1972 Die Schanze beschließt die Aufgabe der Räume im Hauptbahnhof. Die Schuldenlast

beträgt 30.737,- DM, hervorgerufen durch den Fortfall der Zuschüsse des Kultusministeriums NRW, des Landschaftsverbandes und der Landesbank sowie durch angeblich längere Mißwirtschah des Geschäftsführers, der sich hauptsächlich auf die Leitung des Zimmertheaters konzentriert haben soll. Zur Abdeckung der Schulden soll eine Verkaufsausstellung von gestiheten Arbeiten der Mitglieder stattfinden.

 

1973 Aufgabe der Räume im Bahnhof. Zimmertheater wird Nachmieter der Schanze. Ein

finanzieller Vergleich mit der Schanze wird erreicht. Restschulden werden durch den Verkauf künstleri scher Arbeiten der Mitglieder auf einer Ausstellung im Stadtheater beglichen sowie durch Spenden. Waldow und Westerfrölke stellen in der Galerie im Zimmertheater aus.

 

1974 Die schwerste Krise seit Bestehen der Schanze führt nicht zu ihrer Auflösung.

Die verbleibenden Mitglieder beschließen eine Neuorganisation. Regelmäßige Treffen bei einzelnen Mitgliedern oder in Gaststätten werden durchgeführt.

 

1975 Rolf Busch-Matthiesen bemüht sich um Aktivierung der Schanze. Von 43

Mitgliedern sind 31 am Fortbestehen der Schanze interessiert. Er wird zum Kanzler gewählt. Schanze präsentiert im Juni eine große Ausstellung im Lichthof des Landeshauses Ausstellung B. Peppinghege auf Burg Vischering

 

1976 Mitgliederausstellung im Ratbaus Ibbenbüren Mitgliederausstellung im Ratbaus

Warendorf Jahresausstellung im Foyer des Landeshauses Die Schanze erhält wieder die Möglichkeit, ständig Mitglieder und Gäste zu präsentieren, an der Nordwand des Foyers der Städtischen Bühnen Münster.

 

1977 Mitgliederausstellung in der städtischen Galerie Rheda-Wiedenbrück, Ausstellung

im Rathaus Emsdetten, Döbrich Gedächtnisausstellung, Deutsche Bank, Münster, und Schillergymnasium

 

1978 Aufnahme junger Mitglieder Weihnachtsausstellung im Bürgersaal des Rathauses

 

1979 Mitgliederausstellung der Schanze in Osnabrück Werkstattpräsentationen junger

Mitglieder (B. Böckmann, R. Jancak, K. Ebert)

 

1980 Die Satzung von 1953 wird überarbeitet, den Bedürfnissen der Schanze

zugeschnitten und 1980 verabschiedet. Ausstellung im Drostenhof, Münster-Wolbeck (Außenstelle des Landesmuseums}, mit Arbeiten von Hölscher, Wedewer, v. Merveldt Schanze erholt sich wieder und zeigt zum 60jährigen Bestehen eine Fülle von Aktivitäten. Ausstellungen: Werke verstorbener Mitglieder im Drostenhof/Wolbeck mit Arbeiten von Bröker, Busch, Graff, Hase, Hölscher, Kissenkötter, Miesch, von Ponickau, Röhr, Werth, Wieschebrink.Mitgliederausstellung im RathaussaalF Förderpreisausstellung in der Stadtsparkasse (der Preis wird von der Stadtsparkasse gestiftet), Preisträger: Ulrich Möckel 2.000,- DM, Antonia Audick 1.000,- DM,Die Silbermedaille der Stadt Münster für langjährige Mitgliedschaft in der Schanze erhielten:Hans Ostermann, Franz Klopietz, Bert Hartwig, Josef Dürselen, Paul Hülsmann,60 Jahre Schanze, Ausstellung im Falkenhof Rheine,Junge Mitglieder im Atelier Dornhege (B. Böckmann, R. M. Jancak, K. Ebert, B. Sprute, H. G. Dornhege)

1990 Von 1990 bis 1994 ist Florenz Busch Kanzler der Schanze und holt viele neue Künstler in die Schanze

Er gibt aus Altergründen sein Amt ab an Klaus Ebert. Dieser weitet die Ausstellungstätigkeit und die Kontakte nach den Niederlanden, speziell Enschede aus und führt die Schanze glanzvolle 10 Jahre.In diese Zeit fallen Kontakte nach Norwegen, Thüringen und vor allem nach Enschede.

2000 Von 2000 - 2003 wird Willi Landsknecht Kanzler der Schanze ihm gelingt der Anschluß der

Schanze an die aktuellen Kunstströmungen und die Einbeziehung der Neuen Medien, darüber hinaus ein breiter Gedanken und Ausstellungsaustausch von den Niederlanden bis Petersburg

2003 tritt Landsknecht zurück und Klaus Ebert wird wieder Kanzler, gibt aber sein Amt aus gesundheitlichen Gründen wieder auf.

Am 7.11. 2003 wird Klaus Tesching, Kanzler. Kaus Ebert verstirbt am 3.12.2003