<< schnittstelle 09
editiert von Udo
Weiße, SCHANZE e.V. Münster
Erwin-Josef Speckmann, Matthias
Zölle
>Last Exit Kunst- Künstler der Schanze reden über ihre Kunst <
Vorleseungsverzeichnis der WW'U, Münster , WS 2010/11 > PDF Version
Datum | Künstler | Thema
13.10.2010 Speckmann, Zölle, Grohmann, Hassels, Przgoda, Rosendahl, Weiße, Einführung
20.10.2010 Zölle Photographie: Bewegte Vergänglichkeit im Tanz
27.10.2010 Hassels Tagebuch-Bilder-Kollagen
03.11.2010 Weiße Foto + Grafik
10.11.2010 Grohmann Mail - Art
17.11.2010 Rosendahl Skulptur: Anthropometrie
24.11.2010 Weiße Foto + Gold, Rot, Silber
01.12.2010 Speckmann Extrakte Malerei
08.12.2010 Zölle Photographie: Mensch und Moment décisif
15.12.2010 Przygoda Malerei: Motivation und Praxis
12.01.2011 Przygoda Malerei im Prozess
19.01.2011 Hassels Tagebuch-Bilder-Musik
26.01.2011 Rosendahl Skulptur: Kunst am Bau
02.02.2011 Speckmann Extrakte Skulptur und Video
Das Thema dieser
Seiten wird die Aufarbeitung der Verflechtungen der
SCHANZE mit Münster sein. Geplant:
Ausstellungen:
Malerei, Grafik, Foto, Dreidimensionales Geplant:
12 Termine im Laufe der nächsten 12 Monate - die
Ziellinie, 4 Ausstellungen! Wir rekultivieren das
Gespräch in 12 Stationen und gewinnen einen neuen Blick
auf die Stadt, auf uns, die auf das 175fache gewachsene
Stadt - in den vergangenen rund 200
Jahren.
Aktueller
Termin:
zur Zeit offen
Synonym Eins - Das ORAKEL
Ein Projekt von und mit der Schanze - am Start. Tagträume, Visionen kombiniert mit Wahrnehmungen aller Art und einem Blick in das Orakel: Erkenne Dich selbst - das alles verpflichtete uns zum Handeln.
Den Bestand zu wahren, 90Jahre im Rückblick -dazu trete ich an, mit der bewährten SCHANZE.
Das ist aber auch Erfahrung und Erinnerung pur. Münster, das Münsterland, Sommer- und Winterbilder. Darf's auch ein bisschen mehr sein?" So hieß es früher, als alles eingewogen werden musste. - Das alles macht uns niemand streitig und es ist ein Fundament, sogar ein Anziehungspunkt für die, welche wir einladen. Eine Basis, die Entwicklungen in jeder künstlerischen Ausrichtung offen hält, vorausgesetzt, der Stadt ist daran gelegen, dass sie selbst sich in Richtung Leipzig, Landon, Paris, New York entwickelt. Ihre Wertschätzung für die Schanze lag früher sehr hoch. Wir bemühen uns um Anschluss!
Was die künstlerische Verarbeitung von Nachkriegsrodungen Abräumungen" - amerikanischer Schule - Veränderungen von Münster-Stadt und -Land betrifft, wird die Schanze, falls ihr die Entwicklungen nahe gehen, so wie frühere Künstler, sich auch um ihre Stadt bemühen, so zeitgenössisch sein, wie die Stadt durch ihr Tun.
Orakel! Zu jeder Ausstellung einen weiteren Prototyp!? Synonyme.
Die Schnittstelle bemüht sich, Schritt zu halten! Ein neuer Freundeskreis ist das erklärte Ziel. Die Künstler der Schanze, Designer, Maler, Fotografen, Bildhauer, Verbalisten u. a. trauen sich zu, Maßgeschneidertes dazu zu fertigen.
Synonym Eins zeigt, wo Bedarf
besteht. Ein Blick genügt - und Sie haben gewonnen - Einblick in
das Spiel der Kräfte, in Münster, in der Schanze, in der
Szene, zu der auch wir gehören.
