Unterzeichnung

WILLKOMMEN bei Schulwerkstätten Roxel

Liebe Besucherin, lieber Besucher!

Ich begrüße Sie herzlich auf den Seiten der Schulwerkstätten Roxel.

Während ich Sie einlade, sich mit Hilfe der verschiedenen Rubriken ausführlich über die Schulwerkstätten zu informieren, möchte ich gleichzeitig die Gelegenheit nutzen und unseren Projekt-Partnern danken.
Der Rotary Club Münster-Westfalen hat von Beginn an die Idee der Droste-Hauptschule konstruktiv begleitet und unterstützt uns finanziell wie personell. Die Arbeitsagentur unterstützt uns ebenfalls finanziell. Dem HBZ schließlich danke ich für die Vermittlung des Ausbildungspersonals.

Mit freundlichen Grüßen
Matthias Wienker, Rektor

Dritter Jahrgang in den Schulwerkstätten! Bilder von der Vertragsunterzeichnung am 17.9.2013.

Presse

WN und MZ berichteten am 20.07.2011 über das Projekt der „Schulwerkstätten Münster“, das nach den Sommerferien starten wird:

 

Thomas Schubert (WN) schreibt:

 

"Münster-Roxel - Premiere: In Münster ist das Projekt „Schulwerkstätten“, das im kommenden Unterrichtsjahr an der Droste-Hauptschule gestartet wird, einzigartig. Es verfolgt das engagierte Ziel, Jugendarbeitslosigkeit, die in der heutigen Zeit insbesondere Schüler mit Hauptschulabschluss betrifft, „präventiv zu bekämpfen“. An der Roxeler Schule wird es ab September erstmals zwei Schulwerkstätten geben.
Im Rahmen des Projekts werden die teilnehmenden Schüler des neunten Jahrgangs gezielt und praxisorientiert auf die Arbeitswelt vorbereitet. Das sei von großem Vorteil, zumal Firmen bei Schulabgängern häufig eine „mangelnde Ausbildungsreife“ beklagten, so Hauptschulrektor Matthias Wienker.
20 Schüler können im kommenden Unterrichtsjahr an den Schulwerkstätten teilnehmen: zehn in der Holz-, zehn in der Friseurwerkstatt. Da das Interesse unter den angehenden Neuntklässlern enorm war, mussten die Werkstätten-Teilnehmer nach einem internen Kriterienkatalog ausgewählt werden.
Die Hauptschüler besuchen auf freiwilliger Basis, aber mit der Verpflichtung regelmäßig anwesend zu sein, jeweils drei Stunden pro Woche in ihrer Freizeit die Werkstätten. Dies geschieht über zwei Jahre: im neunten und im zehnten Jahrgang, also als Vorbereitung auf den Schulabgang und den Einstieg in eine Berufsausbildung.
Unter der Anleitung von Ausbildern des Handwerkskammer-Bildungszentrums, Meistern ihres Fachs, werden den Jugendlichen praktische Kenntnisse in den Fachbereichen „Tischlerei“ und „Friseur“ vermittelt. Die Grundausbildung findet im ersten Jahr (Klasse neun) in den Werkstätten statt, die an der Droste-Hauptschule eingerichtet werden. Im zweiten Jahr (Klasse zehn) geht es im Zuge der erweiterten Ausbildung in externe Werkstätten, zum Beispiel ins Handwerkskammer-Bildungszentrum.
Im Zuge des zweijährigen Praktikums, das als „Erstkontakt zum Handwerk“ gedacht ist, können die Schüler Einblicke in den Ablauf betrieblicher Arbeitsprozesse gewinnen und das Basiswissen sowie die Fertigkeiten des jeweiligen Fachbereichs erlernen. Zudem werden sie bei der Suche nach einem Arbeitsplatz unterstützt. Dank der Hilfe des Rotary Clubs Münster-Westfalen wird den Schülern mindestens ein Vorstellungsgespräch garantiert.
Dass die Werkstätten eingerichtet werden können, ist den Rotariern und der Agentur für Arbeit zu verdanken: Sie finanzieren das Projekt, dessen Kosten pro Werkstatt und Schuljahr mit 4200 Euro veranschlagt werden. Der Rotary Club stellt jeder Gruppe darüber hinaus zwei „Paten“ zur Seite, die die Schüler kompetent begleiten, ihnen Tipps und Hilfestellung geben, bei Problemen vermitteln und im Bedarfsfall auch motivierend einwirken. Obendrein bringt der Club natürlich wertvolle Beziehungen ein. Ebenfalls mit im Boot sind beim Projekt die Handwerkskammer und das Handwerkskammer-Bildungszentrum sowie die Kreishandwerkerschaft.
Laut Dr. Thomas Robbers, Vertreter des Rotary Clubs, wollen sich die Rotarier langfristig für die gute Sache engagieren. In den kommenden Jahren sollen an der Droste-Hauptschule bis zu sechs Praxiswerkstätten eingerichtet werden. Dann auch im Metallbau- und Malerhandwerk sowie anderen Sparten.
Furkan Demir, der bei der Premiere des Projekts mitmischt, weiß warum: „Ich werde in meiner beruflichen Zukunft bessere Chancen haben“, ist sich der Achtklässler sicher. "Schulwerkstätten" sollen Schüler fit für den Job machen."