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editiert von Udo Weiße, SCHANZE e.V. Münster


Erwin-Josef Speckmann, Matthias Zölle

>Last Exit Kunst- Künstler der Schanze reden über ihre Kunst <

Vorleseungsverzeichnis der WW'U, Münster , WS 2010/11 > PDF Version

Datum | Künstler | Thema

13.10.2010 Speckmann, Zölle, Grohmann, Hassels, Przgoda, Rosendahl, Weiße, Einführung

20.10.2010 Zölle Photographie: Bewegte Vergänglichkeit im Tanz

27.10.2010 Hassels Tagebuch-Bilder-Kollagen

03.11.2010 Weiße Foto + Grafik

10.11.2010 Grohmann Mail - Art

17.11.2010 Rosendahl Skulptur: Anthropometrie

24.11.2010 Weiße Foto + Gold, Rot, Silber

01.12.2010 Speckmann Extrakte Malerei

08.12.2010 Zölle Photographie: Mensch und Moment décisif

 

15.12.2010 Przygoda Malerei: Motivation und Praxis

12.01.2011 Przygoda Malerei im Prozess

19.01.2011 Hassels Tagebuch-Bilder-Musik

26.01.2011 Rosendahl Skulptur: Kunst am Bau

02.02.2011 Speckmann Extrakte Skulptur und Video



Das Thema dieser Seiten wird die Aufarbeitung der Verflechtungen der SCHANZE mit Münster sein.

Geplant: Ausstellungen: Malerei, Grafik, Foto, Dreidimensionales

Geplant: 12 Termine im Laufe der nächsten 12 Monate - die Ziellinie, 4 Ausstellungen! Wir rekultivieren das Gespräch in 12 Stationen und gewinnen einen neuen Blick auf die Stadt, auf uns, die auf das 175fache gewachsene Stadt - in den vergangenen rund 200 Jahren.


Aktueller Termin: zur Zeit offen

  

Synonym Eins - Das ORAKEL

Ein Projekt von und mit der Schanze - am Start. Tagträume, Visionen kombiniert mit Wahrnehmungen aller Art und einem Blick in das Orakel: Erkenne Dich selbst - das alles verpflichtete uns zum Handeln.

Den Bestand zu wahren, 90Jahre im Rückblick -dazu trete ich an, mit der bewährten SCHANZE.

Das ist aber auch Erfahrung und Erinnerung pur. Münster, das Münsterland, Sommer- und Winterbilder. „Darf's auch ein bisschen mehr sein?" So hieß es früher, als alles eingewogen werden musste. - Das alles macht uns niemand streitig und es ist ein Fundament, sogar ein Anziehungspunkt für die, welche wir einladen. Eine Basis, die Entwicklungen in jeder künstlerischen Ausrichtung offen hält, vorausgesetzt, der Stadt ist daran gelegen, dass sie selbst sich in Richtung Leipzig, Landon, Paris, New York entwickelt. Ihre Wertschätzung für die Schanze lag früher sehr hoch. Wir bemühen uns um Anschluss!

Was die künstlerische Verarbeitung von Nachkriegsrodungen „Abräumungen" - amerikanischer Schule - Veränderungen von Münster-Stadt und -Land betrifft, wird die Schanze, falls ihr die Entwicklungen nahe gehen, so wie frühere Künstler, sich auch um ihre Stadt bemühen, so zeitgenössisch sein, wie die Stadt durch ihr Tun.

Orakel! Zu jeder Ausstellung einen weiteren Prototyp!? Synonyme.

Die Schnittstelle bemüht sich, Schritt zu halten! Ein neuer Freundeskreis ist das erklärte Ziel. Die Künstler der Schanze, Designer, Maler, Fotografen, Bildhauer, Verbalisten u. a. trauen sich zu, Maßgeschneidertes dazu zu fertigen.

Synonym Eins zeigt, wo Bedarf besteht. Ein Blick genügt - und Sie haben gewonnen - Einblick in das Spiel der Kräfte, in Münster, in der Schanze, in der Szene, zu der auch wir gehören.


17. Dez. 2008 , 14:30 Uhr ,Gymnasium Paulinum, Münster

Einladung zum Gespräch : Schnittstelle09 / Weg und Ziel

Das Thema: der Künstler und Lehrer Homoet am Paulinum, Ein Gespräch über eine Ausstellung von Homoets Arbeiten zusammen mit dem Paulinum und anderen gemeinsamen Aktivitäten.

Das Projekt: „Fränzchen Homoet", seine Kunst, Hinterlassenschaft - sein Schüler E.-J.S., Prof. Dr. Erwin-Josef Speckmann Em. ( Mitgleid der Schanze ), dazu Herr Direktor Dr. Grave, der Kunstlehrerin Frau Sandhäger, Frau Lohaus, Musik, Herrn Anczykowski, Medien.

Für die Schanze, Klaus Tesching, Kanzler, Stefan Rosendahl, Bildhauer, Udo Weiße, der, dem die Schanze schon 1943 - ohne davon zu ahnen -unter die Haut ging.