17. Dez. 2008 , 14:30 Uhr ,Gymnasium Paulinum,
Münster
Einladung zum Gespräch : Schnittstelle09 / Weg und ZielDas Thema: der Künstler und Lehrer Homoet am Paulinum, Ein Gespräch über eine Ausstellung von Homoets Arbeiten zusammen mit dem Paulinum und anderen gemeinsamen Aktivitäten.
Das Projekt: Fränzchen Homoet", seine Kunst, Hinterlassenschaft - sein Schüler E.-J.S., Prof. Dr. Erwin-Josef Speckmann Em. ( Mitgleid der Schanze ), dazu Herr Direktor Dr. Grave, der Kunstlehrerin Frau Sandhäger, Frau Lohaus, Musik, Herrn Anczykowski, Medien.
Für die Schanze, Klaus Tesching, Kanzler, Stefan Rosendahl, Bildhauer, Udo Weiße, der, dem die Schanze schon 1943 - ohne davon zu ahnen -unter die Haut ging.
Wir sind die Viertälteste Künstlergruppe in Deutschland - nähern uns ehrfurchtsvoll der Ältesten an - wir erinnern: war da nicht etwas, Karl der Große und so? Zeitgenössische Darstellung von da unten? Das leere Tegernseeer Tal. Ein gewaltiger Bau, quadratisch, mit zwei mächtigen Türmen - Kloster mit Basilika, Tegernsee - aus der Mitte des 8. Jahrhunderts! -
Die 10-14 Jährigen von vier münsterischen Gymnasien und Oberschulen wurden am 03.August 1943, des drohenden Bombenkrieges wegen an den Tegernsee verfrachtet. Dort lernten wir Ihn kennen. Fränzchen Homoet. Wir: die Schüler von vier Schulen! Möglicherweise waren es 16 Anlauf stellen in Tegernsee, Rottach und Rottach-Egern, im wahrsten Sinne des Wortes.
Münster, gegründet 793.
Kloster Tegernsee, gegründet Mitte des 8. Jahrhunderts
Das Paulinum, gegründet 793
Karl der Große als Gründer, Hier und Da. Wir vernetzen Hier, s.o. Wir vernetzen Da, in Planung. Ein Netzwerk aus Kunst, Zeit, Historie, Prof. Speckmann. Zeitnaher, jünger, zeitgenössisch - die Schülerinnen und Schüler mit ihrer Lehrerin für Kunst und Design, Frau Sandhäger. Mit Herrn Prof.Speckmann im Bunde. So ist es von mir gedacht. - Die ethnische Vielfalt im Paulinum, Programm. Die Stadt Münster - dazu Herrn Prof. Speckmanns thematische Wünsche und Vorgaben, in Absprache mit... Immer aber als Teil dieser Stadt auch, in welcher wir seit 90 Jahren existieren.
- Periphere Ergänzungen können beleben. - Ein Pressetermin mit diesem Papier als Vorgabe, noch vor den Ferien !?
Ausstellungsmöglichkeiten in der Schule und im Schulhof.
Auch ich lernte F.H. 1943, fern der Heimat und mitten im Krieg, kennen. Einen Akzent zu dem Komplex trage ich deshalb gerne bei.
Udo Weiße
Termin:
24.
Nov. 2008 , 20:00 Uhr ,Theatercafe
Einladung zum Gespräch : Schnittstelle09 / Weg und ZielDas Thema: Kunst, Künstler, Arbeits- und Wirkungsstätten in Münster,
einerseits, als Kontrapunkt, aufgrund von Presseartikeln von Münster:
- Sind wir schräge Ecken" ?
- Waren oder sind wir ein Schatz in Westfalen?
- Müssen, wollen wir wachgeküsst³ werden?
James Thurber hätte auch da vielleicht pauschal geantwortet:³Rette sich wer kann!³ Ich setze dagegen und sage ³Ja³, aus Gründen der Erkenntnis und der Überzeugung. Weshalb sonst lese ich die lokalen Medien. Ich bin auf Schatzsuche. Das, als Tagesziel, was andere in, unter, zu und auf Münster entdecken.
