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Trio Concertare |
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Werkbeschreibungen
Dauer: ca. 8 min. Wenn man den Namen Arutiunian hört, denkt man meist an sein berühmtes Trompetenkonzert. Die Suite für unsere Triobesetzung ist allerdings ebenso reizvoll. Wenn sie auch vom Entstehungsdatum 1998 her einwandfrei zur Neuen Musik gehört, klingt sie doch vor allem nach Arutiunian und kein Musikfreund muss fürchten, mit dissonanten Klängen bombardiert zu werden. Arutiuninan ist Armenier und hat der Volksmusik seiner Heimat genau zugehört. Immer wieder greift er in dieser Suite auf volksliedhafte Anleihen zurück, einige Motive lassen Bilder Armeniens vor dem Auge entstehen. Trotzdem ist diese Suite als andere als Folklore. Der Komponist spielt virtuos mit diversen Stilmitteln und beherrscht sie alle so gut, dass die Musik nicht in Kategorien wie Neue Musik, Folklore oder Klassik gepresst werden kann. Mal klingen die Blasinstrumente wie der einsame Hirte in den Weiten Armeniens, mal darf der Pianist lässig wie ein Barmusiker in die Tasten greifen. Dann bricht die kompositorische Distanz des Komponisten hindurch und alles wirkt kurze Zeit akademisch, klassisch, sehr durchdacht und doch mit unglaublich viel Expressivität gewürzt. |
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