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Rückblicke (Berichte aktuelles Jahr)

2. Halbjahr 2021

Auf zum Steinhuder-Meer. (Montag, 30. August 2021)

Eine Tagesreise von besonderem Erlebnis- und Erinnerungswert. Unser Reisebus war recht gut besetzt. Alle saßen bequem und nachbarschaftlich zufrieden. Die Wetteraussichten waren morgens noch gemischt, bei Regen-Wahrscheinlichkeit von 23%. Je weiter wir zunächst durch Niedersachen, und auch erneut durch NRW fuhren, wurde es auf derzweistündigen Fahrt „an die See“ sonniger, wärmer und nahezu regenfrei. Das Gewässer liegt nahe dem Bw-Flugfeld Wunstorf. Interessant und den Tag hindurch ohne Störungen, starteten und landeten dort die Transportmaschinen des Typs A400M von Rettungsflügen aus Taschkent (Näheres im Internet unter Wunstorf). Bestens, flott und sehr lecker wurden wir mittags und nachmittags in den „Strandterrassen Steinhude“ bewirtet und versorgt. Auf der Anreise wurde bereits aus vier Gerichten gewählt. Welche mittags dann rasch serviert wurden. Mit der Schiffsreise zur Insel mit Burg Wilhelmstein begann dann wohl für alle ein kaum je oder nie erlebtes „Abenteuer“. Am Schiff neben dem Pier gings vorbei zum Einstieg in zwei offene „Auswanderer“-Holzboote, Taufnamen Marlene und Max. Es war für alle eine rechte Kletterei, darin Platz zum nehmen. Sofort begannen dann die „was kommt?“-Gespräche zur Abenteuer-Fahrt. Die Bootsklasse ist in Deutschland und darüber hinaus einzig. Sie ist bestückt mit einem (eingerollten, 42qm) Segel; und hat Baugrößen zwischen 8-10m Länge und 2,5-3m Breite. Antrieb durch kleine Außenborder. Auf Hin- und Rückfahrt entstand ein lustiges und bejubeltes „Rennen“ der Boots-Eigner, Vater und Sohn. Die Insel Wilhelmstein, ein altes Fort derer von Schaumburg-Lippe; mit Museen, prächtigem Baumbestand, Gastronomie, einem gediegenen Gebäude-Ensemble und zierender Kunst in kleinen „Gewächshäusern“. Ein sehr einladender Aufenthalt mit Rundumsicht aufs Wasser. Woher die Bezeichnung „Auswanderer“? Das Adelsgeschlecht mit Sitz in Schaumburg-Lippe/NRW besitzt die in Niedersachsen liegende Insel. So wanderte man mit jeder Fahrt dorthin aus.

Kalle Schräder

In der Mittagszeit und danach entstand ein besonderer „Wetterbericht“ mit „copy-right“: Von drauß ́ vom Meer da komm ich her; ich muss euch sagen es windet sehr. All überall auf den Stiefelspitzen sah ich die Wassertropfen blitzen. Hoch oben aus dem Wolkentor strahlte plötzlich die Sonne hervor. Und die Steinhuder mit der großen Sonnenuhr zählten die goldenen Stunden nur. Erdacht und geschrieben durch die Damen Wellenbrock, Schlöpker-Richtscheid sowie das EhepaarHoltkamp

Mit dem roten Doppeldecker-Bus unterwegs („Roter DD“)

Eine wirklich gelungene 4-Stunden-Reise mit dem DD. Zunächst die Münster-Tour. Und sodann aufs Land zur Droste. Fast 60 Personen aus der SRM-Mitgliedschaft sowie zahlreiche Gäste stiegen ein und fühlten sich insbesondere auf dem stets besetzten Oberdeck, wie in einem 3D-Film, recht wohl. Am Donnerstag, dem 26.August, fand bei allerlei Begrüßungen die Reise- und Namensauslese statt. Für nur 5 € pro Person konnte eingestiegen werden. Durch einen Datums-Tippfehler im Kalender waren zwei, drei Damen am Dienstag zu früh am Start. Was mit „Humor“ genommen wurde. Fahrer und Reporter des DD standen bereit. Und so ging’s dann recht pünktlich auf die Reise. Von Beginn an informierte und erklärte der Reporter in rascher, verständlicher Form durch „rechts sehen sie…, und auf der linken Seite in Fahrtrichtung sehen sie bald…“. Hinzu kamen Erklärungen, Erläuterungen, zu Erwartendes, Augenblickliches… Illuster war’s zuzuhören und zu verfolgen. Innenstadt, Aasee, Häfen, Bahnhof, Stadtwerke, Borchert-Theater, Gewerbe und Industrie, Abbau der Wolbecker-Brücke (sehr aktuell). Man befand geradezu sich in einem Erlebnisfilm besonderer Art. Jeder, jedem war fast nicht immer leicht, den Sinneseindrücke zu folgen. So erlebt man Münster gewiss nicht alle Tage.

Dann ging’s zur Droste hinter Roxel. Ausstieg und eine kurz Pause waren angesagt. Die persönlich mitgebrachte Verpflegung wurde außen verzehrt. Im Bus wär’s auch gegangen, hatte der Seniorenrat doch für seine Reinigung gesorgt. Wieder am Rande der Stadt angekommen, wurde über Gievenbecks alte und neue Geschichte berichtet. Die Uni in Höhe der vormaligen Reiterkaserne, der Technologie-Kampus. Bautätigkeiten allenthalben: Staunen, Erwarten, künftiges Erleben waren virtuell parat. Mit der nahezu ruhigen Fahrt durch Kreuzviertel, zurück zum Domplatz, lief die Reisegesellschaft wieder in den „Bahnhof“ ein. Mit der Reise hat der SRM in besonderer Weise für sich geworben. Alle Gäste erhielten den aktuellen Angebots-Kalender sowie die Beitrittserklärung „in die Hand gedrückt“. In der Hoffnung, auch Gewissheit, Neumitglieder*innen gewonnen zu haben.

Kalle Schräder

2. Halbjahr 2020

SRM-Programm-Ankündigung, 3. Quartal 2020

„Donnerstag, 8. Oktober, 15 Uhr. Führung durchs erneuerte Archäologie Museum, Domplatz 10-22. Sehr interessant, weil neu geordnet. Wir treffen uns vorm Museum.“ So lautete die Ankündigung im Veranstaltungs-Kalender des Seniorenrats

Der Seniorenrat besuchte also das Archäologische Museum der Uni Münster. Trotz Corona-Beschränkungen kamen 23 Interessierte in die neue Dauerausstellung des erweiterten Archäologischen Museums ins bekannte Fürstenberghaus, Domplatz 20-22. Herr Dr. Helge Nieswandt, Kustos des Hauses, nahm uns mit auf einen „Fußweg“ in die Antike. Den vom Domplatz aus einsehbaren, animierenden „Show-Room“ und Forschungsbereich führte er uns bis in den letzten Winkel vor. Im Untergeschoss nahm der Bestand von Antiken noch merklich zu und Figuren, Tongefäße, Münzprägungen hellenistischer Herrscher, Werkzeuge, chirurgische Geräte, großformatige Gipsabgüsse bekannter Zeugnisse aus der Zeit Griechenlands und Vorderasiens ließen staunen und erzeugten besonderes Interesse, welches Herr Dr. Nieswandt ganz besonders zu fördern vermochte. Staunen, Ahas, Fragen, Antworten, Erklärungen, Kommunikation in der gesamten Gruppe machten die Zeit besonders spannend. Wer sah und erlebte so etwas je zuvor? Und das in Münster selbst. Die Aufzählungen dessen, was man durch einen Besuch zudem sehen und erfahren kann, würde zu weit führen. Für unsere Gruppe fanden insbesondere die Geschichten zum Erwerb von Antiken – egal ob gestiftet oder erworben oder als Dauerleihgabe übernommen – große Beachtung. Ebenso wie der Erzählungen über die großflächigen, maßstabsgerechten, farbigen Holzmodelle antiker Stätten, die der Bielefelder Lehrer Friedrich Korfsmeyer, in den 1960er Jahren geschaffen hatte. Eine eindrucksvolle Leistung, einhergehend mit begeistertem Interesse an der Antike. Grandios.