Mit der Wahl des 4. TREFFpunktes im Theatertreff dem ehemaligen Theater-Café, peile ich die Nähe zum Geschehen dort, sowie zur zeitlichen und inhaltlichen Ebene um das Jahr 1919 an. Auf jeden Fall kein gewöhnliches Jahr. Hier begann das neue Jahrhundert wirklich. Europaweit. Das ist wichtig. Wichtiger jedoch, die drei oben genannten Kontrapunkte aus der Presse: Hier
A Aus den Augenwinkeln auch heutiger Bürger betrachtet, sind Künstler immer noch schräg .
B Wir werden wuchern, was das Zeug hält. Mit Konzept beweisen, dass wir ...
C Wir machen uns notfalls grün und gebärden uns blauäugig um aus unserem
Schlaf heraus- katapultiert zu werden.
Wir sprechen über Gott, die Kunst der Steinzeit, die Welt und über unser Jubiläum³, natürlich und hauptsächlich. Wie kann man kooperieren? Was können wir anbieten?
Die Idee unseres Treffens, die Art einer möglichen Kooperation mit den an der Gründungsebene Beteiligten, dem Symphonieorchester, vom Inhalt her auch das Theater! Auch der Tanz gehört dazu. Vielleicht kann eine Nähe zu den 20ern Theater, Tanz, Musik hergestellt werden. Es handelte sich um eine herausragende Qualität. Herr Türk, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Hauses, hat zugesagt uns sachkundig zu begleiten.
Ergänzendes finden Sie unter <http://www.schanze.org/Schnittstelle> 09
Erklärungen zu Unklarheiten, im gemeinsamen Gespräch!
Ich freue mich auf ein anregendes Gespräch mit Ihnen allen.
Im Verbund mit Klaus Tesching, dem Kanzler der Schanze Udo Weiße, Mitglied der Schanze, Initiator des Projektes SCH09/(Schnittstelle09) im Vorfeld des Jahres 2009, 90jährigen Bestehens dessen Höhepunkt wir dem November 2009 zuordnen sollten.
Mehr dazu am 24. November, 20.00 Uhr im Theatertreff.
TEXT-ARCHIV
Wir laden Sie ein, zum Gespräch/ Mittw. 15.10.2008/ Zeit: 14.00-17.00 Uhr im Stadtmuseum MünsterZeitungsartikel : WN vom Do. 15. Okt. 2008
Die Künstlervereinigung Schanze Die Schanze ist als Ausstellungsveranstalter wichtiger Bestandteil des kulturellen Lebens in Münster und Westfalen. Als freie Künstlergemeinschaft Schanze e.V. 1909/1910 gegründet, ist sie die älteste noch bestehende Vereinigung in Münster. Emil Schumacher, Ernst Hase oder Josef Albers waren prominente Mitglieder. Auf Initiative von Bernhard Peppinghege wurde die Schanze von jungen Künstlern aus der Taufe gehoben.
Anfangs traten auch Autoren, Schauspieler und Tänzer bei. Ende der 1930er Jahre zeichnete sich eine Konzentration auf die bildenden Künste ab. Klaus Ebert, der von 1982 bis 1988 und von 1992 bis 2000 Kanzler der Schanze war, intensivierte die Kontakte zur niederländische Kunstszene. Willi Landsknecht (Kanzler von 2000-2003) trieb die Einbindung der Neuen Medien voran.
Zeitungsartikel : WN vom Do. 16. Okt. 2008Münster Künstlervereinigung Schanze wird 90
Die Schanze-Interessierten trafen sich gestern im Stadtmuseum. Dort sind unter anderem die Porträts der Schanze-Vorväter Bernhard Peppinghege (kl. Bild links) und Ernst Hase (kl. Bild rechts) zu sehen. Fotos: -pn-
Erwartungsvoll richten ihre Mitglieder den Blick auf 2009. Obgleich: Einen genauen Gründungstermin gibt es nicht. Es könnte auch das Jahr 1910 gewesen sein, ließ Dr. Bernd Thier, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Stadtmuseum, vorsichtig anklingen, als er gestern Mitglieder und Freunde jener Künstlervereinigung, die zu den ältesten in Deutschland zählt, im Haus an der Salzstraße durch den Schanze-Raum führte.
Es war zugleich die dritte von insgesamt 17 Stationen, die auf dem Weg der Schanze in die zehnte Dekade ihres Bestehens von den Kunstfreunden gemeinschaftlich besucht werden sollen. Es geht darum, die wichtigsten Positionen der Vergangenheit zu überdenken und sich neu aufzustellen, sagt Initiator Udo Weiße.
