Protokoll: Schulanfänger - Elternabend am 12. 06. 2008

1. Grundschule; die Peter-Wust-Schule

  1. Grundschule als Gesamtschule: Kinder benötigen dafür ein unterschiedliches Zeitmaß für das Lernen. Die Schülerinnen und Schüler der Peter-Wust-Schule lernen in jahrgangs- bezogenen Klassen, die jedoch gar nicht so altershomogen sind.
  2. Unsere Schule hat im Schuljahr 08/09 ca. 315 Schülerinnen und Schüler, die in 12 Klassen unterrichtet werden. Die Klassengrößen hängen von der Gesamtzahl in einem Jahrgang ab und liegen zwischen 20 und 29 Kindern pro Klasse.
  3. 2 Schulgebäude (PWS II 400 m entfernt). Im Standort am Dingbängerweg befinden sich die Räume für alle 3. und 4. Klassen sowie alle Betreuungsgruppen. Die Räume der PWSÎI am Schürbusch stehen allen ersten und 2. Klassen zur Verfügung. An unserer Schule arbeiten momentan 18 Lehrer und Lehrerinnen, 1 Erzieherin (Sozialpädagogin) in der Offenen Ganztagsschule sowie 12 Betreuer/- innen im Offenen Ganztag und in der Kinderstube. Zusätzlich bilden wir Lehramtsanwärter- innen aus und haben regelmäßig Studenten/Studentinnen der Universität Münster in unserer Schule.
  4. Peter-Wust-Schule als städtische Gemeinschaftsschule (den christlichen Wertvorstellungen verpflichtet): Es gibt vom 1. Schuljahr an Unterricht in katholischer bzw. evangelischer Religionslehre, Eltern von konfessionslosen Kindern konnten bei der Anmeldung einen begründeten Antrag auf Teilnahme ihrer Kinder am Religionsunterricht an die Religionslehrer stellen. Sie erhalten zu Beginn des Schuljahres den (in der Regel positiven) Bescheid.
  5. Stundentafel: 20 bis 21 Wochenstunden, im Rahmen unseres Konzeptes für die Eingangsstufe nutzen wir zu Schulbeginn die 21. Wochenstunde für individuelle Förderung, auch für das intensive Lernen in kleinen Gruppen. Im 2. Halbjahr beginnen die ersten Klassen mit dem Fach Englisch (zwei Wochenstunden).
  6. Eingangsstufe / "Eingangskonzept": Ein Konzept als Bestandteil unseres Schulprogramms liegt im Sekretariat zur Einsicht vor. In den letzten Jahren hat es sich bewährt, am Anfang eine Stunde der Stundentafel für das intensive Lernen in Kleingruppen zu nutzen. Die Lehrer/- innen der Jahrgangsstufe entscheiden mit der Schulleitung gemeinsam, wann diese Kleingruppenförderung beendet wird, ob die Stundentafel so bleibt und im Team z. B in der Wochenplanstunde gearbeitet wird oder die Stundentafel um eine Wochenplanstunde für die Klasse erweitert wird. Nach unseren Erfahrungen im Einschulungsspiel fördern wir zunächst vor allem die Kompetenzen in den Wahrnehmungsbereichen und in der Motorik. Seit einem Jahr greifen wir dabei auf eine Förderkartei mit gezielten Hinweisen und Übungen zurück. Auf "Rezept" der Schulärztin und nach Absprache mit Ihnen bieten wir für einige Kinder besondere Bewegungsförderung im "Spaßturnen" oder im Voltigieren an. Unser Förderkonzept muss mindestens aus zwei Gründen offen sein: Zum einen gibt es einfach Vorgaben entsprechend der Besetzungssituation, zum anderen können auch die unterschiedlichen Bedürfnisse der Kinder in jedem Jahrgang andere sein. Über viele positive Reaktionen nach unserem Einschulungsspiel haben wir uns gefreut. Natürlich wissen wir auch, dass sich Kinder in einem halben Jahr sehr verändern können. Deshalb können und werden unsere Kleingruppen sich u. U. in der Zusammensetzung ändern oder die Förderschwerpunkte sich ändern.
  7. "Offener Anfang": Die Kinder kommen pünktlich zu 8:00 Uhr und können Erlebnisse oder Sorgen schildern oder Anfragen an die Lehrerin oder den Lehrer loswerden oder den Wochenplan bearbeiten oder mit "Leseeltern" üben oder am PC arbeiten (teils unter Anleitung der "Computereltern")... Mitunter beginnt der Unterrichtstag auch mit Fachunterricht (Sport oder Religionslehre)
  8. Pausenregelung: Große Pausen legen wir jeweils nach zwei Stunden ein, gemeinsames Frühstück um 9.50 Uhr, zusätzlich gibt es Bewegungspausen (3. Sportstunde verteilt auf Woche), im 1. Schuljahr noch häufiger ...
  9. Umweltschule: Sicher unterstützen Sie gern unsere Bemühungen (Butterbrotdose, Mehrwegverpackungen...)

2. Schulmitwirkung

  1. Mitwirkung in Klassen- und Schulpflegschaft, Unterrichtsbesuche durch Eltern - Absprache in den Pflegschaften, Leseeltern, PC- Betreuung durch Eltern, rege Teilnahme an den Klassenpflegschaftssitzungen, aktive Eltern können das Schulleben positiv mitbestimmen
  2. Lotsendienst
  3. Förderverein (Wir freuen uns ausdrücklich über neue Mitglieder. Der Jahresbeitrag umfasst 15 €, also auf den Monat umgerechnet etwas über einen €).

