7.700 Kinder im reichen
Münster sind arm


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Am Weltkindertag, dem 20. September, prangerte der Kinderschutzbund mit 2,6 Mio. Fähnchen die Kinderarmut in Deutschland an, für jedes Kind ein Fähnchen.
In Münster machten auf die 7.700 Kinder und Jugendlichen die Fähnchen auf den Aasee-Wiesen aufmerksam. Der DPWV, der Kinderschutzbund und weitere Organisationen hatten ihre Informationsstände am Aasee aufgebaut.

Für das Arbeitslosenzentrum und die sperre machte die Frauengruppe eine Umfrage zur finanziellen Situation der Kinder in Hartz-IV-Familien. Sie wollten erfahren, ob die münstersche Bevölkerung einer Forderung nach mindestens 500 € pro Kind monatlich zustimmend oder ablehnend gegenüber steht.
Die übergroße Mehrheit von 96 % war ohne Zögern der Meinung, dass ein solcher Betrag erforderlich ist, um aus der Armutssituation herauszukommen. Sie stimmten der Forderung nach sofortiger Erhöhung zu.

Die Soziaberater des c.u.b.a boten direkt am Informationsstand ihre Beratung öffentlich an und wurden reichlich frequentiert.

Anne Neugebauer