
Der Westfälische
Kunstverein hatte im Rahmen des Projektes "Streik" eingeladen.
Der Direktorin Carina Plath war es wichtig, das Tauschen von Zeit als eine
Möglichkeit
der Abkopplung von Arbeit und Geld und somit einer Neubewertung von Arbeit
vorzustellen.
Die Zeittauschbörse
präsentierte den Besucher/inne/n einen bunt und spannend
moderierten Abend. Gezeigt wurde u.a. eine Tanzchoreographie in selbst entworfe-
nen Kostümen, ein Gesangsauftritt, eine Tango Argentino - Präsentation
und ein
Planspiel zum Thema "Tauschen".
Die Darbietungen stehen stellvertretend für die Tauschleistungen, die
im Zeit-Tauschring angeboten oder gesucht werden.
Das Beste: Die Tauschangebote decken neben Außergewöhnlichem auch
fast alle Alltagsbereiche ab!
Nahezu alle der fast 40 Gäste und Mitglieder des Kunstvereins beteiligten
sich am Tausch-Planspiel.
Die 66 "Ich Biete-Ich Suche"- Karten der Teilnehmer/innen wurden
im Anschluss
ausgewertet und passende Tauschpartner gesucht. Drei Teilhmerinnen und Teilnehmer
des Planspiele traten spontan im Laufe des Abends in den Tauschring ein.
Beim Zeit-Tauschsystem
werden getauschte Leistungen nicht direkt abgegolten,
sondern in "Zeit" auf den Teilnehmerzeitkonten verbucht, ohne dass
Geld fließt.
Zeit ist das ideale Zahlungsmittel, denn sie ist auch dann noch vorhanden,
wenn
das Geld knapp wird. Für eine Gutschrift der geleisteten Zeit suchen
sich die
Mitglieder nach ihrem Bedarf etwas aus der Palette der Talente in der Zeit-
Tauschbörse. Jemand, der über einen großen einsatzfreudigen
Freundeskreis
in seiner Nähe oder über ausreichend Geld verfügt, um sich
alle benötigten Dienst-
leistungen zu kaufen, braucht dennoch einen Tauschring, denn dort ist das
Spektrum
noch viel größer!
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Zeit-Tauschbörse give & take goes Museum STREIK
am 14.5.2003 - Westfälischen Kunstverein im Landesmuseum Münster |
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