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Zählung seit 16.05.2004

 
Wir wollen nicht länger 
Gesundheit mit Isolation  
oder 
Geselligkeit mit Krankheit  
bezahlen müssen.  
 Wir sind diese Zwickmühle leid. Wir wollen genauso am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können, wie jeder andere Mensch auch, ohne davon krank zu werden. 
Unsere Gesundheit, Arbeitsfähigkeit, Freizeitgestaltung und unser Ansehen sollen nicht mehr von den individuellen Möglichkeiten, Raucher zur Rücksichtsnahme zu bewegen, abhängig sein. 

Wir sind keine Anti-Raucher-Gruppe. 
Wir wollen bloß, daß Rauchen zur Privatsache der Rauchenden wird und nicht mehr das Leben Unbeteiligter einschränkt.
Darum fordern wir vom Bundestag endlich ein Gesetz zum wirksamen Schutz vor Passivrauchen.

Unser Ziel ist, dass wir in Zukunft Passivrauchen meiden können, ohne berufliche oder soziale Nachteile zu erleiden.

Wir fordern daher, daß die Erlaubnis zu rauchen auf Örtlichkeiten beschränkt wird, deren Besuch oder Durchquerung für die Teilnahme am öffentlichen, beruflichen und gesellschaftlichen Leben nicht notwendig sind (Das sind z.B. Raucherräume, die mit geeigneten Filteranlagen versehen sind, so dass sie nicht in andere Räume entlüften.). 
Das ist keine Diskriminierung der Rauchenden. Ihnen wird - anders als uns bisher -  keine Tür verschlossen bleiben, denn Rauchende können sich unbeschadet an rauchfreien Orten aufhalten und zwischendurch anderswo "eine rauchen gehen" .

Mehr noch: Es ist ganz nebenbei eine Hilfe. Wenn zum Rauchen spezielle Rauchplätze aufgesucht werden müssten, wären Rauchende endlich befreit von der jetzigen Co-Nikotiniker-Gesellschaft, die sie in ihrer Tabakabhängigkeit hält.  So wie es auch Alkoholikern ergeht, wenn ihr  Partner als Co-Alkoholiker alles tut, um die Folgen des ständigen Alkoholkonsums zu lindern.
Es fällt Rauchenden viel schwerer den eigenen Tabakkonsum zu kontrollieren, wenn sie überall nebenbei Rauchen können.

Unsere Situation wird sich in absehbarer Zeit  nur dann ändern, wenn wir sie öffentlich bekannt machen, konkrete Verbesserungen einfordern und nicht mehr nur als Einzelfälle, sondern als große Gruppe auftreten. 
Die Fähigkeit, Passivrauchen zu vertragen, darf nicht länger Eintrittskarte ins normale Leben sein.
Darum unterstützen wir   zusammen mit anderen Vereinen und Privatpersonen das 20-Punkte-Programm der AG Netzwerk Tabakkontrolle.

Dass unsere Forderungen keineswegs illusiorische Zukunftsvisionen sind, zeigen die Entwicklungen in Italien, Norwegen und Irland !


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Homepage des  Selbsthilfeverein Probleme mit dem Passivrauchen e.V., passivrauchen(a)gmx.de ,Stand: 06.10.2006