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Trio Concertare |
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Pressestimmen Kleine kammermusikalische Kostbarkeiten entzückten So unbekannt die meisten Stücke waren und so ungewohnt die Zusammenstellung von Oboe, Horn und Klavier ist, so vertraut war dem Publikum der aus Österreich stammende Kapellmeister Marihart, der Spiritus Rector des Trios. Marihart ist nicht nur als vielseitiger Pianist, sondern auch als ehemaliger Leiter des Bergwerksorchesters Ibbenbüren, in der Region recht bekannt. In vollem Bewusstsein des fast familiären Rahmens des Konzertes gab er zu den einzelnen Stücken kleine launige Einführungen. Dabei versprühte er viel Wiener Charme, so dass die ohnehin heitere Musik gleich doppelt liebenswürdig klang: "Was heißt schon modern? Die Hauptsache ist musikalisches Vergnügen." Vergnügen an der Musik hatten die Hörer zweifellos, sowohl bei den barocken wie auch bei den zeitgenössischen Stücken. Eickhoff und Marihart spielten unter anderem eine "Fantasia Pastorale" von Eugene Bozza (1905 bis 1991), der "ein wenig augenzwinkernd mit denen umgeht, die meinen, es müsse immer alles ganz modern sein". Dabei schlüpfte Eickhoff vergnügt in die Rolle der "kecken Melodie-Erzählerin", als die sie auch sonst gern charakterisiert wird. Hingegen wirkte Rapps Tongebung manchmal eher etwas verhangen, was wiederum gut zur Stimmung der "Träume" der baltischen Komponistin Tamara Popatenko (geboren 1912) passte. Durch den Wechsel von Kompositionen aus dem 18. und dem 20. Jahrhundert gewann die Musik nochmals an Abwechslung und Liebreiz. Marihart trug mal mit großer Geste und fliegendem Anschlag, mal mit verhaltenem Minenspiel auch optisch zur Verlebendigung der Musik bei. So führte die amüsante musikalische Reise teils mit Originalkompositionen, teils mit Arrangements - unter anderem eines Allegros aus der "Tafelmusik" von Georg Philipp Telemann - durch verschiedene Zeiten und Länder, bis sie mit der ersten Zugabe wieder zum Ausgangspunkt zurückführte. Das angenehm angeregte Publikum erklatschte eine weitere Zugabe: Das Trio ließ den unterhaltsam-heiteren Abend mit Musik von Elton John ausklingen. "Aus dem Programm des Trio Concertare - Horst Rapp, Waldhorn, Heike Eichkhoff, Oboe und Werner Marihart, Klavier - erklangen zwei bemerkenswert musizierte Kompositionen der Russin Tamara Popatenko für Waldhorn und Klavier: die lyrischen Träume sowie ein unterhaltsam-fröhliches Scherzo. Und sodann die sehr schön gestaltete Pastorale pour hautbois et piano des Franzosen Eugène Bozza. Atemberaubend, lange Linien waren zu gestalten und Heike Eickhoff musizierte betörend wie eine Schlangenbeschwörerin." Schöne Grüße von der blauen Blume Gäbe es Ensembles wie das "Trio Concertare" nicht viele Schätzchen und Schmankerl der Musikliteratur blieben wohl für immer ungehört. Und viele Komponisten wären wohl nicht viel mehr als bloß eine Fußnote. Wer kennt schon Robert Kahn, Heinrich Molbe, Alexander Arutiunian oder Robert Clerisse? Ihnen gemein ist: Sie schrieben für die seltene Besetzung von Oboe, Waldhorn und Klavier. Ihr Glück: Es gibt das "Trio Concertare", das sich gerade diesen reizvollen Raritäten widmet. Mit Bravour! Es war natürlich ein hochromantisches Programm beim fünften Wienburg-Wanderweg-Konzert. Mit starken biedermeierlichen Zügen, wenig dramatischen Konturen. Da für ließen Heike Eickhoff (Oboe), Horst Rapp (Waldhorn) und Werner Marihart (Klavier) im Perthes-Haus vor allem mit reichlich Melodieseligem aufhorchen. Und so war es kein Wunder, wenn immer wieder ein spontanes und beglücktes "Och, ist das schön" oder "Traumhaft" aus den dichtbesetzten Zuschauerreihen tönte. Schon die warmblütige Melodik, die aus der "Andante sostenuto"-Einleitung von Robert Kahns f-moll-Serenade ströhmt, ließ die vielbeschworende blaue Blume hervorlugen. Die organisch sich entwickelnden Themen und Sätze, das intime Zusammenspiel des außergewöhnlich besetzten Trios, die die gelegentlich aufkeimenden Modulations-Blüten des glühenden Brahms-Verehrers