Wir sind die Viertälteste Künstlergruppe in Deutschland - nähern uns ehrfurchtsvoll der Ältesten an - wir erinnern: war da nicht etwas, Karl der Große und so? Zeitgenössische Darstellung von da unten? Das leere Tegernseeer Tal. Ein gewaltiger Bau, quadratisch, mit zwei mächtigen Türmen - Kloster mit Basilika, Tegernsee - aus der Mitte des 8. Jahrhunderts! -

Die 10-14 Jährigen von vier münsterischen Gymnasien und Oberschulen wurden am 03.August 1943, des drohenden Bombenkrieges wegen an den Tegernsee verfrachtet. Dort lernten wir Ihn kennen. Fränzchen Homoet. Wir: die Schüler von vier Schulen! Möglicherweise waren es 16 Anlauf stellen in Tegernsee, Rottach und Rottach-Egern, im wahrsten Sinne des Wortes.

Münster, gegründet 793.

Kloster Tegernsee, gegründet Mitte des 8. Jahrhunderts

Das Paulinum, gegründet 793

Karl der Große als Gründer, Hier und Da. Wir vernetzen Hier, s.o. Wir vernetzen Da, in Planung. Ein Netzwerk aus Kunst, Zeit, Historie, Prof. Speckmann. Zeitnaher, jünger, zeitgenössisch - die Schülerinnen und Schüler mit ihrer Lehrerin für Kunst und Design, Frau Sandhäger. Mit Herrn Prof.Speckmann im Bunde. So ist es von mir gedacht. - Die ethnische Vielfalt im Paulinum, Programm. Die Stadt Münster - dazu Herrn Prof. Speckmanns thematische Wünsche und Vorgaben, in Absprache mit... Immer aber als Teil dieser Stadt auch, in welcher wir seit 90 Jahren existieren.

- Periphere Ergänzungen können beleben. - Ein Pressetermin mit diesem Papier als Vorgabe, noch vor den Ferien !?

Ausstellungsmöglichkeiten in der Schule und im Schulhof.

Auch ich lernte F.H. 1943, fern der Heimat und mitten im Krieg, kennen. Einen Akzent zu dem Komplex trage ich deshalb gerne bei.

Udo Weiße

 


Termin: 24. Nov. 2008 , 20:00 Uhr ,Theatercafe

Einladung zum Gespräch : Schnittstelle09 / Weg und Ziel

Das Thema: Kunst, Künstler, Arbeits- und Wirkungsstätten in Münster,

einerseits, als Kontrapunkt, aufgrund von Presseartikeln von Münster:

 

- Sind wir “schräge Ecken" ?

- Waren oder sind wir ein Schatz in Westfalen?

- Müssen, wollen wir “wachgeküsst³ werden?

 

James Thurber ­hätte auch da vielleicht pauschal geantwortet:³Rette sich wer kann!³ Ich setze dagegen und sage ³Ja³, aus Gründen der Erkenntnis und der Überzeugung. Weshalb sonst lese ich die lokalen Medien. Ich bin auf Schatzsuche. Das, als Tagesziel, was andere in, unter, zu und auf Münster entdecken. ­

Mit der Wahl des 4. TREFFpunktes im Theatertreff ­ dem ehemaligen Theater-Café, peile ich die Nähe zum Geschehen dort, sowie zur zeitlichen und inhaltlichen Ebene um das Jahr 1919 an. Auf jeden Fall kein gewöhnliches Jahr. Hier begann das neue Jahrhundert wirklich. Europaweit. Das ist wichtig. Wichtiger jedoch, die drei oben genannten Kontrapunkte aus der Presse: Hier

A Aus den Augenwinkeln auch heutiger Bürger betrachtet, sind Künstler immer noch schräg ­.

B Wir werden wuchern, was das Zeug hält. Mit Konzept beweisen, dass wir ...

C Wir machen uns notfalls grün und gebärden uns blauäugig ­ um aus unserem

Schlaf heraus- katapultiert zu werden.

 

Wir sprechen über Gott, die Kunst der Steinzeit, die Welt ­ und über unser “Jubiläum³, natürlich und hauptsächlich. Wie kann man kooperieren? Was können wir anbieten?

 

Die Idee unseres Treffens, die Art einer möglichen Kooperation mit den an der Gründungsebene Beteiligten, dem Symphonieorchester, vom Inhalt her auch das Theater! Auch der Tanz gehört dazu. Vielleicht kann eine Nähe zu den 20ern ­ Theater, Tanz, Musik ­ hergestellt werden. Es handelte sich um eine herausragende Qualität. Herr Türk, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Hauses, hat zugesagt uns sachkundig zu begleiten.

Ergänzendes finden Sie unter <http://www.schanze.org/Schnittstelle> 09

Erklärungen zu Unklarheiten, im gemeinsamen Gespräch!

 

Ich freue mich auf ein anregendes Gespräch mit Ihnen allen.

 

Im Verbund mit Klaus Tesching, dem Kanzler der Schanze ­ Udo Weiße, Mitglied der Schanze, Initiator des Projektes SCH09/(Schnittstelle09) im Vorfeld des Jahres 2009, 90jährigen Bestehens ­ dessen Höhepunkt wir dem November 2009 zuordnen sollten.

