Martin Henning wurde in Rheine geboren. Seine erste umfassende musikalische Ausbildung (Orgel, Dirigieren, Tonsatz) erhielt er bei Klaus Böwering. Nach dem Abitur studierte er Schulmusik, Kirchenmusik und Katholische Theologie an der Musikhochschule Köln und an den Universitäten Köln und Bonn. Seine Lehrer waren Prof. Viktor Lukas und Prof. Clemens Ganz (künstlerisches Orgelspiel und Improvisation) und Prof. Johannes Hömberg (Chor- und Orchesterleitung). Sein erstes Staatsexamen für das Lehramt an Schulen und das Kantorenexamen (A-Examen) legte er 1986 ab.
1983 gründete Martin Henning den Kammerchor Rheine, der in den Jahren 1993 bis 2003 eine eigene Konzertreihe in Rheine anbot. 1997 leitete Martin Henning als Gastdirigent den Westfälischen Kammerchor Münster und übernahm 1998 die künstlerische Leitung des Philharmonischen Chores Münster. In Kooperation mit dem Sinfonieorchester Münster führte er bereits viele groß besetzte Werke der Chorliteratur auf: Brahms, Ein Deutsches Requiem; Mendelssohn, Lobgesang-Sinfonie; Dvořak, Stabat Mater; Elgar, The Dream of Gerontius; Schmidt, Das Buch mit sieben Siegeln; Strawinsky, Psalmensinfonie; Pärt, Credo; Tippett, A Child of Our Time u.a.
Martin Henning ist bis heute aktives Mitglied der Gächinger Kantorei Stuttgart und wurde von Helmuth Rilling mehrfach als Assistent mit Chor-Einstudierungen betraut. 2004 erhielt er eine Einladung als Dirigent zum Europäischen Musikfest Stuttgart und arbeitete dabei mit dem Bach-Collegium Stuttgart und dem Festivalchor zusammen.