Der Verfasser des Berichts entnahm die folgende Darstellung des Zustandes sowie der Aufgaben des Museums mit der Zustimmung des Museumsteams.

Das Archäologische Museum der WWU – bestehend seit 1884 – bietet mit seiner umfangreichen Sammlung allen Interessierten spannende Einblicke in Kunst und Kunsthandwerk antiker Kulturen des Mittelmeerraumes und des Vorderen Orients. Sämtliche Sammlungsbestände – die Originalsammlung, die Abgusssammlung antiker Skulpturen, die Modellsammlungen antiker Monumente, Stätten und Heiligtümer sowie die Münzsammlung und die Hologrammsammlung – sind in Lehre und Forschung der Universität Münster eingebunden, stehen aber selbstverständlich auch der Öffentlichkeit sowie den Schulen zur Verfügung. Darüber hinaus werden Führungen und Vorträge unterschiedlicher Themenstellung, museumspädagogische Aktionen und Ausstellungen angeboten.

Das Museum ist im Regelfalle dienstags bis sonntags von 10-18:00 Uhr geöffnet; der Eintritt ist frei. Kontakt kann unter 0251 8324588 oder archmus@uni-muenster.de aufgenommen werden.

Karl-Heinz Schräder

Mittwoch, 30. September, 15 Uhr, Gesundheitshaus, Raum 403

Herr Dittmann, von der Beratungsstelle der Malteser spricht und diskutiert mit Ihnen über den persönlichen Hausnotruf-Bedarf. Hausnotrufe sind bekannt bewährte, oft lebenswichtige, dringend erforderliche Nothelfer von hohem Nutzen und beruhigendem Wert. Bringen Sie Ihre Meinungen, Erfahrungen und Erwartungen mit in die Veranstaltung. Gibt es Neues, freuen Sie sich. Haben Sie Bedarf, lassen Sie sich sofort beraten.

Bericht

Das Thema, schnelle, sichere Hilfe im Alltag, steht bei älteren Menschen offenbar unter dauernder Betrachtung. Oft stehen Entscheidungen an. Werden jedoch verschoben, zufällig oder aus persönlicher Unsicherheit bewusst ausgelassen. Aus diesem Grunde hatte es der SRM in sein Programm aufgenommen. Wie man allgemein weiß, wird diese besondere Dienstleistung von vielen gemeinnützigen Organisationen in Deutschland angeboten. Ohne besonderen Vorzug oder gar Werbung durch den SRM ergab es sich, dass die Malteser das Informationsangebot machten. Trotz Corona und eingeschränktem Sitzangebot waren 23 Interessierte mit vielfältigen Fragen zugegen. Herr Dittmann, Malteser, händigte Informationsbroschüren aus, aus denen hier wichtige Aussagen aufgeführt werden. Selbstverständlich ist jeder/jedem Interessierten anzuraten, sich am Angebotsmarkt selbstständig „schlau zu machen“, bevor ein Vertrag abgeschlossen wird. Von besonderer Bedeutung ist die technische Installation: Das Notfallknopf-Signal muss die räumlichen Entfernungen zum installierten Notfall-Sender jederzeit überbrücken können. Der Sender stellt den Sprach- und Signalkontakt zur Einsatzzentrale her. Je nach Notzustand schlägt diese vor oder entscheidet sie die erforderlichen Hilfsmaßnahmen. Wohnungsschlüssel müssen dort unter hohem, zugesichertem Standard verwaltet werden.

Aussagen:

  • Selbstständig bleiben mit Hintergrund-Sicherheit durch Notfalldienst
  • Die Beteiligung verwandter, vertrauter, benannter Dritter ist Pflicht
  • Dringend empfohlen wird die Notfallkette (Band mit Notfallknopf) statt Armband
  • Vertragliche Zusicherung jederzeitiger Soforthilfe. Ohne „Wenn und Aber“
  • Erreichbarkeit: 365 Tage p.Jahr, 24 Stunden täglich
  • Örtlich nahe Einsatzzentrale und mobile Hilfen (schnell, zuverlässig, ein Muss)
  • Günstige Monats- bzw. Installations- und Einweisungs-Gebühren. Evtl. Zuschuss wg. Behinderungs-Grad
  • Monatliche Kündbarkeit und dauernde Kostentransparenz sind Standard

Karl-Heinz Schräder

Mittwoch, 16. September, 15 Uhr, Gesundheitshaus, Raum 403
„Der tolle Bomberg“. Eine Legende. Hören und erleben Sie seine Wahrheiten durch Peter Stuckstätte
Und er tat es doch. Er verletzte das so genannte 11te Gebot, „Du sollst nicht buldern“, mit dem die Bulderaner ihre Heimat schützen. Ob er diese Pflicht damals schon kannte, ist zu bezweifeln. Er würde sich auch wohl nicht daran gehalten haben. „Der tolle Bomberg“, 1839 in Buldern als Gisbert Freiherr von Romberg geboren, war zu seinen Lebzeiten, bis heute eine „viel bestaunte“ Legende. In Münster fanden er und viel Landadel ihre Wohn-Domizile. „Bomberg“ hielt sich nicht allein mit übermütigen Streichen auf. Nein. Er soll es, hoch zu Ross, fertig gebracht haben, eine adlige Kaffeetafel, in gestrecktem Galopp und fehlerfrei, übersprungen zu haben. Wahrheit oder Dichtung? Er überlebte bis 1897. Hören und erleben Sie mit Spannung und durchgehender Freude einige Legenden. Peter
Stuckstätte ist launig und in gesprochenen Bildern unterwegs. Ganz prima! Kommen Sie Sie werden sich freuen, dabei gewesen zu sein. Der Eintritt ist frei.

Bericht
Er, Gisbert von Romberg (1839-1897) sowie der weltlich genannte „..tolle Bomberg“, verschaffte uns, damals wie heute, unerschöpfliche Geschichten. Wahre, erfundene, behauptete, erforschte. In dieses Karussell von Ernsthaftigkeit, Sage, Volksmeinung, Literatur, Verfilmung, entführte Peter Stuckstätte den aufmerksamen, amüsierten Kreis seiner Zuhörer im Siverdes-Raum des Gesundheitshauses. Der Seniorenrat hatte dazu eingeladen. Stuckstätte, ein immer wieder gern „gebuchter“ Rede- und Vortragskünstler brachte Gisbert von Romberg, alias Bomberg, in lustig zutreffenden Versen, in wissenschaftlicher Form und plausiblen Märchen nahe. Der bekannte Lebenslauf von Rombergs, wie auch seine Legenden, hatten ihre besonderen finanziellen Grundlagen im verbreiteten, reichen, einflussreichen Adelsgeschlecht derer von Romberg. Sein Geburtsort Buldern sei eher ein Zufall gewesen. Er wuchs dort auf. Hielt sich doch sonst der Großteil der Familie angestammt anderenorts auf. Gisbert heiratete früh. Er entführte seine junge Ehefrau auf recht kurzen Hochzeitsreisen durchs nahe Münsterland. Nach ihrem frühen Tod, und auch schon zuvor, begann er seine „Karriere“. Finanziell bestens ausgestattet. Buldern erhielt den damals kleinsten Bahnhof. Auch und besonders, da von Romberg in Höhe Buldern mehrmals die Zugnotbremse bediente, um ortsnah aussteigen zu können. Geldstrafen oder Verwarnungen nahm er hin. Auf dem Prinzipalmarkt zu Münster ließ er
sich spektakulär rasieren. Heckte Absonderliches mit seinem Zeitgenossen Professor Landois (1835-1905) aus. Trieb eine feine Soiree angeblich durch 1000 eingebrachte Flöhe auseinander. Und übersprang eine Kaffeetafel (siehe oben) fehlerfrei. Sozial hatte er hohes Ansehen. Er stiftete, zahlte und unterstützte. Die Familie stritt deshalb gegen den Vermögenserben bis hin zur Entmündigung. Was jedoch, gut so, nicht gelang. Fritz Grotemeyer (1864-1947), ein sehr bekannter münsterischer Maler, verfolgte später mit Ölfarbe, Pinsel und Staffelei einen Teil des Bomberg-Lebens und seiner Legende. Einige dieser Gemälde sind heute noch in der örtlichen Traditionsgastronomie zu bestaunen. Darunter besonders der Sprung über die Kaffeetafel. Weshalb „Bomberg“ statt Romberg?
Man nimmt an, der sog. „Bomben-Baend“ von Galen. Ein mit Bomben auf Münster schießwütiger Adeliger sei der Namensgeber. Gisbert von Rombergs Grab befindet sich an der kleinen Dorfkirche nahe Buldern. Nach ihm sind vielerorts Straßen, Wege, Gebäude und Einrichtungen benannt.
Karl-Heinz Schräder