Mehr dazu am 24. November, 20.00 Uhr im Theatertreff.


TEXT-ARCHIV

Wir laden Sie ein, zum Gespräch/ Mittw. 15.10.2008/ Zeit: 14.00-17.00 Uhr im Stadtmuseum Münster

Zeitungsartikel : WN vom Do. 15. Okt. 2008

Die Künstlervereinigung Schanze Die „Schanze“ ist als Ausstellungsveranstalter wichtiger Bestandteil des kulturellen Lebens in Münster und Westfalen. Als „freie Künstlergemeinschaft Schanze e.V.“ 1909/1910 gegründet, ist sie die älteste noch bestehende Vereinigung in Münster. Emil Schumacher, Ernst Hase oder Josef Albers waren prominente Mitglieder. Auf Initiative von Bernhard Peppinghege wurde die Schanze von jungen Künstlern aus der Taufe gehoben.

Anfangs traten auch Autoren, Schauspieler und Tänzer bei. Ende der 1930er Jahre zeichnete sich eine Konzentration auf die bildenden Künste ab. Klaus Ebert, der von 1982 bis 1988 und von 1992 bis 2000 Kanzler der Schanze war, intensivierte die Kontakte zur niederländische Kunstszene. Willi Landsknecht (Kanzler von 2000-2003) trieb die Einbindung der Neuen Medien voran.


 Zeitungsartikel : WN vom Do. 16. Okt. 2008

Münster Künstlervereinigung Schanze wird 90

auf das Photo klicken!

Die Schanze-Interessierten trafen sich gestern im Stadtmuseum. Dort sind unter anderem die Porträts der Schanze-Vorväter Bernhard Peppinghege (kl. Bild links) und Ernst Hase (kl. Bild rechts) zu sehen. Fotos: -pn-

Erwartungsvoll richten ihre Mitglieder den Blick auf 2009. Obgleich: „Einen genauen Gründungstermin gibt es nicht. Es könnte auch das Jahr 1910 gewesen sein“, ließ Dr. Bernd Thier, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Stadtmuseum, vorsichtig anklingen, als er gestern Mitglieder und Freunde jener Künstlervereinigung, die zu den ältesten in Deutschland zählt, im Haus an der Salzstraße durch den „Schanze-Raum“ führte.

Es war zugleich die dritte von insgesamt 17 Stationen, die auf dem Weg der Schanze in die zehnte Dekade ihres Bestehens von den Kunstfreunden gemeinschaftlich besucht werden sollen. Es geht darum, „die wichtigsten Positionen der Vergangenheit zu überdenken und sich neu aufzustellen“, sagt Initiator Udo Weiße.

Bernhard Peppinghege

Er hat sich bei der „17“ von fernöstlichen Vorstellungen und dem Silbenrhythmus eines Haiku, der japanischen Gedichtform, leiten lassen. Fünf Mal, so Weiße, soll es zu markanten Punkten aus der Gründungszeit der Schanze gehen, sieben Mal zu „Gleichaltrigen“ wie etwa dem Symphonieorchester der Stadt Münster oder der Westfälischen Schule für Musik. Weitere fünf Mal geht es um die Bewertung der Inhalte als Basis für neue Perspektiven. Macht summa summarum: 17.

Dies ist natürlich alles symbolisch zu verstehen. Im Mittelpunkt stehen stets „Fragen zu Münster und zu uns selbst“, führt Weiße aus. Gestern etwa ging es im Stadtmuseum auch um den Zwinger, in dem der Berliner Maler Friedrich Wilhelm Liel von 1920 bis 1935 lebte, arbeitete und als Vorsitzender die Geschicke der Schanze lenkte. Und gefeiert haben soll man dort auch nach Kräften, wie Prof. Erwin-Josef Speckmann, Hirnforscher an der Uni Münster, zudem Maler und Bildhauer, einst von seinem Kunsterzieher, dem Schanze-Künstler Franz Homoet, gehört hat.

Ernst Hase

Speckmann ist das jüngste von derzeit rund 25 Schanze-Mitgliedern. Ideell fühlt er sich der Künstlergemeinschaft schon seit über 40 Jahren verbunden. Ähnlich fühlt der Tanzfotograf Matthias Zölle, der noch die „Probezeit“ absolviert. Soll heißen: Er ist noch nicht offiziell bei der Schanze aufgenommen, hofft aber darauf. Warum? „Ich wollte schon immer in eine Künstlergemeinschaft, in der es auch ältere Kollegen gibt, die einem mit Rat und Tat zur Seite stehen“, sagt der 1959 in Essen geborene Künstler. „Ein junges Umfeld ist in Münster ohnehin gegeben.“

Dass dies bei den Vorvätern der Schanze noch nicht so selbstverständlich war – auch darum ging es gestern beim Gespräch im Stadtmuseum, das nicht nur Porträts, Gemälde, Zeichnungen und Plastiken früherer Schanze-Künstler beherbergt, sondern auch Teile des Schanze-Archivs.

VON PETRA NOPPENEY