Die Gestaltung der Räume bestimmt die Spiel- und Erfahrungsmöglichkeiten der Kinder und somit das Geschehen in der Gruppe in entscheidender Weise mit.
Diese Möglichkeiten in unserer Kindergruppe bedeuteten:
• Die Kinder spielen in kleinen Einheiten intensiver und konzentrierter. • In überschaubaren Bereichen entwickeln sich eher Selbständigkeit und Entscheidungsfähigkeit. • Die sprachliche Kommunikation nimmt in abgeschirmter Atmosphäre zu.
• Neue und gehemmte Kinder können sich in kleine Spielgruppen leichter integrieren. • Konflikte greifen nicht so schnell auf die gesamte Gruppe über und können eher von den Kindern selbst gelöst werden. • Die Aufteilung der Räume hilft den Kindern bei der Orientierung.
Um den sich wandelnden Interessen der Kinder gerecht zu werden und ihr Spiel immer wieder neu anzuregen, gibt es neben festen Ecken und Spielbereichen (z.B. der Mal- und Basteltisch oder der Bewegungsraum), auch Aktivitätsmöglichkeiten auf Zeit, so z.B. das Einrichten einer Arztpraxis
in der Puppenecke oder der Austausch von Baumaterialien in der Bauecke. Um die Eigenaktivität der Kinder anzusprechen, sind die Materialien zum Spielen und Gestalten den Kindern alters entsprechend frei zugänglich. Um eine Reizüberflutung der jüngeren, aber auch der älteren Kinder zu vermeiden und das heute fast schon übliche Konsumverhalten einzuschränken, wollen wir das Spielmaterial gezielt aussuchen und in begrenzten Mengen zur Verfügung stellen.
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