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Reit-
und Fahrverein Handorf-Sudmühle e. V.
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Das Glück
der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde... Die Zahl der Anhänger
des Westernreitens als Variante zum klassischen Reitsport wächst
ständig. Wer lieber in einer Kutsche als im Sattel sitzt findet zahlreiche
Gleichgesinnte. Neben dem Wettkampfsport nimmt der Freizeit- und Breitensport
einen großen Rahmen ein. Außer dem täglichen Reiten auf
den Plätzen und in den Hallen verschiedener Höfe schwärmen
viele von Geländeausritten in Handorfs reizvoller Umgebung. Die Hausfrauen-
oder auch Kochlöffelabteilung genannt hat mit ihren Schaunummern
auf Der Vereinssport wird derzeit im westfälischen Pferdezentrum Handorf-Sudmühle angeboten und auf den Privatanlagen Hartmann, Holtkötter, Hugerlandshof, Klostermann-Schräder, Meckmann und Tapphorn . Zu den regelmäßigen Vereinsveranstaltungen gehören das jährlich stattfindende Vereinsturnier und die traditionelle Fuchsjagd im Oktober. Häufig findet auch in der Adventszeit ein vereinsinternes kleineres Turnier statt. Der Verein hat besonders im Jugendbereich eine große sportliche Entwicklung durchlaufen, die in zahlreichen Erfolgen gipfelte. Claudia und Heinrich Meckmann-Dorsel können auf Westfälische Meisterehren in ihrer Jugendzeit vor einigen Jahren in der Vielseitigkeit, Claudia gar auf eine Deutsche Vizemeisterschaft zurückblicken. Vanessa Bölting gelang mit der Europameisterschaft in der Vielseitigkeit der Junioren 1998 ein kaum noch zu überbietender Erfolg. Philipp Hartmann macht seit einigen Jahren im Vierkampf und im Springreiten mit vordersten Plazierungen auf Westfalen- und Bundesebene auf sich aufmerksam. Seine Schwester Christa Hartmann hat gute Plazierungen in der Vielseitigkeit auf Westfalenebene erreicht. Ursula Hartmann und Ute Klostermann-Schräder beweisen ihr Können immer wieder durch vordere Plätze in M-Dressuren. Antje Holtappel hat das Westernreiten im Griff und überzeugte 1998 mit der Deutschen Meisterschaft im Western-Riding und in der Western-Combination. Diese Vielfalt von heute war nicht immer möglich. Annika Fiege hatte auf ihrem Pony Konrad bis 2002 größte Erfolge: Westfälische Meisterin, Deutsche Meisterin und sogar Goldmedailliengewinnerin mit der Pony Dressur Mannschaft sowie Bronze in der Einzelwertung. Wie es vor über
50 Jahren begann ... Der junge Verein war bereits "in voller Blüte." In den folgenden Jahren ging in Folge der Mechanisierung der Pferdebestand beträchtlich zurück. Die Aktivitäten beschränkten sich daher auf gemeinsame Ausritte, Fuchsjagden und Kutschfahrten. Am 6. Oktober 1965 wurde der Verein nach 18-jähriger Tätigkeit aufgelöst. Am 4.12.1978 lebte der ehemalige RV St. Mauritz unter dem neuen Namen "Reit-und Fahrverein Handorf-Sudmühle" wieder auf mit Josef Meckmann-Dorsel als 1. Vorsitzenden , der den Verein 20 Jahre lang bis 1998 führte. Reitlehrer Alfred Bockmann begann mit dem Unterricht. Die Erfolge ließen nicht lange auf sich warten. Bereits im Januar 1982 konnte die Mannschaft beim Standarten Wettkampf in der Halle Münsterland einen beachtlichen 4. Platz erringen. Höhepunkt des 20-jährigen oder wenn man so will 50-jährigen Jubiläums des Vereins bildete im Mai 1998 der Festumzug der Handorfer Vereine zum Westfälischen Pferdezentrum, dem vier Handorfer Wirte, Hermann Micklinghoff, Otto Löfken, Heinz Eggert und Hermann Theves als Friedensreiter eine besondere Note verliehen. Pünktlich zum Maiturnier 1999 tauchte die längst verloren alte Standarte des alten RV St. Mauritz wieder auf und konnte von dem Finder Herrn Biermann an den RuFV Handorf-Sudmühle zurückgegeben werden. Reit- und Fahrverein
Handorf-Sudmühle e. V. |