Die Geschichte des Orgelherbst St. Joseph
Die heutige Orgel von St. Joseph hat eine interessante und wechselhafte Geschichte. Als eine der
größten Orgeln der Stadt ist sie mit ihren 67 klingenden Registern ein sehr reizvolles Instrument. Wer sie hört, ist immer
wieder über ihre Klangvielfalt und ihren nie erschlagenden Tutti-Klang im Raum erstaunt.
Im Jahr 1988 entschied die Gemeinde St. Joseph, eine Konzertreihe mit internationalen Organisten ins Leben
zu rufen. Durch den kostenlosen Eintritt soll jedem ermöglicht werden, Orgelmusik der besonderen Art im Kirchenraum zu erleben.
In den Konzerten wird Musik unterschiedlicher Epochen und Stile zu Gehör gebracht und die Besucher können durch die dichte
Abfolge der Konzerte die verschiedenen Spielweisen der Organisten gut vergleichen. Neben dem Literaturspiel finden auch
Improvisationen in St. Joseph ein sehr interessiertes Publikum.
Künstlerischer Leiter der Reihe war zunächst Martin Heinrichs. Seit 1995 setzt Organist Winfried Müller die Tradition der Konzertreihe aktiv fort, die nun den Namen "Orgelherbst St. Joseph" trägt und unter einem jährlich wechselnden Motto steht. Von Jahr zu Jahr entdecken immer mehr Münsteraner die besondere Atmosphäre dieser Konzerte und die Reihe wurde ein fester Begriff in der Münsteraner Musiklandschaft.
Die Konzerte des Orgelherbst 2006 standen unter dem Titel
César Frank und die Orgelimprovisation.
Das Programm im Jahr 2007 war den Wegbereitern und Begleitern Olivier Messiaens gewidmet, dessen
100. Geburtstag 2008 zu feiern war.
2009 war dem Komponisten Felix Mendelssohn Bartholdy gewidmen zu seinem 200. Geburtstag.
Aktuelle Terminvorschau für Veranstaltungen in St. Joseph
Die kirchenmusikalischen Aktivitäten werden finanziell und
organisatorisch unterstützt durch den
Förderverein für Kirchenmusik an St. Joseph zu Münster.
