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Kooperationen und Fusionen –
Zur Zukunft der katholischen Gemeinden in Münster


Fortbewegung und Fusion
– wir bewegen uns fort und aufeinander zu

Ungefähr ein Jahr ist es her, dass uns das Bistum Münster seine Pläne für die Gemeindefusionen auf der Ebene der Stadt Münster vorgestellt hat. Aus Sicht des Bistums sind Zusammenlegungen von Gemeinden deshalb nötig, weil unsere Gesellschaft sich in den letzten Jahren dramatisch verändert hat. Aufgrund des demografischen Wandels werden wir in Zukunft weniger Kirchenmitglieder haben. Auch die Zahl der Priester im Bistum Münster wird sinken, da es mehr Pensionierungen als Priesterweihen geben wird. Dieser Trend wird sich kaum umkehren lassen. Allerdings bemüht sich die Bistumsleitung darum, Priester aus anderen Ländern unserer Welt zu gewinnen, die uns in dieser Situation helfen können. Sandten wir früher Priester als Missionare in die Welt, kommen nun Weltpriester zu uns. In der Wirtschaft würde man wohl von Globalisierung sprechen. Ich denke, hier liegt für uns auch die Chance, Kirche als Weltkirche zu erfahren.

Was bedeutet das nun für unsere Gemeinde Heilig Geist konkret?
Geplant ist, dass es einen sogenannten pastoralen Raum geben soll, der aus den Gemeinden St. Joseph, Heilig Geist und St. Gottfried bestehen soll. In diesem Raum sollen zwei Priester des Bistums, zwei Weltpriester und drei Pastoralreferenten tätig sein. Da die Gemeinde St. Gottfried derzeit durch Ordenspriester versorgt wird, sollen in einem ersten Schritt die Gemeinden St. Joseph und Heilig Geist zusammengelegt werden. Es wird eine Pfarrkirche und eine Filialkirche entstehen, das heißt, beide Kirchen werden weiterhin Bestand haben und ihren Namen behalten. Welche Kirche die Pfarrkirche sein wird und wie die Pfarrgemeinde insgesamt heißen wird, liegt in den Händen des Bischofs. Wir werden also eine Pfarrei mit verschiedenen Gemeinden haben.

Um diesen Prozess der Fusion möglichst einvernehmlich und harmonisch zu gestalten, werden sich die Gremien der bisherigen Gemeinden in regelmäßigen Abständen treffen und die jeweiligen Vorstellungen austauschen. Ein erstes Treffen von Vertretern der Pfarrgemeinderäte und Kirchenvorstände hat bereits am 20. Juni 2011 stattgefunden. Dort wurde beschlossen, eine Steuerungsgruppe aus zwei Mitgliedern der jeweiligen Pfarrgemeinderäte, einem Kirchenvorstandsmitglied der beiden Gemeinden sowie einem Priester und einem Pastoralreferenten für jede Gemeinde zu bilden, insgesamt also zehn Personen. Diese Gruppe wird sich austauschen und Vorschläge erarbeiten, wie das spätere gemeinschaftliche Konzept der fusionierten Gemeinde aussehen kann. Wir werden uns z.B. fragen, wo die Stärken und Schwächen der Gemeinden liegen, was es zu bewahren gilt und was es zu verändern lohnt. Am 6. Oktober hat sich diese Steuerungsgruppe erstmals getroffen. Es ist vorgesehen, die dort erzielten Ergebnissen in den Gremien zu besprechen und Rückmeldungen in den Prozess einfließen zu lassen.

Dem für das Stadtdekanat Münster und damit für die Fusion zuständigen Weihbischof Dr. Zekorn wurde inzwischen mitgeteilt, dass die Gemeinden St. Joseph und Heilig Geist einer Fusion grundsätzlich zustimmen. Die zeitliche Perspektive sieht so aus, dass der Prozess etwa Ostern 2013 abgeschlossen sein könnte, da nach den bisherigen Planungen Pfarrer Braun dann in den wohlverdienten Ruhestand gehen wird.

Günther Koch, Vorsitzender der Pfarrgemeinderates der Gemeinde Heilig Geist