- Funsportcamp '08 -

Bericht aus den Westfälischen Nachrichten

14 Tage Sport ohne Ende

-dg- Sendenhorst. Viel los war in den vergangenen zwei Wochen im Jungendferienpark in Ahlbeck. Dort weilten für insgesamt 14 Tage 61 Jugendliche mit 15 Betreuer der SG Sendenhorst im Fun-Sport-Camp. Für die Teilnehmer standen 14 Tage mit Sport ohne Ende auf dem Programm. So ging es jeden Morgen um 7.15 Uhr mit einem drei Kilometer-Lauf bis zur polnischen Grenze auf Usedom los. Wer nicht joggen wollte, konnten aber auch schwimmen oder eine Einheit auf dem „Flexibar“ zum warm werden einlegen. Nach dem Frühstück ging es dann für alle Teilnehmer in die von den jeweiligen Leiter angebotenen Workshops in den Sportarten Fußball, Volleyball, Handball und American Sports. Jedes Kind durfte in der Zeit des Camps zwei Workshops mit neun Einheiten ausprobieren. Unterteilt waren die Workshops in die Bereiche für Anfänger und Fortgeschrittene, so dass für alle ein abwechslungsreiches und spannendes Programm geboten wurde. Eine interessante Entwicklung war für die Organisatorin Martina Lackmann, dass es im Kreis der Teilnehmer eine große Anzahl an Allroundern gab. Damit nach dem Mittagsessen keine Langweile auftrat, wurden zum erneuten Aufwärmen Skigymnastik und TaiBo angeboten. Dabei wurden vor allem die Kraft und die Ausdauer der Teilnehmer verbessert. Zum Abschluss des jeweiligen Tages ging es dann noch für alle in die zweite Workshopeinheit. Wer jetzt denkt, dass sich Kinder über das intensive Programm beschwert hätten, liegt grundlegend falsch. „Nie gab es Beschwerden von den Kindern über das intensive Programm. Sie hatten große Freude am Training in den Gruppen und auch in der Skigymnastik“, so Martina Lackmann erfreut nach dem Camp. Um für ein wenig Abwechslung in der Mitte des Lagers zu sorgen, hatten sich die Betreuer auch etwas Überraschendes einfallen lassen. Zum Bergfest gab es für alle Teilnehmer einen Morgen frei. Doch leider macht der starke Wind den Sendenhorstern beim Programm am Strand einen Strich durch die Rechnung. Doch nur an diesem Tag störte die Sendenhorster das Wetter. Sonst konnten bei perfekten äußeren Bedingungen alle Aktivitäten durchgeführt werden. An einem Tag unternahm dann die gesamte Gruppen einen Ausflug in den polnischen Teil von Usedom. Damit aber auch an diesem Tag der Sport nicht zu kurz kam, besuchten alle am Nachmittag den Kletterwald von Usedom. Dieser war für alle Teilnehmer sehr eindrucksvoll. Besonders, die über 16-Jährigen und die Gruppenleiter versuchten sich mit erhöhtem Adrenalinspiegel auf dem zehn Meter hohen Risikoweg. Eine Tag später stand dann der Abenteuer und Erlebnistag in der Sporthalle von Ahlbeck auf dem Programm. Dort mussten die Teilnehmer zu erst einen „Blindenparcours“ bewältigen, den sie nie zuvor gesehen hatten. So hieß es mit verschlossenen Augen von den Leitern geführt, sich einen Weg durch die Sporthalle zu bahnen. Danach gab es die „Befreiung aus Alkatraz“ zu bestehen. Das ist ein Gruppenspiel, bei dem es vor allem darauf ankommt, mit der gesamten Gruppen zusammen zu arbeiten. In Erinnerung bleiben wird den Kindern auch noch der Tag, an dem Jochen Bülte eine „Zeltrazzia“ durchführte. Alle strengten sich enorm an. Doch am Ende konnten die ältesten Mädchen das sauberste Zelt für sich verzeichnen. Insgesamt war Organisatorin Martina Lackmann mit dem Verlauf des Fun-Sport-Camps sehr zufrieden: „Wir hatten ein richtig gutes Betreuerteam, sehr engagierte und pflegeleichte Kinder und durch das Camp sind wieder abteilungsübergreifende neue Freundschaften entstanden. Und das ist ja auch ein Ziel der Aktion.“

 

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Bericht vom Nachtreffen

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