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Ökologisch-Demokratische
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Münster, 12.11.07
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P r e s s e m i t t e i l u n g -
An die Lokalredaktion
ödp für niedrigere Strahlengrenzwerte in Münster
Mobilfunkmasten erhöhen das Krebsrisiko
Europäische Umweltagentur EEA warnt im Fernsehen
Es wird höchste Zeit die Bevölkerung auf die Gefahren der überhöhten Mobilfunk-Grenzwerte aufmerksam zu machen, so die Ökologisch-Demokratische Partei Münster (ödp) in einer Pressemitteilung.
Die Umweltagentur aus Kopenhagen weist im ARD-Magazin Report aus Mainz auf einen 600-seitigen Bericht mit 2000 Studien zur Wirkung von elektromagnetischen Feldern der Bioinitiative Group hin. Die Agentur warnt auch vor allzu häufiger Handy-Nutzung. Hier gebe es einen Zusammenhang mit dem Auftreten von Hirntumoren. Laut der Direktorin des Instituts, McGlade, stört auch Mobilfunkstrahlung unterhalb der geltenden Grenzwerte den Signalaustausch zwischen den Zellen. „Wenn das über einen langen Zeitraum passiert, können diese Störungen zu Langzeiteffekten wie Krebs führen“, erläuterte sie.
Die Mobilfunk-Experten der ödp haben schon seit langer Zeit zu den Gefahren des Mobilfunks Stellung bezogen. Es wurde festgestellt, dass die durchschnittliche HF-Belastung (Hochfrequenz) in Städten heute 100.000-fach bis 1.000.000-fach höher ist, als vor vielen Jahren. Niedrigere Grenzwerte ermöglichen eine einwandfreie Handy-Nutzung, wie zum Beispiel in der Stadt Salzburg bewiesen.
„Es geht auch anders! Das Mobilfunkversorgungskonzept der Stadt Attendorn beweist, dass Bürgermeister und Stadtverwaltung mit diesem Thema sensibel umgehen, und dieses könnte auch in Münster umgesetzt werden“, so ödp-Ratsherr Gerd Kersting zur aktuellen Berichterstattung. Die ödp Münster fordert ein Mobilfunkversorgungskonzept für die Stadt Münster und keinen Wildwuchs der Mobilfunkmasten. Das Gesetz erlaubt den Mobilfunkbetreibern eine freie Wahl ihres Standortes auf privaten Häusern; nur bei behördlichen Grundstücken wird die Stadt Münster über die Aufstellung eines Mobilfunkmastes informiert und hat Mitspracherecht.
„Die ödp setzt sich für eine drastische Senkung der Strahlen-Grenzwerte und eine behördliche Genehmigung der Mobilfunkmasten ein, damit Bürgerinnen und Bürger in Münster gefahrlos mit ihrem Handy telefonieren können“, so ödp-Ratsherr Gerd Kersting abschließend.
In der neusten ödp-Mitglieder-Zeitung ÖP wird über Mobilfunk informiert.
Diese kann unter Tel. 0251 / 201 73 57 angefordert werden.
Außerdem wird auf der Webseite www.oedp.de ausführlich über das Thema berichtet.
gez. Sieglinde Kersting
- ödp Kreisvorsitzende -
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