SeHT-NRW

17. 05. 2007

Neuer Vorstand bei SeHT Nordrhein-Westfalen

Abgelegt unter: Archiv — SeHT @ 00:01

Im Rahmen der Mitgliederversammlung am 05.05.2007 standen auch Neuwahlen des Vorstandes an.
Nach fast 10 Jahren verdienstvoller Tätigkeit schied der Vorsitzende der Landesvereinigung Herr Jestädt aus dem Amt.
Seine Nachfolge trat seine bisherige erste Stellvertreterin Frau Pelz-Brambrink an. Ihre Funktion übernahm Herr Schleuß. Als zweiter Stellvertreter wurde Herr Thombansen wiedergewählt.
Ebenfalls neu im Vorstand der Landesvereinigung ist die Schriftführerin Frau Nolte, bisher bereits Mitarbeiterin der Geschäftsstelle der Stadtvereinigung Münster. Auch der bisherige Kassenwart Herr Luther wurde für eine weitere Amtsperiode in seinem Amt bestätigt.
Frau Pinke, Frau Schleuß, Herr Dr. Duscheck, Frau Mund und Herr Winkelnkemper wurden als Beisitzer bestimmt.

Am Samstag, 26. 05.2007 trifft der neue Vorstand sich zum lockeren Gespräch im Cafe Alex, Münster, und die konstituierende Sitzung ist für den 12.06.2007 , um 20.00 Uhr in der Geschäftsstelle, Dechaneistr.14 in 48145 Münster anberaumt.

07. 05. 2007

Erfolgreiche Fachtagung von SeHT NW e.V.

Abgelegt unter: Allgemein — SeHT @ 20:35

Der Verein SeHT „Selbständigkeits – Hilfe  bei Teilleistungsschwächen e.V.” hielt am Samstag, dem 5. Mai 07 im Marienhaus am St. Franziskus-Krankenhaus, Münster eine erfolgreiche Jahrestagung der Landesvereinigung Nordrhein-Westfalen ab.
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Thema:“ Kinder, Jugendliche  und Erwachsene mit Teilleistungsschwächen, ADHS, Hochbegabung, Asperger-Syndrom“.
Der Vorsitzende der Landesvereinigung  Karl-Heinz  Jestädt konnte nach Verlesung  eines Grußworts des Herrn Regierungspräsidenten Dr. Twenhöven als Schirmherrn unter den Anwesenden den Bundesvorsitzenden Herrn Dr. Walter Herrmann und Frau Waltraud Polenz aus dem Bundesvorstand, und über 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrüßen: Eltern, betroffene Junge Erwachsene, aber auch Erzieher und Lehrer, Schulberater, Studenten der Sozialpädagogik und Politiker sprachen über Strukturierungshilfen im Alltag.

Neue Therapie-Ansätze fordern, Eltern als Experten zu beachten, sowie von Umwelt, Schule und Berufswelt,  sich verstärkt an Schwächen wie auch den Stärken von Betroffenen anzupassen.
In seinem Vortrag gab Herr Dr. Spitczok von Brisinski  von der Rheinischen Klinik Viersen, Hinweise für Therapie und Pädagogik  aus Diagnosekriterien: Neben außergewöhnlichen Begabungen zeigten Hochbegabte z.B. außergewöhnliche Zurückhaltungen,  Schwächen im Sozialkontakt. Nach dem Konzept seiner Klinik werde gezielt, aber stationär nur kurz gearbeitet, dann werden Empfehlungen an die Eltern gegeben, z.B. für außerschulische  Kontakte u. a. in (Sport-)Vereinen  zu sorgen.

(In Münster gibt es von SeHT umfangreiche Programme mit professioneller Hilfe in kleinen Gruppen !)

Frau Prof. Dr. phil. Annette Schröder, Landau, sprach in ihrem Vortrag  über Pädagogische  Hilfeansätze für „ Kinder, die aus dem Rahmen fallen“. Die Ursachen für unkontrolliert verlaufende Informationsvermittlungs – schwächen führten zu Störungen im Arbeitsgedächtnis.
Es ist heute noch wissenschaftlich ungeklärt , ob der Grund neurobiologischer Stoffwechselstörungen sind. Zukunftsplanung  müsse in einem „multimodalen Arbeitsansatz“ trainiert werden. D.h.:
Lernen systematisch lernen,
ruhiger Arbeitsplatz ,
verbale Einfachheit im Arbeitsalltag, Verständlichsein, 
weniger Konflikte vorprogrammieren.

In drei Arbeitskreisen, moderiert von Frau Dipl. Sozialpädagogin  Elisabeth Leifheit, beschäftigten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Förderung der Hochbegabten (Leitung  Frau Dr. med. Fischer-Ontrup)
Anregung zu neuen Lernherausforderungen, – genügend Bewegungsmöglichkeiten in der Schule;

Strukturhilfen im Alltag (Leitung Frau Dipl. Pädagogin  und Psychotherapeutin Annette Assmann): Probleme erkennen und zeitig  helfen; Lernen im Alltag;

Bewegtes Lernen mit Teilleistungsschwachen  oder bei Asperger-Syndrom: (Leitung Frau Jutta Gorschlüter, Dipl.-Sozialpädagogin und  Kommunikationsberaterin)
Therapien nicht  24 Stunden, sondern 2x wöchentlich, Schulalltag muss  Lernen in Bewegung ermöglichen (z.B. 3 Sitzplätze im Klassenraum für ein Hochbegabtes Kind mit Aspergersyndrom).

Die Arbeitskreisergebnisse  konnten im Plenum zusammengestellt  vorgetragen werden und wurden lebhaft diskutiert.

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