Bernhard Peppinghege
Er hat sich bei der 17 von fernöstlichen Vorstellungen und dem Silbenrhythmus eines Haiku, der japanischen Gedichtform, leiten lassen. Fünf Mal, so Weiße, soll es zu markanten Punkten aus der Gründungszeit der Schanze gehen, sieben Mal zu Gleichaltrigen wie etwa dem Symphonieorchester der Stadt Münster oder der Westfälischen Schule für Musik. Weitere fünf Mal geht es um die Bewertung der Inhalte als Basis für neue Perspektiven. Macht summa summarum: 17.
Dies ist natürlich alles symbolisch zu verstehen. Im Mittelpunkt stehen stets Fragen zu Münster und zu uns selbst, führt Weiße aus. Gestern etwa ging es im Stadtmuseum auch um den Zwinger, in dem der Berliner Maler Friedrich Wilhelm Liel von 1920 bis 1935 lebte, arbeitete und als Vorsitzender die Geschicke der Schanze lenkte. Und gefeiert haben soll man dort auch nach Kräften, wie Prof. Erwin-Josef Speckmann, Hirnforscher an der Uni Münster, zudem Maler und Bildhauer, einst von seinem Kunsterzieher, dem Schanze-Künstler Franz Homoet, gehört hat.
Ernst Hase
Speckmann ist das jüngste von derzeit rund 25 Schanze-Mitgliedern. Ideell fühlt er sich der Künstlergemeinschaft schon seit über 40 Jahren verbunden. Ähnlich fühlt der Tanzfotograf Matthias Zölle, der noch die Probezeit absolviert. Soll heißen: Er ist noch nicht offiziell bei der Schanze aufgenommen, hofft aber darauf. Warum? Ich wollte schon immer in eine Künstlergemeinschaft, in der es auch ältere Kollegen gibt, die einem mit Rat und Tat zur Seite stehen, sagt der 1959 in Essen geborene Künstler. Ein junges Umfeld ist in Münster ohnehin gegeben.
Dass dies bei den Vorvätern der Schanze noch nicht so selbstverständlich war auch darum ging es gestern beim Gespräch im Stadtmuseum, das nicht nur Porträts, Gemälde, Zeichnungen und Plastiken früherer Schanze-Künstler beherbergt, sondern auch Teile des Schanze-Archivs.
VON PETRA NOPPENEY
Schnittstelle 09 / Weg und Ziel
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
Nach 89 Jahren schickt sich die Schanze an, den Weg in die 10. Dekade ihres Bestehens vorzubereiten. Die Schanze. Mit fast 90 Jahren Erfahrung im Gepäck, ist es an der Zeit, die wichtigsten Positionen der Vergangenheit neu zu überdenken sich neu aufzustellen.
90 Jahre danach!
Wir erinnern uns und tragen unserer Vergangenheit Rechnung.
Hier mein Versuch einer Wegbereitung.Wenn Weg und Ziel nach fernöstlicher Vorstellung Eins sind, dann verläuft
der Weg der SCHANZE bis ins Jahr 2010, ab 08.08.08, über 17 Stationen 5+7+5 =17 , drei Ausrichtungen:
- 5x Vergangenheit, ab 1919 7x Gegenwart...bis heute
5x Zukunft.
Nach dem Schema, welchem 17-silbige HAIKU unterliegen! Überschneidungen ergänzen mein Vorhaben voll, und runden es auf und ab.
5x geht es zur markanten Gründungsebene, zu Stationen und Wirkungsstätten der Schanze.
7x zu den Gleichaltrigen, Symphonieorchester der Stadt Münster, der Westfälischen Schule für Musik und zum Fundament des musikwissenschaftlichen Seminars an der WWU heute. Hinzu kommen die Partner und Musen, welche die Gründungsebene so interessant machen: der Tanz, das Wort, die Musik, die Architektur. Eine Vielfalt, welche bei Gründung der Musikhochschule geplant war, aber nicht umgesetzt werden konnte, erst 1927 in Essen Werden, bei der Gründung der Volkwangschule.
