Internatsschulen in den Anden Perus
Bildung als Schlüssel für eine bessere Zukunft.
Schulen in 3000m Höhe.
ProRural ist eine Organisation in Peru, die sich speziell der ländlichen Bildungsförderung widmet. Es handelt sich um eine
Bildungseinrichtung der beruflichen Bildung für Jugendliche des Sekundarbereichs, vorangetrieben von einer Gruppe von
Personen und Behörden, die sich für die Entwicklung ihrer Region einsetzen.
Im Centro Rural de Formación en Alternancia (CRFA) möchte man die Jugendlichen sehr gut vorbereiten und mit ihnen und ihren
Eltern die Entwicklung ihrer Gemeinden nachhaltig und wirksam vorantreiben. Zentren wie diese breiten sich gegenwärtig in den
5 Kontinenten aus. Die Güte dieses Bildungskonzepts zeigt sich in den ersten 27 CRFAs, die bereits eingerichtet worden sind
Das CRFA stützt sich auf 4 Säulen:
- "die harmonische und ganzheitliche Bildung der Jugendlichen: technisch, betriebswirtschaftlich und menschlich
- "das Bemühen um eine erhöhte Entwicklung und uneingeschränktes Wohlergehen der Gegend
- "die Familien - gemeinsam mit anderen Personen des Umfeldes - als Anführer des Zentrums und der örtlichen Entwicklung
- "das pädagogische System des Wechsels als Bildungsinstrument
Das CRFA sichert äußerst wirksam:
1. Die Beschäftigung
Die Jugendlichen werden ausgebildet, damit sie ihren eigenen Arbeitsplatz schaffen und den örtlichen Arbeits- und
Produktionsanforderungen gewachsen sind.
2. Den Familienzusammenhalt
Dieses System vermeidet eine vorübergehende Abwanderung der Jugendlichen in die Stadt zwecks besserer Bildung und vermeidet
gleichzeitig menschliche und wirtschaftliche Kosten, die diese Abwanderung mit sich bringt.
3. Bessere schulische Leistungen
Diese werden erbracht aufgrund des Systems des Wechsels von Schule und Praxis und des hohen Einsatzes der Lehrer.
4. Die Verbesserung der wirtschaftlichen Lage der Familien
Durch die verbesserte Bewirtschaftung des Ackers und der familiären Geschäfte, die durch den Schüler angeregt oder
durchgeführt werden, und durch die Hilfe, die die Jugendlichen bei der Feldarbeit leisten können, bessert sich die finanzielle
Situation der Familien.
Die Pädagogik dieses Schultyps
Grundlegend ist die Kombination der Arbeit auf dem Feld und der Ausbildung in der
Schule: die Arbeit und das tägliche Leben wirken sich motivierend für das
Lernen aus. Gestützt auf die Arbeit erreicht das CRFA, dass der Jugendliche leichter lernt und das Gelernte besser behält.
Das was er lernt, macht Sinn und ist nützlich.
Deswegen verbringt der Jugendliche zwei Wochen im CRFA im Internat, und zwei Wochen auf dem Feld zu Hause oder einem anderen
Arbeitszentrum, insgesamt 5 Jahre lang. Zu Hause auf dem Feld bearbeitet er ein Projekt,
in der Schule bespricht er das Erprobte. So kann es zu einer wirtschaftlichen Weiterentwicklung in einer Region kommen.
Aufgrund der Unterbringung im Internat erfährt der Jugendliche eine
wirksame persönliche Betreuung und eine gute menschliche Bildung.