Sonntag, 13. September, Busreise des Seniorenrats zur Landesgartenschau in Kamp-Lintfort.
Erlebtes und Empfundenes:
Corona, bedeutet nicht nur Gefahr. Es verlangt Vorsicht und allgegenwärtige Disziplin. So ist es in dieser Zeit wohl bemerkenswert, wenn sich eine 24iger Reisegruppe des Seniorenrats per Bus auf den Weg zur Landesgartenschau nach Kamp Lintfort machte. Bei seiner Ankunft bis zur Abreise war er den Tag über der einzige auf dem großen Parkgelände.
Was dies selbstverständlich nicht für den außerordentlichen Andrang vieler Autoreisender zutraf. Lange Corona-Warteschlangen aus zwei Richtungen warteten auf das noch ferne Kassenhäuschen. Unsere Gruppe hatten den Vorteil, dort alsbald vorbeiziehen zu können. Mit der elektronisch ausgelesenen Eintrittskarte und dem ums Handgelenk gewundenen „Tanzbändchen“ war der Zugang rasch geschafft. Die große Zahl der Tagesgäste bevölkerte erwartungsfroh das übersichtlich weitläufige Gelände am Zechenpark. Der am Eingang durch einen an die Kohle-Vergangenheit der Region erinnernden Förderturm sowie einen
viel befahrenen Aussichtsturm geprägt wird. Dazu, wuchtig und eindrücklich, das ehemalige Verwaltungs- und Verarbeitungsgebäude der Kohlezeche. Das Gelände, es gibt noch das Kamper Gartenreich mit dem Kloster Kamp an anderer Stelle, bildet in weitem Bogen einen
nach Osten leicht ansteigenden Gelände-Halbkreis. Man hatte das Gefühl, sich in einer offenen Wandelhalle zu befinden. Die gelungene Anordnung versammelter Pavillons, gemauert, aus Holz oder als Zelte, luden zum entspannten, interessanten, kurzweiligen Besuch ein. Großzügiges Verweilen auf zahlreichen Bänken und Sitzgruppen. Eine recht
schmackhafte Gastronomie, eine ganze Reihe von Informationsständen der Sponsoren machten den Aufenthalt gelungen. Das weitläufige Wege- und Flächen-Angebot ließ trotz Hitze und der großen Besucherzahl ein erfreuliches Gartenschau-Gefühl aufkommen. Wie soll es auch anders sein, belebt und geprägt durch die Vielfalt großzügiger Blumenbeete,
neu gesetzter Bäume und Strauchbepflanzungen. Kamp-Lintfort hat sich mit dem Gelände für die Zukunft gewiss auch eine für die Region bedeutsame Freizeit- und Erholungslandschaft geschaffen. Das Erlebte sowie der umfangreiche, ausgehändigte Orientierungs- und Lageplan lassen deutlich darauf schließen. Auch Kauferlebnisse kamen nicht zu kurz. Durch den opulent besetzten Kaufpark, mit allen erdenklichen Angeboten für
Haus, Garten und Emotionen, gab es für viele Käuferinnen, die Herrenhatten es nicht so damit, den erfolgreichen Tageswunsch und seinen Ausklang.

26.8.2020, der Seniorenrat im Bibelmuseum der WWU

Der für jeden Laien beeindruckende „Show Room“ des Hauses hat, wenn man es so sagen darf, unerwartete Qualitäten. Davon waren alle 20 Besucher mannigfaltig ausgesprochen überzeugt. Zwei Gruppen wurde aufschlussreich und lehrreich erklärt und durch den abgedunkelten Trakt des Museums geführt. Eine wohl kaum noch sonst in Deutschland zu findende Zahl hochwertiger, seltener, einziger, vielzahliger Dokumente werden gezeigt. Wie es technisch gehen soll, diese als sogenannte „Ewigkeitsaufgabe“ sichtbar, erlebbar und zu Forschungszwecken zu erhalten, geht dem Besucher zunächst nicht ein. Vom Referenten erläutert, entsteht Klarheit. Die verglasten sowie luftdicht verschlossenen Regale und Flächen sind klimatisiert. Nicht mal eben so. Ändert sich die Luftfeuchtigkeit im System um einen bestimmten Wert, so wird der Kustode des Museums, auch privat, automatisch jederzeit informiert. Ewig. Dauernd gesteuertes Halbdunkel ist Mittel zum Zweck, ultraviolettes, schädigendes Licht auszuschließen. Der Verfasser dieses Berichts, erst am Ort informiert und bleibender Laie, versucht erinnernd wiederzugeben, was er sah: Tausende Jahre alte Tontafeln und Rollsiegel; Schriften, deren unverstandene Lesbarkeit einst lange anhielt; Schriften und gebundene Bibel-Einzelstücke mit streitendem Inhalt über die wohl oft wechselnde Auffassung des rechten Christentums, über Jahrhunderte hinweg. Bibel-Abschriften, welche angeblich Fehler oder Änderungen aufweisen. Hunderte in Leder gebundene Folianten aus einer Stiftung. So wie es Stiftungen und Dauerleihgaben auch sonst noch gibt. Ein älterer Koran gehört zum Inhalt des Gesamtbestandes. Dieses Museum ist einzig, und wohl immer wieder erlebbar. Es ist jedem in dieser Welt zu empfehlen,es eingehend selbst zu besichtigen oder im Internet. Der Eintritt ist frei.