Ein geselliges Treffen in Angelmodde³, als symbolischer Meilenstein, am Ende der 9. Dekade, oder Anfang des 10. Jahrzehnts unserer Geschichte, als Idee zu gemeinsamen Überlegungen, am 15.10.08. Auch ein Gesprächskreis mit Interessierten und Mitgliedern der Schanze rundet ab.
5x Bündelung und Bewertung der Inhalte und sichtbar gewordenen unterschiedlichen Sehweisen und noch viel mehr als Basis für Neuansatz und Perspektiven werden die Schanze befähigen, stärker nach Innen und Außen zu planen und zu agieren.
Das Jubiläumsjahr wird wesentlich durch vier Ausstellungen geprägt. Neuvernetzungen finden auf jeder Ebene statt.
90 Jahre Erfahrung in Münster, Kunst und Kultur im Gespräch. Neue Inhalte verlangen nach neuen künstlerischen Ausdrucksweisen und Formulierungen. Da kann uns die zeitliche Distanz zur Gründung helfen. Kunst muss kritisch sein, muss handeln, agieren. Sie muss auch heute politisch sein, Stellung beziehen.
Im Einvernehmen mit dem Kanzler bin ich initiativ bemüht, 17 Fäden an 17 Orten zu fassen zu bekommen. Verzwirnt und vernetzt, ergeben sie eine neue Basis für die Schanze.
Facit:
Die Schanze wird 90 Ende 2009
Über 17 Stationen entwickelt sie neue Perspektiven in Richtung auf die Stadt
Münster, aber auch auf sich selbst.
Ein HAIKU 90 Jahre in 17 Silben.
Am Anfang Schanze
Delphi und mehr, dazwischen
Viel später Phoenix
Vier Ausstellungen: Grafik, Foto, Malerei, Skulptur, mit konzeptioneller Einbindung von Ort und Geschichte, geben einen Überblick über die Schanze und ihr Schaffen, Gäste eingeschlossen. Ein Webauftritt begleitet und dokumentiert das Geschehen!
Was wäre die Schanze ohne das Stadtmuseum?
Wie im September angekündigt stehen uns Frau Dr. Kauder-Steiniger und Herr Dr. Thier als Gesprächspartner dankenswerter Weise zur Verfügung. Unser Thema ist die Stadt, Kunst in dieser vor 90 Jahren, Zeitenwechsel nach dem 1. Weltkrieg, Schanze u.m.
Münster und die Münsteraner gefaln mich nicht³, sagte der preußische
Generalfeldmarschall Leberecht von Blücher. Mir wohl.
Euer Schanzenbruder -Udo Weiße
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
Unser nächstes Treffen!
Einladung zum ersten Gespräch am authentischen Ort - nach Gründung, Zerstörung im 2. Weltkrieg und Wiederaufbau, im Lortzingsaal des Café Grotemeyer, heute "Enchilada". -
Die Inhalte: Geplant! 4 Ausstellungen: Malerei, Grafik, Foto, Dreidimensionales, Gespräche -
12 Termine im Laufe der nächsten 12 Monate - die Ziellinie, 4 Ausstellungen! Wir rekultivieren das Gespräch in 12 Stationen und gewinnen einen neuen Blick auf die Stadt, auf uns, die auf das 175fache gewachsene Stadt - in den vergangenen rund 200 Jahren.
Einführung in das Thema Münster - Schanze! Wir in ihr, Sie mit uns! Annäherung in "Stationen", auf dem Weg ins Jahr 2009 -
Was ist wichtiger, der Schein oder das Sein?
1. Station - Der Lortzing-Saal des Café Grotemeyer, heute Enchilada, Termin Freitag 12.Sept. 16.00 Uhr - Ein Gespräch mit Hern Kahlert und seiner Schwester, sowie der Geschäftsleitung des Enchilada. Wir treffen uns dazu in der Arztherrengasse - zwischen der Salzstrasse und dem Alten Steinweg, vor dem Außenaufgang.
Frau Kahlert-Dunkels und Herrn Kahlerts Onkel, ein Menzel-Schüler, Kriegsmaler des türkischen Reformers Kemal Atatürk und Kemal Pascha, Fritz Grotemeyer!
In Form einer Serie von Treffs - im 4-Wochenrythmus etwa, werde ich versuchen Stationen der SCHANZE - und alte Szenarien aufzuzeigen.
