Kleine Altersgemischte Gruppe

Die Kinder sind alle unabhängig von ihrem Alter in der Lage am Geschehen der gesamten Gruppe teilzunehmen und mitzugestalten.

Kleinstkinder finden in altersgemischten Gruppen häufig mehr emotionale Sicherheit und Geborgenheit sie zeigen mehr Vertrauen zu anderen Personen, mehr Selbstvertrauen und sie machen häufiger selbständige Unternehmungen als Kinder in altershomogenen Gruppen.

Das Zusammensein mit älteren Kindern fördert das Sozialverhalten. Die Kleinstkinder, die entwicklungsbedingt noch überwiegend nebeneinander spielen, lernen schon früh, durch das Teilnehmen der Spielgruppen der älteren Kinder das gemeinsame Spiel. Weiterhin lernen sie durch die Identifikation mit den älteren Kindern Regeln des sozialen Miteinander sehr viel selbstverständlicher, als wenn der Erwachsene stets unterstützend bzw. schlichtend aktiv werden muß.


Nicht nur die jüngeren lernen von den älteren Kindern, sondern auch umgekehrt. Die Befürchtung einer Unterforderung der älteren Kinder ist unbegründet. Gerade die altersgemischte Gruppe bietet den Kindern viele Möglichkeiten des sozialen Lernens, indem beispielweise Rücksicht und Toleranz gegenüber Kleineren und Schwächeren geübt werden. Es ist wichtig, dass ältere Kinder in dieser Hinsicht íhre Erfahrungen machen können, weil gerade in diesem Alter das Kräftemessen und Konkurrenzdenken allmählich an Bedeutung.


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