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24.02.2005
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Um rauchfrei leben zu
können,
sind folgende Umstände nötig:
| Wohnen: |
Ein Einfamilienhaus mit Nichtrauchern als Nachbarn bzw.
eine
Wohnung in einem Nichtraucher-Hochhaus oder NR-Mehrfamilienhaus, wo
auch auf
den Balkons nicht geraucht wird. (Wo gibt es das?). |
| Familie: |
Eine aus rücksichtsvollen Nichtrauchern, die z.
B.nicht
verlangen, in verrauchte Kneipen begleitet zu werden, und sehr
rücksichtsvollen
Rauchern bestehende Familie und Verwandtschaft |
| Arbeitsplatz: |
Möglichst in einem Nichtraucherunternehmen, da in
anderen
Unternehmen nur das eigene Büro/der eigene Arbeitsraum garantiert
rauchfrei
ist, aber nicht unbedingt Konferenzenräume, Flure, Teeküchen
oder
Kantinen. Dieses sind aber Orte, an denen sich ein normaler
Arbeitnehmer auch
regelmäßig aufhalten sollte, z. B. um berufliche Kontakte
mit Mitarbeitern
zu pflegen. |
| Urlaub: |
Geld sollte bei der Wahl der Unterkunft keine Rolle
spielen.
Die einfache Buchung eines Pauschalurlaubs ist meistens nicht
möglich.
Selbst wenn das Hotel zufällig rauchfrei ist, bekommt man diese
Information
im Reisebüro oder Katalog meistens nicht. Die Wahl des
Urlaubsortes ist
vom Angebot an Nichtraucherhotels oder NR-Pensionen abhängig. Da
die
wenigen Häuser schnell ausgebucht sind, sollte man schon
möglichst
ein Jahr im voraus buchen. NR-Etagen bieten z.B. Vier-Sterne-Hotels.
Wenn
NR-Hotels/-Etagen/-Pensionen schon ausgebucht oder nicht vorhanden
sind, kann
man natürlich auch als Einzelperson eine Ferienwohnung oder ein
Ferienhaus
mieten, bei dem man vorher abklären kann, ob es von Vormietern
verraucht
ist. |
Freizeit in
Innenräumen: |
Rauchfreie Gastronomiebetriebe oder
Gastronomiebetriebe
mit rauchfreien NR-Zonen sind selten. Man muß das Glück
haben, in
der richtigen Stadt und womöglich im richtigen Stadtteil zu
wohnen, um
ihr Angebot nutzen zu können. Auch hier sollte Geld keine Rolle
spielen,
denn rauchfreie Luft ist oft erst das i-Tüpfelchen auf gutem
Service,
Ambiente und einer erlesenen Speisekarte. (Eine rauchfreie, schlichte
Studentenkneipe
haben wir noch nicht gefunden.) Darum sollten auch Freunde oder
Kollegen,
mit denen man einen Gastronomiebesuch plant, finanziell gut gestellt
sein.
In vielen Kinofoyers und sogar in manchen
Vorführsäälen wird
geraucht. Nachmittags sind meistens nur wenige rauchende Besucher im
Kino.
Günstig für einen Kinobesuch sind also ungewöhnliche
Arbeitszeiten,
Schichtdienst, Gleittage oder abzufeiernde Überstunden, um
für den
Besuch der frühen Nachmittagsvorstellung keinen Urlaub nehmen zu
müssen.
Vor jedem Theaterbesuch sollte man erfragen, ob die
Schauspieler auf
der Bühne rauchen werden und ob es eine Pause gibt. In einigen
Theatern,
so z. B. bei den Städtischen Bühnen in Münster, zieht
nämlich
nach der Pause der Rauch aus dem Raucherfoyer in den Zuschauerraum ab.
Für
Menschen, die Passivrauchen meiden müssen, ist so nur ein kleiner
Teil
der Schauspiele und Opern im Spielplan geeignet.
Es kommen nur Sportstätten in Frage, in denen weder in den
Umkleideräumen
noch in Personalräumen, die in den Sport-oder Umkleidebereich
entlüften,
geraucht wird. |
| Freizeit im Freien: |
Auch Aktivitäten im Freien müssen
strategisch
geplant werden. Denn auch im Freien können Probleme auftreten,
wenn der
Wind die Rauchschwaden dorthin trägt, wo man gerade steht, sitzt
oder
schwimmt...
In Freibädern, auf Stadtfesten, bei Freiluftkonzerten,
am Strand oder beim Besuch eines Biergartens sind nur
die dem
Wind ausgesetzten äußersten Randplätze auf der Seite,
aus der
der Wind kommt, geeignet. Allerdings ist es wenig praktikabel, stets
den Platz
zu wechseln, sobald sich der Wind dreht oder sich jemand mit brennender
Zigarette
ungünstig zur Windrichtung an den Nachbartisch setzt. In
windgeschützten
Biergärten zirkuliert häufig die Luft (und mit ihr der
Rauch). Dort
ist es nicht möglich, sich dem Rauch zu entziehen. |
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