3. Lern- und Arbeitsmittel (Materialliste und Elternbeitrag)

  1. Eine Liste mit den Arbeitsmitteln, die die Kinder zur Einschulung haben sollten, erhalten Sie von den Klassenlehrer/- innen bzw. liegt diesem Protokoll bei. Bitte geben Sie für die von den Lehrerinnen besorgten Unterrichtsmittel am zweiten Schultag einen mit dem Namen des Kindes beschrifteten Briefumschlag passend mit 13,00 € bei.
  2. "Lernmittelfreiheit/ Elternbeitrag", Bedingungen und Handhabung in der Peter-Wust-Schule: Der Elternbeitrag in Jahrgang 1 reicht nicht aus (aber ein guter Start ist sehr wichtig), d.h., im 1. Jahrgang schaffen wir von Ihrem Beitrag von 12,00 € mehr an, in den weiteren Klassen gleichen wir aus (nicht 12,00 €, sondern z.B. ein Arbeitsheft für 8,00€ etc.), Bitte beachten Sie das Elternanschreiben, unten ist die Kontonummer vermerkt. Bitte überweisen mit Namen u. Klasse 1 (macht die Übersicht leichter).
  3. Schulkonferenzbeschluss: Weitere Ausgaben (Bastelkosten, Kopierkosten sollten 35, 00 € nicht überschreiten, 1. Betrag im 1. Halbjahr (20,00 €), 2. Betrag im 2. Halbjahr (15,00 €)

4. Schulanfang / Einschulung / 1. Schultag

  1. Einschulungstag ist der 12.08.08. Dieser Tag ist für die älteren Kinder der 2. Schultag.
  2. Wir beginnen mit einem ökumenischen Gottesdienst in der St. Anna Kirche um 10:00 Uhr, wenn Sie nicht teilnehmen möchten, kommen Sie später direkt zur PWS I / Aula.
  3. Treff Aula: Die Schüler begrüßen im Spalier und mit einer kleinen Vorführung
  4. Die Kinder gehen mit ihrem Klassenlehrer/ ihrer Klassenlehrerin in die Klasse. Die Eltern bleiben noch hier, Eltern der inzwischen 2. Klassen bewirten Sie mit einem Kaffee, es ist Gelegenheit zu einem weiteren Kennenlernen untereinander, bzw. die Schulleiterin ist offen für Ihre Fragen. Bitte geben sie die Schultüte erst nach der 1. Schulstunde und warten bitte auch mit dem Fotografieren.

5. Angebote im Stadtteil

  1. Kooperation mit Wacker-Mecklenbeck
  2. Musikschule Roxel: Gruppen- und Einzelunterricht hier in der Schule, sonst Roxel
  3. Angebote im Paulushof
  4. Spielmobil des Vereins zur Förderung der Offenen Jugendarbeit mit Sitz in Mecklenbeck e. V.

6. Betreuung

  1. Offene Ganztagsschule in Kooperation und unter Trägerschaft mit dem Verein zur Förderung der offenen Jugendarbeit mit Sitz in Mecklenbeck e. v. Die Kinder erhalten ein Mittagessen. Die tägliche Lernzeit wird von Lehrer/- innen begleitet. Zusätzliche Angebote werden gemeinsam mit den Kindern und ihren Eltern entwickelt.
  2. Die Kinderstube hat z. Z. vier Gruppen / Betreuung von 8.00 - 13.20 ( 6. Std.) - "verlässliche Halbtagsschule" nicht für alle Kinder (wie in den Zeitungen oft berichtet wird) sondern nur für Kinder, die angemeldet sind.


7. Verschiedenes

  1. Kakao und Milch werden in der Schule angeboten / Hausmeister sammelt immer einen runden Betrag ein + in vielen Klassen Mineralwasser = durch Eltern organisiert
  2. wichtig: Frühstück vorher und für die Schule, gemeinsames Frühstück um 9.50 Uhr nach Bewegungspause
  3. Training: rechtzeitig schlafen, Schulweg üben - sich führen lassen ...
  4. Fahrrad fahren ist auf dem Schulhof für alle - auch Eltern verboten (Eltern = Vorbildfunktion), offizieller Eingang zur PWS I = Schlautstiege / AMPEL!!!,
  5. Fahrrad: Verkehrsexperten sagen abdem Alter von 8, besser 10 Jahren, aber niemand kann es ihnen verbieten (Kind über die GUV versichert) Fahrradhelm!!! = Ehrensache, dunklere Jahreszeit: Polizei kontrolliert unangemeldet Licht an den Rädern, Roller außen, bitte lassen Sie Ihre Kinder die Räder oder Roller am Fahrradständer anschließen
  6. Immer wieder lassen Kinder Sachen liegen und erkennen Sie später nicht wieder. Das Kennzeichnen der Sachen hilft beim Auffinden.

8. Einteilung der Klassen

Jetziger Stand der Anmeldungen: 64, also 3 Klassen mit 21 bzw. 22 Kindern
Siehe Aushang am 06.08.08 im Verwaltungsgebäude (weiße Elterninformationstafel) oder am Einschulungstag


Ich wünsche Ihnen und Ihren Kindern eine schöne Sommerzeit / Urlaubszeit und schon jetzt viel Spaß in der Schule.

Martina Rotter-Waterkortte
Rektorin

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