Der Seniorenrat vom 17. bis 20. August 2020 in Dresden

In Corona-Zeiten zu reisen wird durch rasch veränderliche Auflagen und Pflichten, auch unserer Bundesländer, zum Trippeln auf der Stelle. Die Dresden-Reise war den ca. 600 Mitgliedern des Seniorenrates durch sein Veranstaltungsprogramm angeboten worden. Allmählich stiegen die Anmeldezahlen. Bei ca. 15 gerieten der Busbetrieb aber auch der Hotelier in Dresden schon fast ins Schwärmen. „Endlich mal keine Stornierung der Reise“ war zu hören. Unsere Werbung, auch in den Zeitungen, half. Schließlich stiegen 22 erwartungsfroh in den gemäß Corona regulierten Bus. Einen ausreichend langen Halt gab’s in Eisenach unterhalb der Wartburg. Dort, in den Steigungen, Hügeln und Treppen gab die touristische Versammlung aus der gesamten Republik ihr Stelldichein. Rasch hoch, wie auch immer. Und runter ebenso. Vielfach atemlos. Nach Bockwurst mit Senf, Brot und Getränk war es noch einige Zeit bis nach Dresden. Am Hotel stimmte alles. Der Komfort, der Blick auf die nahe Elbe, der kurze Weg in die historischen Altstadt, die Verpflegung, der aufmerksame Service. Der kommende, sehr heiße Tag, stand für die unerlässlich wichtigsten Führungen und Besichtigungen auf dem Plan. Innenstadt, Schlossplatz, Luther-Denkmal, der Fürstenzug der Wettiner auf einer Wand aus 24000 Kacheln, Frauenkirche, Semperoper, Zwinger, Saison-Riesenrad. Das Meiste davon in prächtigem, auch erneuert renoviertem und wieder aufgebautem Barock. Kaum zu glauben. Aber wahr: Geschehen in der Zeit nach der Wende. An diesem Tage „unterwegs“ zu sein war ob der unausweichlichen Hitze und Sonne doch recht dazu angetan, die geplanten Pausen in der Gastronomie ausgiebig zu nutzen. Zum Abend wurde es in zweifacher Hinsicht kühler. Die Außentemperaturen sanken etwas und der für’s Abendessen reservierte Sophienkeller im Taschenbergpalais war geradezu eine kühlende Wohltat. Rustikales Ambiente, ebensolches Brot des Hauses, Butter mit diversem Aufstrich mundeten sehr. Dazu Bänkelgesang, ausreichend flüssige Nahrung mit anschließend üppigem Hauptgang aus wärmenden Gefäßen. War dieser Tag Ziel der Reise an sich, so war der folgende heiter, fröhlich, erwartungsfroh, voll anderer Abwechselungen. Mit dem Bus, entlang der Elb-Gegenseite. Durch wieder erhaltene kleine, ursprüngliche und lebenswerte Orte wurde das Schloss Pirna erreicht. Just zur Öffnungszeit des außergewöhnlichen Ladens mit Steingut und seinen bunten fantasievollen Angeboten aus der Elbregion. Weiter ging’s nach einem Einstieg in die mächtige Kalksandstein-Bastei nach Bad Schandau, wo man nachmittags mit einem Raddampfer auf Große Fahrt ging. Beschaulicher, erholsamer, erfreulicher konnte die Fahrt auf der Elbe nach Pirna nicht besser sein. Auch dieser Abend klang dann in der Altstadt in geselligen Gruppen aus. Der Abreisetag brachte am Morgen dann wohl das eindrucksvollste Erlebnis aller Stunden in dieser Stadt. Das „Neue grüne Gewölbe“. Vor nicht langer Zeit wieder eröffnet. Der Verfasser dieses Reiseberichts war und ist noch heute beeindruckt von dem, was dort für ihn geschah: Die Wunder aus dem 16. Jahrhundert. Die Zeilen hier und an dieser Stelle reichten nicht aus, versuchsweise zu erklären, was diese Wunder sind und wie sie geschaffen wurden. Die aktuell großen Technologen dieser Welt müssten sich verneigen vor der Kunst, dem Schaffens- und Wagemut, dem großen Wissen, dem kaum zu ahnenden Können im Handwerk, dem Fleiß der Menschen damals. Werte, geschaffen für die Obrigkeit. Gezogen aus dem Volke. Gegenseitige Aufgeschlossenheit und die Harmonie Aller miteinander auf der Reise prägten ihren viel erinnerten Erfolg. Wahrscheinlich wird es eine „Nachlese“ geben, um gemeinsam Bildchen zu schauen. Sie wird gewiss heiter. Ich darf hier wohl im Namen der gesamten Reisegesellschaft sagen: Planung, Verlauf, die Fahrt mit Alex sowie seine mundende Versorgung waren hoch zufriedenstellend. Es gab kein Muxen.

Karl-Heinz Schräder

Kapuziner Klostergarten

Werte Kapuziner Klostergemeinschaft.

Ihr Brunder Laurenzius führte gestern nahezu 30 interessierte Seniorinnen und Senioren durch Ihren imponierenden Klostergarten. Allseits gefallen hat uns seine schwäbelnde, muntere, eindeutige, umfassende, nahezu Predigt durch die großartig dort gestaltete, gepflegte Natur. Ihre Vielfalt hat sehr überrascht. Sie ist zzt leider gebäutelt durch zu viel Trockenheit. Gut, nun zu wissen, der Garten steht offen. Auch über das Haus und seine vielfältigen Aufgaben und Verbindungen erfuhren wir. Wie vorgesehen, haben einige von uns noch etwas gepicknickt. Aus unseren Mitgliedsbeiträgen, so war der deklarierte Beschluss aller Anwesenden, hat Ihnen der Verein zur Unterstützung Ihrer integrierenden Arbeit eine Spende überwiesen. Richten Sie bitte Ihrem Herrn Bruder Laurenzius einen großen Dank für seine Führung aus. Im Auftrage des Gesamtvorstandes und mit persönlichem Dank grüßen wir Ihre Klostergemeinschaft.

Gleichzeitig mit der Gratulation für den mit wohl viel Überzeugung und Arbeit erlangten und überreichten UN-Preis 2020.

Karl-Heinz Schräder                                  Christa Friemel

Vors. Seniorenrat Münster e.V.                 stv. VorsitzendePostadresse: Gasselstiege 13, 48159 Münster                Telefon: 0251 2006888

Busreise nach Aachen

Aachen, Bad Aachen, Karl der Große, gekrönte Königshäupter, Printen, CHIO, RWTH Aachen, Elisenbrunnen, Dom, Rathaus, Führungen und Besichtigungen, Antike. Einkehr, Reise, Schokoladen-Out-let. Donnerstag, der 16. Juli wurde für 23 Mitreisende des Seniorenrates zum spannend erlebten Tagesereignis. Eine gering schauerliche Menge Regen wurde ertragen und über Schirme und Kleidung abgelenkt. Führungen, Restaurantbesuch und freie Zeit gaben den Rahmen für den nahezu 12stündigen Reisetag. Am Ort begann er dann. Zunächst an dem vom Baumeister Karl Frierich Schinkel entworfenen Theater und setzte sich fort an dem auch von ihm geschaffenen Elisenbrunnen (benannt zu Ehren Elisabeth v, Bayern). Er spendet nach vielen Kilometern aus der Eifel immerhin noch trinkbares, 50 Grad warmes Wasser. Von dem täglich gesund getrunken wird. Jedem kann empfohlen werden, Aachen zu erleben. Weshalb? Immerhin war die Stadt im 2ten Weltkrieg zu 71% zerstört worden. Was danach entstand, kann wahrhaft als tägliches Wunder bezeichnet werden. Man hat nicht das Gefühl, als wäre es jemals anders gewesen. Sehr einfühlsam, gelungen, urban, aus nahezu Untergegangenem auch für kommende Zeiten und Generationen ewig nahe gebracht und erhalten. Manchmal, fast „störend“, so war während einer Führung zu hören, war die römische Antike. Stets, wenn in der Nachkriegszeit irgendwo im Zentrum gebaut werden sollte, stand die Archäologie „auf der Matte“. So, dass es gelegentlich mühsame Monate währte, Geplantes fertigzustellen. Traditionell ist Aachen zweifach stolz auf seine Süßwarengrößen, die Printe sowie die Erfindung der Tafelschokolade. In dieser Zeit, gewiss nationale und international, gilt dies auch für seine Exzellenz-Uni RWTH mit ihren vielen Studiengängen. Großartig und in seiner umfänglichen Opulenz weittragend sind Dom und Rathaus.Die große, inhaltliche Fülle und die Jahrhunderte lange Bedeutung dieser Gebäude lässt sich an dieser Stelle des Reiseberichts einfach nicht unterbringen. Man würde oder müsste auslassen, unterlassen. Was nicht sein darf. Es muss gehört, gesehen und erlesen werden. Der Verfasser war tags dabei. Reise und Aufenthalt waren ein Erlebnis. Man wird sagen, der Seniorenrat, er belebt.

