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:::geschichte
der schanze::::::::
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1919 Gründung der Schanze nach einem Zeitungsinserat von Bernhard Peppinghege. Gründungsversammlung mit Peppinghege, Bernhard Bröker, Ernst Hermanns sen., FriedrichLiel, Albert Mazzotti und Aloys Röhr im "Lorzingsaal" des Cafe Grotemeyer. (Nach Aussage von Dr. Paul Engelmeier, Stadtrat, später Leiter Kreisheimatbaus Telgte.) Aufnahme von den Schriftstellern H. Roselieb, P. D. Althaus, A. Thiele, H. L. Öser, Fassbaender (Musiker und Maler), Wessing (Tanzlehrer), Krüger (Theaterdirektor). Die Gründer der Schanze wollen neben den bildenden Künsten auch Dichtung, Theater, Musik und Tanz durch die Schanze in Münster repräsentieren lassen. Liel wird erster Kanzler der Schanze.
©94 Berthold Böckmann/ KlausEbert -Texte zum 50ten Jubiläum der Schanze : Regierungspräsident | Direktor des LWL | Stadt Münster |
1919-31
1922 Versammlungen meist im selbst hergerichteten "Zwinger", der Liel als
Wohnung und Atelier dient. Erste Ausstellung im Landesmuseum Presse begrüßt Initiative bildender Künstler in Münster, die damit erstmals zum Gegenstand von in der Folgezeit regelmäßigen Besprechungen werden. Vorher wurden nur Konzerte und Theater vorstellungen besprochen.1923 - Zweite. Ausstellung im Landesmuseum Präsentation im "Lorzingtheater",
Neubrückenstraße1924 - Dritte Ausstellung im Landesmuseum, erster gedruckter Katalog
1923-24 wird auch Kunstgewerbe ausgestellt.
1925 4. Jahresaustellung
1926 5. Jahresausstellung im Landesmuseum
1927 6. Jahresausstellung, Presse versucht die Malerei unter dem Begriff
"Neue Sachlichkeit" einzuordnen. Erstmals zeigen sich Tendenzen, die die Kunstrichtungen: Theater,Tanz, Musik und Dichtung ausgrenzen, im Gefolge hehiger Auseinandersetzungen.1928 7. Jahresausstellung, Liel erhebt Forderungen an die Stadt nach eigenen
Ausstellungsräumen für die Schanze, mehr Unterstützung der bildenden Kunst sowie Berücksichtigung bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen. Erste schwere Krise in der Schanze, es taucht in Münster eine "Sezession" auf.1929 8. Jahresausstellung in den "Städtischen Kunststuben" unter Leitung
der Schanze; eigene Räume im oberen Stockwerk der Fürstlichen Bentheim'schen Verwaltung, Bergstr. 36 (2.400,- RM Jahresmiete).1930 9. Jahresausstellung, >10 Jahre Schanze<. Zum Jubiläum erscheint eine
Festschrift, und die Stadt verleiht eine Plakette. (Entwurf und Ausführung: A. Mazzotti ) Es finden verschiedene Veranstaltungen statt. Die Schanze stellt in 9 Räumen des Landesmuseums und in den Kunststuben aus (Plastik, 100 Gemälde und Kunsthandwerk).1931 Stadt will andere Nutzung der Kunststuben und bietet Räume im
"Stadtweinhaus" an, wo später auch vereinzelt Ausstellungen stattfinden. Protest der am Ausstellungswesen interessierten Verbände Münsters. 1. Freie Künstlergemeinschah Schanze, 2. Bund Deutscher Architekten (Gruppe Rhein-Ruhr e. V.), 3. Verband westfälischer Architekten (Gruppe Münster), 4. Gesamtgilde Münster, 5. Sankt Lukasgemeinschah für christliche Kunst e. V., 6. Bund Deutscher Gebrauchsgrafiker (Gruppe Westfalen) e. V.,7. Sankt Florenziusgemeinschaft für christliche Kunst 8. Reichsverband bildender Künstler Deutschlands (Ortsgruppe Münster) e. V., 9. Vereinigung Westfälischer Künstler und Kunstfreunde (Ortsgruppe Münster) e. V. ,10. Kunstgewerbeverein Münster e. V.,1 1. Handwerkskammer Burgholz, Peppinghege und Wedewer stellen mit je 30 Arbeiten im Rathaus aus.