
Öffentlicher Vortrag des Dalai Lama: "Universal Responsibility in Science and Society",
ab 14:30 Uhr in der Halle Münsterland (ausverkauft).
Veranstalter: NRW Graduate Schools, Krupp-Stiftung, Münstersche Zeitung
>> Informationen zur Verleihung der Ehrendoktorwürde auf der Website der Universität Münster
Bürgerhalle, Prinzipalmarkt
Eintritt frei
Im Alter von zwei Jahren als Wiedergeburt des 13. Dalai Lama anerkannt, muss er bereits als Fünfzehnjähriger der Großmacht China die Stirn bieten, welche 1949 - 1950 in sein Land eingedrungen ist und es seitdem besetzt. Nach einem gescheiterten Aufstand gegen die chinesische Okkupation sieht er sich gezwungen, ins Exil nach Indien zu flüchten. Von dort aus kämpft er seit fast fünfzig Jahren für die Freiheit seines Volkes.
Die Rede ist vom Dalai Lama. Nicht einmal der Papst genießt eine solch hohe Akzeptanz und Popularität. Er ist zum Sinnbild der Gewaltlosigkeit und religiösen Toleranz geworden.
Vielen jedoch ist das dramatische Schicksal des geistigen und politischen Oberhaupts Tibets, der 1935 als Sohn eines Bauern im äußersten Nordosten des Landes das Licht der Welt erblickte, weitgehend unbekannt.
Die Installation "Tibet und der Dalai Lama" will dies nachholen. Anlässlich der Verleihung der Ehrendoktorwürde an den Dalai Lama wird die Geschichte dieses charismatischen Mannes und seiner Heimat vom 10.-24. September in der historischen Bürgerhalle des Rathauses Münster (Friedenssaal) zu sehen sein. Am 20.9. wird sie vom Dalai Lama selbst besucht bei der Eintragung ins Goldene Buch der Stadt Münster. Die multimediale Ausstellung, konzipiert und realisiert von dem Künstler Thomas Nufer, birgt viele erhellende Erkenntnisse und ernüchternde Einsichten.
Unser ganz besonderer Dank gilt:
20.00 Uhr Rathausfestsaal im Stadtweinhaus, Prinzipalmarkt
Maria von Blumencron
Eintritt 6,- €/ erm. 4,- €
Jedes Jahr fliehen rund tausend Kinder aus Tibet über die eisigen Pässe des Himalaya nach Indien. Oft können sie kaum noch weiter und kämpfen gegen Schnee, Hunger und Erschöpfung. Ihr Ziel sind die Schulen des Dalai Lama in Nordindien. Dort, so hoffen ihre Eltern, erwartet sie eine bessere, freie Zukunft.
Die Gruppe, die in Tibet aufbricht, ist oft größer als jene, die im Exil ankommt: Immer wieder bleiben Flüchtlinge auf ihrem Weg im Schnee zurück.
Die engagierte Dokumentarfilmerin Maria von Blumencron hat sechs tibetische Kinder auf ihrer gefährlichen Flucht begleitet und porträtiert nun seit sieben Jahr deren Leben, Gefühle, und Träume für die Zukunft.
Im März 2007 traf sie erneut eine Flüchtlingsgruppe auf dem 6000 Meter hohen Nangpa'la Pass und brachte drei junge Nonnen, die als Kinder über den Himalaya geschickt worden waren, in ihre Heimat zurück.
Mit ihrer einfühlsam erzählten Geschichte macht sie zugleich auf die Missstände im besetzten Tibet aufmerksam und erzählt von einem Projekt der Hoffnung für tibetische Flüchtlingskinder.
Um die große Hilfsbereitschaft ihrer Leser und Zuseher zu bündeln, hat Maria von Blumencron zusammen mit Freunden und Mitarbeitern im April 2007 einen Verein gegründet, der sich hilfebedürftigen Menschen in aller Welt widmet: Shelter 108 e.V.. Informationen zum Verein
Als erstes Projekt soll eine Schule für tibetische Kinder aus den ‚remote areas’ des Himalayas erhalten und gesichert werden.
Eine gemeinsame Veranstaltung mit der Volkshochschule und dem Ausländerbeirat der Stadt Münster. Wir danken für die freundliche Unterstützung dem Freundeskreis der Volkshochschule.
>> zurück zur Archivübersicht19.00 Uhr Friedenskapelle Konzertsaal am Friedenspark
Soname Yangchen (Gesang) & Franz Schmuck (Percussion und Didgeridoo)
Karten Ticketshop der Westfälischen Nachrichten (Tel. 0251 – 690 593)
Reiseland RATIO, Loddenheide (Tel. 0251 – 696 647)
und Gievenbeck (Tel. 0251 – 13 56 190)
Karten: 15,- €/ erm. 10,- €
2006 war die junge tibetische Künstlerin Soname Yangchen bereits in Münster zu Gast. Damals stellte Sie ihr Buch "Wolkenkind" vor und sang dazu Lieder aus ihrer Heimat.
Die Presse war begeistert: "Wer die Lieder Soname Yangchens hört, spürt die Schönheit Tibets, fühlt die Sehnsucht der 33-jährigen nach ihrer Heimat." Auch das Publikum war von der Musik und Sonames Stimme beeindruckt.
Und so gibt sie in diesem Jahr auf Einladung der Tibet Initiative Deutschland Regionalgruppe Münster erneut ein Konzert in der Friedenskapelle – diesmal in Begleitung des österreichischen Weltmusikers Franz Schmuck, der unter anderem mit der Gruppe "Broadlahn" konzertiert und dabei steirische Volksmusik und poetische Lieder mit Elementen von Jazz und Weltmusik verbindet.
Sonames tibetische Wurzeln und ihre faszinierende Stimme, gepaart mit Percussion-Instrumenten und Didgeridoo des steirischen Vollblutmusikers versprechen ein Konzerterlebnis der ganz besonderen Art – Klang"welten" im wahrsten Sinne des Wortes.
Das Konzert wird gemeinsam mit dem Konzertsaal Friedenskapelle veranstaltet und vom Ausländerbeirat und der Volkshochschule unterstützt.
www.friedenskapelle-ms.de11.00-13.00 Uhr VHS-Überwasser, Vortragssaal
Eintritt: 4,- €
Einen Tag vor dem "Internationalen Tag der Menschenrechte" und ein halbes Jahr vor Beginn der Olympiade in China wollen wir uns das Land genauer ansehen und danach fragen, ob es demokratischer geworden ist und was sich seit 1989 im Hinblick auf die Menschenrechte verändert hat.
Der wachsende Wohlstand der kommenden Weltwirtschaftsmacht als Antriebsriemen zur stärkeren Achtung der Menschenrechte oder eher als weitere Stütze des autoritären Ein-Parteien-Staates? Wie verhält sich das chinesische Regime gegenüber Tibet und Taiwan? Welchen Einfluss können die olympischen Sommerspiele auf das Land haben?
Es diskutieren: Dr. Miao-ling Hasenkamp (WWU), Tsewang Norbu, Berlin (Tibet Initiative Deutschland), Ruprecht Polenz (MdB), Antje Rauch-Paul (ai), Dr. Kajo Schukalla (GfbV), Christoph Strässer (MdB)
Eine Veranstaltung der Volkshochschule Münster in Kooperation mit amnesty international Münster, Coloured Community, der Gesellschaft für bedrohte Völker sowie der Tibet Initiative Deutschland e.V.
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