerhalb ihrer Kasernen, z.B. auf öffentlichen Plätzen, in Arbeitsagenturen (was besonders perfide ist, da die Verzweiflung der Menschen ausgenutzt wird!) und in Schulen und Gymnasien.

Gute Hintergrundinformationen bietet dieser Artikel: PR-Strategien der Bundeswehr in Zeiten von Jugendarbeitslosigkeit und "Hartz IV"










Krieg braucht Kanonenfutter!

Die antimilitaristische gruppe ist auf jeden Fall interessiert und ansprechbar, falls jemand solche Werbetermine erfährt. Wir würden diese dann gerne öffentlich machen und zu gewaltfreien Aktionen aufrufen, um die Bundeswehr bei der Ausübung ihres mörderischen "Handwerks" zu stören.
Wir sind per Mail (s.o.) oder per Postfach im Don Quijote (Scharnhorststr. 57, 48151 Münster) erreichbar.

BUNDESWEHR, WIR KOMMEN!

Die Bundeswehr geht wie bereits erwähnt auch in Arbeitsagenturen. Hier in Münster tritt sie jedoch wie ein gewöhnlicher "Arbeitgeber" auf und legt dort lediglich Faltblätter und Hochglanzbroschüren aus (die aber massenhaft mitgenommen werden können...). Darüber hinaus stellt die Agentur für Arbeit für die Bundeswehrwerbung ihr Service-Telefon zur Verfügung. Dort kann man anrufen, ob man nun Interesse hat oder einfach mal "diskutieren" möchte: 01801-555111. Vielleicht gelingt es ja auch, einen Direktkontakt zur Bundeswehr zur bekommen. Die Nummer einer solchen "Hotline" würden wir sehr gerne erfahren.
Na, denn mal los...




Einige Links...

Informationsstelle Militarisierung e.V.
Bundeswehr wegtreten!
Friedenspolitischer Ratschlag
Netzwerk Friedenskooperative
Connection e.V. - Internationale Arbeit für KriegsdienstverweigererInnen und DeserteurInnen
Zivilcourage - Verbandszeitung der pazifistischen DFG-VK
Graswurzelrevolution - Zeitung für Gewaltfreiheit und Anarchismus
Peaceblog - Infos, News und Übersetzungen zum drohenden Irankrieg
Indymedia
Antiglobalisierungsbewegung aktuell!
ZMag - Hintergrundartikel zu aktuellen weltpolitischen Themen



Autonome NATO-GegnerInnen
Anti-SIKO-Bündnis (München)
No to NATO - Internationales Bündnis
Widerstand der zwei Ufer
BLOCK NATO!
Interventionistische Linke
Libertad!
NO NATO!-Initiative Münster
Anti-NATO-Bündnis Baden-Baden
Hinweise zum Versammlungsrecht in Ba-Wü





Veröffentlichungen:

Einladung zum Bündnistreffen am 11.2.2009 - Mobilisierung zu den Protesten gegen die NATO nach Baden-Baden und Strasbourg Anfang April 2009

DOSSIER: Kartenmaterial und diverse Artikel zum Krieg in Gaza/Palästina (Stand 27. Februar 2009)

Spendenaufruf für die Opfer des Krieges in Gaza/Palästina vom 7. Januar 2009

Ankündigung der Veranstaltung am 17. November 2008 mit einer Aktivistin der Anarchists Against The Wall

Ankündigung der antimilitaristischen Aktion am 8. August 2008 auf dem Domplatz in Münster/Westf.

Ankündigung der antimilitaristischen Aktionen am 31. März und am 1. April 2008 auf dem Domplatz in Münster/Westf.

Einladung zum ANTIMILITARISTISCHEN RATSCHLAG am 19. März 2008

MILITÄRSTADT MÜNSTER - Die Stadt des "Westfälischen Friedens" und ihre Militarisierung

Der Krieg braucht Kanonenfutter! Werbetermine der Bundeswehr für 2008 in Münster

Flugblatt für die Antikriegsveranstaltung am 14. September 2007: "Bundeswehr raus aus Afghanistan!"

EINLADUNG zum Vorbereitungstreffen für eine Antikriegskundgebung am 15. März 2007

Flugblatt zur Veranstaltungsreihe "Brennpunkt: Israel/Palästina" vom November 2006

Flugblatt gegen die Propagandaausstellung des Lufttransportkommandos vom Oktober 2006

Flugblatt zur Demo gegen die Kriege in Libanon und Palästina am 5. August 2006

Plakat zur Mobilisierungsveranstaltung gegen den Krieg im Nahen Osten vom 20. Juli 2006

Flugblatt gegen den Krieg im Nahen Osten vom 20. Juli 2006

Münster ist im Krieg und wir sind dagegen!
Reden und Texte von der antimilitaristischen Demonstration in Münster am 1. Dezember 2001 gegen den Krieg in Afghanistan und die weltweite Kriegführung der Bundeswehr - sowie zum 11. September 2001 und die Folgen








DISCLAIMER: Bei direkten oder indirekten Verweisen auf fremde Internetseiten (Links), die außerhalb des Verantwortungsbereiches des Autors liegen, würde eine Haftungsverpflichtung ausschließlich in dem Fall in Kraft treten, in dem der Autor von den Inhalten Kenntnis hat und es ihm technisch möglich und zumutbar wäre, die Nutzung im Falle rechtswidriger Inhalte zu verhindern. Der Autor erklärt daher ausdrücklich, dass zum Zeitpunkt der Linksetzung die entsprechenden verlinkten Seiten frei von illegalen Inhalten waren. Der Autor hat keinerlei Einfluss auf die aktuelle und zukünftige Gestaltung und auf die Inhalte der gelinkten/verknüpften Seiten. Deshalb distanziert er sich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten/verknüpften Seiten, die nach der Linksetzung verändert wurden.
Diese Feststellung gilt für alle innerhalb des eigenen Internetangebotes gesetzten Links und Verweise. Für illegale, fehlerhafte oder unvollständige Inhalte und insbesondere für Schäden, die aus der Nutzung oder Nichtnutzung solcherart dargebotener Informationen entstehen, haftet allein der Anbieter der Seite, auf welche verwiesen wurde, nicht derjenige, der über Links auf die jeweilige Veröffentlichung lediglich verweist.