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Ergebnisprotokoll
der gemeinsamen Klausurtagung der Pfarrgemeinderäte
St. Antonius und St. Joseph
zur weiteren Vorbereitung der Fusion unserer Pfarreien

vom 10.08.2007, 18.00 Uhr bis 11.08.2007, 17.00 Uhr
im Kloster der Katharinenschwestern, Ermlandweg

Anwesend: Alle gewählten und amtlichen Mitglieder der beiden Pfarrgemeinderäte
Moderator: Pastoralreferent Jochen Hesper / Abtl. Gemeindeentwicklung im BGV



Situation + Aufgabe

1. Der Pastoralplan der Stadt Münster greift den Vorschlag zur Fusion unserer Pfarreien auf und ergänzt ihn durch eine Kooperation mit St. Stephanus. Unser Angebot an diese Gemeinde zu einer "großen Lösung" - Einbeziehung in den Fusionsprozess - wurde vom PGR und KV St. Stephanus abgelehnt. Auf der Ebene der Hauptamtlichen und im Kooperationsrat (= Vorstände der drei PGRs) arbeiten wir gut zusammen.

2. Bei einer Informationsveranstaltung in unserer Gemeinde im Herbst 2006 verpflichtete uns das BGV zur Entwicklung eines Pastoralprofils, aufgrund dessen wir gemeinsam ein Personal- und Raumkonzept für die Zukunft entwickeln können.

3. Wir arbeiten schon geraume Zeit auf die Fusion hin: 4. Eine Dynamik eigener Art erhielt der Fusionsprozess in der Osterwoche 2007 durch die völlig überraschende Mitteilung des BGV, die Antoniuskirche solle künftig Sitz der polnischen Mission werden, ggf. andere fremdsprachige Gemeinden in andere Räume umziehen ... -. wir erwarten seit Juli Gespräche und Entscheidungen.


TOP 1: PGR - Vertreter von wem für wen?

In mehreren "Aufstellungen" machten sich die Teilnehmer/innen ein Bild voneinander und von ihren Repräsentantenaufgaben und -möglichkeiten im Vergleich zur Struktur ihrer Gemeinden.


TOP 2: Elemente für ein Leitbild der neuen Pfarrei

In Gruppen wurden Antworten gesammelt zu der Frage:
"Was führte mich in diese Kirche und hält mich in ihr aktiv?"
Daraus wurden Elemente für ein Leitbild der künftigen Pfarrei entwickelt und in fünf Arbeitsgruppen zu folgenden Zielsätzen zusammengefasst:
Als neue Pfarrei möchten wir [aus Einzelbeiträgen:] An diesem Leitbild soll in den nächsten Sitzungen weiter gearbeitet werden und dieses ggf. zu einem "Pastoralplan Münster-Süd 2020" fortgeschrieben werden.


TOP 3: Welche Gremien arbeiten künftig auf welcher Ebene wie?

Eine Fusion von zwei Pfarreien bedeutet: Beide bisherige Pfarreien werden vom Bischof aufgehoben, die Ämter erlöschen, die Kirchenbücher werden geschlossen, die Pfarrsiegel zerbrochen. Zugleich errichtet der Bischof die neue Pfarrei:
Nach intensiver Diskussion beschließen die PGRs einstimmig:
Wir stimmen dem Ziel des Pastoralplans der Stadt Münster zu, dass die drei Pfarreien St. Antonius, St. Joseph und St. Stephanus kooperieren und möchten diese Zusammenarbeit auch in Zukunft fördern.
Aber: Der lange und fruchtbare Fusionsprozess zwischen St. Antonius und St. Joseph wird spätestens 2008 in die Errichtung einer neuen Pfarrei münden. Aus verschiedensten Gründen möchte sich St. Stephanus diesem Weg z.Zt. nicht anschließen.
Wir halten es pastoral für unverantwortlich, die wichtigen Entwicklungen und Entscheidungen unserer neuen Pfarrei einem Seelsorgerat anzuvertrauen, der unparitätisch für eine Einheit aus einer neuen Pfarrei mit 9000 und einer bestehenden Pfarrei von 2500 Katholiken gewählt wird.
Wir werden deshalb dem Bischof vorschlagen, aus unserer neuen Pfarrei und St. Stephanus keine Seelsorgeeinheit, sondern eine Pfarreiengemeinschaft (mit zwei Pfarrgemeinderäten und einem Kooperationsrat) zu bilden.


TOP 4: Der Name der neuen Pfarrei

Dem Bischof sind zur Errichtung der neuen Pfarrei ein Pfarrer, eine Pfarrkirche und ein Pfarreiname vorzuschlagen; dabei bleiben die Patrozinien/Namen der Kirchen auf jeden Fall erhalten.
Über die ersten beiden Punkte herrscht schon seit längerem in den Gremien Einvernehmen: Dem Bischof sollen Dr. Stefan Rau als Pfarrer und Dr. Joachim Giela als Kooperator vorgeschlagen werden; Pfarrkirche soll St. Joseph, Filialkirche St. Antonius werden.
Für den neuen Namen der Pfarrei sind die starken Gefühle von Aufbau und Beheimatung, aber auch die zukünftige Außenwirkung auf Bewohner/innen des Viertels und der Stadt zu bedenken.

TOP 5: Der Zeitpunkt der Fusion

Wegen eines gemeinsamen Haushaltsplanes 2008 hatten die Kirchenvorstände als Termin den 1. Adventssonntag 2007 vorgeschlagen. Angesicht der weiter offen Fragen um die polnische Mission und das juristische Verfahren unter Einbeziehung der Landesregierung scheint dieser Termin inzwischen unrealistisch, soll beim Bistum aber weiter angestrebt werden.
Als Alternative wird der Palmsonntag 2008 beschlossen (20 Ja).



Münster, 13.08.2007
f.d.R.:  Stefan Rau