1. Halbjahr 2020

Die Wikinger und ….“.

Mit eindrücklichen Fotos, Nachweisen und Daten wurde der Vortrag am Mittwoch, 19.Februar, zum Ereignis für alle Gäste.

Die Wikinger – ihr Einfluß auf die europäische Geschichte. Der Referent Peter Externest behandelte in seinem Vortrag eine Phase der mittelalterlichen Geschichte, die für die Ausbildung Europas von großer Bedeutung war. Die dänischen, norwegischen und schwedischen Wikinger – auch Nor(d)mannen, Eschomanni, Waräger oder Rus genannt – sollten in ihrer ca. 500jährigen Geschichte nicht auf ihre Raubzüge, Entdeckungsreisen und Landnahmen reduziert werden, ihre Herrschaftsbildungen und ökonomischen Aktivitäten waren nämlich für die europäische Geschichte von größerer Bedeutung. England, die Normandie, Süditalien, die Kiewer Rus und das Fürstentum Antiochien sind markante Beispiele ihrer Einflussnahme auf Staatenbildungen in und außerhalb Europas.

Auf Anregung des Seniorenrats wird Angebot deutlich ausgeweitet. Wer Führerschein abgibt, darf länger gratis Bus fahren
Von Dirk Anger
MÜNSTER. Erfolgreicher Vor­stoß des Seniorenrats Müns­ter: Wer ab 1. Februar dieses Jahres seinen Führerschein an die Kfz-Zulassungsstelle zurückgibt, darf künftig ein halbes Jahr lang kostenlos mit dem Bus fahren. In einer Runde mit Vertretern des Se­niorenrats, der Stadtwerke und der Stadtverwaltung wurde jüngst Einigung darü­ber erzielt, mit diesem An­gebot ab Februar zu starten.
Wer etwa seinen Führer­schein an der Kfz-Zulas­sungsstelle an der Rudolf-Diesel-Straße zurückgibt, be­kommt dort im Gegenzug  ein Antragsformular sowie eine Broschüre für das „60plus-Abo“ der Stadtwer­ke. In den Kunden-Zentren Mobile am Berliner Platz 22 sowie im City-Shop in der Salzstraße 21 erhält man dann einen für ein halbes Jahr gültigen kostenlosen Fahrausweis, der auf eigene Kosten verlängert werden kann, wie es in einer ge­meinsamen Pressemittei­lung der Beteiligten heißt.
„Mit Ablauf des halben Jahres wird dann aber jeder noch einmal informiert“, er­klärt Florian Adler von den Stadtwerken. Ein ähnliches Angebot gebe es schon seit ewigen Zeiten: Allerdings be­kommen ältere Bürger, die ihren Führerschein zurück­geben, dabei bislang nur Freifahrten für zwei Monate. „Das nutzen etwa 40 Leute pro Jahr“, sagt Adler.
Mit der Verbesserung des Angebots erhoffen sich Se­niorenrat und Stadtwerke nunmehr einen deutlichen Schub. In Münster haben nach Auskunft des Ord­nungsamtes etwa 23 000 Bür­ger über 60 Jahren einen Führerschein.
Allerdings können auch unter 60-Jährige ab 1. Febru­ar profitieren, wie Florian Adler betont: „Wenn sich ein jüngerer Mensch zur freiwil­ligen Abgabe des Führerscheins entscheidet, be­kommt er ein Acht-Uhr-Ticket.“
Der Seniorenrat ist mit dem jetzt Erreichten nach eigener Aussage zufrieden: „Insgesamt ein toller Erfolg, bei dem die Stadtwerke Münster ein guter Partner sind“, heißt es in der Mit­teilung.
Informationen zur Abgabe des Führerscheins und zum Verfahren gibt es bei der städtischen Kfz-Zulassungs­stelle (Telefon 492 35 11) in der Rudolf-Diesel-Straße 5-7. Allerdings kann die Fahr­erlaubnis auch in den Bür­gerbüros abgegeben werden, wie das Ordnungsamt mit­teilt. Diese werde dann an die Zulassungsstelle weiter­geleitet.

Seniorenrat Münster e.V                          Münster, im Dezember 2019

Brief an die Mitglieder/innen des SRM

Guten Tag, liebe Mitglieder/innen.
Der Vorstand legt Euch hiermit das Veranstaltungs-Programm für das 1. Quartal 2020 vor.
Wir haben die bekannte Form des Flyers verändert, um dort aktueller, offener, fast wie ein Kalender zu wirken.
Dies soll vorläufig vierteljährlich neu geschehen. Ist zwar Arbeit und bringt Kosten dazu.
Jedoch, Wir wollen so erfahren, ob wir das Interesse am SRM-Programm noch erweitern können.
Widmet ihm weiterhin Eure hohe Aufmerksamkeit.
Verwahrt ihn sichtbar, griffbereit und nah. Nehmt ihn interessiert in die Hand.
Vorträge, Reisen, Feste. Wie kann man Freizeit in freundlicher Gemeinschaft besser erleben.
Es  ist unser ausgesucht attraktives Angebot an Euch. Die Ankündigungstexte sagen alles und informieren.
Notiert dazu Eure Termine. Es ist gewiss viel Passendes dabei.
Habt ihr Euch dazu entschieden, lasst euch doch gern noch von jemand begleiten.
Überzeugt das Programm, werbt für den SRM und gebt die Beitrittserklärung weiter.
Beginnzeiten meist 15 Uhr. Der Wochentag ändert sich gelegentlich. Ansonsten selber Ort und Adresse.
Das Anmeldeverfahren  für Reisen und Feste bleibt bestehen.

Unser  Stammtisch wird weiterhin am 1. Montag im Monat stattfinden. Er soll künftig in den Räumen des
Cinema Kinos an der Warendorfer Straße 45 stattfinden. Sein Verlauf sowie die Monatsdaten stehen als
vorläufiges Programm. Ganz sicher ist uns der neue Ort noch nicht. Wir stehen jedoch in Verhandlung_
Zum Zeitpunkt des Postversandes hatte sich der Kino-Inhaber noch nicht ganz zustimmend geäußert.
Mit der Einladung zur Mitglieder-Versammlung, am 25. Februar 2020, können wir dann mehr mitteilen.
Das heißt, die beiden Stammtische zuvor finden am bekannten Orte statt.

Zur Mitgliederversammlung werden wir Euch auch Satzungsänderungen vorschlagen.
Die zur Zeit gültige Satzung stammt aus dem Jahr 2007. Besonders der § 2, Zweck und Aufgaben des SRM,
sind überholt. Wir konnten und können ihn bis heute nicht voll umfänglich erfüllen.
Ihr werdet diesen Einsichten und Meinungen hoffentlich folgen, dort deshalb Änderungen vorzunehmen.
Teile des § 2 sind unten als Entwurf angeführt. Die Satzung kann unter 0251 2006888 angefordert werden.
Neben dem was der SMS tut haben wir festgestellt, auch um privaten Rat gefragt zu werden.
Soweit wir können und es gewünscht ist, geben wir Rat und Auskünfte.
Helfen mit unseren Möglichkeiten und Mitteln weiter. Dies geschieht in den der Regel telefonisch.
Offenbar führt das Wortteil „..rat“ in unserem Vereinsnamen zum jeweiligen Anlass und Anruf.

Der Vorstand wurde am 30. Januar des Jahres durch Euch gewählt.
Zehn für Euch ehrenamtlich fleißig tätige Frauen und Männer. Der gemeinsame Arbeitsaufwand ist groß.
Die Satzung sieht mehr Vorstands-Mitglieder vor als wir zur Zeit sind.
Wir müssen dort weitere Köpfe und Hände haben! Bedenkt Euch, macht mit. Dann wird es allen guttun.
Nicht immer spürbar oder einschneidend hat es im Veranstaltungsjahr Pannen gegeben.
Der gesamte Vorstand war, auch wohl erfolgreich bemüht, diese zu beheben. Für Euere Hilfe dabei sowie
Euer Verständnis bedanken wir uns gern.

