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Ökologisch-Demokratische
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Münster, 20.11.07
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P r e s s e m i t t e i l u n g -
An die Lokalredaktion
ödp unterstützt Bürgerbegehren
Musikhallenbau nur ohne städtische Finanzierung
In einer Pressemitteilung spricht sich der Ratsherr der Ökologisch-Demokratischen Partei (ödp), Gerd Kersting, grundsätzlich für die Errichtung eines Konzerthauses in Münster aus:
„Die ödp-Münster weiß die Errichtung eines Münsteraner Konzerthauses durchaus zu schätzen, nicht zuletzt auch für das Renommee der Stadt! Wer zudem den H1 als Veranstaltungsort für klassische Konzerte kennt, kann die Forderung der Musikhallenbefürworter nachvollziehen.“
Allerdings hält die ödp die Bezuschussung des Baus auf dem Hindenburgplatz in Höhe von 12 Mio. Euro sowie die Absicht der Stadt, sich in erheblichem Umfang an den Folgekosten zu beteiligen, für inakzeptabel.
„Nicht nur die linke und grüne Szene, wie uns die Freunde der Musikhalle weismachen wollen, sondern die Mehrheit der Münsteraner, lehnt den Zuschuss der Stadt ab. Das war auch der Grund unseres Antrags in der letzten Ratssitzung im September zu einem so genannten Ratsbürgerentscheid, welcher nach der neuen GO NRW den Politikern die Möglichkeit gibt, die Bürger einer Stadt über solch ein Projekt wie die Musikhalle entscheiden zu lassen. Unser Antrag wurde jedoch von CDU, FDP und SPD abgelehnt. Die ödp als Partei der bürgerlichen Mitte unterstützt deshalb das Bürgerbegehren gegen die städtische Finanzierung einer Kultur- und Kongresshalle (Musikhalle) ohne wenn und aber“, erklärt Kersting.
„Ich kann denen, die den Zuschuss der Stadt einfordern, nur noch einmal ans Herz legen, sich die Konsequenz ihrer Forderung für die soziale und auch die kulturelle Entwicklung unserer Stadt deutlich zu machen. Warum soll in Münster nicht möglich sein, was Coesfeld uns vorgemacht hat? Und das vor dem Hintergrund des seit dem 01.01.07 geltenden ´Gesetzes zur Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements`, das den Stiftern und Spendern heute wesentlich höhere Steuergeschenke macht“, so der ödp-Politiker abschließend.
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