Ein weiterer Punkt, mit "Gleichaltrigen" Nähe und Bezug zur Gründungszeit schaffen! Musik, Tanz, Theater, Malerei, Architektur. -
Im Oktober besteht die Möglichkeit, mit Frau Dr. Romée, Frau Dr. Kauder-Steiniger und Herrn Dr. Thier - denen ich ganz herzlich für Ihre Bereitschaft danke, ein Gespräch über Münster, die Schanze, so oder anders, mit uns im Stadtmuseum zu führen!
Zum Besuch im Stadtmuseum: Vernetzungen zum ehemaligen, um 60% kleineren Münster -
Ich denke, wenn die Schanze, mit einem aus der direkten Nachkriegszeit des 1. WK ausgestatteten Namen - die zweitälteste Künstlergemeinschaft in der BRD, das 100. erleben will, muss sie sich bewegen. Nein, sie muss noch intensiver "Farbe" bekennen als die Stadt Münster. So leicht fallen ihr die Orden nicht in den Schoß. -
Meine Initiative besteht darin, den Blick gezielt auf Münster zu richten! Spezielles hierzu beim Termin!
Wir, die Schanze, sind Teil eines Quartetts der Zweiten ...
Stellt Euch vor, wir würden 90 - und niemand weiß warum und wieso!
Tipp: Russische Avantgarde aus dem frühen 20. Jahrhundert - welches , frei nach Prof. Dr. Jürgen Kocka, direkt nach dem 1. WK begann! Originale aus Privatbesitz, ein Muss für jeden Kunstinteressierten! - Galerie Nolte am Kiepenkerl, bis 10.09.08.
90 Jahre Schanze, d. h. 90 Jahre in dieser Stadt, 90 Jahre Erfahrung und die entsprechende Potenz, ein Fazit zu ziehen.
Frühe Begegnungsstätten, Jubilare, der vielschichtigen Gründungsebene in der Stadt, die Bürger. 90 Jahre danach u.v.m. - der kleine Einblick - mit Ihnen und Euch - Initiative und Angebot.an die Schanze, mein Angebot.
Das Programm: Wir reden über die Schanze - bevor sie von sich Reden macht!
Im Enchilada, dem wieder aufgebauten Lortzing-Saal, werden wir den ersten Stein ins Wasser werfen!
Mit den besten Grüßen
Udo Weiße
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
im Blick auf 09 - sowie die letzten Jahre bis zum 100., sowie die eigene Interessenlage
in und mit der Schanze, schreibe ich Euch diese Zeilen. Um einen umfangreichen Komplex zu detailieren und zu vertiefen, schlage ich als Treffpunkt die Cafeteria im Hotel Conti - gegenüber dem Bahnhof vor. Freitag, 08.08.08, Zeit 16.00 Uhr.
Meine Initiative mit Euch ist als Unterstützung für und mit Klaus Tesching gedacht.
"Münster steckt voller Merkwürdigkeiten!!" Schaun wir sie uns mal an.
Ich freue mich auf unseren ersten Termin.
Udo Weiße
SCHNITTSTELLE 09 -
Es geht um der-dies-das
- Münster
- Schanze
- 1919-2009
- Fazit
- Perspektiven
- Gleichatltrige
- West. Schule für Musik
- Symphonieorchester
- Lortzingsaal
- Zwinger
- Gemeinsamkeiten in 09
- Ausstellungen
- Termine
- Stand der Dinge
- Stadt und Schanze
- Künstlerinnen u. Künstler
- Kontext
- Konsens oder Dissens
- Wachsen oder Schrumpfen
- Überaltern oder Verjüngen
- Ja oder nein
- Ja - zu unserer Präsenz in Münster
- Nein - zum Verzicht auf unsere Position:
"Eine von 48.800" - aber: Die Älteste. -
- Novitäten
- Gäste
- Ganz spezielle Münsterthemen
- u.v.m.