Nun nahen die Feste. Am 8. Januar starten wir in unseren gemeinsamen Jahreskalender.
Nehmt teil. Macht mit. Macht uns die Freude. Wir sind für Euch da. Genießt und habt Spaß.

Der gesamte Vorstand wünscht Euch ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes, auch gemeinsames Jahr 2020.

Edith Bußmann, Wolfgang Fels, Christa Ffiemel, Jutta Hammes, Helga Hauer, Ulrike Müller,
Heinz-Peter Pascher, Karl-Heinz Schräder, Brigitte Seckler, , Manfred Stegmann.

Entwurf und Auszug aus dem künftigem § 2 der Satzung: Zweck und Aufgaben des SRM
Er sieht sich als Gestalter und Vermittler gemeinsamer Freizeit. Nicht allein für seine Mitgliedschaft.
Er erteilt Rat soweit ihm dies zusteht und dies gewollt ist.
Er fördert und beteiligt sich am Beleben:
– von Partnerschaften zwischen den Generationen.
– wahrhafter Solidarität zwischen Einwohner*innen der Stadt Münster und darüber hinaus.
– der Teilnahme und Teilhabe älterer Einwohner am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben.

Seniorenrat auf Mahnwachen vor dem Rathaus

Nur einige Tage vor seiner ersten Teilnahme an der Mahnwache vor dem Rathaus war klar. Der Seniorenrat unterstützt die jungen Menschen in ihren öffentlichen Protesten gegen die fortwährende Beschädigung unseres Planeten. Mehr als fünf Mitglieder*innen des Gesamtvorstandes beteiligten sich direkt und sofort daran. Mit Transparenten und der wiederholten Aufschrift „Senioren für Zukunft“ sowie „Seniors For Future“ trat man der skandierenden Jugend hinzu. Dort waren wir sofort sehr willkommen. Viel Zustimmung gab es zudem durch Passantinnen und Passanten. Kleine Toninterviews und Fotos in Medien dokumentierten die richtige Entscheidung.

Am vergangenen Freitag (12.4., siehe Foto) erhöhte der Seniorenrat seine Präsenz deutlich. Fast frostige Temperaturen durchkühlten alle Standhaften. Auch jene, die sich uns freiwillig angeschlossen hatten. Die gesamte Mahnwache wurde von den vom Domplatz strömenden Abiturientinnen und Abiturienten mit großen Gesten zusätzlich gefeiert. Viele, viele Menschen auf dem Prinzipalmarkt blieben zustimmend und voller Teilnahme stehen. Ein Polizeikommissar mahnte uns Seniorinnen und Senioren doch gar, Disziplin zu halten und unsere Mahnwache nicht ausufern zu lassen. „Sonst müssten wir wohl allein für sie eine Hundertschaft mit Wasserwerfern einsetzen“. Dabei zwinkerte er aber schalkhaft mit den Augen. Wir sind weiterhin motiviert munter und werden am 26. April, 10 Uhr wieder dabei sein.

sdr

15.04.2019

Karl-Heinz Schräder

Viel Zustimmung für den Seniorenrat

Am Mittwoch, 28.3.2019, tagte der erste „Runde Tisch“ des Jahres im Stadtweinhaus.

Der „Runde Tisch“ ist eine Vereinigung und Versammlung von zzt 34 münsterischen Organisationen und Vereinen mit dort verbundenen, eigenständigen Gliederungen für Seniorinnen und Senioren. Etwa 30 ihrer Vertreterinnen und Vertreter waren versammelt.

Der lebhafte und interessante Morgen wurde geprägt von Vorträgen und Berichten. Themen: Ältere Menschen im Straßenverkehr. Helmpflicht fürs Radfahren. Die moderne Welt der Computer, Smartphones, Handys, Apps und Co. Im Verlauf des Morgens entstanden konkrete Vorschläge, auch zum Mitnehmen. Auch kontroverse Meinungen entstanden. Etwa aus der Frage, sollen sich Seniorinnen und Senioren aktuell an den Aufrufen und Demos junger Menschen für „ihre Zukunft“ beteiligen. Mit großer Mehrheit wurde dabei dem Vorschlag und den Aktionen des Seniorenrat Münster e.V. zugestimmt, dies zu tun. Um dieses Votum auch umgehend an die Mitglieder des „Runden Tisches“ weiterzugeben, hat der Seniorenrat diesen dringend gebeten, das Veranstaltungs-Protokoll so rasch als möglich entsprechend zu verfassen und an seine Mitglieder zu versenden.

Weiterhin wies der Seniorenrat darauf hin, dass es gemäß § 24 der Gemeinde Ordnung NRW einen Antrag an den Rat der Stadt geben sollte. Sein Inhalt: Entbinden sich Seniorinnen/Senioren von ihren Führerscheinen und geben das Autofahren auf, sollen diese ein Jahr kostenloses Fahren in münsterischen Bussen als Anerkennung geschenkt bekommen. Eine Entscheidung darüber obliegt allein dem Rat. Was der Aufsichtsrat der Münsteraner Busbetriebe dazu sagen würde, ist offen. Es bleibt zu beobachten, ob ein Antrag gestellt wird.

Seniorenrat Münster e.V.

Karl-Heinz Schräder

2. Halbjahr 2019

Ein Nachmittag in Borgholzhhausen

Mitglieder des Seniorenrates und einige Gäste fuhren am 14.10.2019 nach Borgholzhausen, um die Lebkuchenfabrik H. Schulze zu besuchen. Die Fahrt mit einem Bus der Firma Schüttpelz begann pünktlich um 12:00 Uhr. Bei bestem Wetter und angenehmen Gesprächen fuhren wir gemütlich dem Ziel entgegen. Angekommen, wurden wir von einem Mitarbeiter der Firma Schulze empfangen. Ausgestattet mit einer Mütze durften wir in die Räume der Fabrik. Dort wurde uns von der Herstellung des Teiges bis zur Verpackung der Lebkuchen alles gezeigt und erläutert. Auch eine Verkostung der Produkte war möglich. Besonders interessant war es zu sehen, wie manuell die Lebkuchenherzen verziert wurden. Anschließend wurde uns im Café Schulze ein riesiges Stück Kuchen mit Café oder wahlweise Tee serviert. Es bestand die Möglichkeit, im Café Lebkuchen einzukaufen. Der schöne Nachmittag, der viel zu schnell verging, endete mit einer gemütlichen Heimreise.

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25. September 2019

Ort: Gronau, rock’n’popmuseum

… ein Tag, ein Ort voller Erwartungen, Erinnerungen, Gesprächsstoff des „weißt du noch“. Dem Ort geht für weit mehr als 30 Passagiere etwas Besonderes voraus. Nahe Münster, leicht zu erreichen, neugestaltet. Was erwartet uns? Was erleben wir? Wie gehen wir davon? So oder ähnlich beladen mit lebhaften Fragen rollt der Bus des Seniorenrats ans Ziel.

Adresse: Udo-Lindenberg-Platz 1. Die große Gruppe war dort um nach 10 nicht allein eingetroffen.

Etwas Aufenthalt im Foyer. Sodann die technische Ausstattung der besonderen Art. Neu, unabdingbar, spannend, voller Eifer im rock’n’popTempel. Besonders deshalb. Der Kopfhörer führte uns per Mini-GPS durch die Wandelhalle der älteren und neuen Musikstile der Vor-’50iger bis ’90iger Jahre. Armstrong, Sinatra, Elvis, die Pilzköpfe, Freddie Mercury + Queen, die Stones, die niederländischen Tidemanns, David Bowie, The Who, Madonna, Ton, Steine, Scherben, Die toten Hosen, Little Richard. All diese und mehr sehen und hören. Ein fast 2-stündiges-Ereignis. Man mag nicht aufhören, den Raum zu verlassen. Dazu originale Dokumente, Kostüme, Instrumente, Erläuterungen, Rock und Pop in bester Klangqualität. Sehr gelungen und empfehlenswert. Mittag und Nachmittag der recht begeisterten Reisenden klangen aus in Restaurant und Garten am Dreiländersee.

