Ausstellung
Stolpersteine: Erinnerung
– vor die Tür gelegt
2. - 18.
November 2009
Schirmherr: Regierungspräsident Dr. Peter Paziorek
Eine
Doppelausstellung
des
NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln
und von
Spuren Finden e.V., Münster
Stolpersteine
erinnern
an Menschen, die im Nationalsozialismus verfolgt und ermordet wurden. Die
Erinnerungssteine, versehen mit den Namen und den persönlichen Daten der
Opfer, werden im Bürgersteig vor ihren ehemaligen Wohnhäusern verlegt.
Das
Konkrete, aber auch das Beiläufige zeichnet diese kleine Geste des Erinnerns
in der alltäglichen Lebenswelt der Opfer der nationalsozialistischen
Gewaltherrschaft wie der heutigen Anwohner und Passanten aus.
Der
Stolperstein gehört inzwischen zu den bekanntesten Erinnerungszeichen in
Deutschland. Er setzt sich bewusst vom Monumentalen eines nationalen
Denkmals und vom eingeübten Ritual des Opfergedenkens ab.
Die
Ausstellung „Stolpersteine: Erinnerung – vor die Tür gelegt“ in
Münster besteht aus zwei Teilen:
- aus der
Wanderausstellung „Stolpersteine – Gunter Demnig und sein Projekt“ und
- aus der
Regionalausstellung „Stolpersteine in der Gedenkkultur des
Münsterlandes“
Für den
Kölner Künstler Demnig (Jg. 1947) ist das Verlegen der Stolpersteine in
Deutschland (seit 1995) und Europa (seit 2006) zum Lebenswerk geworden. Im
Münsterland werden die Erinnerungssteine seit Januar 2004 verlegt. Seitdem
haben über 25 Bürgerinitiativen in den Städten und Dörfern das Anliegen
aufgegriffen.
Spuren Finden e. V.
Erinnern und Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus im
Münsterland