Presseberichte 2009::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
Aktuelles zur Ausstellung >>aktuell der SCHANZE:
http://www.muensterschezeitung.de/nachrichten/kultur/art2551,460008
Hausbesetzer werden lebendes Kunstwerk
Manuel Jennen am 19.01.2009 19:46 Uhr
MÜNSTER Mit weißen Masken sitzen die jungen Leute auf dem Sofa in Münsters Stadthausgalerie. In der Zeitung und im Internet wollen sie ihre Gesichter dann doch nicht zeigen.
http://www.muensterschezeitung.de/nachrichten/kultur/art2551,457815
Sprungschanze in die Zukunft: Münsters Künstlergemeinschaft wird 90
Peter Sauer am 16.01.2009 19:22 Uhr
MÜNSTER Politische Parolen prangen an den Wänden und auf dem Boden des Stadthaussaales. Dick vermummte Gestalten eilen konspirativ und hektisch um eine Art Basiscamp herum. Die Verwirrung ist perfekt bei der neuen Ausstellung von Münsters Künstlergemeinschaft ?Schanze?.
Die verschmelzenden blauen Hände stammen von Stefan Rosenthal.
Foto: Sauer
Aber
der Stadthaussaal ist nicht etwa besetzt worden, das Ganze ist
Teil der ?Autonomen Skulptur? des Duos Jae Pas. Sie gehören
mit zu den zwei Dutzend Künstlern, die unter dem Titel
?Aktuell? das Jubiläum der ?Schanze? feiern. 90 Jahre alt
wird die Künstlergemeinschaft, die 1919 von sechs jungen
Malern und Bildhauern um Bernhard Peppinghege in Münsters
Lortzingsaal aus der Taufe gehoben wurde. Der Blick geht aber
nicht nostalgisch-verklärt zurück, sondern blickt auf
Themen der Gegenwart und Zukunft.
Axel Schulß * 18.Januar 1952 /
departed 15.Januar 2009
ist am 15.Januar 2009 nach langer Krankheit verstorben. Wir trauern um einen Freund, ein Original in Münster. Sein Wirken galt der Konzeption von Musik, Kunst und allem was bildbar war. Er war ein Originalgenie. *18.1.1952 in Münster; lebt und arbeitet dort als Autor, Musiker und Maler.
- Studium: Philosophie, Publizistik, Germanistik.Veröffentlichungen von Schallplatten, CDs, Kinderbüchern.
- Lesungen, Klangräume, Ausstellungen
- 1997 Stipendium für Literatur bei der Stiftung Künstlerdorf Schöppingen.
- Mitglied der freien Künstlergemeinschaft SCHANZE, Münster
- Erfinder und Betreiber des Ü in Münster
etwas geschah und mancher verdacht liegt nah,
jemand war da und hat was gesehen,
bald schon ist klar dass es ein anderer war,
dieser mal der und jener mal den.
liegt der fall auch noch so schwer
wir bleiben cool und denken quer
denn kommen wir drauf dann drehen wir auf
aus dem Wind wird ein Orkan
wir ziehen los die Straßen lang
das was geschah ist doch wohl sonnenklar
doch den ders war hat niemand erkannt.
http://www.muensterschezeitung.de/nachrichten/kultur/art2551,460439
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ALBEN von Axel über http://www.jaguar-music.de
- 12 Termine im Laufe der nächsten 12 Monate - die Ziellinie, 4 Ausstellungen! Wir rekultivieren das Gespräch in 12 Stationen und gewinnen einen neuen Blick auf die Stadt, auf uns; auf die auf das 175fache gewachsene Stadt - in den vergangenen rund 200 Jahren.
> Die Schanze existiert "noch". Wie gut, wie schlecht ist eine Frage der Zukunft ob sie z.B. noch 100 werden kann. Ich glaube, es ist Basisarbeit notwendig, um den Auftrag der Schanze und was viel sinnträchtiger sein sollte, was die Kunst des Einzelnen kristallisiert. Überzeugen kann nur eine Kunst, deren Basis auf Erfahrbarkeit und Wahrnehmung beruht. Dabei immer wieder die Spreu vom Weizen zu trennen, ist nicht immer leicht. Der Intellekt kann doch letztendlich nur dann etwas aufdecken und für das Leben bedeutsam werden lassen, wenn die Kunst mit erfahrbarer und erlebenswerter Energie aufgeladen ist. Es ist und bleibt stets ein Balanceakt für den Einzelnen genauso wie im Größeren auch.
> So, dass war die Sonntagmorgenandacht. < Gruß Thomas Unger