K-H Schräder

Eine wahre Geschichte zum schmunzeln und freuen.

Sie geschah gestern und vorgestern. Vorgestern war klar, wir würden nicht auf dem Prinzipalmarkt auflaufen. Deshalb meine @ zuvor.

Nun hatte es sich für mich ergeben, Wolfgang Fels abends anzurufen. Dabei ließ er mich wissen, „morgen findet der Runde Tisch“ statt. Wir hatten dazu weder @- noch Briefeinladung bekommen. War deshalb noch rasch im Büro, um mir dies zu bestätigen. Darüber hinaus hatte ich mich aus besonderen Gründen darauf vorbereitet. Somit hatte ich Freitag Morgen auch unser bekanntes „Seniors For Future“-A4-Plakat dabei. An der Tür zum Stadt-Weinhaus endete mein Eintrittsversuch. Sie war verschlossen. Auch Klingeln half nicht. Nun drehe ich mich auf der Stufe um. Wer steht dort? Jutta Hammes, die mich bemerkt hatte und auch ohne uns an der Demo teilgenommen hätte. Nun entschließen wir uns zum Runden Tisch zu eilen. Auf weiten Umwegen erreichen wir den Sitzungssaal. Uns wird vom Hausmeister gesagt: den gibt’s heute nicht. Wir verlassen das Haus, treffen Wolfgang Fels und stellen fest, der Runde Tisch findet im November statt. Der Entschluss liegt nahe, nun doch an der Demo teilzunehmen. Wolfgang geht ins Stadthaus, um weitere Kopien vom o.g. Plakat zu machen. So stehe wir dann um vor 10 auf den Steinen dort, wo einst Onkel Willi schrammelte. Nun können wir 3 Plakate zum Erwachen vor uns halten. Wir werden viel beachtet. Daumen hoch, „Prima!“, Spontanfotos von uns vieren, „ihr auch?“, freudig begrüßt von Passanten und Bekannten.. Dies eineinhalb Stunden lang.Es kam in zwei Fällen sogar dazu, die von mir mitgeführten Flyer zwecks mögl. Mitgliedschaft auszureichen. Nun werdet ihr fragen „4“? Wie stets hatte Jutta ihren Hund dabei. Ein weiterer Blickfang für uns. Jutta verfrachtet ihn dann in eine ausreichend große Tasche, die sie über den Schultern trägt. Nun ließ es sich an, dass eine unserer Rathaussäulen eine hakenartige Steinmetzarbeit aufweist. Dort habe wir den Hund samt Tasche aufgehängt. Ca. 35 Minuten lang. Kein Jaulen oder Zetern seinerseits. Er fühlte sich offenbar wohl. Wir waren etwas entlastet. Die Leute staunten. Und wir warteten weiterhin auf Onkel-Willi’s Kleinkunstbühne stehend auf den Start der Demo. Wie die Zeitungen heute schreiben, sollen es 20.000 gewesen sein.Man hat uns wohl nicht mitgezählt. Nun sind es m.E. 20.004. Unsere Standzeit haben wir dann anschließend im „perfet“ bei Karstadt ausklingen lassen. Wie ich meine. Insgesamt eine besondere „Werbe- und Öffentlichkeits-Arbeit“ aus wundersamen Zufällen entstanden.

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Nun noch 2 Fotos zum Beweis

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E-Roller über Münster!?

Unter diesem Titel bot der Seniorenrat am 9.9. eine Podiums-Diskussion an. Eine beträchtliche Zahl Münsteraner*innen nahm interessiert und erfreulich diskussionsfreudig teil. Auch Fragen zum eigenen, bei Betrachtung auch fremdem Verhalten entstanden aufmerksam und rasch. Dies besonders, nachdem sich das Podium vorgestellt hatten. Dies waren die eingeladenen Herren Volmer (Polizeipräsidium Münster), Becker (VerkehrsWacht Münster), Metzler (ADFC Münster). Nach Darstellung ihrer Meinungsbilder, Aufgaben, zum E-Roller, zum Pedelec, zur Situation in Münster hielt das Publikum mit seinen Meinungen nicht hinterm Berg.

Welche Möglichkeiten weiterer Regulierungen, Fahrsicherheit, Pflichten, Rechtsauffassungen, Haftungen und Haftungsverfolgungen bei Verkehrsflucht, Aufklärung, Überprüfung dieser Verkehrsmittel auf ihre Sicherheit schienen bei Fragen, Antworten und der dazugehörigen Diskussion nicht zu enden. Ruhig und besonders aufmerksam wurde es, als erneut das Pedelecbetrachtet wurde. Hier gab es vom Podium umfassende und gehörte Ratschläge zur Rahmengröße und Ausstattung, seine Verwendung in den Geschwindigkeitsstufen. Das Fahren in Gruppen, Parken Zuhaus, das Für und Wider hinsichtlich Gesundheit und Fahrfreude, Üben und Probieren unter Anleitung. Die drei Teilnehmer boten umfängliche Hilfen an. In Schulen, an der Uni, jedoch auchim Privaten. Von besonderem Interesse war vor und nach dem Podium das Reaktionstest-Gerätder Verkehrswacht. Dabei ging es sogar um 10tel Sekunden. Seniorinnen und Senioren waren beeindruckt.

Podium und Bericht

Karl-Heinz Schräder

Beratungen, Schulungen, sonstige Angebote:

ADFC Münster: Herr Metzler, Tel. 28909280 radfahrschule@adfc-ms.de

Verkehrswacht Münster: Herr Becker, Tel. 025012685354 info@verkehrswacht-muester.de

Polizeipräsidium, Herr Volmer, 2751528

Historische Städte zum Staunen

Goslar, Wernigerode, Quedlinburg, Halberstadt, Hildesheim. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Reisegesellschaft des Seniorenrates Münster geriet ins Staunen über die vielen, bisher auch unbekannten Besonderheiten, wie Historie, Ereignisse, Gebäude, Straßen, Quartiere, ihre Renovierung, Restaurierung, ihren gelungenen Städtebau, besonders nach dem Mauerfall. Dort, wo man war und erleben konnte, steht es, auch und besonders durch den „Soli“, gewiss zum Guten. Die Orte sind allesamt sympathisch, machen Freude sie zu erleben und zu verweilen. Geleitete Führungen waren auch in der Nachbetrachtung voller Erlebnisse und Eindrücke mit Erinnerungserfolg. Selbst der Brocken, von Wernigerode aus mit der Dampflok zu erreichen, ließ diesmal Weitsicht und auskömmliche Wärme zu. Die Busreise, 4 Tage und zweiunddreißig Erfreute.

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Wie kann die Arzneimitteltherapie im Alter verbessert werden?

 Zu diesem bedeutenden Thema hatte der Seniorenrat am 24. Juli 2019Herrn Professor Dr. Georg Hempel von der Uni Münster eingeladen.

Sein aufschlussreiches Fazit war. – Der ältere Mensch sollte auf Dauer eine Apotheke seines Vertrauens haben. Zumal dort digital sämtliche Angaben zu Medikamenten sowie allen weiteren Angebote für die persönliche Gesundheit und das Wohlbefinden vorliegen. Besonders jene Apotheken der Apothekerkammer Westfalen-Lippe sind eventuell zu wählen, welche sich nach dem „Apo AMTS Modell“ qualifiziert haben und das „AMTS-qualifizierte Apotheke“ in ihren Schaufenstern öffentlich machen. Hier können deshalb ausführliche Beratungen über Wechselwirkungen und Risiken der aktuell verschriebenen und eingenommenen Medikamente vereinbart werden. Zunächst ist jedoch nach den Kosten für die Beratungen zu fragen. Wer diese im Einzellfall übernehmen wird, ist abzuwarten.