Kahn geradezu schwelgerisch auskostete - das war schlicht und einfach traumhaft schön. Heike Eickhoff als kecke oder warmblütige Melodien-Erzählerin, Horst Rapp, der sie mit seinem Waldhorn in wohlige Flokati-Wärme packte und der versierte Pianist Werner Marihart am niegelnagelneuen Seiler-Flügel - da war es egal, dass HeinrichMolbe ebensowenig in Arabien war wie Karl May im Wilden Westen. Seine "Air Arabe" sprühte vor Arabesken. Salonmusik vom Feinsten! Zum Schluss dann doch noch ein halbes Schwergewicht: Carl Reinecke mit seinem a-moll-Trio. Hier war das Horn nicht bloß Füllstimme. Hier durfte gleichberechtigt und vor allem dynamisch weiträumig musiziert werden. Wurde es auch. Dieses Kammermusikwerk ist mit seinem launigen Scherzo ein wahrer Glücksgriff für ein Ensemble wie das "Trio Concertare". Das Trio Concertare begeisterte Zuhörer: Münster · Für Heimleiter Reinhard Christ war es ein merklich bewegender Moment: Das alte Klavier des Perthes-Hauses ist seit Samstag endgültig einem prachtvollen Flügel gewichen. Und nachdem der "Klavierspieler zum Hausgebrauch", wie sich Christ selbst einschätzte, schon Anfang September heimlich ein Stück zum Dank an Gott intoniert hatte, weihte das Trio Concertare um Pianist Werner Marihart das teure Instrument jetzt würdevoll ein. Begleitet von seinen früheren Musikhochschülem Heike Eickhoff (Oboe) und Horst Rapp (Waldhorn) spielte der münstersche Dozent romantische Musik für die Bewohner der Alteneinrichtung. Die Serenade in f-moll von Robert Kahn setzte gleich ein Highlight an organischer Entwicklung und Intimität. Und Marihart wurde mit dem von der Steffen-Seiler-Stiftung mitfinanzierten Instrument rasch vertraut. Bei der arabischen Suite von Heinrich Molbe noch zurückhaltend, wechselte der Wiener bei Alexander Arutiunians Trio vom lässigen Barpanisten über den distanzierten Akadermiker zum expressiven Folkloristen. Als der frühere Superntendant des Kirchenkreises Münster, Dieter Marxmeier, besinnliche Worte über das Leben gesprochen hatte, setzte das Trio Concertare sein sechzigminütiges Programm fort. Robert Schumanns "Drei Romanzen" rückten Eickhoff an der Oboe in den Vordergrund, während das abschließende Trio in a-moll von Carl Reinecke durch die dichte Kompopsition bestach. Die Musiker beeindruckten die Zuschauer im Festsaal mit ihrer ausdrucksstarken Zurückhaltung. Mal feierlich-gesetzt, mal beschwingt-inspiriert zeigte das seit 1998 bestehende Trio Concertare, warum Christ Musik für die schönste Kommunikationsform hält. Ausdrücklich dankte er Gernot Gottschling, Repräsentant des Seiler-Vereins, für sein Engagement für die Anschaffung des Flügels: "Der Flügel öffnet uns für die Konzertreihe Wienburg-Wanderweg-Konzerte neue Möglichkeiten." Daher dürfte das fünfte Konzert anno 2002 nicht das letzte mit Piano gewesen sein. "Da hörte man das x-mal vernommene Opus plötzlich ganz anders. Das Trio Concertare präsentierte ein interessantes Programm, in dem von Barock bis zur Moderne die ungewohnte Klangfarben-Mischung leuchtete." "Trio Concertare überraschte das Publikum mit ungewöhnlichen Arrengements und neuen Klangbildern." "Das Publikum gab dem Geschmack der Musiker recht und dankte mit stehenden Ovationen. Das dank seiner herausragenden Interpreten bekannte Trio begeisterte die Gäste trotz oder vielleicht gerade wegen der ungewöhnlichen Zusammenstellung des Konzerts ganz im Zeichen der Romantik." "Souverän und vollgriffig bewegte Marihart die Tasten, begleitete einfühlsam Horn und Oboe, die einander viel Spritziges, Temperamentvolles zu sagen hatten... "Hier dominierte Heike Eickhoff im facettenreichen Spiel auf ihrer Oboe und schuf zusammen mit dem Horn einen spannungsgeladenen Motivbogen ... "Horst Rapp verstand es, den gefällig-weichen, vollklingenden Tonteppich des Horns subtil und fein gestaltend anzulegen ... Heike Eickhoff oblag mit der Oboe die Rolle der kecken oder besinnlichen Melodien-Erzählerin." "Trio Concertare hinterließ Eindruck im Herrenhaus Sickte" |
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