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Um rauchfrei leben zu können, sind folgende Umstände nötig: 
Wohnen: Ein Einfamilienhaus mit Nichtrauchern als Nachbarn bzw. eine Wohnung in einem Nichtraucher-Hochhaus oder NR-Mehrfamilienhaus, wo auch auf den Balkons nicht geraucht wird. (Wo gibt es das?).
Familie:  Eine aus rücksichtsvollen Nichtrauchern, die z. B.nicht verlangen, in verrauchte Kneipen begleitet zu werden,  und sehr rücksichtsvollen Rauchern bestehende Familie und Verwandtschaft
Arbeitsplatz:  Möglichst in einem Nichtraucherunternehmen, da in anderen Unternehmen nur das eigene Büro/der eigene Arbeitsraum garantiert rauchfrei ist, aber nicht unbedingt Konferenzenräume, Flure, Teeküchen oder Kantinen. Dieses sind aber Orte, an denen sich ein normaler Arbeitnehmer auch regelmäßig aufhalten sollte, z. B. um berufliche Kontakte mit Mitarbeitern zu pflegen. 
Urlaub:  Geld sollte bei der Wahl der Unterkunft keine Rolle spielen. Die einfache Buchung eines Pauschalurlaubs ist meistens nicht möglich. Selbst wenn das Hotel zufällig rauchfrei ist, bekommt man diese Information im Reisebüro oder Katalog meistens nicht. Die Wahl des Urlaubsortes ist vom Angebot an Nichtraucherhotels oder NR-Pensionen abhängig. Da die wenigen Häuser schnell ausgebucht sind, sollte man schon möglichst ein Jahr im voraus buchen. NR-Etagen bieten z.B. Vier-Sterne-Hotels. Wenn NR-Hotels/-Etagen/-Pensionen schon ausgebucht oder nicht vorhanden sind, kann man natürlich auch als Einzelperson eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus mieten, bei dem man vorher abklären kann, ob es von Vormietern verraucht ist. 
Freizeit in 
Innenräumen:
Rauchfreie Gastronomiebetriebe oder Gastronomiebetriebe mit rauchfreien NR-Zonen sind selten. Man muß das Glück haben, in der richtigen Stadt und womöglich im richtigen Stadtteil zu wohnen, um ihr Angebot nutzen zu können. Auch hier sollte Geld keine Rolle spielen, denn rauchfreie Luft ist oft erst das i-Tüpfelchen auf gutem Service, Ambiente und einer erlesenen Speisekarte. (Eine rauchfreie, schlichte Studentenkneipe haben wir noch nicht gefunden.) Darum sollten auch Freunde oder Kollegen, mit denen man einen Gastronomiebesuch plant, finanziell gut gestellt sein. 
In vielen Kinofoyers und sogar in manchen Vorführsäälen wird geraucht. Nachmittags sind meistens nur wenige rauchende Besucher im Kino. Günstig für einen Kinobesuch sind also ungewöhnliche Arbeitszeiten, Schichtdienst, Gleittage oder abzufeiernde Überstunden, um für den Besuch der frühen Nachmittagsvorstellung keinen Urlaub nehmen zu müssen. 
Vor jedem Theaterbesuch sollte man erfragen, ob die Schauspieler auf der Bühne rauchen werden und ob es eine Pause gibt. In einigen Theatern, so z. B. bei den Städtischen Bühnen in Münster, zieht nämlich nach der Pause der Rauch aus dem Raucherfoyer in den Zuschauerraum ab. Für Menschen, die Passivrauchen meiden müssen, ist so nur ein kleiner Teil der Schauspiele und Opern im Spielplan geeignet. 
Es kommen nur Sportstätten in Frage, in denen weder in den Umkleideräumen noch in Personalräumen, die in den Sport-oder Umkleidebereich entlüften, geraucht wird.
Freizeit im Freien:  Auch Aktivitäten im Freien müssen strategisch geplant werden. Denn auch im Freien können Probleme auftreten, wenn der Wind die Rauchschwaden dorthin trägt, wo man gerade steht, sitzt oder schwimmt... 
In Freibädern, auf Stadtfesten, bei Freiluftkonzerten, am Strand oder beim Besuch eines Biergartens sind nur die dem Wind ausgesetzten äußersten Randplätze auf der Seite, aus der der Wind kommt, geeignet. Allerdings ist es wenig praktikabel, stets den Platz zu wechseln, sobald sich der Wind dreht oder sich jemand mit brennender Zigarette ungünstig zur Windrichtung an den Nachbartisch setzt. In windgeschützten Biergärten zirkuliert häufig die Luft (und mit ihr der Rauch). Dort ist es nicht möglich, sich dem Rauch zu entziehen.
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Homepage des Selbsthilfeverein Probleme mit dem Passivrauchen e. V. , passivrauchenATgmx.de , Stand: 06.06.2006