Die Risiken und Nebenwirkungen des persönlichen Medikamentenbedarfs werden individuell festgestellt, beschrieben, und es wird ggf. geraten, umzustellen. Das gilt besonders dann, wenn zum Zeitpunkt der Beratung mehr als 5 Medikamente ärztlich verordnet sind.

Der Anteil älterer Menschen an der Gesamtbevölkerung in Deutschland beträgt ca 28 %. Hierauf entfallen 54 % des gesamten abgerechneten Arzneimittelmarkts. Statistisch nimmt man an, dass etwa 20 Tsd Menschen durch Arzneimittel sterben. Medikamente wirken mit zunehmendem Alter vermehrt anders. Ihre Verteilung sowie ihr Abbau ändern sich. Die Wirkstoffe sammeln sich an diversen Stellen des Körpers, belasten besonders Leber und Nieren. Erhebliche Risiken, wie Verwirrtheit, Sturzgefahren und andere unliebsame Reaktionen können die Folgen sein.

Seine Empfehlung: fundierte, umfassende Beratung einholen. Da könnte man bei qualifizierten Apotheken recht sicher sein.

1. Halbjahr 1919

Die erste Tagesreise 2019 ging nach Xanten am Niederrhein

Mit fast 50 Mitglieder*innen und Gästen unseres Vereins wurde Xanten gegen 10 Uhr erreicht. Für den Verlauf des Tages waren eine Stadtführung, das Mittagessen nahe der Rheinfähre Bislich sowie die Besichtigung mit der dazugehöriger Führung durch den Archäologischen-Park des Landschaftsverbandes Rheinland (LWR). Interessantes Wissen wurde uns während der Stadtführung vermittelt. Xanten, so die Darstellung, war zur Zeit der Römer keine Stadt, sondern das Heerlager mehrerer dort länger stationierter großer Elite-Einheiten. Vom sog. Fürstenberg bis hinein in die heutige Stadt erstreckte sich ihr ständiger Aufenthalt. Kaiserlich ausgezeichnet mit „Colonia“. Das führte allmählich zur Ansiedelung von Handel, Handwerk und Gewerbe. Wohlstand entstand zu der Zeit. In der weiter wechselvollen Geschichte setzte sich die Besiedelung, erste Bauten entstanden auch auf Märtyrergräbern des heutigen Doms. Wegen seiner lang andauernden Bauentwicklung und Größe zwar Dom genannt, obwohl Xanten nie Bischofstadt war. Aber Napoleon und Churchill, dieser am 24. März 1945 zur Besichtigung der Truppen links des Rheins nach dessen Überquerung, haben in Xanten angehalten und im Hotel van Bebber getagt und genächtigt.

Seit dem etwa Mitte des 17 Jh gibt es in Xanten mehrere öffentliche Trinkwasser- und Feuerlösch-Brunnen. Sie werden durch Genossenschaften bist heute unterhalten. Wurden später jedoch durch die öffentliche Trinkwasser-Versorgung ersetzt. Xanten war durch Mauern und Türme wehrhaft. Manches wurde im Laufe der Jahre abgerissen und als Baumaterial, nicht nur in Xanten, wiederverwendet. Sehenswert und historisch Wertvolles blieb erhalten. Als Beispiele gelten ein Gefängnis, heute Hotel, und die heute so benannte, und intakte Kriemhilds-Mühle. Es geht die Vermutung, Siegfried und seine Sagen hätten sich auch in Xanten begeben. Eine gussgefertigte Tafel aus dem Jahr 2000 zeigt plastisch anschaulich den Verlauf von Tarnung, Betrug und Tod aus der Siegfried-Sage. Am Ufer des befahrenen Rheins wurde in der Gaststätte „Zur Rheinfähre“ getafelt.

Weite Strecken führten im Archäologischen Park zu erläuternden Gelände-Schaubildern, ins zzt nicht mehr genutzte Amphitheater sowie zu den nachgebauten Bädern und Themen der damaligen, kaiserlichen Zeit der Römer. Örtlich „Colonia Ulpia Trainana“ genannt. Zahlreiche Gebäude, mit der Architektur aus damaliger Zeit, zeigen Werkstätten, Läden und Unterkünfte von Handwerkern, etwa eines Schuhmachers. Unter freier Zeit-Verfügung wurden sodann noch das Innere von Dom und Innenstadt besichtigt. Die Busreise heim war kurzweilig und durch mündliche Beiträge recht interessant.

2. Halbjahr 2018

Adventsfeier im Gesundheitshaus

Helmut Münster-Nadel

Mehr als 60 Vereinsmitglieder fanden sich zu unserer Adventsfeier am 12. Dezember ein. Es war ein harmonischer, stimmungsvoller Nachmittag, zu dem auch einige Mitglieder mit Gedichten und Geschichten beitrugen. Nach Kaffee und Kuchen und anregenden Gesprächen wurde aber nicht nur zugehört, sondern auch gesungen. Helmut Tewocht stimmte die Lieder an, für die musikalische Untermalung sorgte Werner Rabeneck mit seinem Akkordeon. Zum Schluss verabschiedete sich der erste Vorsitzende bei allen Anwesenden, denn dies war nun die letzte Veranstaltung in seiner langjährigen Amtszeit, die mit den Neuwahlen am 30. Januar endet.

Halbtagesfahrt zur Glockenstadt Gescher

40 Mitglieder und Gäste besuchten die Glockenstadt Gescher. Ziel war das Westfälische Glockenmuseum. Bei einem Rundgang im Rahmen einer Führung, wurde uns die fast 900 Jahre westfälische Glockengeschichte erläutert. Dabei werden Glocken in verschiedenen Größen angeschlagen und zum Klingen gebracht. Wir lernten das Klangphänomen und Musikinstrument „Glocke“ auf überraschende Weise kennen. Dass aber Glockentöne nicht nur gehört, sondern auch gesehen und gefühlt werden können, in Form der Wasserglocke, war eine ganz neue Erkenntnis. Außerdem wurde die Entstehung einer Glocke von der Berechnung und Zeichnung bis zum Guss in der Glockengrube deutlich. Lehmformen, Werkzeuge und Schablonen geben Einblicke in die Arbeitswelt einer Glockengießerei. 40 Mitarbeiter(innen) setzen die Tradition fort. Im Anschluss daran stärkten wir uns im Restaurant Damm in gemütlicher Runde bei Kaffee und Kuchen und jeder äußerte sich auf der Rückreise begeistert über den schönen Ausflug.

 Zauber der Toskana: Kunst, Kultur, Natur

Peter Externest nahm uns am 7. November mit auf eine phantastische Reise durch vier Städte in der Toskana. Auf unterhaltsame Weise berichtete er über die Vergangenheit der historisch bedeutsamen Orte und zeigte uns Gebäude, Plätze und Kunstwerke, überwiegend aus der Renaissance. So lernten wir ausgiebig die Geschichte der Geschlechtertürme von San Gimignano kennen, staunten über Bilder und Skulpturen in den Uffizien in Florenz und die „schönste Kuppel der Welt“, die den Dom dort krönt. Wir erfreuten uns an wunderbaren Bildern aus Siena und erfuhren Details über die Contraden und den Palio, das rasante Pferderennen auf der Piazza mitten im Zentrum. Zum Schluss zeigte Peter Externest uns nicht nur den schiefen Turm und das riesige Baptisterium von Pisa, wir konnten sogar der grandiosen Akustik in dieser weltgrößten Taufkirche lauschen. Es war ein sehr anregender Nachmittag, Peter Externest sei Dank!