Erst Kopenhagen - jetzt Münster: Am 29. Januar findet hier die zweite kommunale Klimakonferenz im Stadtweinhaus statt. "Klimaschutz in Münster - eine Herausforderung für alle Akteure in der Stadt", so lautet das Thema, zu dem Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Umweltverbänden mit den Experten diskutieren, die das so genannte "Klimaschutzkonzept 2020" für Münster erarbeitet haben. Wie sehen die Zukunftsmöglichkeiten des Klimaschutzes in Münster aus? Wie könnte sich die Zusammenarbeit aller Akteure zur Erreichung eines gemeinsamen Ziels zukünftig gestalten? Und welchen Einfluss hat eine "Stadt als Motor" auch auf überregionaler Ebene? - Spannende Fragen, die auf der Klimakonferenz sicherlich für viel Gesprächsstoff sorgen werden.
Zum Hintergrund: Der Rat der Stadt Münster hat sich per Beschluss verpflichtet bis 2020 eine Reduzierung der Kohlendioxidemissionen um mindestens 40 Prozent gegenüber 1990 zu erreichen. Ein sehr anspruchsvolles Ziel, das für die Zukunft sicherlich noch einmal deutlich höhere Anstrengungen erfordern wird. Das zeigt auch das "Klimaschutzkonzept 2020", das für Münster unter dem Titel "Stadt als Motor" einen Katalog mit 52 Maßnahmen vorschlägt. Diese betreffen nicht nur die Stadt, sondern insbesondere auch weitere kommunale Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft, Handel und Dienstleistung. Die Umsetzung der oben genannten Maßnahmen könnte bis zum Jahr 2020 bewirken, dass die CO2-Emissionen um bis zu 22 Prozent gegenüber 1990 reduziert würden.
Dieser "kommunale Motor" - so die Verfasser des Klimaschutzkonzeptes 2020 - sei in der Lage einiges zu bewegen, aber er brauche dafür Unterstützung: Solle das 40-Prozent-Ziel erreicht werden, müssten sowohl auf EU-, Bundes- und Landesebene mehr Klimaschutz-Anreize geschaffen und die gesetzlichen Vorgaben in einigen Bereichen verändert werden.
Auf diesem Hintergrund möchten wir jetzt von Ihnen wissen: Sind die vorgestellten Maßnahmen genug für eine Klimahauptstadt? Oder ist das alles schon zu viel des Guten? Beeinträchtigt das Klimaschutzkonzept die wirtschaftliche Entwicklung Münsters oder stellt es eher eine große Chance für die Zukunft dar?
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Das Projekt "Stadtgespräch" ist eine Aktion des Vereins "Bürgernetz - büne e.V.".
Tut Münster genug für den Klimaschutz? Oder gar zu viel? Beeinträchtigen die vorgestellten Maßnahmen die wirtschaftliche Entwicklung Münsters oder stellen sie eher eine große Chance für die Zukunft dar? Sagen Sie uns hier Ihre Meinung!
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